Schwerer Verkehrsunfall im Gotthard-Tunel: Zwei Tote und mehrere Verletzte

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Im Gotthard-Tunnel in der Schweiz hat sich am Mittwochmorgen um 9.20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Lastwagen ist im Tunnel mit einem PKW kollidiert, teilte die Polizei mit. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben und vier weitere wurden verletzt – zwei von ihnen schwer. Polizeiangaben zufolge war das Auto mit deutschem Kennzeichen aus noch unklaren Gründen plötzlich auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem LKW zusammengestoßen. Der Gotthard-Tunnel bleibt bis circa 14.30 Uhr gesperrt und wurde bei dem Unfall beschädigt. An der Unfallstelle sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz.

Die Polizei empfiehlt Reisenden auf die A13 zu fahren und über den San-Bernardino-Tunnel auszuweichen.

Harte Strafen drohen: Münchener Polizei fahndet nach Unfallgaffern an der Landwehrstraße

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Die Polizei München teilte mit, dass zahlreiche Gaffer des schweren Unfalls an der Landwehrstraße am Mittwochmittag zur Rechenschaft gezogen werden. Gegen 13 Uhr fuhr ein Rettungsfahrzeug der Münchener Johanniter. Der 25-jährige Sanitäter war zügig auf dem Weg zu einem Notfalleinsatz und mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Er überfuhr eine rote Ampel und kollidierte dort mit einem 86-jährigen Rentner, der das Rettungsfahrzeug offenbar übersehen hat. Dabei überschlug sich das Fahrzeug der Rentner und blieb auf dem Dach liegen.

Juristisch betrachtet, besteht die Möglichkeit gegen Gaffer wegen unterlassener Hilfeleistung vorzugehen. Die Beamten mussten nach einem Verkehrsunfall zahlreiche Gaffer von den Autowracks vertreiben, noch bevor die Rettungskräfte vor Ort eintrafen. Bis zu 250 Schaulustige sollen sich zeitweilig an der Unfallstelle aufgehalten haben, um zu fotografieren oder Videos aufzuzeichnen. Gaffe filmten das im Fahrzeug eingeklemmte Ehepaar, teilte die Polizei mit. Es wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen. Ein Auto hatte sich überschlagen und lag auf dem Dach, drei Menschen wurden schwer verletzt.

Duisburg: 300 Gaffer behindern Rettungseinsatz nach Unfall – Polizei setzt Diensthund ein

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Rund 300 Gaffer haben am Montagnachmittag gegen 16 Uhr im nordrhein-westfälischen Duisburg, in der Wanheimer Straße einen Rettungseinsatz behindert. Zuvor waren eine Straßenbahn und ein Peugeot kollidiert. Der 53-jährige Autofahrer wurde in seinem Peugeot eingeklemmt und schwer verletzt. Um dem Mann helfen zu können, musste die Polizei mit Hilfe eines Diensthundes die Schaulustigen zurückhalten und hinter eine Absperrung drängen. Die herbeigeeilten Einsatzkräfte konnten das Unfallfahrzeug aufgrund der Vielzahl der Schaulustigen zunächst gar nicht erkennen.

Der Autofahrer wollte auf der Straße wenden und hatte dabei die parallel neben ihm fahrende Straßenbahn der Linie 903 übersehen, die er zuvor überholt hatte. Der 37-jährige Straßenbahn-Fahrer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht verhindern. Das Auto wurde etwa 20 Meter weit geschoben. Weil die Oberleitung beschädigt wurde und der Strom ausfiel, musste die Straßenbahn von der Feuerwehr zurückgeschoben werden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden von lauten abfälligen Rufen der Schaulustigen begleitet.
Die Wanheimer Straße war am Montag zwischen 16 und 18 Uhr in Richtung Innenstadt gesperrt.

New York: Auto rast in Menschenmenge – eine Tote, 20 Verletzte

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In New York ist am Donnerstag ein Auto ungebremst den Gehweg beim Times Square entlang gerast. Mindestens eine 18-Jährige starb und 20 weitere wurden teils schwer verletzt. Zum Unfallzeitpunkt waren tausende Menschen rund um den Times Square unterwegs. Der Bürgermeister von New York teilte mit, dass es keine Hinweise auf einen Terrorakt gibt. Der 26-jährige Fahrer des roten Autos stammt aus dem Stadtteil Bronx, hatte eine kriminelle Vergangenheit und wurde nach dem Unfall verhaftet. Er versuchte zunächst zu fliehen und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Der Mann ist ein ehemaliger Soldat der US-Marine. Ob er unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand ist noch unklar. Nach dem Vorfall wurde der Bereich rund um den Times Square weiträumig abgesperrt.

Augenzeugenberichten zufolge war der Autofahrer viel zu schnell auf der 42. Straße unterwegs gewesen. Kurz darauf war der 26-Jährige entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in die 7th Avenue abgebogen und dort gegen mehrere Menschen und Poller geprallt.

Kurz nach dem Unfall standen hunderte Schaulustige rund um das rote Auto herum und machten teilweise Fotos.

A661 bei Offenbach: Geisterfahrer verursacht tödlichen Verkehrsunfall

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Auf der Autobahn 661 in der Nähe von Offenbach hat sich ein tödlicher Geisterfahrer-Unfall ereignet. In der Nacht zu Mittwoch gegen 0.30 Uhr kam ein 26-jähriger Autofahrer ums Leben. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Zwei Autos prallten frontal zusammen. Ein Verkehrsteilnehmer war zwischen den Anschlussstellen Neu-Isenburg und Offenbach-Taunusring in nördliche Fahrtrichtung als Geisterfahrer unterwegs, als es zum Zusammenstoß kam. Der 29-jährige Geisterfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs erlag seinen schweren Verletzungen. Seine 24-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. An der Unfallstelle wurde neben der Feuerwehr auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Autobahn blieb bis 6 Uhr am Mittwochmorgen gesperrt.

Explosion auf Motorboot in Leer: Mann in Lebensgefahr

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Am Hafen von Leer in Ostfriesland hat sich am Samstagnachmittag eine Explosion auf einem zehn Meter langen Motorboot ereignet. Der 70-jährige Bootseigentümer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Eine 69-jährige Frau aus Apen wurde schwer verletzt. Möglicherweise hat sich an Bord eine Gasexplosion ereignet. Anwohner berichteten von einem gewaltigen Knall. Das betroffene Motorboot wurde so stark beschädigt, dass es für die Einsatzkräfte zunächst schwierig war, zu den Verletzten zu gelangen. Die Fenster des Bootes wurden durch die Explosion herausgerissen. Ein weiteres Boot, das in unmittelbarer Nähe lag, wurde beschädigt. Das Boot, auf dem sich die Explosion ereignete, wurde von der Polizei beschlagnahmt und Ermittlungen sind eingeleitet worden. Die Ursache der starken Explosion ist noch unklar.

Bad Breisig: Dreijähriger verschwindet aus Kindergarten und ertrank in einem Teich

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Im rheinland-pfälzischen Bad Breisig ist am Montagvormittag ein dreijähriger Junge aus einem Kindergarten ausgerissen. Der kleine Junge hatte den Kindergarten durch eine unverschlossene Hintertür zunächst unbemerkt verlassen, teilte die Staats-anwaltschaft am Dienstag mit. Nach längerem Suchen wurde der Dreijährige schließlich in einem Gartenteich auf einem Nachbargrundstück gefunden. Sofort wurden Reanimations-maßnahmen eingeleitet. Der Dreijährige wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort verstarb er am Montagabend. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet und prüft, ob jemand für den Tod des Dreijährigen verantwortlich ist und ob die Aufsichtspflicht verletzt wurde. Der Kindergarten soll nun von Experten inspiziert werden und es wird über zusätzliche Sicherungsmaßnahmen beraten.

Die Stadt drückte der betroffenen Familie ihr Mitgefühl aus. Der Kindergarten bleibt nach dem tragischen Unglück bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Die Erzieherinnen und Erzieher, sowie die Eltern des kleinen Jungen werden von Seelsorgern betreut.

Schwerer Unfall in Hamburg: Taxi-Dieb flüchtet und kollidiert mit Taxi – Fahrgast stirbt

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In Hamburg hat sich im Zentrum am Ballindamm ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein mutmaßlicher Taxidieb raste am Donnerstagmorgen mit stark erhöhter Geschwindigkeit in die falsche Richtung. Er kollidierte mit einem weiteren Großraumtaxi, in dem sich zu dem Zeitpunkt drei Menschen befanden. Für einen Fahrgast kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Taxifahrer und ein weiterer Gast wurden schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Der Taxidieb wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Taxidieb war aufgrund seiner unsicheren Fahrweise bereits am Donnerstagmorgen um 4 Uhr einem Beamten im Stadtteil Barmbek aufgefallen, der zu der Zeit nicht im Dienst war. Der Mann wählte den Notruf und alarmierte seine Kollegen. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Ob der Taxidieb das mitbekam ist noch unklar. Die Feuerwehr musste bei dem Taxi des Diebes das Dach abschneiden, um den im Fahrzeug eingeklemmten Mann zu befreien.

ICE bei Dortmund entgleist: Ermittler suchen nach Ursache – Bahnverkehr in NRW tagelang beeinträchtigt

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Am Montagabend ist um 18.46 Uhr auf dem Dortmunder Hauptbahnhof ein ICE entgleist. Die zwei hinteren Waggons des Fernzugs waren aus noch ungeklärter Ursache, bei der Einfahrt auf Gleis 10, von den Schienen gesprungen, als der Zug gerade in den Dortmunder Hauptbahnhof einfuhr. Der vordere Zugteil war am Bahnsteig, als die hinteren Waggons entgleisten. Zwei der insgesamt 152 Reisenden wurden leicht verletzt. Am Montag um 21.30 Uhr wurden einige Bahnsteige des Hauptbahnhofs in Dortmund wieder freigegeben. Der ICE 945 war auf dem Weg nach Berlin. Nach dem Unfall werden viele Züge umgeleitet.

Ein Bahnsprecher sagte am Dienstagmorgen, dass Pendler und Reisende mit Umwegen, Schienenersatzverkehr und Verspätungen rechnen müssen. Die Einschränkungen werden tagelang andauern. Am Dienstagvormittag wurden die Ermittlungen an dem entgleisten ICE aufgenommen. Es wird geprüft, ob der ICE mit der korrekten Geschwindigkeit einfuhr, rechtzeitig bremste und ob die Weichen und Signale alle korrekt gestellt waren. Wenn die Ermittlungen an dem verunglückten Zug abgeschlossen sind, soll der ICE 945 im Laufe des Tages vor Ort repariert werden und anschließend wird der Zug in eine Werkstatt gebracht. Zwei Spezialkräne sind ebenfalls auf dem Weg, um den Zug wieder aufzurichten.

Anschließend wird der erhebliche Schaden an der Gleisanlage repariert. Der Dortmunder Hauptbahnhof ist deshalb nur eingeschränkt befahrbar. Besonders betroffen ist die Strecke von Dortmund nach Bochum.

Tödliches Selfie an der ehemaligen Grenze zur DDR – 22-Jähriger wurde überfahren

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Am Sonntag lief ein 22-jähriger Fußgänger bei Gudow auf die Autobahn 24, um ein Foto von sich und der ehemaligen Grenze der DDR zu schießen. Dabei wurde er von dem Auto eines 73-Jährigen erfasst und tödlich verletzt. Das Unglück ereignete sich in Höhe der Raststätte Gudow im Landkreis Herzogtum Lauenburg. Der 22-Jährige kommt aus Schottland und hatte mit Freunden Hamburg besucht. Von dort ließen sie sich mit einem Taxi nach Gudow fahren. Die Begleiter des 22-Jährigen waren 21 und 22 Jahre alt und zunächst nicht vernehmungsf#hig weil sie stark betrunken waren. Sie werden von Notfallseelsorgern betreut. Die A24 wurde auf Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Berlin für drei Stunden gesperrt.