Autobahn 38 bei Söhesten: Polizei befreit entführtes Mädchen aus Transporter

Symbolfoto: © burntimes

Am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr hatte ein 36-jähriger Mann ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Leipziger Stadtteil Hartmannsdorf-Knautnaundorf am helllichten Tage entführt. Der 36-jährige Täter zerrte das Mädchen in einen gemieteten Transporter. Das Mädchen konnte gegen 18.30 Uhr einen kurzen Notruf per Handy aus dem Transporter absetzen. Anschließend wurde eine Großfahndung eingeleitet. Den Beamten gelang es kurz darauf den gemieteten Transporter auf der Autobahn 38 zu lokalisieren. Daraufhin rückte ein Sondereinsatzkommando sowie ein mobiles Einsatzkommando aus. Bei Söhesten in Sachsen-Anhalt wurde der Transporter von der Polizei schließlich gestoppt. Das Mädchen konnte unverletzt befreit werden und der Entführer wurde am Steuer festgenommen.

Am Donnerstagnachmittag wurde Haftbefehl gegen den 36-jährigen Täter erlassen, der am Mittwoch ein zwölfjähriges Mädchen in Leipzig entführte. Der Mann war bereits wegen Kinderpornografie vorbestraft, teilte die Polizei mit.

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Terror in London fordert sieben Tote – Transporter raste in Menschenmenge

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am Samstagabend um kurz nach 22 Uhr ein Terroranschlag ereignet. Ein Lieferwagen fuhr auf der London Bridge mit hoher Geschwindigkeit auf dem Bürgersteig in Fußgänger hinein. Anschließend stiegen Männer aus dem Transporter, schlugen Verletzte und stachen beim benachbarten Borough Market mit großen Messern auf Menschen ein. Einigen wurde die Kehle durchgetrennt. Acht Minuten nach dem ersten Notruf waren alle drei Angreifer von bewaffneten Sicherheitskräften getötet worden. Die Täter liefen zuvor zu Bars und Restaurant und riefen „Dies ist für Allah“, teilten Augenzeugen mit. Nach dem die Terroristen niedergestreckt waren, fiel den Beamten auf, dass die Täter rund um den Bauch etwas trugen, das wie ein Kanister aussah. Zunächst wurde von einem Sprengstoffgürtel ausgegangen. Später stellte sich heraus, dass es sich um Attrappen handelte.

Die britische Premierministerin May teilte mit, dass die Wahlen in London planmäßig am nächsten Donnerstag stattfinden werden.

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Auffahrunfall auf Berliner Ring fordert sechs Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Berliner Ring sind am Freitagnachmittag sechs Menschen getötet worden. Bei den Toten handelt sich nach Angaben der Polizei um drei Frauen und drei Männer aus Bulgarien. Sie befanden sich in einem Kleintransporter, der in einem Stau auf der Autobahn 10 am Dreieck Barnim auf einen LKW auffuhr. Zwei weitere Insassen aus Bulgarien wurden mit schwersten Verletzungen mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Ein 25-jähriger Mann erlitt Knochenbrüche im Gesicht und an der Wirbelsäule. Er wurde noch am Freitagabend operiert.

Der Innenstaatssekretär von Brandenburg kündigte an sich mit dem bulgarischen Botschafter in Verbindung zu setzen. Zur Klärung der Unfallursache wurden Sachverständige eingeschaltet. Es ist noch unklar, warum sich vor dem LKW ein Stau gebildet hat. Eine Baustelle gibt es in dem betroffenen Autobahnabschnitt nicht.

Während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb der östliche Berliner Ring mehrere Stunden lang in Richtung Hamburg voll gesperrt. Die Sperrung wurde am Freitagabend um 21.30 Uhr aufgehoben.

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Toter Fußgänger in Leipzig: 20-Jährige hat Mann absichtlich überfahren

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Leipzig trauerte am Mittwoch um den toten 51-jährigen Fußgänger in der Schönefelder Allee. Zunächst sah es nach einem Unfall mit Fahrerflucht aus, doch so war es nicht bestätigte der Leipziger Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Haftbefehl gegen die 20-jährige Fahrerin erlassen. Die junge Frau soll den Mann absichtlich mit einem Transporter überfahren haben. Die Frau wollte den 51-Jährigen töten, berichtete die Polizei. Vor der schrecklichen Tat soll es eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Frau und einer Gruppe, zu der auch ihr späteres Opfer gehörte, gegeben haben. Die 20-Jährige soll losgefahren sein, obwohl sich der Mann unmittelbar vor dem Fahrzeug befand. Der Mann soll sich zunächst am Transporter festgehalten haben und sei kurz darauf auf die Straße geschleudert worden. Dort fuhr die Frau mit ihrem Transporter über den Mann. Nach der grausamen Tat flüchtete die junge Frau zunächst, stellte sich aber Donnerstag im Beisein ihres Verteidigers bei der Polizei. Die Frau äußerte sich bisher nicht zu den Tatvorwürfen. Die Leipzigerin sitzt in Untersuchungshaft. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern noch an.

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