Villingen: Unter der Dusche eingepennt – Betrunkener Student überflutet mehrere Wohnungen

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Das wird teuer für einen Studenten aus dem baden-württembergischen Villingen: Ein betrunkener Student ist in Villingen-Schwenningen im vierten Stockwerk unter der Dusche eingeschlafen und hat dadurch mit seinem Körper den Abfluss verstopft. Eine Brandmeldeanlage schlug am Donnerstagmorgen um 5.45 Uhr Alarm. Die Feuerwehr rückte daraufhin aus und öffnete wenig später das Appartement, in dem der Melder Alarm geschlagen hatte. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass aus der Decke Wasser lief. Daraufhin öffneten sie die Wohnungstür des darüber befindlichen Mieters. Dort lag ein junger Mann offensichtlich bewusstlos unter der laufenden Dusche. Zunächst wurde von einem medizinischen Notfall ausgegangen und der Rettungsdienst alarmiert. Der herbeigeeilte Rettungsdienst stellte schnell fest, dass die Lage weniger dramatisch war, als es zunächst befürchtet wurde, weil der Mann lediglich betrunken war.

Weil der junge Mann sich die Dusche anstelle des Betts zum Schlafen aussuchte, lief das Wasser, das nicht durch den Abfluss ablaufen konnte, vom vierten bis in den ersten Stock durch die Decken.

Die betroffenen Studenten sollen während der wichtigen Klausurphase woanders unterbracht werden, teilte der Vermieter mit. Offenbar reicht es nicht aus, ein Trocknungsgerät aufzustellen. Ein Gutachter war bereits in dem betroffenen Wohnblock. Weil am Donnerstag später noch ein weiterer Rauchmelder, in dem betroffenen Wohnblock Alarm schlug, ist nicht auszuschließen, dass auch die Elektronik der Rauchmelder durch den Wasserschaden defekt ist. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar. Verletzt wurde niemand.

BND-Zentrale: Wasserschaden wurde absichtlich herbeigeführt

Symbolfoto:  © lichtkunst.73 | pixelio.de

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»In der Berliner Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) wurde ein Wasserschaden absichtlich herbeigeführt. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass Unbekannte in der Nacht zum 3. März in das Gebäude eindrangen und fünf Wasserhähne an den Leitungen abmontierten, die zu dem Zeitpunkt unter Druck standen. Dadurch wurden mehr als 2.000 Quadratmeter Bürofläche überflutet und standen zeitweilig unter Wasser. Die Räume waren zu diesem Zeitpunkt bereits baulich abgenommen und verschlossen. Die Täter können nur mit einer der 118 elektronischen Schlüsselkarten in das Gebäude gelangt sein. Es gab keinerlei Einbruchsspuren, sodass nur 118 Personen, die über entsprechende Zutrittskarten verfügen, in das Gebäude hineingelangt sein können. An der Suche nach den Tätern beteiligte sich auch der Bundesverfassungsschutz. Der Bundesverfassungsschutz teilte mit, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf den Bundesnachrichtendienst handelt. Durch den Wasserschaden wird sich die Fertigstellung des Baus weiter verzögern. Der Bau war schon vor dem Wasserschaden zeitlich verzögert. Das liegt unter anderem daran, dass zwei Firmen, die für die technische Ausstattung verantwortlich waren Insolvenz angemeldet hatten. Dadurch bleibt lediglich eine dritte Firma um die Arbeiten voranzubringen und fertigzustellen. Sollte auch noch die dritte Firma zahlungsunfähig werden, käme es zu dramatischen Folgen für den weiteren Ablauf der Baustelle. Die verantwortliche Firma gab Entwarnung und teilte mit, dass keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind und die Arbeiten ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.«