Versuchter Terroranschlag in New York: Vier Verletzte nach Explosion einer Rohrbombe

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In New York hat sich am Montag ein versuchter Terroranschlag in der Nähe des Times Square ereignet. Ein 27-jähriger Mann, mit Verbindungen nach Bangladesch, hatte dort in der Hauptverkehrszeit versucht sich mit Hilfe einer selbstgebauten Rohrbombe in die Luft zu sprengen. Der versuchte Anschlag ereignete sich in einem unterirdischen Verbindungstunnel. Die Konstruktion hatte er am Körper befestigt. Mindestens vier Menschen wurden verletzt. Der Bürgermeister sprach von einem versuchten Terroranschlag. Keiner der Verletzten schwebt in Lebensgefahr. Der dringend tatverdächtige Mann erlitt Brand- und Schnittverletzungen. Er wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter arbeitete von 2012 bis 2015 als Taxifahrer in New York.

Ägypten: Anschlag auf Moschee fordert mindestens 155 Tote

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Bei einem Anschlag auf eine Moschee, die sich auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel befindet, sind mindestens 155 Menschen ums Leben gekommen und 120 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Ein schwer bewaffnetes Überfallkommando hat die Moschee während des Freitagsgebets angegriffen. Die Terroristen haben rund um die Al-Rawdah-Moschee mehrere Sprengsätze gezündet, als die Menschen gerade aus der Moschee heraus kamen. Außerdem haben die Terroristen auf Flüchtende geschossen. Die Sicherheitskräfte sind im Großeinsatz und auf der Suche nach den Tätern.

Ägypten hat eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer des Anschlags angekündigt. Das Militär geht in Kooperation mit der Polizei verstärkt gegen Terroristen in der betroffenen Gegend vor. Trotzdem kommt es immer wieder zu schweren Anschlägen, die von einem Ableger der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) begangen werden. Auf der Sinai-Halbinsel befindet sich im Norden ein militärisches Sperrgebiet.

Kabul: Mindestens zehn Tote nach Explosionen auf Trauerfeier

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Samstag ein neuer Anschlag ereignet. Während einem Begräbnis ereigneten sich drei Explosionen, mindestens zehn Menschen starben und 80 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. An der Trauerfeier nahmen auch Vertreter der afghanischen Regierung teil. Der Anschlag ereignete sich bei der Beerdigung von Mohammad Salem Isedjar statt, dem Sohn des stellvertretenden Senatspräsidenten. Er wurde bei einer Demonstration von afghanischen Sicherheitskräften getötet. Bei der Beerdigung sollen sich drei Selbstmordattentäter unter die Gäste gemischt haben. Die Taliban-Terroristen haben eine Beteiligung an dem Anschlag abgestritten.

Erst am Mittwoch waren bei der Explosion einer Lastwagenbombe im Diplomatenviertel 90 Menschen getötet worden (wir berichteten).

Nürburgring: Rock-am-Ring-Festival nach Terrorwarnung unterbrochen

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Nach einer Terrorwarnung wurde das Festivalgelände von Rock am Ring am Freitag geräumt. Die Polizei teilte mit, dass eine terroristische Gefährdungslage besteht und Ermittlungen eingeleitet wurden. Die Unterbrechung erfolgte beim Auftritt der Band „Broilers“. Rund 87.000 werden bei dem Festival am Nürburgring, das noch bis Sonntag andauert erwartet. Der Veranstalter Marek Lieberberg sagte, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als die Zuschauer zu den Ausgängen zu bitten. Die Fans sangen beim Verlassen des Geländes „Terror ist Scheiße“ und „You’ll never walk alone“. Lieberberg hofft, dass der Freitag-Headliner Rammstein am Samstag den Auftritt nachholt, wenn das Festival fortgesetzt wird. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat die Terrorwarnung inzwischen bestätigt.

Überfall auf Hotelkomplex in Manila: Mindestens 36 Tote

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Ein Hotelkomplex in Manila ist Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Der Zwischenfall hat sich in der Nähe des Flughafens der philippinischen Stadt ereignet. Insgesamt wurden 36 Tote aufgefunden, die erstickt sind. Der Täter hatte ein Feuer gelegt, in dem er Benzin über Spieltische gegossen hatte. Aus den oberen Stockwerken des Hotelkomplexes drang dichter Rauch. Der Täter selbst hat sich getötet und wurde von der Polizei aufgefunden. Er hatte in einem Kasino Geldchips im Wert von umgerechnet 200.000 Euro erbeutet. Dabei hat der Mann einen Sicherheitsmann angeschossen.

Über 70 Menschen rannten in Panik auf die Straße. Einige von ihnen erlitten dabei leichte Verletzungen. Die philippinischen Sicherheitsbehörden teilten mit, dass es sich um keinen terroristischen Hintergrund handelt.

Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

Kampf gegen den Terrorismus: Nato will sich Anti-IS-Koalition anschließen

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Auf Drängen der USA wird die Nato der Anti-IS-Koalition beitreten. Darauf haben sich am Mittwoch die Mitgliedsstaaten geeinigt. Es soll unter anderem der Einsatz von Awacs-Aufklärungsflugzeugen ausgeweitet werden. Eine unmittelbare Beteiligung an Kampfeinsätzen wird vorerst ausgeschlossen. Es wird erwartet das die endgültige Entscheidung am Donnerstag beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der Nato. 2014 wurde die Koalition gegen die Terroristen des „Islamischen Staats“ von den USA ins Leben gerufen. Die Koalition hat zur Zeit 68 Mitglieder. Das Nato-Bündnis war bisher kein festes Mitglied der Anti-IS-Koalition, weil unter anderem Frankreich und Saudi Arabien dagegen waren und keinen Mehrwert an der Mitgliedschaft sahen. Die Bundesregierung verspricht durch den Beitritt zum Bündnis mögliche Erleichterungen beim Truppenbesuch im türkischen Incirlik.

Anschlag bei Pop-Konzert in Manchester: 23 Tote und 59 Verletzte

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Kurz nach dem Konzert von Ariana Grande hat sich am Montagabend gegen 22.30 Uhr im Foyer der Manchester Arena ein Selbstmordattentäer in die Luft gesprengt. Die US-Sängerin Ariana Grande hatte in der Halle gerade ein Konzert gegeben. Viele Kinder und Jugendliche hatten das Konzert besucht. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall. Anschließend sind viele in Panik nach draußen gelaufen. Ein nahegelegenes Hotel hatte rund 50 Kinder aufgenommen, die ohne Begleitung aus der Halle gekommen sind. Die Manchester Arena ist mit 21.000 Plätzen Europas größte Veranstaltungshalle.

Die Polizei teilte mit, dass es sich bei dem Selbstmordattentäter um den 22-Jährigen Salman Abedi handelt. Er soll in Großbritannien geboren sein. Es wird nun untersucht, ob er alleine handelte oder mögliche Komplizen hatte und Teil eines Netzwerks sein könnte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat bereits für sich beansprucht und mit weiteren Terroranschlägen gedroht.

Am Dienstagabend gedachten tausende Menschen in Manchester den Verstorbenen. Auf dem Albert-Square-Platz sprach unter anderem der Bürgermeister und der Polizeichef der Stadt.

Die Sängerin Ariana Grande hat weitere Konzerte abgesagt und ihre laufende Tour unterbrochen. Sie twitterte: „Das tut mir so Leid. Ich habe keine Worte.“ Die britische Premierministerin May sagte, dass es sich um eine entsetzliche Terror-Atacke handelt.

Terrorverdacht: Deutscher Bundeswehr-Offizier verhaftet

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In Unterfranken wurde am Mittwoch ein mutmaßlich rechtsradikaler Bundeswehrsoldat festgenommen, als er sich auf einem Lehrgang im fränkischen Hammelburg befand. Er soll sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und Asyl beantragt haben. Parallel plante er offenbar einen Terroranschlag. Er hat als Oberleutnant in einem Jägerbataillon gearbeitet. Der Soldat bezog seit Januar 2016 staatliche Leistungen in Höhe von 409 Euro im Monat. Der Bundeswehr-Soldat führte ein Doppelleben. Er lebte in einer Sammelunterkunft für Flüchtlinge und übte gleichzeitig seinen Dienst bei der Bundeswehr aus.

Vor dem Haftrichter äußerte sich der 28-Jährige bisher nicht zu den Vorwürfen.

Terroranschläge auf Kirchen in Ägypten: Mindestens 41 Todesopfer

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In Ägypten haben sich am Sonntag zwei Bombenanschläge auf Kirchen in Ägypten ereignet. Bei den Explosionen in Tanta und in der Hafenstadt Alexandria starben mindestens 41 Menschen. Bei Anschläge wurden auf Kirchen der christlichen Minderheit in Ägypten verübt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) bekannten sich zu den Bombenanschlägen. Insgesamt starben mindestens 41 Menschen und über 70 weitere Personen wurden verletzt. Die Bombenexplosionen ereigneten sich jeweils im Inneren der Kirchen, während der gutbesuchten Gottesdienste, am Palmsonntag. In Ägypten sind rund zehn Prozent der Bevölkerung koptische Christen. Der ägyptische Präsident hat am Sonntag den dreimonatigen Ausnahmezustand erklärt. Unmittelbar nach den Anschlägen hatte der Präsident den sofortigen Einsatz von Armeeeinheiten angeordnet. Das Militär wird die Polizei landesweit beim Schutz der Infrastruktur unterstützen.