Alarm am Frankfurter Flughafen: Ein verwirrter Mann drohte mit einer Bombe

Symbolfoto: © burntimes

Ein geistig verwirrter Mann hat am Samstagabend auf dem Frankfurter Flughafen einen Sprengstoffalarm ausgelöst. Der 37-jährige Offenbacher fuhr mit einem Taxi zum Flughafen und machte im Taxi verdächtige Angaben, woraufhin der Taxifahrer bei der Ankunft am Terminal die Polizei alarmierte. Der 37-jährige Mann trug ein mittelalterliches Kettenhemd und gab der Polizei gegenüber an, dass sich in seinen drei Gepäckstücken Sprengstoff befindet. Daraufhin wurde er verhaftet und die Halle A im ersten Terminal evakuiert. Außerdem wurde der Verbindungsgang zum Fernbahnhof von 19.30 Uhr bis 21 Uhr gesperrt. Experten der Bundespolizei untersuchten die Gepäckstücke und stellten Computerteile und eine kleine Camping-Gasflasche sicher. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Reisenden am Flughafen, teilte die Bundespolizei mit. Der 37-Jährige fiel in der Vergangenheit bereits öfters mit ähnlichen Aktionen auf. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl vor. Er wurde inzwischen in eine psychiatrische Klink eingewiesen.

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Flughafen Frankfurt: Frau gelangte unkontrolliert durch Sicherheitskontrolle

Symbolfoto: © Rainer Sturm  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

Eine Frau ging am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr bei einer Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen weiter, obwohl diese noch nicht abgeschlossen war. Das sorgte für einen Ausnahmezustand an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt. Der Flughafen löste Sicherheitsalarm aus und ließ den betroffenen Flugsteig A und A+ evakuieren. Wenig später gab die Polizei bereits Entwarnung, weil bei der Durchsuchung keine verdächtigen Gegenstände gefunden wurden. Trotzdem mussten 7.000 Passagiere ein zweites Mal kontrolliert werden. Möglicherweise handelte es sich um ein Missverständnis.

Zum Zeitpunkt, als die Frau und ihre zwei Kinder identifiziert und festgehalten wurden, hatte sie ausgesagt, dass sie die Kontrolle für beendet gehalten hatte. Die Beamten machten keine Angaben zum Alter und Identität der Frau. Sie kam aus Istanbul und wollte in Frankfurt nach New York umsteigen. Nach ihrer Aussage konnte sie ihre Reise fortsetzen. In ihrem Gepäck wurden keinerlei gefährliche Gegenstände gefunden. Der Flughafen selbst teilte mit, dass der Vorfall es erforderlich machte die Bundespolizei einzuschalten.

Eine Sprecherin des Flughafens teilte mit, dass aufgrund des Sicherheitsalarms rund 100 Flüge annulliert wurden. Erst am Mittwochmittag um 12.30 Uhr wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Die Lufthansa reagierte und hatte ihren innerdeutschen Passagieren eine Umbuchung auf eine Reise mit der Deutschen Bahn angeboten. Bis Mittwochabend kam es noch zu Beeinträchtigen am größten deutschen Flughafen.

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