Hurrikan in den USA: Ausnahmezustand – kein Ende der Wassermassen in Sicht

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In den USA sorgt der Hurrikan „Harvey“ für eine Jahrhundertflut. Es regnet aufgrund des Hurrikans nach wie vor unaufhörlich in Houston und Teilen von Texas. Die Hochwasserpegel drohen auf den höchsten Stand, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu steigen. Über 600 Liter Regen könnte auf einen Quadratmeter fallen. Die Rettungskräfte sind mit den Ausmaßen zunehmend überfordert, sodass die Menschen in den betroffenen Gebieten häufig auf sich allein gestellt sind. Ein Gouverneur sagte, dass es unmöglich sei, die mehr als 30 Millionen Menschen alle zu evakuieren. Der Nationale Wetterdienst teilte mit, dass die Regennassen alles übersteigen, was bisher in den USA erlebt wurde. US-Präsident Trump erklärte am Montag auch für Teile von Louisiana den Notstand. Er und seine Frau wollen sich am Dienstag selbst ein Bild über die Lage vor Ort machen. Vielerorts sind Straßen nur noch mit Booten zu befahren. Zahlreiche Bewohner flüchteten auf die Dachböden und Hausdächer, doch die Rettungskräfte kommen nicht hinterher und gaben den Rat eine Axt mitzunehmen mit der man das Dach im Zweifelsfall durchschlagen könnte. Für Houston sagten die Behörden Regenfälle von bis zu 1,3 Meter voraus.

Bis Montagabend waren zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Hurrikan bestätigt. Zur Stunde werden noch zahlreiche Menschen vermisst.

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Hurrikan „Harvey“ erreicht Texas: Ausnahmezustand – Rettungskräfte können nicht ausrücken

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Der Hurrikan „Harvey“ hat den US-Bundesstaat Texas erreicht. Die Behörden rechnen mit dem Schlimmsten und die Rettungskräfte müssen in den Schutzräumen bleiben. Die Böen sind so heftig, dass die Rettungskräfte noch nicht ausrücken können. Die Feuerwehren müssen zum Teil in ihren Stützpunkten bleiben, weil ein Ausrücken noch zu gefährlich ist. Der Hurrikan erreicht Windgeschwindigkeiten zwischen 185 und 233 Stundenkilometern. Das Nationale Hurrikanzentrum stufte den Hurrikan auf die zweithöchste Stufe vier ein. Am Freitag um 22.50 Uhr (Ortszeit) traf der Sturm 50 Kilometer nordöstlich von Corpus Christi auf Land.

Es ist der stärkste Hurrikan seit zehn Jahren in Texas. In der Kleinstadt Rockport wurden zehn Menschen verletzt, nach dem das Dach ihres Hauses abgedeckt wurde. Es wird auch mit massiven Überschwemmungen, auch im Landesinneren, gerechnet. Mehr als 120.000 Menschen sind zur Zeit ohne Strom. Der Hurrikan „Harvey“ könnte der heftigste Hurrikan seit „Katrina“ vor zwölf Jahren werden. Hunderttausenden Menschen wurde zur freiwilligen Evakuierung geraten. US-Präsident Donald Trump erklärte den Hurrikan zum Katastrophenfall.

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Schüsse vor Einkaufzentrum in Houston: Neun Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In der texanischen Stadt Houston hat ein Rechtsanwalt am frühen Montagmorgen um 6.30 Uhr (Ortszeit) das Feuer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eröffnet. Er verletzte insgesamt neun Menschen und gab mindestens 30 Schüsse ab, bevor er von herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde. Nachdem die Polizisten auf dem Parkplatz ankamen, eröffnete der Rechtsanwalt sofort das Feuer, das die Polizei erwiderte. Als Tatmotiv geht die Polizei von Schwierigkeiten in der Kanzlei aus, in der der Täter arbeitete. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eines der Opfer befand sich auch am Montagabend noch in einem kritischen Zustand.

Erst am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein junger Mann in einem Einkaufszentrum im Bundesstaat Washington fünf Menschen erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die Polizei sucht derzeit noch nach dem Motiv des Mannes. Nach Angaben des FBI gibt es bisher keinerlei Informationen, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen.

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Texas: Heißluftballon fing Feuer und stürzte ab –– 16 Tote

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im US-Bundesstaat Texas ist am Samstag ein Heißluftballon mit 16 Menschen an Bord abgestürzt. Keiner der Passagiere überlebte den Absturz, teilte ein Sheriff mit. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der örtlichen Polizei am Samstagmorgen um 7.40 Uhr (Ortszeit) in der Nähe der Kleinstadt Lockhart. Dort stürzte der mit 16 Passagieren besetzte Heißluftballon auf eine Viehweide, teilte die US-Luftfahrbehörde FAA mit. Augenzeugenberichten zufolge fing der Heißluftballon kurz vor dem Absturz Feuer. Die Ermittler sind nun dabei die Identität der Opfer zu bestimmen. Unklar ist noch, wie genau es zu dem Unglück kommen konnte und aus welcher Höhe der Heißluftballon abstürzte.

Die FAA entsandte ein Ermittlungsteam zur Absturzstelle. Zuletzt kam es 2013 zu einem schweren Unfall mit einem Heißluftballon in Ägypten. Dort fing ein Ballon mit 19 Passagieren Feuer, nachdem es zu einer Panne mit einem Gasschlauch gekommen war. Der Korb stürzte aus gut 300 Metern zu Boden. Alle 19 an Bord befindlichen Touristen starben damals.

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Bundesstaat Texas: Zwei Tote bei Schüssen in US-Militärbasis

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im Bundesbundesstaat Texas hat es am Freitagmorgen (Ortszeit) zwei Tote bei auf dem Militärstützpunkt Lackland gegeben. Die Polizei geht zur Zeit davon aus, dass der Schütze Suizid beging und sich unter den Toten befindet. Ein terroristischer Hintergrund konnte von den Beamten ausgeschlossen werden. Es handelte sich den Ermittlungen zufolge um eine gezielte Tötung. Bei dem Täter handelte es sich um einen Piloten. Er erschoss den Kommandeur der Ausbildungsstaffel. Bei ihm könnte es sich um seinen Vorgesetzten gehandelt haben. Die Polizisten stellten insgesamt zwei Waffen sicher. Nach der Tat wurde die Militärbasis großräumig abgeriegelt.

Der oberste Befehlshaber des Stützpunktes wollte aufgrund der laufenden Ermittlungen zunächst keine Angaben machen. Die Tat ereignete sich in einem Gebäude des Stützpunktes, in dem sich Unterrichtsgebäude und Büros befinden. Auf dem betroffenen Stützpunkt arbeiten rund 8.000 Menschen.

Im Jahr 2009 ereignete sich in der ebenfalls texanischen Militärbasis Fort Hood eine folgenschwere Schießerei. Ein Militärpsychiater hatte auf dem Stützpunkt aus radikalen Motiven insgesamt 13 Menschen getötet.

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Texas: US-Polizist erschießt unbewaffneten schwarzen Teenager

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In Texas fuhr ein 19-jähriger Schwarzer aus noch ungeklärter Ursache in das Schaufenster eines Autohändlers. Die Polizei eilte zur Unfallstelle. Dort kam es zur Auseinandersetzung. Während der Auseinandersetzung zog ein Polizist seine Dienstwaffe und tötete den 19 Jahre alten Footballspieler der Angelo State University. Inzwischen wurde offiziell von der Polizei bestätigt, dass der Mann unbewaffnet gewesen sei. Das gerichtsmedizinische Institut teilte mit, dass der 19-Jährige Schusswunden am Hals, im Brustkorb und im Bauch erlitt. Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitagmorgen, wie erst jetzt bekannt wurde. Unklar ist, ob der 19-Jährige in das Geschäft einbrechen wollte. Die Polizei wertet Audio- und Videoaufzeichnungen der Polizisten und des Autohauses aus. Ein paar Videosequenzen sind bereits durchgesickert: Es ist zu bezweifeln, dass der 19-Jährige in das Autohaus einbrechen wollte. Der Vorfall wird von der Polizei untersucht, hieß es am Sonntag.

Der 49 Jahre alte Polizist, der den jungen Mann mit mehreren Schüssen tötete, hatte erst im September 2014 bei der Arlingtoner Polizei angefangen. In den letzten Monaten wurden immer wieder unbewaffnete Schwarze von Polizisten erschossen. Es kam in den USA immer wieder zu Unruhen. Auslöser waren die Schüsse auf einen Jugendlichen in der Kleinstadt Ferguson vor exakt einem Jahr. Für Sonntag ist eine Schweigeminute geplant.

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Texas: Anschlag auf islamkritische Ausstellung – zwei Menschen sterben

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Am Sonntag ereignete sich im US-Bundesstaat Texas ein Anschlag auf eine islamkritische Ausstellung. Die beiden Angreifer wurden von Sicherheitskräften getötet. Die Ausstellung fand unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Zum Zeitpunkt des Blutbads befand sich ein Sondereinsatzkommando der Polizei als Sicherheitsvorkehrung vor Ort. Plötzlich fuhr ein Auto vor den Ausstellungsort in Garland. Die Insassen eröffneten sofort das Feuer. Ein Beamter wurde verletzt, bevor die beiden Angreifer von der Polizei erschossen wurden. Die Polizei teilte mit, dass die Schüsse eine knappe Viertelstunde vor Ende der Veranstaltung fielen. Der Schusswechsel dauerte nur wenige Sekunden.

Nach den Schüssen wurde der Veranstaltungsort abgeriegelt. Alle Besucher wurden in einem zentralen Raum zusammengebracht. Der Veranstalter war im Vorfeld für seine islamfeindlichen Aktionen bekannt. Der Veranstalter hatte ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar für die beste Mohammed-Kariktariur ausgelobt. Die Veranstalter sagten, dass die Ausstellung für die Meinungsfreiheit eintreten wollte.

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