Wieder deutsches Ehepaar in der Türkei festgenommen: Bundesregierung droht mit Reisewarnung

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der Türkei wurden zwei Deutsche während eines Urlaubs in Istanbul verhaftet. Bei den Festgenommenen handelt es sich um ein Ehepaar türkischer Abstammung, das aber ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Die Bundesregierung reagierte darauf und teilte mit, dass im Fall, wenn es zur Routine wird, Deutsche an der Grenze zu verhaften, eine offizielle Reisewarnung notwendig wird. Seit dem 26. Juli rät die Bundesregierung zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in die Türkei. Einer der beiden Festgenommenen wurde zwischenzeitlich wieder freigelassen aber mit einer Ausreisesperre belegt.

Die Bundesregierung erwägt außerdem die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei abzubrechen. Der türkische Außenminister Cavusoglu hat die Kritik aus Deutschland zurückgewiesen und mitgeteilt, dass sich die Bundesregierung nicht in die Angelegenheiten der Türkei einmischen soll. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte am Montag, dass sich Bundesbürger, die in die Türkei reisen wollen, mit der Gefahr einer möglichen Festnahme auseinandersetzen müssen.

Die Türkei hatte am Samstag eine Reisewarnung für Deutschland ausgesprochen. Darin rief die türkische Regierung in Deutschland lebende oder reisende Türken wegen „wahrscheinlicher fremdenfeindlicher und rassistischer Behandlung, Verhalten und Verbalangriffen“ zur Vorsicht auf. Die ausgesprochene Reisewarnung wurde stark kritisiert.

Share

Messerangriff in Hurghada (Ägypten): Zwei Deutsche unter den Todesopfern

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im bei Touristen beliebten ägyptischen Badeort Hurghada hat sich am Freitagmittag gegen 13 Uhr am Strand ein Messerangriff ereignet. Der Angreifer, ein 27-jähriger Student, soll Polizeiangaben zufolge von einem öffentlichen Strand zu einer Ferienanlage geschwommen sein. Dort hat er seine Opfer angegriffen. Unklar ist, ob der Messerangriff einen politischen Hintergrund hat. Das Auswärtige Amt bestätigte, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff ums Leben kamen. Das Amt geht von einem gezielten Angriff auf Urlauber aus. Nach dem Messerangriff ist der Angreifer geflohen und wurde von Augenzeugen verfolgt. Er konnte schließlich auf dem Grundstück eines Nachbarhotels überwältigt werden. Die Leichen wurden zwischenzeitlich weggebracht und der Strand wurde gereinigt. Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Kairo sind vor Ort und kommunizieren mit den deutschen Behörden. Das Motiv des Angreifers ist noch unklar.

Share

Verkehrsunfall auf Mallorca: Vierköpfige deutsche Familie kam ums Leben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca hat sich am Montagnachmittag gegen 14.50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine vierköpfige Familie aus Deutschland (zwei Erwachsene und zwei Kinder) kamen ums Leben. Der Verkehrsunfall ereignete sich auf einer Straße im Nordosten Mallorcas, auf der Hauptverkehrsstraße Ma-12 zwischen Alcúdia und Artà. Die deutsche Familie war mit einem VW-Polo unterwegs und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Die Eltern (beide Anfang 40) und ihre beiden Kinder im Alter von sieben und neun Jahren starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Lastwagens erlitt leichte Verletzungen. Die Guardia Civil hat Ermittlungen zum Hergang des Unfalls eingeleitet.

Share

Schweres Busunglück auf Kuba: Deutsche Touristen unter den Opfern

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Auf Kuba ist ein Reisebus mit deutschen und österreichischen Touristen verunglückt. Zwei Menschen kamen ums Leben, darunter auch ein Deutscher. Bei dem zweiten Toten handelte es sich nach Angaben der kubanischen Polizei um den 36-jährigen Busfahrer. Weitere 28 Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. De Reisebus war am Samstagabend (Ortszeit) zwischen Santiago de Cuba und der beliebten Kolonialstadt Trinidad mit einem Lastwagen frontal zusammengestoßen. Der Lastwagen war mit einem Schiffscontainer beladen. Die deutsche Botschaft in Havanna bemüht sich um Aufklärung. Das österreichische Außenministerium teilte mit, dass ein Österreicher ums Leben kam und fünf weitere Österreicher verletzt wurden. Der Bus ist schwer beschädigt worden, sodass es schwierig ist Gepäck und Dokumente zu bergen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die deutschen und österreichischen Touristen wollten einen zweiwöchigen Urlaub auf Kuba verbringen. Unter anderem war ein Aufenthalt im Badeort Varadero vorgesehen.

Share

Ägypten: Unbekannte überfallen Hotel und geben Schüsse ab – zwei Angreifer wurden getötet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Mindestens drei schwer Bewaffnete haben am Freitagabend das Touristen-Hotel Bella Vista im ägyptischen Hurghada angegriffen. Es fielen mehrere Schüsse. Die Täter sollen zeitweilig um sich geschossen haben. Ein Deutscher und ein Däne wurden verletzt. Ersten Berichten zufolge wurden zwei Angreifer am Eingang des Hotels getötet und mindestens zwei Touristen verletzt. Die Angreifer gelangten vom Roten Meer aus zu dem Hotel und trugen die IS-Fahne bei sich. Die Behörden in Ägypten teilten mit, dass der Anschlag bereits abgewehrt wurde.

Share

Großbrand in Dubai: Luxus-Hotel „The Address“ brennt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Dubai steht das Luxushotel „The Address“ in Flammen. Das Feuer brach aus noch unbekannter Ursache am Donnerstag in einem Hochhaus, in der Nähe des Wolkenkratzers Burj Khalifa aus. Das betroffene Hotel ist 306 Meter hoch und umfasst 63 Etagen. Die unteren Etagen werden als Hotel benutzt und die oberen als Apartments. Im 63. Stockwerk befindet sich eine Bar, die aufgrund ihrer Aussicht Touristen anzieht. Von dem Gebäude fielen brennende Trümmerteile herab. Der zuständige Polizeichef teilte inzwischen mit, dass es keine Toten und auch keine Verletzten gebe, weil das Gebäude rechtzeitig evakuiert worden ist. Der Fernsehsender CNN teilte mit, dass das Feuer an der Fassade des 20. Stockwerks ausgebrochen war. Die Fassade des Hotels brannte über 20 Stockwerke hinweg. In der Nähe des Hotels wird trotz des Großbrandes das geplante Silvesterfeuerwerk stattfinden.

Share

Erneute Lawine in Nepal: 250 Vermisste

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Lage in Nepal ist nach wie vor lebensgefährlich. Am Dienstag hat sich im Ort Ghodatabela wieder eine Lawine gelöst und mehr als 250 Menschen unter sich begraben. Unter den Vermissten sollen sich viele Ausländer befinden. Der Gouverneur des betroffenen Rasuwa-Distrikts sagte, dass schlechtes Wetter und Regen die Rettungsmaßnahmen behindern. Am Mount Everest wurden mittlerweile alle Bergsteiger gerettet, die dort seit dem Erdbeben am Samstag festsaßen. Die Lawine hatte Teile des Basislagers zerstört. Mindestens 20 Bergsteiger kamen ums Leben, nachdem sich durch das Erdbeben Lawinen lösten. Es handelt sich um das schlimmste Unglück in der Bergsteiger-Geschichte am Mount Everest. Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Nepal ist inzwischen auf mehr als 5.000 angestiegen. Bis zum Dienstagabend wurden 5.057 Leichen geborgen. Die Regierung befürchtet, dass mehr als 10.000 Menschen ums Leben kamen. In Nepal wurde eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala ereignete sich am Samstag und sorgte in und rund um die Hauptstadt Kathmandu für den Ausfall des Mobilfunks, des Stroms und zu zerstörten Wasserkraftwerken. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das Erdbeben droht sich zur größten Katastrophe auszubreiten, die Nepal je getroffen hat. Von dem Erdbeben sind acht Millionen Menschen unmittelbar betroffen. Mehr als 1,4 Millionen Menschen benötigen Lebensmittelhilfen. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass über eine Million Kinder unter der Naturkatastrophe leiden. Viele von ihnen sind unterernährt.

Nepals Regierung räumte am Dienstag ein, trotz mehrerer Warnungen vor einem bevorstehenden schweren Erdbeben nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein. In der Hauptstadt Kathmandu ist der Strom ausgefallen und die Wasserversorgung zusammengebrochen. Hiervon sind 2,5 Millionen Menschen betroffen. Der Flughafen der Stadt ist aufgrund der vielen Hilfslieferungen überlastet, sodass nicht alle Flugzeuge landen konnten.

Share

Erdbeben in Nepal: Die Hilfe kommt kaum durch

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der Flughafen von Nepal ist vollkommen überlastet und viele Straßen versperrt. Die Hilfe aus aller Welt kommt nur sehr langsam und schwer in Bewegung. Besonders schlecht kommen die Retter zu den entlegenen Erdbebengebieten. Dort sind zum Teil nach wie vor noch keine Rettungs- und Hilfsaktionen angelaufen. Der Premierminister flog mit einem Hubschrauber über die vom Erdbeben betroffenen Gebiete und forderte die Rettungskräfte dazu auf, sofort kleine Hubschrauber mit Hilfsgütern in die abgelegenen Regionen zu entsenden. In den bergigen Gebieten ist der Transport von Gütern immer eine Herausforderung. In den Straßen befinden sich Risse, die so breit wie Arme sind. Viele Straßen und Zufahrtswege sind nach dem Erdbeben unpassierbar. Im Katastrophengebiet kam es am Montag immer wieder zu Nachbeben.

Die Rettungskräfte im Erdbebengebiet liefern sich bei der Suche nach Überlebenden einen Wettlauf gegen die Zeit. Am Abend wurde mitgeteilt, dass inzwischen mehr als 4.000 Leichen geborgen worden sind. Es wurden mindestens 6.800 Menschen verletzt. Die Krankenhäuser sind überlastet und verfügen teils über unzureichende Medikamente und Blutkonserven. Viele Menschen müssen auf der Straße behandelt werden. Die Regierung forderte die Menschen in Nepal am Montag auf Blut zu spenden. Am Montag wurden in Nepal massenhaft Leichen verbrannt, um Seuchen zu verhindern. In der Hauptstadt Kathmandu gab es auch am Montag nur ganz vereinzelt Strom und Benzin. Die Menschen haben große Angst und sind zum Teil traumatisiert von den schrecklichen Ereignissen. Das Leid der Betroffenen ist riesig – viele haben alles verloren. Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala ereignete sich am Samstag und sorgte in und rund um die Hauptstadt Kathmandu für den Ausfall des Mobilfunks, des Stroms und zu zerstörten Wasserkraftwerken. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das Erdbebengebiet ist mit 6,6 Millionen Einwohnern das am dichtesten besiedelte Gebiet in Nepal. Am Montag wurden 82 Menschen aus dem Basislager des Mount Everest ausgeflogen. Dort kamen nach dem Erdbeben in einer Lawine mindestens 19 Bergsteiger ums Leben.

Tausende Häuser wurden durch das schwere Erdbeben zerstört. Viele Häuser sind einsturzgefährdet und dürfen nicht mehr betreten werden. Es ist zum Teil nicht möglich Hilfspakete aus der Luft abzuwerfen. Die Menschen haben vor weiteren Einstürzen und Nachbeben Angst. Hunderttauende Menschen verbringen die Nächte momentan auf der Straße.
Im Erdbebengebiet sind am Montag 400 Tonnen Material eingetroffen. Ein Flugzeug mit Hilfsgütern der Luftwaffe musste aufgrund der Überlastung des Flughafens umkehren.

Share

Erdbeben in Nepal: Verzweiflung und Angst –– humanitäre Katastrophe droht

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Nachbeben in Nepal erreichten Stärken von bis zu 6,7 auf der Richterskala und verschlimmern die Situation im Land immer weiter. Die Menschen haben große Angst und sind zum Teil traumatisiert von den schrecklichen Ereignissen. Das Leid der Betroffenen ist riesig – viele haben alles verloren. Mehr als 2.500 Menschen sind bei dem schweren Erdbeben ums Leben gekommen. Vor über 70 Jahren ereignete sich schon einmal ein Erdbeben der Stärke 8,0 in Nepal. Damals starben 10.000 Menschen. Heute leben jedoch in dem betroffenen Gebiet deutlich mehr Menschen als früher. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzuschätzen. Zu vielen abgelegenen Orten besteht keine Verbindung, weil die Straßen und Anfahrtwege zerstört sind. Ein Mann schilderte sein Leid und sagte, dass er seinen kleinen Sohn, seinen Vater und sein Haus bei dem Erdbeben verloren hat. Sein Kind und sein Vater wurden von den Trümmern erschlagen, sagte der sichtlich traumatisierte Mann. Der junge Mann sagte, dass die beiden keine Chance hatten, weil das alles extrem plötzlich kam.

Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala sorgte in und rund um die Hauptstadt Kathmandu für den Ausfall des Mobilfunks, des Stroms und zu zerstörten Wasserkraftwerken. Den Helfern wird durch die zahlreichen schweren Nachbeben die Arbeit erschwert. Sie kommen nur zögerlich voran. Die Betroffenen benötigen dringend Medikamente, Blutkonserven, Wasser, Nahrung und Zelte. Tausende Menschen befinden sich zur Stunde draußen unter freiem Himmel, weil sie nicht in ihre Häuser zurückdürfen. Viele Häuser sind einsturzgefährdet. In einem großen Park im Zentrum von Nepal haben sich 10.000 Menschen versammelt. „Die Leute haben Angst, wirklich große Angst“, sagte ein Helfer vom Roten Kreuz. Im Land ist auch der Treibstoff ausgegangen. Außerdem müssen die Rettungshubschrauber bei schlechtem Wetter am Boden bleiben.

Rund um den Mount Everest werden dutzende Bergsteiger vermisst. Mindestens 19 Menschen wurden in den Tod gerissen. Nach dem Erdbeben haben sich auf dem Berg zahlreiche Lawinen gelöst. Mindestens 18 Menschen kamen nach nepalesischen Angaben im Basislager des Mount Everest ums Leben. Die Krankenhäuser in den betroffenen Gebieten sind überlastet und verfügen zum Teil über keine Medikamente mehr. Einige Krankenhäuser behandeln Patienten unter freiem Himmel. I.S.A.R. Germany (International Search and Rescue) ist für entsprechende Einsätze von der UN-Unterorganisation INSARAG zertifiziert und auf dem Weg zum Erdbeben-Gebiet. 52 Helfer aus neun Bundesländern fliegen mit einer Sondermaschine in die Katastrophenregion. Zum Team gehören Rettungshundeführer, Experten zur Ortung Verschütteter mit Spezialtechnik, Bergungsexperten sowie Ärzte, Pfleger und Sanitäter. Das Team hat acht Tonnen Ausrüstung mit dabei. Dazu zählt auch ein kompletter Behandlungsplatz, um verletzte Menschen intensiv medizinisch versorgen zu können. Am Morgen starteten Helfer und Ausrüstung zum Schulungszentrum für Rettungshunde „Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe des BRH Bundesverbandes Rettungshunde e.V. zum Flughafen Frankfurt/Main, teilte I.S.A.R. am Sonntag auf seiner Internetpräsenz mit.

Nepal ist ein Land in Südasien. Es handelt sich um ein äußerst armes Land. Die Infrastruktur und das Gesundheitssystem stoßen immer an Grenzen. Am internationalen Flughafen warten Touristen auf ihre Ausreise. Noch ist unklar, wann Flugzeuge beispielweise nach Deutschland oder Frankreich fliegen werden. Nepal teilte mit, dass sich zum Zeitpunkt des Erdbebens rund 300.000 Touristen im Land aufhielten. Ob sich auch Deutsche unter den Opfern befinden ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes noch unklar.

Das soziale Netzwerk Facebook hat eine Seite online gestellt, auf der nachgesehen werden kann, ob sich Personen aus der Freundesliste in Nepal aufhalten (Hier).

Share