Rendsburg: Betrunkener 27-Jähriger wollte Fahrrad mit Benzin betanken

Symbolfoto: © burntimes

Im Polizeigewahrsam endete der Ausflug eines 27-jährigen Rendsburgers am Neujahrstag. Um 9.30 Uhr wurden zwei Streifenwagen der Polizei zu einer Tankstelle in die Kieler Straße entsandt. Dort sollte sich eine Person mit Benzin übergossen haben. Die Beamten trafen den Mann (2,44 Promille Atemalkoholkonzentration) im Kassenraum der Tankstelle an. Er war derart betrunken, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Eine Passantin beobachtete den 27-Jährigen, als er sein am Hinterrad verschlossenes Fahrrad zur Tankstelle schob und versuchte, dieses mit Benzin zu tanken. Dabei beschmutzte er sich hauptsächlich selbst. Der Mann konnte sich seinen Irrtum nicht erklären. Er war in dem Glauben, mit dem Auto auf die Tankstelle gefahren zu sein. Das stellte sich zum Glück als unzutreffend heraus. Die Beamten nahmen den Mann zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam, er konnte seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Die Tankstelle verzichtete auf Begleichung der Tankrechnung in Höhe von 74 Cent.

Amokfahrt in Tiefenthal: Zwei Menschen wurden aus dem Auto heraus erschossen

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Der erste Schuss fiel im idyllischen Tiefenthal im Landkreis Ansbach am Freitagmorgen um kurz nach 10 Uhr. Ein 47-jähriger Mann tötete aus dem Auto heraus zwei Passanten in zwei Ortsteilen von Leutershausen. Der 47-Jährige gab die Schüsse offenbar einfach so aus einem Cabrio heraus ab. Eine 82-jährige Frau und ein 72-jähriger Radafahrer wurden von den abgegebenen Schüssen getötet. Der Amokläufer bedrohte noch einen weiteren Mann und gab Schüsse auf einen Traktorfahrer in der Nähe von Flachslanden ab. Beide blieben unverletzt. Die Mitarbeiter einer Tankstelle konnten den 47-jährigen Mann nach knapp zwei Stunden und nach dem ersten Mord überwältigen. Der Mann soll die Angestellten in der Tankstelle bedroht haben. Als der 47-jährige die Schusswaffe kurz auf dem Tresen ablegte, nutzte eine mutige Angestellte die Gelegenheit um sie ihm wegzunehmen. Anschließend wurde der Täter von zwei Mechanikern überwältigt und festgehalten bis die Polizei eintraf. Die Polizei suchte mit 30 Beamten nach dem Mann. An der Tankstelle mussten sie ihn nur noch festnehmen. Bei seiner Festnahme zeigte der Amokläufer psychische Auffälligkeiten. Ein Psychiater wurde hinzugezogen, um den Täter zu begutachten. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass sich Täter und Opfer kannten. Es muss davon ausgegangen werden, dass es sich um Zufallsopfer handelt. Der 47-Jährige war Sportschütze. Er besaß die Erlaubnis für zwei Waffen, eine Pistole und einen Revolver. Unklar bleibt auch, warum der Täter in Tiefenthal aufgetaucht war. Der Mann hat offenbar keinerlei Beziehungen zu den beiden Ortschaften. Die Polizei teilte am Freitagabend mit, dass es eine völlig ungeplante Tat war.