Auffahrunfall auf Berliner Ring fordert sechs Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Berliner Ring sind am Freitagnachmittag sechs Menschen getötet worden. Bei den Toten handelt sich nach Angaben der Polizei um drei Frauen und drei Männer aus Bulgarien. Sie befanden sich in einem Kleintransporter, der in einem Stau auf der Autobahn 10 am Dreieck Barnim auf einen LKW auffuhr. Zwei weitere Insassen aus Bulgarien wurden mit schwersten Verletzungen mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Ein 25-jähriger Mann erlitt Knochenbrüche im Gesicht und an der Wirbelsäule. Er wurde noch am Freitagabend operiert.

Der Innenstaatssekretär von Brandenburg kündigte an sich mit dem bulgarischen Botschafter in Verbindung zu setzen. Zur Klärung der Unfallursache wurden Sachverständige eingeschaltet. Es ist noch unklar, warum sich vor dem LKW ein Stau gebildet hat. Eine Baustelle gibt es in dem betroffenen Autobahnabschnitt nicht.

Während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb der östliche Berliner Ring mehrere Stunden lang in Richtung Hamburg voll gesperrt. Die Sperrung wurde am Freitagabend um 21.30 Uhr aufgehoben.

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Toter Fußgänger in Leipzig: 20-Jährige hat Mann absichtlich überfahren

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

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Leipzig trauerte am Mittwoch um den toten 51-jährigen Fußgänger in der Schönefelder Allee. Zunächst sah es nach einem Unfall mit Fahrerflucht aus, doch so war es nicht bestätigte der Leipziger Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Haftbefehl gegen die 20-jährige Fahrerin erlassen. Die junge Frau soll den Mann absichtlich mit einem Transporter überfahren haben. Die Frau wollte den 51-Jährigen töten, berichtete die Polizei. Vor der schrecklichen Tat soll es eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Frau und einer Gruppe, zu der auch ihr späteres Opfer gehörte, gegeben haben. Die 20-Jährige soll losgefahren sein, obwohl sich der Mann unmittelbar vor dem Fahrzeug befand. Der Mann soll sich zunächst am Transporter festgehalten haben und sei kurz darauf auf die Straße geschleudert worden. Dort fuhr die Frau mit ihrem Transporter über den Mann. Nach der grausamen Tat flüchtete die junge Frau zunächst, stellte sich aber Donnerstag im Beisein ihres Verteidigers bei der Polizei. Die Frau äußerte sich bisher nicht zu den Tatvorwürfen. Die Leipzigerin sitzt in Untersuchungshaft. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern noch an.

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