Russland: Terroranschlag in St. Petersburg – 14 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der russischen Stadt St. Petersburg hat sich am Montag ein Terroranschlag ereignet. In einer U-Bahn ist am Montagnachmittag eine Bombe in einem Waggon explodiert, als diese aus dem Bahnhof Sennaja Ploschad hinaus fuhr. Vierzehn Menschen wurden getötet und zahlreiche weitere wurden teilweise schwer verletzt. Einer der Täter wurde von Überwachungskameras gefilmt. Er stellte den mit Metallkugeln gefüllten Koffer in die Bahn. Die russischen Behörden gehen von einem Terroranschlag aus. Russlands Präsident Putin befand sich zum Zeitpunkt der Explosion in einem Vorort von St. Petersburg. Am Nachmittag wurde noch ein weiterer, größerer Sprengsatz gefunden. Dieser explodierte glücklicherweise nicht und konnte entschärft werden. Es besteht der Verdacht auf einen islamistischen Hintergrund. Tschetschenien und Syrien können mit dem Anschlag im Zusammenhang stehen. In Tschetschenien kämpfen immer noch militante Salafisten für einen islamischen Gottesstaat.

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Wohnungsloser in Berlin angezündet: Alle Jugendlichen stellen sich der Polizei – Untersuchungshaft

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße angezündet haben, haben sich der Polizei gestellt. Gegen alle sieben Beteiligten wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Außerdem wurde Untersuchungshaft für die Beteiligten angeordnet. Bei den Tätern handelte sich um Personen, die zwischen 2014 und 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Zwei der Tatbeteiligten sind volljährig. Ein 21-Jähriger ist der Haupttäter. Die sieben Männer hatten die Kleidungsstücke des Wohnungslosen angezündet. Zeitungen, mit denen sich der Mann vor der Kälte schützte, brannten lichterloh. Passanten reagierten sofort und halfen dem Wohnungslosen. Er blieb unverletzt. Ein U-Bahnfahrer eilte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe.

Die Täter waren nach der Tat mit einer U-Bahn geflüchtet und wurden dort von Überwachungskameras gefilmt. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht und brachten die Täter dazu sich der Polizei zu stellen.

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Nach Mordversuch am U-Bahnhof: Polizei fahndet mit Foto nach den Tätern

Symbolfoto: © burntimes

Die Berliner Polizei fahndet mit Bildern nach den sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtstag versucht haben, einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße anzuzünden. Der offenbar alkoholisierte Mann schlief auf einer Bank, als er mit einem brennenden Gegenstand von den Jugendlichen angegriffen wurde. Die Kleidung des Wohnungslosen fing Feuer. Herbeigeeilte Helfer konnten die Flammen löschen. Der Fahrer einer U-Bahn bemerkte das Feuer ebenfalls und rannte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Die wenigen Habseligkeiten des Wohnungslosen sind jedoch verbrannt. Die Polizei fahndet nach den fünf bis sechs Jugendlichen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

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Berlin-Kreuzberg: Unbekannte wollten Obdachlosen im U-Bahnhof anzünden

Symbolfoto: © burntimes

Bis zu sechs Jugendliche haben in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag, morgens gegen zwei Uhr, in der U-Bahn-Station Schönleinstraße, versucht einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen anzuzünden. Passanten griffen beherzt ein, sodass der Mann unverletzt blieb. Der offenbar alkoholisierte Mann schlief auf einer Bank, als er mit einem brennenden Gegenstand von den Jugendlichen angegriffen wurde. Die Kleidung des Wohnungslosen fing Feuer. Herbeigeeilte Helfer konnten die Flammen löschen. Der Fahrer einer U-Bahn bemerkte das Feuer ebenfalls und rannte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Die wenigen Habseligkeiten des Wohnungslosen sind jedoch verbrannt. Die Polizei fahndet nach den fünf bis sechs Jugendlichen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Der U-Bahnhof Schönleitstraße befindet sich zwischen den Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln. Der komplette Bahnhof wird videoüberwacht. Erst kürzlich hatte der Fall eines U-Bahn-Treters in Berlin deutschlandweit für Empörung gesorgt (wir berichteten).

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Berlin: U-Bahn-Treter wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der Mann, der im Oktober eine 26-jährige Frau im U-Bahnhof Hermannstraße in Neukölln die Treppe heruntergetreten hat, wurde verhaftet. Der 27-Jährige wurde bundesweit mit Haftbefehl gesucht. Er hatte Ende Oktober einer ahnungslosen Frau unvermittelt in den Rücken getreten. Die 26-Jährige stürzte daraufhin die Treppe hinunter und brach sich einen Arm. Der Täter war Polizeiangaben zufolge mit einem Bus zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in den Berliner Stadtteil Charlottenburg gefahren. Bei der Ankunft des Busses wurde der 27-Jährige am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr festgenommen. Er saß zu dem Zeitpunkt noch im Reisebus.

Warum der 27-Jährige die Frau die Treppe hinuntergetreten hat ist unklar und Bestandteil der Ermittlungen. Der Mann befand sich zum Tatzeitpunkt in einer Gruppe von mehreren Männern. Aus der Gruppe kümmerte sich niemand um die verletzte Frau. Andere Passanten eilten der Frau zur Hilfe. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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Nach Terroranschlägen in Brüssel: Dritter Attentäter wurde festgenommen

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Die Behörden in der belgischen Hauptstadt Brüssel bestätigten, dass der dritte mutmaßliche Flughafen-Attentäter verhaftet wurde. Nach den Terroranschlägen wurde nach einem Mann mit einem Hut gefahndet. Nun wurde er gefasst. Bei einer Hausdurchsuchung wurden bei ihm weder Waffen noch Sprengstoff gefunden. Auch gegen zwei weitere Verdächtige wurde am Samstag Haftbefehl erlassen. Am Dienstag starben bei einem Doppelanschlag in Brüssel 31 Menschen, 200 weitere wurden zum Teil schwer verletzt (wir berichteten). Am Flughafen von Brüssel und in einer U-Bahn sprengten sich Selbstmordattentäter in die Luft.

Bis Samstagabend waren 24 Leichen identifiziert. Unter den Toten befindet sich auch eine Frau aus Aachen. Die belgischen Behörden fahndeten seit dem Terroranschlag mit Hochdruck nach einem flüchtigen Terroristen, der von mehreren Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. Er sprengte sich nicht in die Luft, sondern ließ den Sprengsatz im Flughafen zurück und flüchtete. Der für die Teroranschläge in Paris verantwortliche, und in Brüssel verhaftete Salah Abdeslam will seit den Terroranschlägen nicht mehr mit den Ermittlern reden. Er stand auch in Kontakt mit den Attentätern von Brüssel und schweigt zur Zeit. Zu den Terroranschlägen in Brüssel hatte sich die Terrormiliz Islamischer Staat bekannt. Unterdessen wurde bekannt, dass die griechische Polizei bereits im Januar 2015 bei Hausdurchsuchungen Pläne des Brüsseler Flughafens gefunden hatte, die auf einen möglichen Terroranschlag hindeuteten.

Die Wiedereröffnung des schwer beschädigten Flughafens in Brüssel verzögert sich noch bis mindestens Dienstag. Die Bundesanwaltschaft teilte am Samstag mit, dass die zwei Männer, die in Gießen und Düsseldorf verhaftet wurden, nicht im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Brüssel stehen. Außerdem hält Justizminister Heiko Maas (SPD) Terroranschläge in Deutschland für möglich.

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Brüssel: U-Bahn-Attentäter wurde identifiziert –– Ermittlungen gehen weiter

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Seit Mittwoch ist bekannt, dass die Brüder El Bakraoui sich am Mittwoch in Brüssel in die Luft gesprengt haben. Einer der beiden hatte sich am Flughafen Zaventem in die Luft gesprengt und der andere in einem Waggon einer U-Bahn an der Haltestelle Maelbeek. Der Flughafen-Attentäter hat auf seinem Computer sein Testament hinterlassen, teilte die ermittelnde Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Zwei weitere Männer, die ebenfalls am Flughafen aufgezeichnet wurden sind bisher nicht identifiziert. Bei den Terroranschlägen wurden am Dienstag mindestens 31 Menschen getötet und 260 verletzt. Seit Mittwoch ist auch bekannt, dass einer der beiden Brüder unter falschem Namen eine Wohnung im Brüsseler Stadtteil Forest gemietet hatte. In diesem Stadtteil kam es am letzten Dienstag zu einer Schießerei bei der zwei mutmaßliche Terroristen über Dächer flüchten konnten (wir berichteten). Möglicherweise handelte es sich bei den Flüchtenden um die beiden Brüder. Während der Razzia wurde aus der Wohnung heraus auf die Polizisten geschossen.

Nach den Anschlägen wurden die Wohnungen der Attentäter durchsucht. Dabei wurden 15 Kilogramm Sprengstoff sichergestellt. Es handelt sich bei dem gefundenen Sprengstoff um den gleichen der bei den Anschlägen in Paris eingesetzt worden war. Außerdem stellten die Ermittler einen Koffer mit Nägeln und Schrauben sicher.

Nach den Bombenanschlägen in Brüssel wurde der 24-jährige Najim Laachraoui zunächst zur Fahndung ausgeschrieben. Am Mittwoch wurde bekannt, dass er tot ist. Er war einer der Selbstmordattentäter, die sich am Flughafen in die Luft sprengten. Laachraoui wurde schon seit längerem gesucht. Belgische Medien berichteten, dass es sich bei ihm um den Drahtzieher der Terroranschläge von Paris gehandelt haben könnte.

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Terroranschläge in Brüssel am Flughafen und in der U-Bahn: Mindestens 34 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Montagmorgen haben sich in der belgischen Hauptstadt Brüssel mehrere Explosionen ereignet. Es kam zu zwei Explosionen am Flughafen Zaventem und in der Brüsseler U-Bahn-Station Maelbeck. Die Explosionen ereigneten sich am Montagmorgen gegen 8 Uhr in der Abflughalle des Flughafens. Die Detonation in der U-Bahn-Station Maelbeck ereignete sich innerhalb gegen 9.15 Uhr im Inneren eines Zuges. Bei einigen Explosionen haben sich Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Bestätigten Angaben zufolge kamen mindestens 34 Menschen ums Leben. Viele weitere wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die Behörden teilten am Dienstag um 11.30 Uhr mit, dass sich an der Rue de la Loi eine weitere Explosion ereignete. Hierbei handelte es sich um eine kontrollierte Sprengung. Die Behörden sprechen von Terroranschlägen. Die Alarmbereitschaft im EU-Parlament wurde erhöht. Die Sicherheitsvorkehrungen sind verschärft worden. Gegen 17.30 Uhr wurde noch eine weitere Bombe am Flughafen gefunden. Diese konnte erfolgreich entschärft werden.

Der Flughafen Zaventem wurde nach dem Anschlag evakuiert und komplett abgesperrt. Außerdem wurden zwischenzeitlich alle Bahnhöfe in Brüssel geschlossen. Das Auswärtige Amt teilte mit, dass sie einen Krisenstab einberufen haben und in Kooperation mit den belgischen Behörden ermitteln, ob sich auch Deutsche unter den Opfern der Terroranschläge befinden. Die Verkehrsbetriebe in Brüssel haben den gesamten öffentlichen Nahverkehr in der belgischen Hauptstadt eingestellt. Die belgische Regierung rief die höchste Terror-Alarmstufe aus. In ganz Brüssel sind schwer bewaffnete Spezialkräfte im Einsatz.

Deutschland hat seine Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen und an Bahnhöfen verschärft. Außerdem wurden alle Flugverbindungen nach Brüssel ersatzlos gestrichen. Auch die Bahnverbindungen von Aachen nach Brüssel wurden gestrichen. Außerdem werden ganz verschärft Grenzkontrollen zu Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Luxemburg durchgeführt.

Am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr bekannten sich die Terroristen des Islamischen Staats (IS) im Internet zu den Anschlägen in Brüssel. US-Präsident Barack Obama hat die Terroranschläge von Kuba aus verurteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Belgien die volle Unterstützung bei der Suche nach den Attentätern zu. Außerdem kündigte Merkel an ihm Kabinett über die Konsequenzen der Terroranschläge in Brüssel zu sprechen und auf die Taten geschlossen zu reagieren. Bei Hausdurchsuchungen, die im Zusammenhang mit den Anschlägen standen, wurde eine IS-Flagge, ein Sprengsatz und Chemikalien gefunden.

Am Mittwoch sollen die Hochgeschwindigkeitszüge wieder fahren. Am Montag wurden die Verbindungen der Thalys-Züge unterbrochen.
In Berlin legten trauernde Menschen vor der belgischen Botschaft Blumen und Kerzen nieder. Am Mittwoch wehen auf allen öffentlichen Gebäuden in Deutschland die Flaggen auf Halbmast.

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Istanbul: Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station – Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der türkischen Hauptstadt Istanbul hat sich am Dienstag eine Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station ereignet. Der Bürgermeister und auch die Behörden sprachen am Dienstagabend von der Detonation einer selbstgebauten Rohrbombe. Die Explosion ereignete sich im europäischen Stadtteil Bayrampasa. Mehrere Menschen sollen Verletzungen erlitten haben. Die genaue Ursache der Explosion ist noch unklar. Fernsehsender in der Türkei zeigten Bilder von zahlreichen Rettungswagen und Menschen, die panisch über die Gleise liefen. Offiziellen Angaben zufolge wurden fünf Menschen verletzt. Die Rohrbombe soll auf einer Überführung – nahe einer Metrostation – explodiert sein. Türkische Medien schlossen auch nicht aus, dass ein Transformator explodiert sein könnte. Nach der Explosion wurde der U-Bahn-Verkehr eingestellt und die Straßen in der näheren Umgebung abgesperrt. Die Explosion ereignete sich mitten im Berufsverkehr.

Die Türkei ist nach mehreren Terroranschlägen in erhöhter Alarmbereitschaft. In den vergangenen Wochen und Monaten ereigneten sich mehrere Terroranschläge in der Türkei. Erst im Oktober hatte ein Attentat auf eine kurdische Friedenskundgebung in Ankara 100 Menschen in den Tod gerissen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

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Berlin-Spandau: Mann wollte 17-Jährige vor einfahrende U-Bahn schubsen

Symbolfoto: © Rudis-Fotoseite.de | pixelio.de

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In Berlin-Spandau hat am späten Freitagabend gegen 23.30 Uhr ein 42-jähriger Mann an der Haltestelle Rathaus Spandau versucht ein 17-jähriges Mädchen vor eine einfahrende U-Bahn zu schubsen. Die Jugendliche rettete sich, in dem sie sich zuvor auf den Boden warf. Der Fahrer der U-Bahn-Linie U7 leitete eine Vollbremsung ein und kam rechtzeitig zum Stehen. Mehrere Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hielten den 42-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Warum er die junge Frau angegriffen hat ist noch unklar. Die beiden kannten sich nicht. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung ein. Im Vorfeld dieser Tat soll es einen Streit auf dem Bahnsteig gegeben haben, bei dem der Mann mitmischte. Um was es ging ist nicht klar. Die 17-Jährige war mit Freundinnen unterwegs und hatte schlichtend eingegriffen. Als die Situation sich längst beruhigt hatte, ging der 42-Jährige plötzlich auf die 17-Jährige zu, umklammerte sie und drängte sie zur Bahnsteigkante. Die junge Frau konnte den Angriff jedoch abwehren und sich zu Boden werfen.

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