Kiel: Zwei Dutzend Männer haben Jugendliche in Kiel bedrängt

Symbolfoto: © burntimes

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Im Kieler Einkaufszentrum Sophienhof hat am Donnerstagabend gegen 17.30 Uhr eine Horde von 20 bis 30 Männern mit Migrationshintergrund Jagd auf Mädchen gemacht haben. Drei Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren wurden massiv bedrängt. Zunächst hatten zwei Afghanen die Mädchen beobachtet, sie in ein Restaurant verfolgt und sie anschließend mit Mobiltelefonen gefilmt und fotografiert. Nachdem die beiden Männer die Aufnahmen verbreiteten, nahm die Anzahl der Männer mit Migrationshintergrund immer weiter zu. Vier der Täter wurden verhaftet, zwei von ihnen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Unter den Verhafteten befinden sich auch die zwei Afghanen, die der Polizei gegenüber Widerstand leisteten. Zu den Nationalitäten der anderen Männer machten die Beamten keine weiteren Angaben. Die Festgenommenen wehrten sich auf dem Weg in das Polizeirevier stark gegen die Beamten. Es kam zu Körperverletzungen, Beleidigungen und Bedrohungen. Bei der weiteren Untersuchung der Verdächtigen wurde auch der Polizeiarzt bedroht und beleidigt. Der Vorfall sei nicht hinnehmbar und muss aufgeklärt werden, sagte Schleswig-Holsteins Innenminister am Freitag. Die Polizei hat gut und richtig reagiert. Die Polizeipräsenz am Sophienhof soll ab sofort verstärkt werden. Es kam in Kiel, im Gegensatz zu den Taten in der Silvesternacht in Köln, zu keinen körperlichen Übergriffen. Die zwei Haupttäter wohnen in Kiel. Die jungen Frauen werden psychologisch betreut. Eine Ermittlungsgruppe hat in Kooperation mit der Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Experten werten Videoaufnahmen von Überwachungskameras und die Daten von sichergestellten Mobiltelefonen aus.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu den Abläufen am Donnerstagabend machen können. Diese werden gebeten sich mit der zuständigen Polizei unter der 0431 – 160-3333 in Verbindung zu setzen.

Nach Übergriffen in Köln: Es wird gegen 73 Beschuldigte ermittelt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

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Nach den sexuellen Übergriffen und Diebstählen in der Silvesternacht wird gegen 73 Tatverdächtige ermittelt, von denen sich 15 in der Untersuchungshaft befinden, teilte die Polizei Köln am Montag mit. Insgesamt gingen bei der Polizei seit der Silvesternacht vor sechs Wochen 1.075 Anzeigen ein. Es kam zu mehreren hundert Übergriffen von Männern auf Frauen. Unter den Anzeigen befinden sich 467 mit sexuellem Hintergrund. Bei den meisten Tätern handelt es sich um Asylbewerber und Asylsuchende, die erst im Laufe des Jahres 2015 nach Deutschland gelangt waren.

Gegen die Männer, die sich in Untersuchungshaft befinden, wird größtenteils wegen Eigentumsdelikten wie Diebstahl ermittelt. Bisher wurde niemand verurteilt. Das erste Gerichtsverfahren findet am 24. Februar statt, in dem sich ein Marokkaner und ein Tunesier verantworten müssen.

Nach Übergriffen in Köln: Erster Tatverdächtiger wurde wegen Sexualdelikt verhaftet

Symbolfoto: © burntimes

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In der Silvesternacht wurden zahlreiche Frauen in Köln auf dem Bahnhofsvorplatz sexuell bedrängt und ausgeraubt (wir berichteten). Justizminister Heiko Maas vermutet aufgrund der Vielzahl von Tätern, dass die Ereignisse im Vorfeld abgesprochen wurden. Am Montag hat die Ermittlungsgruppe „Neujahr“ drei weitere tatverdächtige Männer festgenommen. Einer von ihnen sitzt bereits wegen einer Sexualstraftat in Untersuchungshaft. Dem 26-jährigen Algerier wird vorgeworfen aus einer Gruppe heraus eine Frau sexuell genötigt zu haben und dabei ihr Handy gestohlen zu haben, teilte die Kölner Oberstaatsanwaltschaft mit. Der Algerier und ein weiterer Täter, der wegen Diebstahls festgenommen wurde, leben in einer Flüchtlingsunterkunft in Kerpen. Der 26-jährige Tatverdächtige hat sich bisher noch nicht zu den Vorfällen geäußert. Die Staatsanwaltschaft in Köln teilte mit, dass Ermittlungen gegen insgesamt 21 Verdächtige aufgenommen worden sind. Bei der Polizei sind bis Montagabend 883 Strafanzeigen eingegangen, darunter auch eine zweite wegen Vergewaltigung. Die Ermittlungen der Ermittlungsgruppe „Neujahr“ dauern an.

Nach Übergriffen in Köln: Koalition kündigt Reaktionen an –– Ansehen des Rechtsstaats in Gefahr

Symbolfoto: © burntimes.com

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Nach den Übergriffen in der Silvesternacht, auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz, gingen bis Sonntagabend bei der Polizei 516 Strafanzeigen ein. In 40 Prozent der Fälle wird wegen Sexualstraftaten ermittelt. Die Bevölkerung ist verunsichert und das Ansehen des Rechtsstaats ist in Gefahr. In Kürze wird die Bundesregierung Strafgesetze und das Asylrecht verschärfen. Zur Zeit sprechen Union und SPD über leichtere Abschiebungen und härtere Strafen. Außerdem wird über mehr Polizei und Überwachung debattiert. Auch über mehr Videoüberwachung wird gesprochen. Die Opposition erwartet unterdessen von der Landesregierung Aufklärung über die Gewaltausbrüche in der Silvesternacht. Der Chef der SPD, Sigmar Gabriel, sagte dass die Verschärfung von Gesetzen nicht ausreicht. Er forderte einen starken handlungsfähigen Staat, der die Kriminalität bekämpft und sich für Bildung und Integration einsetzt. Gabriel betonte, dass die Mehrheit der Flüchtlinge Schutz und eine neue Heimat suchen.

Mindestens 1.000 Männer sollen sich in der Silvesternacht auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz versammelt und kleinere Gruppen gebildet haben, die Frauen begrapscht und bestohlen haben. Die Opfer gaben an, dass es sich bei den Tätern um Männer mit nordafrikanischer oder arabischer Herkunft handelte. Bis Freitagmittag hatten die Beamten 32 Tatverdächtige identifiziert. Ein 19-jähriger Verdächtiger wurde am Hauptbahnhof von Gütersloh festgenommen. Der Marokkaner soll in Verbindung mit einem der gestohlenen Handys stehen. Er wurde am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. Die CDU sieht vor, dass Asylbewerber die beispielsweise eine Bewährungsstrafe erhalten anschließend sofort abgeschoben werden dürfen.

Köln: Polizeipräsident Wolfgang Albers wurde gefeuert

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

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Nach der lauter werdenden Kritik an der Informationspolitik der Polizei in Köln wurde als Konsequenz der Polizeipräsident Wolfgang Albers in den Ruhestand geschickt. Der nordhrein-westfälische Innenminister Ralf Jäger hatte den Kölner Polizeipräsidenten persönlich in den Ruhestand versetzt. Er selbst sagte, dass die Entscheidung notwendig gewesen sei, um damit das Vertrauen der Öffentlichkeit und die Handlungsfähigkeit der Kölner Polizei schnellstmöglich zurückzugewinnen, weil Großveranstaltungen wie der Karneval anstehen. Mittlerweile sind 31 Tatverdächtige namentlich bekannt. Zwei Verdächtige wurden zwischenzeitlich wieder freigelassen, weil sich der Verdacht gegen sie nicht erhärtete. Die weiteren Festgenommenen stammen aus Algerien, Marokko, den USA, dem Irak und Serbien. Die Anzahl der eingegangenen Strafanzeigen stieg auf knapp 200 an.

Der veröffentlichte Einsatzbericht der Silvesternacht in Köln setzte den Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers unter Druck. Die Rücktrittsfrage verfolgt ihn in diesen Tagen. Einem internen Bericht zufolge war die Kölner Polizei in der Silvesternacht nicht Herr der Lage. Der Kölner Polizeipräsident sprach hingegen zunächst davon, dass der Einsatz mustergültig verlaufen sei. Im Polizeibericht, der am Neujahrstag, veröffentlicht wurde, war von einer „entspannten“ Einsatzlage die Rede gewesen. Nun steht fest, dass Albers an einer geschönten Darstellung festhielt. Der Polizeipräsident hat inzwischen eingesehen, dass die Auskunft in der Pressemitteilung „falsch“ war. Er begründete das mit einem „Kommunikationsfehler“.

Ein Bundespolizist schilderte die Ereignisse des Jahreswechsels aus seiner Sicht. Er sprach von einem kompletten Kontrollverlust der eingesetzten Sicherheitskräfte am Hauptbahnhof. Frauen seien weinend zu den Polizisten gekommen und haben ihnen mitgeteilt, dass sie bestohlen wurden oder sexuelle Übergriffe stattfanden. Es waren demBundespolizisten zufolge viel zu wenige Beamte eingesetzt worden, sodass die Polizisten schnell an die Leistungsgrenze stießen.

Übergriffe auf Frauen in Köln: Polizeichef gerät in Erklärungsnot und steht unter Druck

Symbolfoto: © burntimes

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Der veröffentlichte Einsatzbericht der Silvesternacht in Köln setzt den Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers unter Druck. Die Rücktrittsfrage verfolgt ihn in diesen Tagen. Einem internen Bericht zufolge war die Kölner Polizei in der Silvesternacht nicht Herr der Lage. Der Kölner Polizeipräsident sprach hingegen zunächst davon, dass der Einsatz mustergültig verlaufen sei. Im Polizeibericht, der am Neujahrstag, veröffentlicht wurde, war von einer „entspannten“ Einsatzlage die Rede gewesen. Nun steht fest, dass Albers an einer geschönten Darstellung festhielt. Der Polizeipräsident hat inzwischen eingesehen, dass die Auskunft in der Pressemitteilung „falsch“ war. Er begründete das mit einem „Kommunikationsfehler“. Ein Bundespolizist schilderte die Ereignisse des Jahreswechsels aus seiner Sicht. Er sprach von einem kompletten Kontrollverlust der eingesetzten Sicherheitskräfte am Hauptbahnhof. Frauen seien weinend zu den Polizisten gekommen und haben ihnen mitgeteilt, dass sie bestohlen wurden oder sexuelle Übergriffe stattfanden. Es waren demBundespolizisten zufolge viel zu wenige Beamte eingesetzt worden, sodass die Polizisten schnell an die Leistungsgrenze stießen. Am 31. Dezember um 23.30 Uhr begann die Polizei mit der Räumung des Bahnhofsvorplatzes, weil männliche Personen mit Migrationshintergrund Flaschen und Feuerwerkskörper jeglicher Art wahllos in die Menschenmenge feuerten und warfen. Die Polizisten berichteten davon, dass die Migranten ihnen mit einer Respektlosigkeit begegnet sind, die sie in 29 Dienstjahren noch nicht erlebt haben, schrieb der Bundespolizist in seiner Stellungnahme. Bisher lehnte der Kölner Polizeipräsident einen Rücktritt ab.

Köln Hbf: Übergriffe auf Frauen gingen von 1.000 Männern aus – 60 Frauen erstatten Anzeige

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Nach sexuellen Übergriffen und Diebstählen in der Silvesternacht haben am Montag 60 Frauen Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Kölner Oberbürgermeisterin sprach von einem „ungeheuerlichen Vorfall“. Frauen wurden vor dem Bahnhof regelrecht eingekreist und Leute, die sich einmischen wollten, wurden bedroht. Der Kölner Polizeipräsident teilte man Montag mit, dass etwa ein Viertel der Anzeigen wegen Sexualdelikten eingereicht worden sind. Insgesamt gebe es 80 Geschädigte. Es wird sogar Vergewaltigungen nachgegangen, teilte der Polizeisprecher von Köln mit. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch deutlich höher. Bei den Tätern soll es sich um eine größere Gruppe von afrikanischen oder arabischen Männern gehandelt haben. Mindestens 1.000 Männer sollen sich in der Silvesternacht auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz versammelt haben. Die Männer nutzten das Getümmel auf dem Bahnhofsvorplatz aus, um Frauen anzufassen und zu bestehlen. Kölns Oberbürgermeisterin hat am Montag ein Krisentreffen mit Vertretern aus Polizei und Ordnungsamt anberaumt. Die Gewerkschaft der Polizei sprach von einer völlig neuen Form von Gewalt. Die Bevölkerung ist nach den mutmaßlich organisierten Angriffen von Männerbanden verunsichert.

Am Sonntag haben Beamte der Bundespolizei fünf Verdächtige im Alter von 18 bis 24 Jahren auf einem Bahnsteig des Breslauer Platzes festgenommen. Die Männer hatten zuvor weibliche Reisende bedrängt. Bei einem weiteren Geschädigten entwendeten die Täter ein Mobiltelefon. Der Mann gab bei der Polizei an, dass er durch „Antänzer“ körperlich bedrängt wurde. Durch Unterhaken und Bein stellen versuchten die Kriminellen von ihrem Vorhaben abzulenken. Die Polizei ließ die Handschellen klicken, denn in den Taschen und Jacken der Täter fanden die Beamten nicht nur das Handy des Geschädigten. Für weitere Mobiltelefone und ein Tablet konnten die in Köln nicht wohnhaften Kriminellen keinen Eigentumsnachweis erbringen. Die Bundespolizei übergab die Festgenommenen der eingerichteten Ermittlungsgruppe der Polizei Köln. Zurzeit wird geprüft, ob das Quintett für Taten aus der Silvesternacht in Betracht kommt. Die Ermittlungen dauern an.