Berlin: Syrer wurde unter Terrorismusverdacht verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Das Landeskriminalamt teilte mit, dass ein 27-jähriger Syrer am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr im Berliner Stadtteil Schöneberg unter Terrorverdacht festgenommen wurde. Die Wohnung des Mannes wurde anschließend durchsucht. Der Syrer wird verdächtigt sich einer Terrororganisation im Ausland angeschlossen zu haben. Der Festgenommene hielt sich seit 2015 in Deutschland auf. Die Bundesanwaltschaften Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die deutschen Behörden sind in erhöhter Alarmbereitschaft, weil sie islamitisch motivierte Anschläge befürchten.

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Terrorverdacht: Razzien in fünf Bundesländern

Symbolfoto: © burntimes

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In fünf Bundesländern wurden am Dienstag Wohnungen durchsucht. Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen Anti-Terror-Einsatz handelt. Das Thüringer Landeskriminalamt teilte mit, dass zeitgleich insgesamt zwölf Wohnungen in Thüringen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern durchsucht wurden. Der Verdacht richtet sich gegen Tschetschenen, die im Verdacht der Terrorismusfinanzierung stehen. Ein 28-jähriger Tschetschene soll demnach geplant haben sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen. Bei den Anti-Terror-Einsätzen waren Spezialeinsatzkommandos im Einsatz. In Suhl war neben dem Spezialeinsatzkommando auch noch zusätzlich ein Sprengstoffhund im Einsatz. Eine Person wurde in Suhl verhaftet.

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Selbstmordanschlag auf Trauerfeier im Irak fordert mindestens 35 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Mindestens 35 Menschen starben am Samstag bei einem Terroranschlag, der sich während einer Trauerfeier in der irakischen Hauptstadt Bagdad, in einem Zelt ereignete. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich inmitten einer Trauerfeier im Rahmen des Aschura-Festes in die Luft. Bei dem Anschlag, der sich ereignete, als gerade das Mittagessen serviert wurde, wurden mehr als 30 Menschen zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) bekannten sich zu dem Anschlag auf die schiitische Versammlung. Die Terroristen betrachten die Schiiten als Ungläubige.

Bei zwei weiteren Anschlägen auf einen Stützpunkt der Polizei und die Familie eines IS-Gegners starben zwölf weitere Menschen. Zu diesen Anschlägen bekannte sich zunächst noch niemand. Die IS-Terroristen sind zur Zeit mit der Verteidigung von eroberten Gebieten im Irak und Syrien beschäftigt. Eine von der USA angeführte Militäroffensive hat unter anderem das Ziel die IS-Hochburg Mossul zurückzuerobern.

Bei dem Anschlag handelte es sich um den blutigsten seit Juli diesen Jahres. Im Juli hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem Geschäftsviertel in die Luft gesprengt und dabei 300 Menschen mit den Tod gerissen.

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Terrorverdächtiger Al-Bakr beging Selbstmord in der JVA Leipzig: Justizminister sieht keine Hinweise auf Fremdverschulden

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Mehrere Wochen überwachten die Geheimdienste den 22-jährigen syrischen Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr. Am 7. Oktober wollte er Heißkleber kaufen. Das ist für die Ermittler ein Signal, dass er die Bombe fertigstellen will. Der Verfassungsschutz benachrichtigte daraufhin die Polizei. Am frühen Morgen des 8. Oktober wollten Spezialeinsatzkräfte Al-Bakr in der Wohnung eines Bekannten in Chemnitz verhaften, doch ihm gelang die Flucht. Der Mieter der Wohnung wird als Mittäter am Hauptbahnhof in Chemnitz verhaftet. In der Nacht zu Montag wird Al-Bakr von einem Syrer in Leipzig aufgenommen. Dieser holte Verstärkung und fesselte den Terrorverdächtigen in seiner Wohnung und alarmierte die Polizei. Al-Bakr wurde festgenommen und machte den Syrern, die ihn auslieferten schwere Vorwürfe. Er sagte, dass sie von dem geplanten Anschlag wussten und offenbar nasse Füße bekommen hätten. Ob das der Wahrheit entspricht, muss nun geprüft werden. Am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr wurde Al-Bakr mit einem T-Shirt stranguliert in seiner Zelle, in der JVA Leipzig, aufgefunden.

Am Donnerstagvormittag bezog der Anstaltsleiter Stellung und teilte mit, dass nach Einschätzungen der JVA Leipzig keine akute Suizidgefahr bei Al-Bakr bestand. Er hatte kurz vor seinem Suizid eine Deckenlampe heruntergerissen und eine Steckdose manipuliert, als die Zelle bereits stromlos geschaltet war. Über diese Sachbeschädigungen war die JVA informiert und hatte Reparaturarbeiten durchgeführt und anschließend, wurde Al-Bakr zurück in seine Zelle geführt. Das waren offenbar erste Anzeichen für eine akute Suizidgefahr, wie der Anstaltsleiter der JVA-Leipzig auf der Pressekonferenz am Donnerstag bekanntgibt. Al-Bakr wurde zunächst alle 15 Minuten kontrolliert. Am Mittwochnachmittag entschied eine Runde von führenden Angestellten und Psychologen der JVA, dass er nur noch alle 30 Minuten kontrolliert werden muss. Der Anstaltsleiter sprach außerdem von einem Kommunikationsproblem, weil kein arabischer Dolmetscher Tag und Nacht zur Verfügung stand.

Der Terrorverdächtige wurde von einer diensthabenden Auszubildenden am Donnerstagabend um 19.45 Uhr stranguliert in seiner Zelle aufgefunden. Sie löste anschließend Alarm aus. Die Reanimationsmaßnahmen wurden sofort eingeleitet, blieb jedoch erfolglos, sodass die Notärztin gegen 20.15 Uhr den Tod diagnostizierte. Der sächsische Justizminister sagte auf der Pressekonferenz: „Das hätte nicht passieren dürfen. Es ist aber leider geschehen.“ Sachsens Innenminister lehnte einen Rücktritt ab. Die Leiche von Al-Bakr wird zur Stunde obduziert.

Der Bundesinnenminister sagte, dass die Ermittlungen zu dem geplanten Anschlag auf einen Berliner Flughafen durch den Suizid von Al-Bakr erschwert werden. Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach sprach von einer Tragödie.

Dschaber al-Bakr stammte aus dem Südwesten von Syrien unweit der Golanhöhen. Im Februar 2015 kam er nach Deutschland, am 19. Februar 2015 wurde er in der Erstaufnahmestelle in München registriert und wurde zur Erstaufnahme nach Chemnitz verwiesen. Er erhielt – wie bei syrischen Kriegsflüchtlingen üblich – eine auf drei Jahre befristete Aufenthaltsgenehmigung und wurde dem Landkreis Nordsachsen zugewiesen, wo er in Eilenburg unterkam. Dschaber al-Bakr soll Deutschland im Frühjahr bis zum Spätsommer verlassen und sich mehrere Monate in der Türkei aufgehalten haben. Geprüft wird nach Aussagen aus Ermittlerkreisen, ob er von dort nach Syrien reiste und sich in einem Ausbildungslager islamistischer Terroristen schulen ließ. Nach Aussagen verfügte er nach der Rückkehr über auffällig hohe Bargeldbeträge in US-Dollar. Nach Hinweisen ausländischer Dienste, al-Bakr stehe mit der Terrormiliz Islamischer Staat in Verbindung, warnten der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz vor einer möglichen Gefährdung durch ihn.

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Brüssel: Messerangriff auf Polizisten – Hinweise auf Terrorangriff

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der belgischen Hauptstadt Brüssel sind am Mittwochvormittag zwei Polizisten bei einem Messerangriff verletzt worden. Ein 43-järhiger Mann hatte die beiden Polizisten angriffen und einen von ihnen am Hals verletzt. Der zweite Polizist erlitt Verletzungen im Bauchbereich. Ein dritter Polizist wollte den flüchtenden Täter aufhalten. Ihm brach der 43-Jährige die Nase. Anschließend wurde der mutmaßliche Angreifer angeschossen und verhaftet. Bei dem Täter handelt es sich um einen ehemaligen Soldaten. Der Messerangriff ereignete sich während einer routinemäßigen Polizeikontrolle in der Hauptstraße der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek. Die Staatsanwaltschaft teilte am Mittwochnachmittag mit, dass der Vorfall mit hoher Wahrscheinlichkeit einen terroristischen Hintergrund hat. Die belgische Bundesanwaltschaft hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Bei einer Hausdurchsuchung beim Täter wurden weder Waffen noch Sprengstoff gefunden. Ein auf Terrorismus geschulter Untersuchungsrichter wird entscheiden, ob der 43-Jährige in Untersuchungshaft verbleibt.

In Brüssel wurde ebenfalls am Mittwoch der Verkehr am Nordbahnhof lahmgelegt, nachdem ein anonymer Anrufer mit der Detonation einer Bombe drohte. Die Polizei untersuchte den Nordbahnhof, ohne dabei Sprengstoff zu finden.

In Brüssel gilt seit den Terroranschlägen auf den Flughafen und die U-Bahn, mit 32 Todesopfern, eine erhöhte Terrorwarnstufe.

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Hinweise auf Terroranschlag gegen Bundesliga-Spiel: IS-Mitglied wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Nach einem Hinweis aus Nordrhein Westfalen wurde bereits am vergangenen Freitag, wie erst am Dienstag bekannt wurde, ein mutmaßlicher Islamist im rheinland-pfälzischen Mutterstadt festgenommen. Der Asylbewerber hatte einen Terroranschlag auf ein Fußball-Bundesliga-Spiel geplant, teilten die Behörden mit. Der Mann hatte sich demnach auf einen Terroranschlag im Zusammenhang mit einem Fußballspiel in der 2. Fußball-Bundesliga vorbereitet. Der Mann wurde vergangenen Freitag von einem Spezialeinsatzkommando verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen einen Haftbefehl gegen den Mann erlassen, der seit dem in Untersuchungshaft sitzt.

Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen teilte mit, dass man anhand der Festnahme sieht, dass die Sicherheitsbehörden bundesländerübergreifend erfolgreich kooperieren. Der Verdächtige wurde vor der Festnahme über einen längeren Zeitraum überwacht. Auf den Täter aufmerksam wurden die Behörden, weil ein Insasse aus dem Gefängnis in Gelsenkirchen vor einem Terroranschlag des Mannes gewarnt hatte. Unklar ist bisher noch, um welche Art Angriffs es sich handeln sollte. Neben der Festnahme gab es auch eine Wohnungsdurchsuchung.

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Amoklauf in Zug bei Würzburg: Mann greift Menschen mit Axt an – mindestens 21 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

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Am Montagabend gegen 21 Uhr hat sich im baden-württembergischen Heidingsfeld, bei Würzburg, ein Amoklauf in einem Zug ereignet. Mindestens 21 Menschen wurden dabei von einem Mann mit einer Axt und einem Messer angegriffen und drei von ihnen schwer verletzt. Zahlreiche Passagiere erlitten einen Schock. Die Tat ereignete sich in einem Passagierzug, teilte die Polizei mit. Die Bahnstrecke Würzburg–Ansbach wurde nach dem Amoklauf gesperrt. Seit Montagabend um 22.30 Uhr ist ein Schienenersatzverkehr zwischen Ochsenfurt und Würzburg Hauptbahnhof eingerichtet. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Über dem Tatort kreist zur Zeit ein Polizeihubschrauber. Der aggressive Täter wurde von der Polizei erschossen. Der Täter soll Zeugenaussagen zufolge während des Angriffs „Allahs Akbar“ (Gott ist gross) gerufen haben.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 17-jährigen Afghanen, bestätigte die Polizei. Die Terroristen des Islamischen Staats (IS) teilten mit, dass es sich bei dem Täter um einen radikalisierten IS-Kämpfer handelt und reklamierte die Tat für sich. Bei der Durchsuchung des Zimmers des 17-Jähirgen entdeckten Beamte unter anderem eine handgemalte IS-Fahne.

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Nach Anschlag in Nizza: Frankreich ruft patriotische Bürger zum Reservedienst

Symbolfoto: © burntimes

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Der französische Innenminister Cazeneuve hat nach dem schweren Anschlag in Nizza die patriotischen Bürger zum Reservedienst aufgerufen. Der Aufruf richtet sich an alle Franzosen, mit und ohne militärische Ausbildung sowie an ehemalige Soldaten. Frankreichs Präsident Hollande sprach sich bereits am Freitag für die Verstärkung der Polizei aus. Zur Zeit bestehen die Reservesäfte aus insgesamt 12.000 Freiwilligen von denen 9.000 der paramilitärischen und 3.000 der regulären Polizei angehören.

Unterdessen hat die Terroristengruppe Islamischer Staat (IS) gestanden für die Tat in Nizza verantwortlich zu sein. Die Polizei sucht noch immer nach den Motiven des 31-jährigen Fahrers des gemieteten Lastwagens. Dieser raste etwa zwei Kilometer während des Nationalfeiertags am Donnerstag die Uferpromenade in Nizza hinunter, während die Leute von dort aus das Feuerwerk verfolgten. Bei der Amokfahrt kamen mindestens 84 Menschen ums Leben, darunter auch Kinder und 200 weitere wurden zum Teil schwer verletzt (wir berichteten).

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Terror in Nizza: Zahl der Todesopfer steigt auf 84

Symbolfoto: © burntimes

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Am französischen Nationalfeiertag, am Donnerstagabend, raste ein weißer LKW durch die feiernde Menschenmenge in der Hafenstadt Nizza. Mindestens 84 Menschen starben und 18 wurden schwer verletzt. Unter den Opfern befinden sich auch mehr als zehn Kinder. Die Amokfahrt des 31-jährigen LKW-Fahrers konnte erst nach zwei Kilometern beendet werden. Der LKW fuhr durch die Menschenmenge auf der bei Touristen beliebten Uferstraße an der Promenade des Anglais. Es brach Panik aus. Die Polizei erschoss den Fahrer schließlich. Bei ihm handelt es sich um einen 31 Jahre alten franko-tunesischen Mannes mit Wohnsitz in Nizza. Der französische Präsident Hollande sagte, dass es bisher keine Indizien dafür gibt, dass es mehrere Täter gab. Gleichzeitig kündigte er an, dass der Ausnahmezustand in Frankreich, der am 26. Juli beendet werden sollte, um drei weitere Monate verlängert wird. „Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht“, sagte Hollande. Unklar ist noch, ob die Menschen nicht nur umgefahren, sondern auch noch beschossen worden sind. In dem 19-Tonnen schweren Lastwagen wurden eine Waffenattrappe sowie eine funktionsunfähige Handgranate gefunden. Das Tatfahrzeug, der weiße LKW, wurde vor einigen Tagen in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur gemietet.

Möglicherweise befinden sich auch Deutsche unter den Opfern des Anschlags. Eine Berliner Schulklasse verbrachte ihre Abschlussfahrt zum Zeitpunkt des Anschlags in Nizza.

Frankreich ist wiederholt das Ziel eines Anschlags geworden. Im vergangenen Jahr starben am 23. November bei islamistischen Anschlägen in Paris 149 Menschen (wir berichteten).

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IS-Terroristen richten Blutbad in Bagdad an: 119 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Bei zwei Bombenanschlägen sind in der Hauptstadt des Iraks, in Bagdad, mindestens 119 Menschen ums Leben gekommen, über 200 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Im Stadtteil Karrada explodierte ein mit Sprengstoff gefüllter Kühlwagen. Aufgrund der Ramadan-Feierlichkeiten befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion viele Menschen auf der Straße. Der „Islamische Staat“ (IS) bekannte sich zu dem Anschlag. Ein weiterer Sprengsatz explodierte noch auf einem Markt im Schiiten-Viertel. Durch die Wucht der Explosionen sind die umliegenden Gebäude schwer beschädigt worden oder eingestürzt, darunter auch ein Einkaufszentrum. Die Anzahl der Leichen erhöhte sich im Verlauf des Sonntags immer weiter, weil Rettungskräfte unter den Trümmern weitere Leichen entdeckten und einige schwer Verletzte ihren schweren Verletzungen erlegen sind.

Es handelt sich um den schwersten Anschlag im Irak im laufenden Jahr 2016.

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