Mord in Düsseldorf: Teenager schneidet 15-Jähriger die Kehle durch

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am Sonntagnachmittag ist auf der ehemaligen Hermes Papierfabrik im Düsseldorfer Hafen an der Fringsstraße ein 15-jähriges Mädchen tot aufgefunden worden. Die Polizei teilte mit, dass dem jungen Mädchen die Kehle mit einem Multitool-Werkzeug durchgeschnitten wurde. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod der 15-Jährigen feststellen. Ein 16-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht und wurde verhaftet. Bei ihm wurde das Multitool-Werkzeug gefunden und es befand sich frisches Blut an diesem. Er hat die Tat inzwischen gestanden und angegeben, dass er psychisch krank sei. Ein Sachverständiger, der den Täter untersuchte gab an, dass er unter einer schizophrenen Erkrankung leidet und deshalb in Behandlung gewesen war. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Unterbringung in einer Psychiatrie. Der Tatvorwurf lautet Totschlag. Es soll sich um eine Beziehungstat gehandelt haben. Der 16-jährige Täter machte sich verdächtig, weil er zum Tatort kam, als die Ermittler Spuren sicherten.

Share

Kriftel: Mann und Frau küssen sich auf Zebrastreifen –– Autofahrer ärgert sich und fährt das Paar an –– Frau stirbt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Ein 41-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau küssten sich auf einem Zebrastreifen im hessischen Kriftel. Ein Autofahrer ärgerte sich darüber und fuhr das Paar an. Der 26-jährige Autofahrer muss sich dafür nun vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage wegen Verdachts des Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erhoben. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 6. September an einem Kreisverkehr. Der angetrunkene Autofahrer fuhr auf das Paar zunächst zu und hielt kurz vor der Frau und dem Mann an. Nachdem das Paar nicht von der Fahrbahn ging fuhr der Mann das Auto stark an und erfasste die 38-jährige Frau, die zunächst auf der Motorhaube liegen blieb. Der Autofahrer fuhr jedoch mit der Frau auf der Motorhaube weiter. Dabei geriet die 26-Jährige unter das Fahrzeug und wurde dabei tödlich verletzt.

Share

Frankfurt: Frau kommt bei „Teufelsaustreibung“ ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Frankfurt am Main ist eine 41-jährige Frau während einer „Teufelsaustreibung“ im Intercontinental-Hotel gestorben. Unter den Verdächtigen ist auch der 15-jährige Sohn der Toten. Mehrere Verwandte hatten die 41-Jährige stundenlang an ein Bett gefesselt und immer wieder auf sie eingeschlagen, bis sie schließlich erstickte. Das Motiv der Verwandten war den „Teufel“ aus der Frau auszutreiben, teilte die Polizei mit. Die Polizei verhaftete fünf Tatverdächtige im Hotel, darunter den 15-jährigen Sohn. Der Ermittlungsrichter erließ außerdem Haftbefehle wegen Mordes gegen eine 44 Jahre alte Frau, ihren 21-jährigen Sohn, ihre 19-jährige Tochter sowie gegen einen weiteren 15 Jahre alten Jungen. Die Koreaner waren erst vor sechs Wochen nach Hessen eingereist. Nun sitzen sie in Untersuchungshaft.

Während den Befragungen erfuhren die Beamten von einem weiteren Opfer. In Sulzbach im Taunus fanden die Ermittler eine schwer verletzte Frau in einem Haus vor. Die Beamten teilten mit, dass die vorgefundene Frau unterkühlt und am Verdursten war. Das Haus hatten die mutmaßlichen Täter gemietet, dort aber nur hin und wieder mal gewohnt. Ob es sich bei der Verletzten ebenfalls um eine Verwandte handelte ist noch unklar und wird ermittelt.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der ermordeten Frau bereits seit vergangenem Samstag immer wieder auf den Bauch und den Brustkorb geschlagen wurde. Um die Schreie der Frau zu unterdrücken wurde ihr ein Handbuch in den Mund gestopft. Die Obduktion ergab, dass die Frau erstickte. Zum Todeszeitpunkt war der Körper der Frau mit Hämatomen übersät. In ihrem Mund steckte außerdem ein Kleiderbügel. Ob die Tat auf Verlangen der 41-Jährigen erfolgte ist unklar. Die Staatsanwaltschaft sprach von einer grausamen Tat, die sie so noch nie erlebt haben. Ein Sprecher des Intercontinental-Hotels in Frankfurt bestätigte den Todesfall, ohne weitere Angaben zu machen.

Share