Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

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San Bernardino: Amoklauf in Grundschule – Tote und Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im kalifornischen San Bernardino hat sich am Montag eine Schießerei in der Grundschule ereignet. Die Schüsse sind im Klassenzimmer gefallen. Mindestens zwei Erwachsene sind tot, bestätigte die Polizei. Zwei Schüler wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei geht von einem erweiterten Suizid aus. Die Polizei teilte mit, dass der Täter nicht auf der Flucht ist, sondern zu den Todesopfern gehört. Die Grundschüler wurden zunächst in eine andere Schule gebracht.
Die betroffene 200.000-Eiwnohner-Stadt hat mit einer gestiegenen Kriminalitätsrate zu kämpfen. Im letzten Jahr kam es in der Stadt zu 62 Mordfällen. Im Dezember 2015 hat in San Bernardino ein islamistisches Paar während einer Weihnachtsfeier in einer Einrichtung für Behinderte insgesamt 14 Menschen getötet und 21 weitere verletzt (wir berichteten).

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Angriff auf Parlament in London: Fünf Tote und 40 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am ersten Jahrestag der Anschläge in Brüssel am Mittwochnachmittag ein Terroranschlag auf das Parlament ereignet. Der Amokfahrer lenkte seinen schweren Geländewagen am Südende der Brücke gezielt auf den Gehsteig und raste dort über die Passanten. Unter den Opfern befinden sich französische Touristen und drei Polizisten. Insgesamt starben fünf Menschen und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Passantin bringt sich durch einen Sprung in die Themse in Sicherheit. Sie wurde verletzt geborgen. Der Attentäter fuhr währenddessen zur Nordseite am Parlamentszaun entlang.

Er riss das Steuer nach links und setzte seinen Geländewagen schließlich gegen einen Pfeiler. Anschließend stieg er aus dem Auto aus und eilte zu Fuß zum etwa 200 Meter entfernten Eingang des Parlaments. Dem Täter gelang es an dem Wachpersonal vorbeizukommen und über eine Absperrung zu springen. Mit zwei Messern ging er auf einen Polizisten los und stach ihn nieder und kam dabei selbst zu Fall. Anschließend stand er auf und rannte zum Parlamentshof. Dort angekommen wurde er von einem Polizisten mit mindestens drei Schüssen niedergestreckt. Der Täter starb. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich um einen 30- bis 40-jährigen Mann mit asiatischer Herkunft. Während einer stattfindenden Sitzung hörten die Abgeordneten plötzlich Schüsse. Die Sitzung wurde unterbrochen und die anwesende Premierministerin Theresa May wurde sofort zum Regierungssitz gebracht.

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Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen auf vereister A1: Mindestens eine Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 1 ist es am Samstagmittag gegen 13.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe zu einer Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Eine 73-jährige Frau aus Bremen kam bei dem Unfall ums Leben. Insgesamt prallten auf der vereisten Autobahn 26 Autos, drei Lastwagen und zwei Kleintransporter aufeinander. Augenzeugenberichten zufolge hatte es gehagelt und anschließend hatte sich Eis auf der Autobahn gebildet. An der Einsatzstelle waren 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie 30 Polizeibeamte.

Die Verletzten wurden teilweise mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Diejenigen, die unverletzt geblieben sind aber nicht mehr weiterfahren konnten, wurden zunächst in einer Schule in Bargteheide untergebracht.

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Silvester-Terror in Istanbul: Mindestens 39 Menschen starben bei Angriff auf Nachtclub

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach dem Angriff auf eine Silvesterangriff in Istanbul ist der Attentäter weiterhin auf der Flucht. Bei dem Terrorangriff starben mindestens 39 Menschen – darunter 15 Ausländer. Außerdem wurden 69 Menschen zum Teil schwer verletzt. Vier der Verletzten befanden sich Sonntagabend in einem kritischen Zustand. Der Angriff ereignete sich in der Türkei um 1.15 Uhr (Ortszeit). Der Anschlag ereignete sich im bekannten und luxuriösen Club Reina, der sich im europäischen Stadtteil Ortaköy befindet. Der Angreifer betrat den Club mit einem Mantel und Hosen bekleidet und eröffnete sofort das Feuer aus einem Sturmgewehr. Vor dem Verlassen des Clubs soll sich der Attentäter umgezogen haben.

Der Gouverneur von Istanbul erklärte, dass die verwendete Waffe eine große Reichweite hatte. Am Eingang des Clubs tötete der Terrorist zunächst einen Polizisten und einen Zivilisten. Anschließend stürmte er in den Innenraum des Clubs und schloss wahllos um sich. Zu diesem Zeitpunkt feierten etwa 600 Menschen in dem Club den Jahreswechsel. Weltweit reagierten Politiker und Regierungen mit Entsetzen und Anteilnahme auf den Anschlag. US-Präsident Barack Obama sprach der Türkei sein Beileid aus und bot den türkischen Behörden die Unterstützung des Nato-Partners an. Das Auswärtige Amt teilte in der Nacht zu Sonntag mit: „Wir sind tief bestürzt und trauern mit den Menschen in Istanbul.“

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Nigeria: Über 200 Tote nach Einsturz von Kirche

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Gottesdienst in einer erst halb fertigen Kirche in Südost-Nigeria endete am Samstagnachmittag in einer Katastrophe. Die Kirche in Uyo im Bundesstaat Akwa Ibom stürzte aus noch unbekannter Ursache rund 30 Minuten nach Beginn eines Gottesdienstes ein. Zunächst stürzte das Dach ein und kurz darauf das ganze Gebäude. Zwei schwere Kräne wurden eingesetzt, um Teile der Dachkonstruktion anzuheben und zu weiteren Opfern zu gelangen. Über 200 Menschen starben. Die Leichen wurden zunächst in die Leichenhallen eines Krankenhauses gebracht. Viele Gottesdienstbesucher wurden von der schweren Dachkonstruktion regelrecht zerquetscht und starben noch bevor Rettungskräfte am Unglücksort eintrafen. Unter den Toten befanden sich auch Regierungsvertreter, die als Gäste eingeladen wurden. In der neu gebauten Kirche sollte Platz für mehrere tausend Menschen sein.

Der Gouverneur der betroffenen Provinz Akwa Ibom war selbst als Ehrengast in der ersten Reihe des Gottesdienstes dabei. Er kam mit dem Schrecken davon und schrieb im sozialen Netzwerk Facebook, dass es sich um das schockierendste Ereignis in der Geschichte des Bundesstaates handelt. Die betroffene Kirche gehört zur evangelischen The Reigners Bible Church International.

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Beziehungsdrama in Niederkrüchten: Drei Tote in Wohnhaus aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In der nordrhein-westfälischen Gemeinde Niederkrüchten wurden am Sonntag drei Tote in einem Wohnhaus aufgefunden. Die Polizei teilte mit, dass Ermittlungen ergaben, dass ein 43-jähriger Mann seine frühere 45-jährige Lebensgefährtin und deren 17-jährigen Sohn erschossen hat und anschließend sich selbst tötete. Bei der 45-jährigen Frau handelte es sich um die Wohnungsinhaberin. Am Sonntagnachmittag ging bei der Polizei ein Hinweis ein, dass es in dem Wohnhaus zu einer Gewalttat gekommen sei. Um 14.45 Uhr fanden die Beamten die Toten. Der 43-Jährige war Sportschütze und besaß die Tatwaffe legal. Die Frau soll ihren ehemaligen Lebensgefährten aus der Wohnung geworfen haben. Ihre beiden anderen Söhne hielten sich zum Tatzeitpunkt bei ihrem leiblichen Vater auf. Eine Mordkommission wurde eingeleitet.

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Schwerer Verkehrsunfall bei Mössingen: Muter und Sohn starben –– zehn Verletzte, darunter sechs Kinder

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Bundesstraße 27 in der Nähe von Mössingen in Baden Württemberg hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine 42-jährige Mutter und ihr zehnjähriger Sohn ums Leben kamen. Außerdem wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt, darunter sechs Kinder. Die Polizei teilte mit, dass die 42-jährige Mutter mit ihrem vollbesetzten VW Caddy auf der B27 auf ein Stauende gefahren ist. Die Frau war mit ihrem Auto auf der Ofterdinger Steige in Richtung Balingen auf der rechten Fahrspur unterwegs. Bevor sich die Bundesstraße von vier auf zwei Spuren verengt hatte, kam es am Montagabend verkehrsbedingt zu einem Stau. Das Fahrzeug prallte dann etwa 300 Meter vor der Fahrbahnverengung auf das Auto eines 40 Jahre alten Mannes, der am Stauende stand. Der 40-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Das Fahrzeug der Frau schob das des 40-jährigen Mannes auf ein Fahrzeug einer vierköpfigen Familie. Die Eltern wurden leicht verletzt und die Kinder im Alter von sechs und acht Jahren erlitten schwere Verletzungen. Die 40-jährige Mutter versuchte noch zu bremsen und auszuweichen, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern. Das Auto der Mutter geriet nach der Kollision auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß sie mit einem weiteren Autofahrer zusammen. Der 56-jährige Fahrer konnte schwer verletzt aus dem Auto gerettet werden. Kurz nach der Rettung ging das Fahrzeug in Flammen auf. Die Mutter starb noch an der Unfallstelle und ihr zehnjähriger Sohn starb wenig später im Krankenhaus. Die vier anderen Geschwister wurden schwer verletzt.

Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 85.000 Euro.

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Absturz von Kleinflugzeug in Malta: Fünf Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Am internationalen Flughafen von Malta ist am Montagmorgen gegen 7.20 Uhr ein Kleinflugzeug, das zu einer in Luxemburg ansässigen Gesellschaft gehört, abgestürzt. Die Maschine wollte nach Misrata in Libyen fliegen und stürzte bereits unmittelbar nach dem Start ab. Fünf Menschen kamen bei dem Absturz ums Leben. Bei den Todesopfern handelt es sich um französische Staatsbürger. Die verunglückte Maschine war eine zweimotorige Metroliner die der Gesellschaft CAE Aviation gehörte. Diese Gesellschaft bietet Flugdienste in den Bereichen Luftraumüberwachung bis hin zu militärischen Operationen an.

Nach dem Absturz wurde das Flugfeld geschlossen. Brennende Wrackteile wurden bis auf die Straße neben dem Flughafen geschleudert.

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Militärische Eskalation in Aleppo: Über 180 Tote

Symbolfoto: © burntimes

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Seit Tagen wird Aleppo pausenlos vom Assad-Regime sowie von Russland bombardiert. Auch Krankenhäuser wurden angegriffen. Über 180 Zivilisten kamen dieses Wochenende in Aleppo ums Leben. Die Wasserversorgung brach zusammen, sodass zwei Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten sind. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon meldete sich zu Wort und teilte mit, dass er entsetzt sei über die „ungeheuerliche militärische Eskalation“. Mehrere Stadtteile von Aleppo wurden mit Bomben angegriffen, die sogar Bunker zerstören könnten. Der Einsatz solcher Waffen in besiedeltem Gebiet ist ein Kriegsverbrechen. Der Westen warnte Russland im Zusammenhang mit dem Bombenhagel auf Aleppo davor, dass die Geduld nicht unbegrenzt sei und forderte ein sofortiges Ende der Gewalt. Die Außenminister teilten am Sonntag auf der UNO-Vollversammlung übereinstimmend mit, dass Russland unfähig ist seinen Pflichten nachzukommen. Russland wies diese Kritik zurück.

Am Sonntag wurden die Bombenangriffe nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte fortgesetzt. Am Sonntag starben bis zum Abend mindestens 14 Zivilisten, darunter zwei Kinder. Syrien und Russland sind offenbar der Ansicht den Bürgerkrieg gewinnen zu können. Eine Rückeroberung Aleppos könnte ein Wendepunkt im Bürgerkrieg sein.

Die USA und Russland machen sich seit einer Woche gegenseitig für den Angriff auf den UN-Hilfskonvoi verantwortlich, bei dem 21 Zivilisten starben, die Menschen in Not helfen wollten.

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