Überfall auf Hotelkomplex in Manila: Mindestens 36 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Hotelkomplex in Manila ist Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Der Zwischenfall hat sich in der Nähe des Flughafens der philippinischen Stadt ereignet. Insgesamt wurden 36 Tote aufgefunden, die erstickt sind. Der Täter hatte ein Feuer gelegt, in dem er Benzin über Spieltische gegossen hatte. Aus den oberen Stockwerken des Hotelkomplexes drang dichter Rauch. Der Täter selbst hat sich getötet und wurde von der Polizei aufgefunden. Er hatte in einem Kasino Geldchips im Wert von umgerechnet 200.000 Euro erbeutet. Dabei hat der Mann einen Sicherheitsmann angeschossen.

Über 70 Menschen rannten in Panik auf die Straße. Einige von ihnen erlitten dabei leichte Verletzungen. Die philippinischen Sicherheitsbehörden teilten mit, dass es sich um keinen terroristischen Hintergrund handelt.

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Banküberfall in Duisburg: Mitarbeiter wurden gefesselt – größere Summe Bargeld wurde erbeutet

Symbolfoto: © burntimes

Ein Banküberfall im nordrhein-westfälischen Duisburg ist unblutig zu Ende gegangen. Am Donnerstagmorgen gegen 8.40 Uhr gingen bei der Polizei erste Notrufe ein, dass sich in der Sparkasse im Stadtteil Rumeln ein Banküberfall mit Geiselnahme ereignet hat. Eine Mitarbeiterin rief bei der Polizei an und sagte, dass vor der Öffnung verdächtige Personen die Bank betraten. Daraufhin wurde sie misstrauisch und floh aus der Sparkasse. Zwei Mitarbeiterinnen befanden sich aber noch in der Sparkasse, teilte sie telefonisch mit. Die Duisburger Polizei startete einen Großeinsatz.

Die Gegend rund um die Bankfiliale wurde großräumig abgesperrt. An den Straßenecken standen Polizisten mit Maschinengewehren im Anschlag. Polizeifahrzeuge dienten als Straßensperren. Rund 700 Meter entfernt von der betroffenen Sparkasse schlug ein Sondereinsatzkommando gegen 10.55 Uhr zu. Zwei junge Männer werden vor einer Bäckerei überwältigt und festgenommen. Auf die beiden Personen passte die Täterbeschreibung, die die Mitarbeiterin der Polizei gab.

Sechs Minuten nach dem Zugriff kam eine Mitarbeiterin aus der Sparkasse gelaufen. Sie blieb unverletzt. Weil zu diesem Zeitpunkt immer noch unklar ist, ob es sich bei den festgenommenen um die Täter handelt oder es noch weitere Täter gibt, blieb die Lage angespannt. Um 11.30 Uhr beschloss die Polizei schließlich die Sparkassen-Fililae zu stürmen. Dort wurde eine gefesselte Mitarbeiterin im Tresorraum vorgefunden und befreit. Mögliche Geiselnehmer befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Bank. Die Polizei teilte später mit, dass die Täter eine größere Summe Bargeld erbeutet haben. Die beiden verdächtigen Männer wurden zunächst verhaftet.

Am Donnerstagabend stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen nicht um die Täter handelte. Sie wurden beide zwischenzeitlich wieder freigelassen. Die beiden Männer konnten mit Hilfe ihrer Arbeitskollegen ein lückenloses Alibi für den Tatzeitraum nachweisen. Die Beamten fahnden nun nach einem roten Golf älteren Baujahrs. Das Fahrzeug sei kurz nach dem Banküberfall mit zwei jungen Männern davon gefahren.

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Philippinen: Frist abgelaufen – Schicksal deutscher Geisel ist unklar

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Auf den Philippinen wurde vor knapp vier Monaten ein deutscher 70-jähriger Segler entführt und auf die Insel Jolo verschleppt. Die Terrororgansiation Abu Sayyaf steht den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) nahe und forderte 570.000 Euro Lösegeld für den 70-Jährigen. Am Sonntag lief das Ultimatum der Entführer ab. Die Terrorgruppe hatte mit der Enthauptung der Geisel gedroht in dem Fall, dass die 570.000 Euro nicht bis zum 26. Februar gezahlt werden. Kurz vor dem Ablauf des Ultimatums hatte die philippinische Luftwaffe mehrere Verstecke der Terrorgruppe angegriffen. Eine Bodenoffensive auf der Insel Jolo ist in Vorbereitung. Es gibt bereits Berichte, denen zufolge die Geisel hingerichtet wurde. Die philippinische Regierung prüft die Berichte auf Echtheit. Die Armee teilte mit, dass der Tod erst bestätigt wird, wenn es eine Leiche gibt. Der deutsche Segler hatte am 14. Februar in einer Videobotschaft um Hilfe gebeten. Während der Geiselnahme wurde die Frau des 70-Jährigen getötet. Sie soll die Terroristen mit einer Waffe bedroht haben. Die Terroristen hatten die Segelyacht überfallen. Die Yacht wurde später vor der Südküste der Philippinen vom Militär gefunden. Das Erpressen von Lösegeldern ist die wichtigste Einnahmequelle für die Terroristen von Abu Sayyaf.

Das betroffene Paar wurde 2008 schon einmal von ihrer 16-Meter-Jacht entführt. Damals wurden beide wochenlang festgehalten und terrorisiert, unter anderem mit simulierten Erschießungen. Der Überfall damals geschah in den Gewässern zwischen Malaysia und den südlichen Philippinen.

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Wiesbaden: Überfall auf Kiosk fordert Todesopfer

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Wiesbaden-Biebrich wurde am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr ein Kiosk an der Ecke Armenruhstraße, Rathausstraße überfallen. Ein bislang unbekannter Täter hat die 59-jährige Kiok-Betreiberin erschossen und ihren 63 Jahre alten Ehemann und den 21-jährigen Neffen schwer verletzt. Beide wurden nach dem Angriff in ein Krankenhaus eingeliefert.

© Phantombild – Hessisches LKA

Der Täter war hellhäutig, dicklich und zwischen 165 bis 175 Zentimeter groß. Er soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Zur Tatzeit trug er einen dunkelgrünen Parka sowie einen tiefhängenden grünen Rucksack. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der Mann Schüsse abgab. Die Beamten haben ein Phantombild erstellt. Hinweise zur Identität der auf dem Phantombild abgebildeten Person oder andere Hinweise im Zusammenhang mit der Tat, nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer des Hinweistelefons (0611) 345-3103 entgegen.

Der Täter floh nach der Tat. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter. Die Spurensicherung war vor Ort. Die Ermittlungen laufen.

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Nigeria: Boko Haram tötet 65 Menschen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Islamistenmiliz Boko Haram hat in Nigeria wieder einen blutigen Anschlag verübt. Zahlreiche Menschen wurden getötet. Armeeangaben zufolge griffen zahlreiche mit Schusswaffen und Sprengstoff bewaffnete Boko-Haram-Kämpfer am Samstagabend das Dorf Dalori an. Dalori liegt im Nordosten Nigerias. Die Terroristen brannten nahezu das gesamte Dorf nieder. Mindestens 65 Menschen sind bei dem Angriff ums Leben gekommen. Augenzeugenberichten zufolge wurden Kinder bei lebendigem Leib verbrannt. In den Straßen lagen viele verkohlte Leichen und viele Tote mit Schusswunden. Nach dem Angriff auf die Stadt hatten sich drei Selbstmordattentäter unter den Flüchtenden in die Luft gesprengt. Bei einem der Selbstmordattentäter handelt es sich um einen knapp zwölfjährigen Jungen. Erst am Sonntag kamen nigerianische Soldaten in das betroffene Dorf.

Die extremistische Boko-Haram-Gruppe steht seit sechs Jahren für Gewalt. Boko Haram ist ein Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida. Die Terroristen greifen immer wieder Busbahnhöfe, Märkte, Moscheen und Kirchen an. Die Gruppe wurde durch verschärfte Interventionen der Nachbarländer etwas geschwächt. Trotzdem verübt die Terroristengruppe weiterhin blutige Anschläge. Die Boko-Haram-Terroristen setzen sich für die Einführung der Scharia in ganz Nigeria und das Verbot westlicher Bildung ein. Boko Haram ist bekannt für die Ermordung von Christen und Muslimen. Berichte aus dem März 2015 belegen, dass sich Boko Haram der Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen hat. Ende Dezember kamen bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee 20 Menschen ums Leben.

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Überfall auf Geldtransporter bei Bremen: RAF-Terroristen haben den Überfall begangen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im vergangenen Sommer hatten drei Täter einen Geldtransporter bei Bremen überfallen. Am Dienstag teilten die Ermittler mit, dass sie in zwei Tatfahrzeugen DNA-Spuren von Mitgliedern der früheren Roten Armee (RAF) gefunden haben. Die linksextreme Terrororganisation RAF hatte sich 1998 für aufgelöst erklärt. Einige der ehemaligen Mitglieder sind bis heute spurlos verschwunden und stehen auf der Fahndungsliste des Bundeskriminalamts. Über 20 Jahre lang war die RAF in Deutschland der Inbegriff von Gewalt, Mord und Terrorismus. Mehr als 30 Menschen kamen durch Taten der „Roten Armee“ ums Leben.

Der Überfall auf den Geldtransporter ereignete sich am 6. Juni auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Groß Mackenstedt, einem Ortsteil der Gemeinde Stuhr bei Bremen. Der Geldtransporter hatte zum Zeitpunkt des Überfalls sechs Millionen Euro geladen. Drei maskierte hatten auf einen Geldtransporter Schüsse abgegeben. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Die Kugeln blieben in der Karosserie sowie in einem Reifen des Transporters stecken. Die Täter flüchteten ohne Beute, weil es ihnen nicht gelang die Türen des Geldtransporters zu öffnen. Die Polizei teilte mit, dass die Täter den Geldtransporter mit einem Kleinbus zugeparkt hatten und anschließend zwei vermummte Menschen im Tarnanzug ausgestiegen waren und die Transporteure bedrohten. Nachdem ein dritter Täter dazukam fielen Schüsse. Einer der Täter zielte mit einer Panzerfaust auf die Fahrerseite des Geldtransporters. Bei dem Überfall hatten die Täter einen Störsender in einem Koffer dabei. Dieser sorgte dafür, dass der Handyempfang in der näheren Umgebung gestört wurde. Das Fluchtfahrzeug wurde nach der Tat in einem Waldgebiet im Landkreis Oldenburg entdeckt. Im Inneren des Fahrzeugs befand sich eine selbst gebaute Vorrichtung, mit der das Auto offenbar angezündet werden sollte. Dieses scheiterte jedoch und die Polizei konnte DNA-Spuren sichern.

Es gibt zwischen der Tat bei Bremen und einem Überfall, der sich erst am 28. Dezember 2015 in Wolfsburg ereignete Parallelen. Auch in Wolfsburg waren die Täter mit Schnellfeuergewehren und einer Panzerfaust bewaffnet. Die Täter überfielen dort gegen 13.55 Uhr einen Geldtransporter auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Einer der Täter bedrohte einen Mitarbeiter der Sicherheitsfirma mit einer Waffe, die anderen beiden den Fahrer des Geldtransporters. Auch hier scheiterte der Überfall und die Täter gingen leer aus. Ihnen gelang die unerkannte Flucht vom Tatort.

Die Polizei teilte am Dienstag, nach der Auswertung der DNA-Spuren mit, dass diese zu den früheren RAF-Mitgliedern Daniela Klette, Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg gehören. Das maskierte Trio hatte zuletzt 1999 in Duisburg einen Geldtransporter überfallen und dabei eine Million Mark erbeutet. Wahrscheinlich ist von dem Geld heute nichts mehr übrig.

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Ägypten: Unbekannte überfallen Hotel und geben Schüsse ab – zwei Angreifer wurden getötet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Mindestens drei schwer Bewaffnete haben am Freitagabend das Touristen-Hotel Bella Vista im ägyptischen Hurghada angegriffen. Es fielen mehrere Schüsse. Die Täter sollen zeitweilig um sich geschossen haben. Ein Deutscher und ein Däne wurden verletzt. Ersten Berichten zufolge wurden zwei Angreifer am Eingang des Hotels getötet und mindestens zwei Touristen verletzt. Die Angreifer gelangten vom Roten Meer aus zu dem Hotel und trugen die IS-Fahne bei sich. Die Behörden in Ägypten teilten mit, dass der Anschlag bereits abgewehrt wurde.

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Mali: Boko-Haram-Terroristen hatten 170 Geiseln im Radisson Hotel genommen – mindestens 27 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der Hauptstadt von Mali hat sich am Freitag eine Geiselnahme im Radisson Hotel ereignet. Dabei hatten Boko-Haram-Terroristen bis zu 170 Menschen in ihrer Gewalt. Sicherheitskräfte stürmten schließlich das Hotel in Bamako. Mindestens 27 Menschen sollen bei der Geiselnahme ums Leben gekommen sein. Das Radisson Hotel in Bamako ist besonders bei Diplomaten und Touristen beliebt. Die malische Regierung teilte am Freitagabend mit, dass sich keine Geiseln mehr in der Gewalt von Geiselnehmern befinden. Franzosen sollen das Ziel des Angriffs gewesen sein. Die mutmaßlichen Geiselnehmer verschafften sich mit Autos, die ein diplomatisches Kennzeichen hatten, Zutritt in das Hotel. Bei zwei befreiten Geiseln soll es sich um Deutsche handeln. Die Behörden in Mali teilten mit, dass zehn schwer bewaffnete Terroristen in das Hotel gewaltsam eingedrungen seien. Die Boko-Haram-Terroristen bekannten sich zu der Geiselnahme und forderten die Freilassung mehrerer islamistischer Kämpfer aus den Gefängnissen von Bamako. In Mali befinden sich derzeit etwa 200 Bundeswehrsoldaten.

Die extremistische Boko-Haram-Gruppe steht seit sechs Jahren für Gewalt. Boko Haram ist ein Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida. Die Terroristen greifen immer wieder Busbahnhöfe, Märkte, Moscheen und Kirchen an. Die Gruppe wurde durch verschärfte Interventionen der Nachbarländer etwas geschwächt. Trotzdem verübt die Terroristengruppe weiterhin blutige Anschläge. Die Boko-Haram-Terroristen setzen sich für die Einführung der Scharia in ganz Nigeria und das Verbot westlicher Bildung ein. Boko Haram ist bekannt für die Ermordung von Christen und Muslimen. Berichte aus dem März 2015 belegen, dass sich Boko Haram der Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen hat.

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Unfall nach Banküberfall in Künzell: 34-Jähriger rast in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

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»Ein 34-jähriger Mann in Motorradbekleidung überfiel am Montag eine Postfiliale im osthessischen Künzell überfallen. Nur wenige Minuten nach dem Überfall ist der Täter auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Würzburg tödlich verunglückt. Er raste mit seinem Motorrad kurz vor dem Autobahndreieck Fulda gegen den Sperranhänger einer Tagesbaustelle. Anschließend kollidierte er mit einem parallel zu ihm fahrenden Lastwagen. Die Polizei in Fulda teilte mit, dass die Verletzungen so schwer waren, dass der Mann noch an der Unfallstelle verstarb. Bei dem Mann fanden die Beamten eine Waffe und Bargeld. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Räuber, der kurz zuvor die Postfiliale bei Künzell überfiel. Er betrat die Postfiliale in schwarzer Motorradbekleidung, mit Helm und zog eine Waffe und forderte Bargeld, nachdem die Bankangestellten ihn aufforderten den Helm abzulegen. Augenzeugenberichten zufolge war der Motorradfahrer allein und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Polizei betont in ihrer Pressemitteilung, dass es keine Verfolgsjagd auf der A7 gab. Die Staatsanwaltschaft in Fulda hat einen Gutachter angeordnet. Während der Ermittlungen an der Unfallstelle wurde die A7 zwischen Fulda-Mitte und dem Dreieck Fulda zeitweise gesperrt.«

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