Familiendrama in Unterensingen: Vater tötet seine Kinder und springt anschließend von Brücke

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Unterensingen im baden-württembergischen Landkreis Esslingen hat sich ein Familiendrama ereignet. Ein Vater tötete seine vier und acht Jahre alten Kinder in seinem Wohnhaus und sprang anschließend von einer Brücke in den Tod. Ein Notruf ging am Freitagmorgen bei der Polizei ein. Die Beamten machten eine grausige Entdeckung und fanden die beiden getöteten Kinder. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Kinder feststellen. Wenig später ging ein weiterer Notruf bei der Polizei ein. Augenzeugen haben beobachtet, wie sich ein Mann von der 52-Meter hohen Aichtalbrücke-Brücke gestürzt hat. Die Hintergründe des Familiendramas sind noch unklar.

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Brandenburg: Zwei Männer-Leichen im Auto aufgefunden

Symbolfoto: © burntimes

In einem Waldweg im brandenburgischen Priort entdeckte am Ostermontag gegen 14.45 Uhr ein Radfahrer einen roten Ford Ka. Das Fahrzeug stand etwa einen halben Kilometer vom Ort entfernt in einem Waldstück, in der Nähe einer Straße. Das Fahrzeug kam dem Radfahrer verdächtigt vor, weil alle Scheiben beschlagen waren. Deshalb stieg er ab und schaute nach dem Rechten. Im Inneren des Fahrzeugs befanden sich ein 41-jähriger Vater und sein 16-jähriger Sohn. Außerdem befand sich ein hechelnder Hund im Kofferraum. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. In dem Auto befand sich ein Hund, der noch lebend gerettet wurde und in ein Tierheim gebracht worden ist.

Die genauen Umstände sind auch am Montag noch unklar. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Hinweise auf einen erweiterten Suizid gibt es nicht. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und eine Obduktion der Leichen angeordnet.

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Beziehungstat auf der A3 in Unterfranken: Zwei Tote – Autofahrer stürzt sich von Brücke

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntagmorgen hat sich der vermeidliche Unfallfahrer auf der Haseltalbrücke, auf der A3 bei Rohrbrunn, vor den Augen von Ersthelfern von der Brücke in den Tod gestürzt. Zuvor hat der 31-jährige Mann seine 26-jährige Freundin getötet, die sich auf dem Beifahrersitz befand. Offenbar hat der Mann sie während der Fahrt getötet. Bei der Attacke verlor der Autofahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte gegen die Leitplanke. Das Fahrzeug blieb entgegen der Fachrichtung auf der linken Spur der A3 stehen. Mehrere Zeugen hatten auf der Autobahnbrücke angehalten, um den verunfallten Insassen des Autos zu helfen. Nach einem kurzen Wortgefecht, stieg der Fahrer aus und stürzte sich von der Haseltalbrücke in den Tod. Die Brücke ist an der Stelle 70 Meter hoch. Die herbeigeeilte Polizei fand in dem Auto die Leiche einer Frau. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau diagnostizieren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist die Frau durch massive Gewalteinwirkung gestorben. Eine angeordnete Obduktion soll die Todesursache klären. Der Mann hatte ein Kontaktverbot zu der Frau.

Nach dem Vorfall wurde die A3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

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Berlin: Polizei erschießt psychisch kranken Mann

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstagabend haben Polizisten einen psychisch kranken Mann in Berlin erschossen. Der Mann hatte die Beamten zuvor in Hohenschönhausen mit einem Messer angegriffen. Der 25-Jährige hatte zuvor die Feuerwehr alarmiert und mit Suizid gedroht. Anschließend eilten die Einsatzkräfte zu der Wohnung des Mannes. Er drohte durch die geschlossene Tür damit Selbstmord zu begehen und auf die Feuerwehrleute zu schießen. Um 16.30 Uhr alarmierte die Feuerwehr daraufhin die Polizei dazu. Der Mann hatte sich zwischenzeitlich selbst Verletzungen zugefügt, sodass die Polizei sich dazu entschied die Wohnungstür gewaltsam zu öffnen. Nach dem die Tür offen stand ging der 25-Jährige mit einem Messer auf die Einsatzkräfte los. Daraufhin fielen Schüsse. Der Mann verstarb noch in der Wohnung. Wie viele Beamte Schüsse auf den Mann abgaben ist zur Zeit noch unklar. Die Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet.

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Schmölln/Thüringen: Nachbarn haben 15-jährigen Somalier zum Suizid aufgefordert

Symbolfoto: © burntimes

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Im thüringischen Schmölln hat sich am Freitag um 15 Uhr ein 15-jähriger Schutzsuchender aus Somalier aus dem Fenster gestürzt. Der junge Mann sprang aus dem fünften Stockwerk eines Hochhauses im Finkenweg. Er wurde sehr schwer verletzt und verstarb später im Krankenhaus. Anwohner des Hauses haben den Jugendlichen zuvor aufgefordert aus dem Fenster zu springen. Eine Mitarbeiterin der Flüchtlingswohngruppe teilte mit, dass Bewohner dem Jungen von unten zuriefen, dass er endlich springen soll. Auch mit Handys soll der Suizid gefilmt worden sein.

Insgesamt haben 20–30 Menschen den Vorfall beobachtet. Der 15-jährige Somalier war ein unbegleiteter Flüchtling. Er war erst vor fünf Monaten nach Schmölln gekommen. Aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten befand sich der 15-Jährige in psychiatrischer Behandlung. Zuletzt wurde er am Freitagmorgen aus einer Klinik entlassen. Die Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit bezeichnete den Vorfall als „grauenhaft“. Die Bürgermeisterin von Schmölln äußerte sich schockiert und entsetzt. Die Polizei hat Ermittlungen in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft in Gera eingeleitet.

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Wedel: Zwei tote Kinder wurden in Wohnhaus entdeckt – Vater nahm sich das Leben

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im schleswig-holsteinischen Wedel sind im Kiefernweg am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr die Leichen von zwei Kindern in einem Einfamilienhaus gefunden worden. Die Großeltern wollten am Sonntagvormittag die Familie besuchen, entdeckten die Leichen und alarmierten sofort die Polizei. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Bei den Kindern handelt es sich um fünfjähriges Mädchen und einen zweijährigen Jungen. Der Vater tötete offenbar zuerst die Kinder und anschließend nahm er sich selbst in Hamburg das Leben. Die Leiche des 49-jährigen Vaters wurde im Hamburger Stadtteil Rissen aufgefunden. Er nahm sich mit einem Sprung von einem Hochhaus das Leben. Die Polizei in Itzehoe sprach in dem Zusammenhang von einer Familientragödie.

Es ist zur Zeit noch unklar, wo sich die 37-jährige Mutter aufhält und ob sie sich zum Zeitpunkt der Taten im Haus aufhielt. Nachbarn beschrieben die Familie als harmonisch.

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Terrorverdächtiger Al-Bakr beging Selbstmord in der JVA Leipzig: Justizminister sieht keine Hinweise auf Fremdverschulden

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mehrere Wochen überwachten die Geheimdienste den 22-jährigen syrischen Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr. Am 7. Oktober wollte er Heißkleber kaufen. Das ist für die Ermittler ein Signal, dass er die Bombe fertigstellen will. Der Verfassungsschutz benachrichtigte daraufhin die Polizei. Am frühen Morgen des 8. Oktober wollten Spezialeinsatzkräfte Al-Bakr in der Wohnung eines Bekannten in Chemnitz verhaften, doch ihm gelang die Flucht. Der Mieter der Wohnung wird als Mittäter am Hauptbahnhof in Chemnitz verhaftet. In der Nacht zu Montag wird Al-Bakr von einem Syrer in Leipzig aufgenommen. Dieser holte Verstärkung und fesselte den Terrorverdächtigen in seiner Wohnung und alarmierte die Polizei. Al-Bakr wurde festgenommen und machte den Syrern, die ihn auslieferten schwere Vorwürfe. Er sagte, dass sie von dem geplanten Anschlag wussten und offenbar nasse Füße bekommen hätten. Ob das der Wahrheit entspricht, muss nun geprüft werden. Am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr wurde Al-Bakr mit einem T-Shirt stranguliert in seiner Zelle, in der JVA Leipzig, aufgefunden.

Am Donnerstagvormittag bezog der Anstaltsleiter Stellung und teilte mit, dass nach Einschätzungen der JVA Leipzig keine akute Suizidgefahr bei Al-Bakr bestand. Er hatte kurz vor seinem Suizid eine Deckenlampe heruntergerissen und eine Steckdose manipuliert, als die Zelle bereits stromlos geschaltet war. Über diese Sachbeschädigungen war die JVA informiert und hatte Reparaturarbeiten durchgeführt und anschließend, wurde Al-Bakr zurück in seine Zelle geführt. Das waren offenbar erste Anzeichen für eine akute Suizidgefahr, wie der Anstaltsleiter der JVA-Leipzig auf der Pressekonferenz am Donnerstag bekanntgibt. Al-Bakr wurde zunächst alle 15 Minuten kontrolliert. Am Mittwochnachmittag entschied eine Runde von führenden Angestellten und Psychologen der JVA, dass er nur noch alle 30 Minuten kontrolliert werden muss. Der Anstaltsleiter sprach außerdem von einem Kommunikationsproblem, weil kein arabischer Dolmetscher Tag und Nacht zur Verfügung stand.

Der Terrorverdächtige wurde von einer diensthabenden Auszubildenden am Donnerstagabend um 19.45 Uhr stranguliert in seiner Zelle aufgefunden. Sie löste anschließend Alarm aus. Die Reanimationsmaßnahmen wurden sofort eingeleitet, blieb jedoch erfolglos, sodass die Notärztin gegen 20.15 Uhr den Tod diagnostizierte. Der sächsische Justizminister sagte auf der Pressekonferenz: „Das hätte nicht passieren dürfen. Es ist aber leider geschehen.“ Sachsens Innenminister lehnte einen Rücktritt ab. Die Leiche von Al-Bakr wird zur Stunde obduziert.

Der Bundesinnenminister sagte, dass die Ermittlungen zu dem geplanten Anschlag auf einen Berliner Flughafen durch den Suizid von Al-Bakr erschwert werden. Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach sprach von einer Tragödie.

Dschaber al-Bakr stammte aus dem Südwesten von Syrien unweit der Golanhöhen. Im Februar 2015 kam er nach Deutschland, am 19. Februar 2015 wurde er in der Erstaufnahmestelle in München registriert und wurde zur Erstaufnahme nach Chemnitz verwiesen. Er erhielt – wie bei syrischen Kriegsflüchtlingen üblich – eine auf drei Jahre befristete Aufenthaltsgenehmigung und wurde dem Landkreis Nordsachsen zugewiesen, wo er in Eilenburg unterkam. Dschaber al-Bakr soll Deutschland im Frühjahr bis zum Spätsommer verlassen und sich mehrere Monate in der Türkei aufgehalten haben. Geprüft wird nach Aussagen aus Ermittlerkreisen, ob er von dort nach Syrien reiste und sich in einem Ausbildungslager islamistischer Terroristen schulen ließ. Nach Aussagen verfügte er nach der Rückkehr über auffällig hohe Bargeldbeträge in US-Dollar. Nach Hinweisen ausländischer Dienste, al-Bakr stehe mit der Terrormiliz Islamischer Staat in Verbindung, warnten der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz vor einer möglichen Gefährdung durch ihn.

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Feuer in Bochumer Krankenhaus: Zwei Tote –– Patientin könnte Feuer gelegt haben

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im Bochumer Klinikum Bergmannsheil hat es am Freitagmorgen ab 3.30 Uhr gebrannt. Mindestens zwei Patienten starben, sieben weitere schweben in Lebensgefahr. Insgesamt wurden 16 Menschen verletzt. Das Krankenhaus Bergmannsheil gehört mit 650 Betten zu den größten Krankenhäusern im Ruhrgebiet. Die Polizei hält Brandstiftung für möglich und kann eine suizidale Absicht als Brandursache nicht ausschließen. Im Zimmer einer 69 Jahre alten Frau war das Feuer ausgebrochen. Die Frau kam bei dem Brand ums Leben. Ihr Zimmernachbar, ein 41 Jahre alter Mann aus Marl starb ebenfalls. Das Feuer hatte sich vom sechsten Stockwerk in kürzester Zeit auf die darüberliegenden Etagen und den Dachstuhl ausgebreitet. Aus dem Klinikum wurden 126 Menschen gerettet. Einige von ihnen wurden vorzeitig entlassen.

Die Feuerwehr brauchte mit über 300 Einsatzkräften mehrere Stunden bis das Feuer unter Kontrolle war. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Trotz des Brandes bleibt das Krankenhaus weiter in Betrieb.

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Berlin-Steglitz: Schwer kranker Patient erschießt Arzt im Benjamin-Franklin-Klinikum

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im Berliner Stadtteil Steglitz hat am Dienstagmittag um 12.50 Uhr ein 72-jähriger, schwer kranker Patient, einen 55-jährigen Oberarzt erschossen und anschließend sich selbst getötet. Der Vorfall ereignete sich während der Sprechstunde im vierten Obergeschoss in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die Leitung des Benjamin-Franklin-Klinikums äußerte sich nicht, mit Hinweis auf die ärztliche Schweigepflicht. Der 72-jährige deutsche Staatsangehörige war seit vielen Jahren bei dem Arzt in Behandlung gewesen, teilte die Klinik mit. Der ärztliche Direktor der Klinik teilte mit, dass der 72-Jährige bereits am Montag vergeblich versuchte den Arzt in der Ambulanz anzutreffen. Als er am Dienstag erneut erschien, gab er sofort Schüsse aus einer Kurzwaffe auf den Mediziner ab. Der Arzt konnte sich noch in einen Nebenraum retten. Auch die Notoperation konnte den 55-Jährigen nicht mehr retten.

Der ermordete Arzt war ein Spezialist für Tumore im Mund-Rachen-Bereich gewesen. Die Ambulanz des Klinikums wird am Mittwoch geschlossen bleiben. Die Angestellten werden von Seelsorgern betreut.

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Frankfurt am Main: Psychiatrie-Patient schießt mit Polizeiwaffe um sich

Symbolfoto: © burntimes

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Ein Patient der Psychiatrie in Frankfurt am Main hat am frühen Dienstagmorgen einem Polizisten die Dienstwaffe entrissen und um sich geschossen. Der 33-Jährige wurde zuvor wegen akuter Suizidgefahr zwangseingewiesen. Am Dienstagmorgen um 3 Uhr alarmierten die Mitarbeiter des Psychiatrischen Klinikums die Polizei, weil der Patient sehr aggressiv war. Nachdem die Beamten das Zimmer des Patienten betraten wurden sie sofort angegriffen. Einer der Beamten wurde gewürgt und dabei wurde ihm seine Dienstwaffe entrissen. Der 33-jährige Patient feuerte im Zimmer sowie auf dem angrenzenden Flur ein ganzes Magazin (15 Schuss) leer. Die anderen Beamten konnten die Schüsse nicht erwidern, weil sich 10 bis 15 Personen in der Nähe des Patienten aufhielten und es unübersichtlich gewesen sei, teilte der Polizeisprecher mit. Einem der Polizisten wurde mehrfach ins Bein geschossen, ein Mitarbeiter der Psychiatrie erlitt Schussverletzungen am Arm. Der Patient schoss sich auch selbst in den Fuß. Zahlreiche Polizeikräfte schafften es schließlich den aggressiven Mann festzunehmen.

Der Mann wurde zuvor von Polizisten im Frankfurter Stadtteil Bockenheim aufgegriffen, weil er sich das Leben nehmen wollte. Wie genau es dem 33-Jährigen im Klinikum gelang dem Polizisten die Dienstwaffe zu entnehmen ist noch unklar. Möglich ist, dass sich der Sicherheitsmechanismus bei der Rangelei am Boden gelöst hatte.

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