Pakistan: Anschlag der IS-Terroristen fordert mindestens 43 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Bei einem Angriff der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) wurden in der südpakistanischen Provinz Baluchistan mindestens 43 Menschen getötet. Das Innenministerium teilte mit, dass die Anzahl der Opfer noch weiter steigen könnte, da zahlreiche Menschen schwer verletzt wurden. Insgesamt erlitten mehr als 100 Menschen Verletzungen. Der Sprengsatz explodierte am Samstag am Shah-Norani-Schrein – rund 150 Kilometer von der Stadt Hub entfernt. Rettungskräfte hatten zunächst Schwierigkeiten den Ort zu erreichen. Die Behörden baten Anwohner um Hilfe und entsandten 100 Soldaten der Armee.

Zum Zeitpunkt des Terroranschlags nahmen mehrere hundert Menschen an einer sogenannten Sufi-Zeremonie teil, als plötzlich eine Bombe explodierte. Die Schreine der Sufis werden regelmäßig von pakistanischen Taliban-Kämpfern angegriffen, die der Meinung sind, dass Musik und Tanz beim Gebet unislamisch sind. Für den Anschlag am Samstag übernahm die Terrormiliz IS in einer Stellungnahme die Verantwortung.

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Istanbul: Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station – Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der türkischen Hauptstadt Istanbul hat sich am Dienstag eine Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station ereignet. Der Bürgermeister und auch die Behörden sprachen am Dienstagabend von der Detonation einer selbstgebauten Rohrbombe. Die Explosion ereignete sich im europäischen Stadtteil Bayrampasa. Mehrere Menschen sollen Verletzungen erlitten haben. Die genaue Ursache der Explosion ist noch unklar. Fernsehsender in der Türkei zeigten Bilder von zahlreichen Rettungswagen und Menschen, die panisch über die Gleise liefen. Offiziellen Angaben zufolge wurden fünf Menschen verletzt. Die Rohrbombe soll auf einer Überführung – nahe einer Metrostation – explodiert sein. Türkische Medien schlossen auch nicht aus, dass ein Transformator explodiert sein könnte. Nach der Explosion wurde der U-Bahn-Verkehr eingestellt und die Straßen in der näheren Umgebung abgesperrt. Die Explosion ereignete sich mitten im Berufsverkehr.

Die Türkei ist nach mehreren Terroranschlägen in erhöhter Alarmbereitschaft. In den vergangenen Wochen und Monaten ereigneten sich mehrere Terroranschläge in der Türkei. Erst im Oktober hatte ein Attentat auf eine kurdische Friedenskundgebung in Ankara 100 Menschen in den Tod gerissen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

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Islamischer Staat kreuzigte während des Ramadans 94 angebliche Fastenbrecher

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der Islamische Staat (IS) hat in Syrien während des Fastenmonats Ramadan 94 angebliche Fastenbrecher ausgepeitscht und gekreuzigt. Während des Fastenmonats dürfen gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen, trinken noch rauchen. Die 94 Fastenbrecher sollen nach Angaben des IS tagsüber etwas gegessen haben. Die Opfer wurden an zentralen Plätzen in Eisenkäfige gesperrt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Unter den gekreuzigten befanden sich nach Angaben der Organisation auch mindestens fünf Kinder. Die IS-Terroristen drohten den Einwohnern auf Schildern, dass jeder gekreuzigt und mit 70 Peitschenhieben bestraft wird, der das Fasten im Ramadan nicht einhält. Die Terrormiliz IS kontrolliert nach wie vor im Norden und Osten von Syrien große Teile des Landes, unter anderem auch die Stadt Al-Rakka. In dieser Woche endet der Ramadan.

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Syrien: IS-Terroristen töten 400 Zivilisten in Palmyra

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

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Die Terroristen des Islamischen Staates (IS) haben in der eroberten Stadt Palmyra mindestens 400 Zivilisten getötet. Die meisten Opfer sind Frauen und Kinder, bestätigte das syrische Staatsfernsehen. Bei den Toten handelt es sich um Anhänger der Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Außerdem wurden Zivilisten, darunter auch Frauen, an unbekannte Orte verschleppt. Oppositionelle und das Staatsfernsehen teilten mit, dass hunderte Leichen auf den Straßen von Palmyra liegen. Der Gouverneur der Provinz Homs sagte, dass damit begonnen wurde eine Offensive für die Rückeroberung von Palmyra vorzubereiten. Rund um die Stadt wurden am Sonntag bereits Truppen zusammengezogen. Wenn die Gegenoffensive starten wird ist unklar.

Unterdessen gelang es dem IS einen Grenzübergang an der syrisch-irakischen Grenze zu erobern. Die irakischen Sicherheitskräfte zogen sich vom Grenzübergang Al-Walid zurück. An dem Grenzübergang wurde die irakische Fahne heruntergenommen und die IS-Fahne gehisst. Den Übergang Al-Tanf, auf der syrischen Seite, eroberten die Terroristen bereits vor drei Tagen. Die Kontrolle über die Grenze ist von enormer strategischer Bedeutung. Der IS kann ab sofort beliebig Soldaten und Waffen hin und herschaffen. Durch die Eroberungen des IS kam die Terrormiliz auch näher an Damaskus. Der IS kontrolliert mittlerweile weite Teile der Route zwischen Damaskus und Bagdad.

Die irakischen Sicherheitskräfte teilten am Sonntag mit, dass in der Nähe von Ramadi Erfolge erzielt worden sind. Es gelang den irakischen Truppen die Stadt Husaiba Al-Scharkija wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Dabei wurden sie von schiitischen Milizionären unterstützt.

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Die Terrormiliz Islamsischer Staat hat seine Ölfeder verloren

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Nach den letzten militärischen Niederlagen kontrolliert die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) lediglich noch ein einziges Ölfeld im Irak. Durch die zahlreichen Kontrollverluste über mehrere wertvolle Ölfelder hat der IS nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen verloren. Im Irak kontrollieren die Terroristen bis auf ein Ölfeld, das gerade einmal fünf Prozent der im Irak kontrollierten Menge ausmacht keine weiteren Ölfelder. Aus diesem Grund verfügt die Terrormiliz über kaum noch genug Energie für die Eigenversorgung. Der Hintergrund dieser dramatischen Lageveränderung für den IS sind die militärischen Vorstöße der Peschmerga-Kämpfer im Norden und der irakischen Streitkräfte im Bereich von Tikrit. Durch die Militäroffensive hat der IS mindestens drei große Ölfelder verloren. Der IS sitzt praktisch auf dem Trockenen. Zwei der Ölfelder hat die Terrormiliz kurz vor dem Kontrollverlust angezündet, die Fördereinrichtungen sollen gesprengt worden sein.

Der Islamische Staat gilt als eine der reichsten Terrorgruppen der Welt. Die Terroristen finanzieren sich durch erhobene Steuern in eroberten Gebieten, Erpressung, Kunstraub, Entführungen und illegalen Ölschmuggel. Die Terrorgruppe soll über ein Gesamtkapital zwischen ein und zwei Milliarden Dollar verfügen.

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