Neue Waffenruhe in Syrien ist brüchig: Assad-Truppen fliegen Luftangriffe

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die syrische Armee hat trotz der gültigen Waffenruhe zahlreiche Luftangriffe auf Ziele, in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus, geflogen. Nach Angaben einer oppositionsnahen Gruppe gibt es keine Informationen über Tote oder Verletzte. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte, dass die Truppen von Machthaber Assad nur einen Tag nach Bekanntgabe der Waffenruhe mindestens sechs Ziele angegriffen haben. Erst am Samstag hatten sich die Konfliktparteien auf eine neue Waffenruhe geeinigt. Ziel war es, dass Hilfskonvois zu den Menschen in den Kriegsgebieten gelangen können. Die syrischen Streitkräfte hatten im Vorfeld gewarnt, dass auf Verstöße gegen die Waffenruhe angemessen reagiert wird.

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Mossul/Irak: Die vier verhafteten IS-Frauen sind Deutsche – ihnen droht die Hinrichtung

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Bei einer, der im Irak verhafteten Frauen, handelt es sich um die 16-jährige Linda W. aus dem sächsischen Pulsnitz. Das hat die Staatsanwaltschaft in Dresden am Sonntag bestätigt. Im Irak werden die junge und drei weitere deutsche Frauen verdächtigt sich den Terroristen des „Islamischen Staats“ angeschlossen und für die Terrorgruppe gekämpft zu haben. Bei einer Verurteilung im Irak droht den vier Frauen die Todesstrafe. Schon der illegale Grenzübertritt wird dort mit dreieinhalb Jahren Haft bestraft. Die Staatsanwaltschaft in Dresden teilte mit, dass die vermisste Jugendliche entweder vom Irak nach Deutschland zurückgeführt wird oder im Irak verurteilt wird.

Linda W. war vor einem Jahr spurlos verschwunden. Später stellte sich heraus, dass die Jugendliche über die Türkei nach Syrien reiste, um sich dort der Terrororganisation IS anzuschließen. Linda W. war zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung leicht verwundet und hatte eine Schussverletzung am linken Oberschenkel und auch das rechte Knie musste versorgt werden. Der Bundesnachrichtendienst ist bemüht in Absprache mit dem Auswärtigen Amt, die Frauen zurück nach Deutschland zu holen. Linda W. soll gesagt haben, dass sie genug von dem Krieg und Leid hat und nur noch zurück nach Deutschland möchte. Bei ihr handelte es sich um eine gute Schülerin mit einem Notendurchschnitt von 2,1, die sich im Stillen radikalisierte. Auch in Deutschland drohen Linda W. Ermittlungen wegen des Vorwurfs, dass sie eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet. Für die Familie von ihr steht jedoch an erster Stelle, dass sie lebt.

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Syrien: Autobombe explodiert in Damaskus und tötet mindestens 20 Menschen

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In der syrischen Hauptstadt Damaskus hat sich am Sonntagmorgen in der Nähe des Tahir-Platzes ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, nachdem das Fahrzeug in dem er sich befand von Sicherheitskräften umstellt worden war. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben und zwölf weitere wurden verletzt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Polizei verfolgte am Sonntagmorgen drei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge. Zwei von den Fahrzeugen konnten gezielt gesprengt werden. Als die Polizisten und Soldaten sich dem dritten Fahrzeug näherten, zündete der Fahrer den Sprengsatz.

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USA warnen syrische Regierung vor neuem Giftgaseinsatz

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Die USA teilten mit, dass die syrische Regierung, unter dem Machthaber Assad, einen neuen Giftgaseinsatz vorbereitet. Der Sprecher des Weißen Hauses warnte im Falle eines weiteren Giftgaseinsatzes vor schweren Konsequenzen. Er sagte, dass Assad und seine Truppen einen „hohen Preis“ für einen nächsten Giftgaseinsatz zahlen werden. Der Giftgas-Angriff auf die syrische Stadt Chan liegt noch nicht einmal drei Monate zurück. Anfang April setzte die syrische Regierung Giftgas gegen die eigene Bevölkerung ein. Über 80 Menschen kamen durch den Angriff ums Leben, darunter unschuldige Zivilisten und Kinder. Die USA reagierten mit einem Luftangriff auf den syrischen Militär-stützpunkt, von dem aus der Giftgaseinsatz koordiniert wurde. Nach Angaben der USA ist nun ein weiterer Angriff in Vorbereitung. Die USA teilten mit, dass sie in Syrien vor Ort sind, um die Terrororganisation „Islamsicher Staat“ (IS) zu elemenieren.

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Abschuss iranischer Drohne in Syrien: Russland wirft USA Mittäterschaft vor

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Die von den USA geführte Koalition hat in Syrien eine bewaffnete Drohne aus dem Irak abgeschossen. Die Drohne war zuvor auf das Militärlager Tanf, nahe der jordanisch-syrischen Grenze, in dem auch US-Soldaten stationiert sind, zugeflogen. Ein F-15 Kampfjet hat die Drohne abgeschossen. Russland teilte mit, dass sich die US-geführte Koalition der Terror-Mittäterschaft schuldig gemacht hat. Erst am Sonntag hatte ein US-Kampfjet einen syrischen Kampfjet abgeschossen. Die USA begründeten den Abschuss damit, dass der Kampfjet auf einen Stützpunkt zuflog, auf dem sich verbündete Rebellen befanden. Russland hat den Abschuss des syrischen Kampfjets als „Akt der Aggression“ bezeichnet. Russland kündigte an die militärische Kommunikation mit den USA auszusetzen und Flieger und Drohnen der US-geführten Koalition als mögliche Ziele zu betrachten. Die Drohung gilt, wenn die US-geführte Koalition in das Gebiet westlich des Euphrats vordringt, hieß es am Dienstag. Die Koalition betonte jedoch, dass sie weder gegen Syrien oder Russland kämpft, sondern gegen die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS).

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Vor Pariser Kathedrale Notre-Dame: Mann geht mit Hammer auf Polizisten los

Symbolfoto: © burntimes

Ein Mann hat am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr an der Pariser Kathedrale Notre-Dame mit einem Hammer versucht Polizisten anzugreifen. Die Polizisten eröffneten das Feuer auf den Angreifer und verletzten ihn. Die Behörden gehen nun einem Terrorverdacht nach. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Polizei hat den Vorfall übernommen. Der Angreifer soll gerufen haben: „Das ist für Syrien.“ Nach dem Zwischenfall wurde der Bereich rund um die Kathedrale weiträumig abgesperrt. Besucher wurden vorübergehend festgehalten, konnten die Notre-Dame gegen 18 Uhr aber wieder verlassen. Der Angreifer wurde nach den Schüssen medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Frankreich wird seit zweieinhalb Jahren von einer Terrorserie erschüttert, bei der 240 Menschen ums Leben kamen. An den öffentlichen Plätzen wurde daher die Polizeipräsenz deutlich erhöht. In die Notre-Dame dürfen beispielsweise keine größeren Gegenstände mehr mit hinein genommen werden.

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Syrien: Experten bestätigen Giftgas-Einsatz

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Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) teilte am Mittwoch mit, dass keine Zweifel mehr an dem Einsatz von Giftgas im Ort Scheichun bestehen. Es wurde zweifelsfrei ein Nervengas wie Sarin eingesetzt, teilte die Organisation mit. Das ist aufgrund von Analysen in Labors unbestreitbar. Die Türkei teilte bereits in der vergangenen Woche mit, dass es Beweise für den Einsatz von Giftgas gibt. Bei dem Angriff starben am 4. April insgesamt 87 Menschen, davon 31 Kinder (wir berichteten). Frankreich ist sich sicher, dass der syrische Machthaber Assad hinter dem Giftgas-Angriff steckt. Die USA hatten kurz nach dem Giftgas-Einsatz den Luftwaffenstützpunkt, von dem der Angriff ausging, als Reaktion angegriffen. Der syrische Machthaber Assad bezeichnete die Vorwürfe, dass er hinter dem Giftgas-Einsatz auf die eigene Bevölkerung steckt als „hundert Prozent konstruiert“.

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Syrien-Krieg: Viele Tote bei Anschlag auf einen Bus-Konvoi mit evakuierten Syrern

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Ein Abkommen zwischen der syrischen Regierung und den Rebellen sah vor, dass 5.000 Menschen insgesamt vier stark belagerte Orte verlassen. Die Bewohner sollten in eine von Regierungstruppen kontrollierte Stadt im Norden des Landes gebracht werden. Am Samstag wurde der Bus-Konvoi mit evakuierten Menschen angegriffen. Als der Konvoi in der Nähe von Aleppo stoppte, explodierte eine Bombe. Mindestens 43 Menschen kamen ums Leben. Zahlreiche weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt, bestätigte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Es ist noch unklar, wer für die Explosion der Autobombe die Verantwortung trägt. Die syrische Regierung und die Rebellen schoben sich gegenseitig die Verantwortung für den Anschlag zu.

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US-Angriff in Syrien: Russland reagiert und verlegt Kriegsschiffe an die Küste

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Die USA haben in der Nacht zu Freitag 59 Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärstützpunkt abgefeuert, von dem aus Anfang der Woche der Giftgas-Einsatz mit dem chemischen Nervengift Sarin in Khan Scheikhun gegen die eigene Bevölkerung gestartet wurde (wir berichteten). Bei dem Angriff starben mindestens 80 Menschen qualvoll, darunter auch Kinder und rund 550 weitere Menschen wurden verletzt. Russland hat als Reaktion auf den US-Militärschlag ein Kriegsschiff mit Marschflugkörpern an die Küste verlegt und angekündigt die syrische Luftabwehr stärker zu unterstützen. Der Luftangriff auf den Militärstützpunkt in Syrien löste zwischen Russland und den USA eine schwere Krise aus. Der Kremlchef Putin sprach von einem „Angriff auf die Souveränität Syriens“. Die USA hingegen haben weitere Angriffe in Syrien am Freitagabend nicht ausgeschlossen.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, dass es am Samstag einen weiteren Luftangriff auf die syrische Stadt Chan Scheichun gegeben hat, bei dem mindestens 15 Menschen ums Leben kamen. Im seit sechs Jahren andauernden Krieg in Syrien wurden inzwischen rund 500.000 Menschen getötet.

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Syrien: Erneuter Giftgaseinsatz – 72 Tote darunter auch Kinder – USA drohen mit Alleingang

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Der syrische Machthaber Assad weiß, dass er trotz der Angriffe auf seine Bevölkerung mit Giftgas nicht zu befürchten hat. Bei einem neuen Giftgas-Angriff sind am Dienstag in der syrischen Provinz Idlib mindestens 72 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen auch 20 Kinder. Die US-Regierung reagierte bestürzt. US-Präsident Donald Trump drohte am Mittwoch mit einem Alleingang, wenn die Vereinten Nationen nicht „in der Lage sind“ auf den Gigtgas-Angriff reagieren. Trump sagte, dass für ihn einige Linien überschritten wurden. Russland hatte zuvor eine von den USA eingebrachte Resolution abgelehnt. Die US-Botschafterin Haley fragte im Sicherheitsrat: „Wie viele Kinder müssen noch sterben, bevor Russland handelt.“ Das UN-Kinderhilfswerk Unicef sprach von „ schrecklichen und herzzerreißenden“ Bildern“.

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