Syrien: Autobombe explodiert in Damaskus und tötet mindestens 20 Menschen

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

In der syrischen Hauptstadt Damaskus hat sich am Sonntagmorgen in der Nähe des Tahir-Platzes ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, nachdem das Fahrzeug in dem er sich befand von Sicherheitskräften umstellt worden war. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben und zwölf weitere wurden verletzt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Polizei verfolgte am Sonntagmorgen drei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge. Zwei von den Fahrzeugen konnten gezielt gesprengt werden. Als die Polizisten und Soldaten sich dem dritten Fahrzeug näherten, zündete der Fahrer den Sprengsatz.

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Newcastle: Frau raste mit Auto in Fußgängergruppe – kein Anschlag

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Eine Autofahrerin ist am Sonntag in eine Fußgängergruppe im britischen Newcastle gerast. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Die Polizei stellte am Sonntag klar, dass es sich um keine Terrorattacke, sondern um einen Unfall handelte. Die 42-jährige Autofahrerin wurde nach dem Unfall zunächst festgenommen. Sie hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Unfall ereignete sich in der Nähe eines Festes zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der Unfall ereignete sich vor dem Westgate Sports Centre in Newcastle. Dort wurde zu dem Zeitpunkt gerade das muslimische Fest Eid al-Fitr gefeiert.

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Terrorattacken in Paris und London: Polizei leitet Terrorermittlungen ein

Symbolfoto: © burntimes

In der französischen Hauptstadt Paris sind Polizisten am Montag erneut das Ziel eines Terrorangriffs geworden. Ein Mann rammte mit seinem Auto gezielt ein Einsatzfahrzeug auf dem Pariser Champs-Elysées. Der Angreifer kam ums Leben – sein Auto ging nach dem Unfall in Flammen auf. Polizisten hatten den Fahrer aus dem Auto gezogen. Rettungsversuche scheiterten jedoch. Der 31-jährige Mann kommt aus einer Pariser Vorstadt und er wurde bei den Behörden als Extremist geführt. Die Anti-Terror-Einheit hat Ermittlungen eingeleitet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um keinen gewöhnlichen Unfall handelte. Die Polizisten im Fahrzeug blieben unverletzt. Die Polizei bestätigte, dass der Mann im Auto eine Kalaschnikow mitführte. Außerdem führte der Angreifer eine Gasflasche mit sich, die er offenbar zur Explosion bringen wollte. Dies schlug jedoch fehl. Nach dem Vorfall wurden die Menschen aufgefordert das Gebiet weiträumig zu meiden. Der Ausnahmezustand in Frankreich soll bis November verlängert werden.

In der britischen Hauptstadt London hat sich ebenfalls ein terroristischer Vorfall ereignet. In der Nacht zu Montag war nach Mitternacht ein Lieferwagen in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Finsbury Park in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens acht Menschen wurden verletzt. Ein Mann starb. Der 48-jährige Täter wurde von Augenzeugen festgehalten und der Polizei übergeben. Er war der Polizei bisher noch nicht bekannt. Es handelt sich um einen vierfachen Familienvater. Nach seiner Festnahme wurde er in eine Klinik eingeliefert, um seinen Geisteszustand zu prüfen.

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Amsterdam: Auto fährt in Menschenmenge – acht Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Amsterdam war am Samstagabend ein Auto in eine Menschenmenge vor dem Hauptbahnhof in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam gefahren. Acht Menschen wurden dabei verletzt. Zwei der Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Polizei teilte mit, dass es sich nicht um Absicht handelte, sondern um einen Unfall. Einen Anschlag schloss die Polizei aus. Der Mann war Falschparker und fuhr los, als sich ihm Polizisten näherten. Nachdem die Beamten ihn ansprachen und seine Papiere haben wollten, gab er plötzlich Gas und fuhr mehrere Passanten auf dem Bahnhofsvorplatz an. Der Autofahrer wurde nach dem Vorfall verhaftet und medizinisch untersucht.

Nach den Anschlägen in Nizza, Berlin und London weckte der Vorfall zunächst Terrorangst. Die niederländischen Behörden sind wegen der islamistischen Anschläge in erhöhter Alarmbereitschaft.

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Vor Pariser Kathedrale Notre-Dame: Mann geht mit Hammer auf Polizisten los

Symbolfoto: © burntimes

Ein Mann hat am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr an der Pariser Kathedrale Notre-Dame mit einem Hammer versucht Polizisten anzugreifen. Die Polizisten eröffneten das Feuer auf den Angreifer und verletzten ihn. Die Behörden gehen nun einem Terrorverdacht nach. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Polizei hat den Vorfall übernommen. Der Angreifer soll gerufen haben: „Das ist für Syrien.“ Nach dem Zwischenfall wurde der Bereich rund um die Kathedrale weiträumig abgesperrt. Besucher wurden vorübergehend festgehalten, konnten die Notre-Dame gegen 18 Uhr aber wieder verlassen. Der Angreifer wurde nach den Schüssen medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Frankreich wird seit zweieinhalb Jahren von einer Terrorserie erschüttert, bei der 240 Menschen ums Leben kamen. An den öffentlichen Plätzen wurde daher die Polizeipräsenz deutlich erhöht. In die Notre-Dame dürfen beispielsweise keine größeren Gegenstände mehr mit hinein genommen werden.

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Terror in London fordert sieben Tote – Transporter raste in Menschenmenge

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am Samstagabend um kurz nach 22 Uhr ein Terroranschlag ereignet. Ein Lieferwagen fuhr auf der London Bridge mit hoher Geschwindigkeit auf dem Bürgersteig in Fußgänger hinein. Anschließend stiegen Männer aus dem Transporter, schlugen Verletzte und stachen beim benachbarten Borough Market mit großen Messern auf Menschen ein. Einigen wurde die Kehle durchgetrennt. Acht Minuten nach dem ersten Notruf waren alle drei Angreifer von bewaffneten Sicherheitskräften getötet worden. Die Täter liefen zuvor zu Bars und Restaurant und riefen „Dies ist für Allah“, teilten Augenzeugen mit. Nach dem die Terroristen niedergestreckt waren, fiel den Beamten auf, dass die Täter rund um den Bauch etwas trugen, das wie ein Kanister aussah. Zunächst wurde von einem Sprengstoffgürtel ausgegangen. Später stellte sich heraus, dass es sich um Attrappen handelte.

Die britische Premierministerin May teilte mit, dass die Wahlen in London planmäßig am nächsten Donnerstag stattfinden werden.

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Kabul: Mindestens zehn Tote nach Explosionen auf Trauerfeier

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Samstag ein neuer Anschlag ereignet. Während einem Begräbnis ereigneten sich drei Explosionen, mindestens zehn Menschen starben und 80 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. An der Trauerfeier nahmen auch Vertreter der afghanischen Regierung teil. Der Anschlag ereignete sich bei der Beerdigung von Mohammad Salem Isedjar statt, dem Sohn des stellvertretenden Senatspräsidenten. Er wurde bei einer Demonstration von afghanischen Sicherheitskräften getötet. Bei der Beerdigung sollen sich drei Selbstmordattentäter unter die Gäste gemischt haben. Die Taliban-Terroristen haben eine Beteiligung an dem Anschlag abgestritten.

Erst am Mittwoch waren bei der Explosion einer Lastwagenbombe im Diplomatenviertel 90 Menschen getötet worden (wir berichteten).

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Nürburgring: Rock-am-Ring-Festival nach Terrorwarnung unterbrochen

Symbolfoto: © burntimes

Nach einer Terrorwarnung wurde das Festivalgelände von Rock am Ring am Freitag geräumt. Die Polizei teilte mit, dass eine terroristische Gefährdungslage besteht und Ermittlungen eingeleitet wurden. Die Unterbrechung erfolgte beim Auftritt der Band „Broilers“. Rund 87.000 werden bei dem Festival am Nürburgring, das noch bis Sonntag andauert erwartet. Der Veranstalter Marek Lieberberg sagte, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als die Zuschauer zu den Ausgängen zu bitten. Die Fans sangen beim Verlassen des Geländes „Terror ist Scheiße“ und „You’ll never walk alone“. Lieberberg hofft, dass der Freitag-Headliner Rammstein am Samstag den Auftritt nachholt, wenn das Festival fortgesetzt wird. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat die Terrorwarnung inzwischen bestätigt.

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Überfall auf Hotelkomplex in Manila: Mindestens 36 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Hotelkomplex in Manila ist Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Der Zwischenfall hat sich in der Nähe des Flughafens der philippinischen Stadt ereignet. Insgesamt wurden 36 Tote aufgefunden, die erstickt sind. Der Täter hatte ein Feuer gelegt, in dem er Benzin über Spieltische gegossen hatte. Aus den oberen Stockwerken des Hotelkomplexes drang dichter Rauch. Der Täter selbst hat sich getötet und wurde von der Polizei aufgefunden. Er hatte in einem Kasino Geldchips im Wert von umgerechnet 200.000 Euro erbeutet. Dabei hat der Mann einen Sicherheitsmann angeschossen.

Über 70 Menschen rannten in Panik auf die Straße. Einige von ihnen erlitten dabei leichte Verletzungen. Die philippinischen Sicherheitsbehörden teilten mit, dass es sich um keinen terroristischen Hintergrund handelt.

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Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

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