Bundeswehr-Panzer in Munster aufgebrochen: Gewehre wurden gestohlen

Symbolfoto: © Gabi Eder | pixelio.de

Unbekannte haben auf dem Truppenübungsplatz in Munster (Lüneburger Heide) einen Panzer aufgebrochen und Gewehre daraus gestohlen. Der Vorfall ereignete sich bereits Mitte Februar, wie erst jetzt bekannt wurde. Bei dem aufgebrochenen Bundeswehr-Fahrzeug handelt es sich um einen „Fuchs“-Panzer. Aus dem Panzer wurden zwei G36-Sturmgewehre, eine P8-Pistole, eine Signalpistole und zwei Magazine Munition gestohlen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat Ermittlungen eingeleitet. Der Panzer gehört zu einem Verband aus dem nordrhein-westfälischen Minden. Die Bundeswehr steht momentan aufgrund der Affäre um den Terrorverdächtigen Franco A. unter Druck (wir berichteten).

Wildflecken: Navi brachte Radfahrer in akute Lebensgefahr

Symbolfoto: © Reinhard Grieger  | pixelio.de

Symbolfoto: © Reinhard Grieger | pixelio.de

Am Samstagvormittag hatte ein 35-jähriger Mountainbiker in Wildflecken viel Glück, nachdem sein Navigationsgerät ihn mitten durch das Sperrgebiet eines Truppenübungsplatzes führte. In dem Gebiet herrschte zu dem Zeitpunkt höchste Lebensgefahr. Ein Bundeswehrsoldat bemerkte den Radfahrer mitten auf einer aktiven Schießbahn. Der Urlauber war von einem nahegelegenen Campingplatz aus auf dem Weg zum Kreuzberg. Der ortsunkundige Radfahrer folgte stur seinem Fahrrad-Navi, mitten in eine laufende Schießübung. Eine Polizeistreife eilte schließlich zu der Schießbahn und begleitete den 35-jährigen Urlauber zurück auf sicheres Terrain. Von dort aus setzte der 35-Jährige seine Fahrt zum knapp 928 Meter hohen Kreuzberg, fernab des Truppenübungsplatzes, fort.

Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Betreuungsverbote von Truppenübungsplätzen ernstzunehmen sind. Durch den regelmäßig stattfindenden Schießbetrieb besteht dort höchste Lebensgefahr.