ISIS-Anschlag in Jerusalem: Lastwagen rast in Soldaten – vier Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der israelischen Hauptstadt Jerusalem hat sich am Sonntag ein Anschlag auf Soldaten ereignet. Ein Lastwagen wurde von einem Terroristen des selbsternannten „Islamischen Staats“ (IS) in eine Gruppe Soldaten gelenkt, die gerade aus einem Bus ausge-stiegen war. Mindestens vier junge Soldaten starben, 13 weitere Soldaten wurden zum teil schwer verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um drei junge Frauen und einen jungen Mann. Der Attentäter wurde unmittelbar nach der Tat erschossen. Auf Fotos in den sozialen Medien ist der Lastwagen mit von Schüssen durchsiebter Frontscheibe zu sehen. Der Täter war ein Palästinenser, der nach der Tat mehrfach mit dem Lastwagen vor- und zurückgefahren ist, um möglichst viele Soldaten mit dem schweren Lastwagen zu erfassen. Der israelische Polizeichef teilte mit, dass der Attentäter aus dem arabischen Ostteil Jerusalems stammt. Der Anschlagsort befindet sich in dem von Israel eroberten Teil Jerusalems.

Nicht mitgeteilt wurde, ob das Tatfahrzeug dem Attentäter gehörte oder zuvor gestohlen wurde. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sagte, dass er Parallelen zu dem LKW-Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sieht.

Anis Amri tötete kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte anschließend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Zwölf Menschen starben. Der 24-jährige Tunesier wurde wenige Tage nach dem Anschlag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen (wir berichteten).

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Berlin-Marienfelde: Unbekannte schießen auf Geldtransporter

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Im Berliner Stadtteil Marienfelde wurde am Montagabend gegen 18.20 Uhr ein Geldtransporter überfallen. Mehrere Täter eröffneten am Nunsdorfer Ring das Feuer auf den Transporter. Den Tätern gelang es jedoch nicht in das Innere des Fahrzeugs zu gelangen. Die Täter versuchten unter anderem den Geldtransporter mit einer Flex zu öffnen. Die Männer flüchteten schließlich ohne Beute. Die beiden 45- und 46-jährigen Insassen des Werttransporters blieben unverletzt. Die Polizei teilte mit, dass der Geldtransporter von zwei Autos auf der Fahrbahn regelrecht eingekeilt worden ist und so zum Anhalten gebracht wurde. Anschließend sprangen mehrere Menschen aus den Fahrzeugen und gaben Schüsse aus Gewehren ab. Nachdem es den Angreifern nicht gelang in den Transporter vorzudringen oder den Fahrer zum Öffnen des Fahrzeugs zu bewegen, zündeten die Täter schließlich ein Tatfahrzeug an und rasten mit dem zweiten Fahrzeug davon. Wenig später entdeckten Polizeibeamte im Titlisweg einen brennenden BMW. Die Kriminalpolizei war dort vor Ort und versucht zu ermitteln, ob es sich bei dem Fahrzeug um das Fluchtfahrzeug handeln könnte. Die Fahndung nach den unbekannten Angreifern läuft. Die Insassen des Geldtransporters erlitten einen Schock.

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