Nordkorea provoziert erneut mit neuem Interkontinentalraketentest

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die nordkoreanische Regierung hat am Dienstag den Start einer Interkontinentalrakete bejubelt. Der nordkoreanische Machthaber sieht sich als Atomstaat, der überall auf der Welt angreifen könnte. Es war der erste erfolgreiche Test einer Interkontinentalrakete. Die Rakete vom Typ Hwasong-14 erreichte eine Flughöhe von 2.800 Kilometern und hat das Ziel nach 39 Minuten Flugzeit gezielt getroffen. Das in Südkorea stationierte amerikanische Militär hat die Rakete als Mittelstreckenrakete identifiziert. Die Rakete startete um 9.40 Uhr Ortszeit. Ein Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die wiederholten Provokationen nicht toleriert werden könnten. US-Präsident Trump meldete sich auf Ttwitter zu Wort und warnte dort vor einer schwerwiegenden Reaktion Chinas. Es wird vermutet, dass Nordkorea eine Rakete mit einem Atomsprengkopf anstrebt, die auch die USA erreichen könnte.

Geltende UN-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von ballistischen Raketen. Der Konflikt mit Nordkorea ist einer der weltweit gefährlichsten.

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Nach Raketentest in Nordkorea: Kim Jong Un droht den USA mit größeren Tests

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Nach dem Raketentest in Nordkorea hat Machtaber Kim Jong Un mit weiteren größeren Raketen- und Atomwaffentests gedroht. Der Test einer ballistischen Rakete am Montag wurde vom nordkoreanischen Machthaber persönlich überwacht. Außerdem teilte Kim Jong Un mit, dass Nordkorea zur Zeit an einer neuen präzisionsgesteuerten Rakete arbeitet. Der Erfolg von Nordkorea bereitet Südkorea und den USA große Sorgen. Für deren militärische Provokationen werde es noch größere „Geschenkpakete“ geben, sagte Kim Jong Un. Die am Montag gezündete Kurzstreckenrakete landete nach einer Flugstrecke von rund 450 Kilometern vor Japan im Meer. Die nordkoreanischen Testes verstoßen gegen UN-Resolutionen. Japan und Südkorea warfen Nordkorea erneute Provokation vor. Südkorea und die USA planen am Dienstag Übungen mit einem B1-Bomber. Die Medien in Nordkorea sprachen im Zusammenhang mit der Übung von einem „Atombomben-Abwurf-Training“.

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Nordkorea hat Raketen ins Japanische Meer abgefeuert – diese flogen rund 1.000 Kilometer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nordkorea hat Raketen mit einer Reichweite von etwa 1.000 Kilometer Reichweite getestet. Das bestätigte das südkoreanische Militär. Die Raketen wurden von der Raketen-Teststation aus dem nordkorenaischen Tongchang Ri aus abgeschossen. Bei den Tests handelt es sich um eine Reaktion auf die gemeinsamen Militärmanöver zwischen den USA und Südkorea, das seit vergangenen Mittwoch läuft. Die nordkoreanische Führung sieht in diesen Übungen eine Kriegsvorbereitung und drohte mit starken Vergeltungsmaßnahmen. Japan teilte mit, dass insgesamt vier ballistische Raketen abgefeuert worden sind und diese innerhalb der 200-Meilen-Zone vor der japanischen Küste ins Meer stürzten. Der Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die Raketentest eine ernsthafte Bedrohung für Japan seien und die Provokationen nicht toleriert werden. Die Vereinten Nationen (UN) forderten alle Mitglieder auf, ihre Sanktionen gegen Nordkorea zu verschärfen.

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Nordkorea: Diktator Kim Jong-Un prahlt mit einem Atomsprengkopf

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un hat sich neben einem Atomsprengkopf fotografieren lassen. Nordkorea verkündete einen großen Erfolg des Nuklearwaffenprogramms. Angeblich ist das Land ab sofort in der Lage standardisierte Nuklearsprengköpfe zu bauen. Diese eignen sich als Bewaffnung für Langstreckenraketen. Kim Jong Un sprach von einer „echten nuklearen Abschreckung“. Ein südkoreanischer Atomexperte bezweifelte, dass es sich bei dem gezeigten Atomsprengkopf um einen echten handelt. Die Gefahr der Strahlung wäre nämlich sehr hoch. Ohne entsprechende Schutzkleidung würde sich niemand einem Atomsprengkopf nähern, hieß es. Kim Jong-Un sprach am Mittwoch davon, dass sein Land nun verstärkt Bomben mit größerer Sprengkraft bauen will. China ist beunruhigt und bezeichnete die Situation als sehr angespannt. Zur Zeit sorgt Nordkorea wöchentlich mit Meldungen über Atomwaffentests oder Entwicklungen weltweit für Aufregung. Anfang März wurden die Sanktionen gegen die kommunistische Regierung in Nordkorea noch einmal verstärkt.

Die Atomwaffentests verstoßen jedes Mal gegen geltende UN-Resolutionen. Die USA fühlen sich von den ständigen Atom- und Raketentests bedroht. Sie befürchten, dass eine Langstreckenrakete mit einem atomaren Sprengkopf ausgestattet wird und das amerikanische Festland erreichen könnte. Die neuen Sanktionen sehen vor, dass die USA die Geldströme unterbrechen, die das kommunistische Land zum Bau von Atomsprengköpfen nutzen könnte. Außerdem haben die USA 50 Millionen Dollar freigegeben, um Radiosendungen in Nordkorea ausstrahlen zu können.

Nach Einschätzung eines erfahrenen US-Geheimdienstmitarbeiters hat der nordkoreanische Machtaber bereits Anfang Februar den Atomreaktor Yongbyon wieder hochgefahren. Mit Hilfe des Atomreaktors kann waffenfähiges Plutonium hergestellt werden. Das Regime hat offensichtlich vor die USA mit einer Atomrakete zu bedrohen.

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Raketenstarts in Nordkorea: USA verschärfen ihre Sanktionen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die USA haben am Donnerstag ihre Sanktionen gegen die USA verschärft. Präsident Obama unterzeichnete eine Gesetzesvorlage des Kongresses. Der Hintergrund der Sanktionsverschärfung ist der Atomtest im Januar und der Raketenstart vor wenigen Tagen (wir berichteten). Beides verstößt gegen geltende UN-Resolutionen. Die USA fühlen sich von den Atom- und Raketentests bedroht. Sie befürchten, dass eine Langstreckenrakete mit einem atomaren Sprengkopf ausgestattet wird und das amerikanische Festland erreichen könnte. Die neuen Sanktionen sehen vor, dass die USA die Geldströme unterbrechen, die das kommunistische Land zum Bau von Atomsprengköpfen nutzen könnte. Außerdem haben die USA 50 Millionen Dollar freigegeben, um Radiosendungen in Nordkorea ausstrahlen zu können. Zusätzlich wurde bekannt, dass die USA in Kooperation mit Südkorea ein großes gemeinsames Manöver ausweiten. Es werden nun vier Mal so viele US-Soldaten wie ursprünglich geplant an dem Manöver in Südkorea im März teilnehmen.

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Nordkorea erzeugt wieder eigenes Plutonium

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Nach Einschätzung eines erfahrenen US-Geheimdienstmitarbeiters hat der nordkoreanische Machtaber den Atomreaktor Yongbyon wieder hochgefahren. Mit Hilfe des Atomreaktors kann waffenfähiges Plutonium hergestellt werden. Das Regime hat offensichtlich vor die USA mit einer Atomrakete zu bedrohen. Der Reaktor soll so lange betrieben werden bis die erforderliche Menge an Plutonium zusammengekommen ist. Die von Nordkorea vorgesehene Trägerrakete wurde bereits in der Öffentlichkeit vorgeführt. Nordkorea hatte den Reaktor Yongbyon im Dezember 2002 enthüllt und mitgeteilt, dass dort waffenfähiges Plutonium hergestellt wird. Unter voller Auslastung könnte der Atomreaktor maximal sechs Kilogramm Plutonium pro Jahr produzieren. Die Menge würde für die Herstellung einer Atombombe ausreichen. US-Präsident Obama sprach am Dienstag mit Südkorea und Japan über weitere Sanktionsmöglichkeiten gegen Nordkorea.

Nach dem letzten nordkoreanischen Raketentest am Sonntag planen die USA die Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Südkorea.

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Konflikt zwischen Nord- und Südkorea vorerst entschärft

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Nach tagelangen Verhandlungen zwischen der nord- und südkoreanischen Regierung wurde der Konflikt vorerst entschärft. Aus Seoul hieß es am Montagabend, dass eine Entschärfung der Krise gelungen sei. Nordkorea bedauerte die Explosion von Landminen im Grenzgebiet und die Verletzung von zwei Soldaten Anfang August. Südkorea wird im Gegenzug seine Propagandabeschallung auf Nordkorea einstellen. Aufgrund der Beschallung hatte Nordkorea dem Nachbarn Südkorea mit einem Angriff gedroht und seine Truppen in Kriegsbereitschaft versetzt und die Alarmbereitschaft des Militärs ebenfalls auf die höchste Stufe erhöht (wir berichteten).

Letzte Woche Donnerstag kam es zu Gefechten an der Grenze zu Südkorea. In der Nacht zu Dienstag wollen die beiden Länder eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen. Die Verhandlungen der beiden Länder begann am Samstag. Nordkorea setzte dem Süden ein Ultimatum und hatte Seoul aufgefordert die Propaganda-Beschallung innerhalb von 48 Stunden abzuschalten. Er drohte dabei mit Militärschlägen.

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Korea-Konflikt: Machthaber Kim Jong-un signalisiert Kriegsbereitschaft gegen Südkorea

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un rief seine Truppen am Freitagmorgen zur Kriegsbereitschaft auf. Er versetzte seine Truppen in den Kriegszustand. Am Donnerstag kam es zu Gefechten an der Grenze zu Südkorea. Es ist nicht das erste Mal, dass der nordkoreanische Machthaber dem Regime seines Nachbarn im Süden droht. Dieses Mal sind die Spannungen jedoch so groß, dass die Situation eskalieren könnte. Kim Jong-un teilte mit, dass seine Truppen an der „Frontlinie“ in den Kriegszustand versetzt wurden und ab Freitagnachmittag um 17 Uhr voll gefechtsfähig sind. Nordkorea feuerte am Donnerstag eine Rakete in Richtung Süden. Daraufhin feuerte die südkoreanische Artillerie dutzende Geschosse in Richtung Norden. In Südkorea wurde die Alarmbereitschaft des Militärs ebenfalls auf die höchste Stufe erhöht.

Korea war 1945 in einem von den USA unterstützen Süden und einen von der Sowjetunion unterstützen Norden aufgeteilt. Der Koreakrieg von 1950 bis 1953 änderte an dieser Aufteilung nichts. Die beiden Staaten sind verfeindet. Es gibt weder ein Waffenstillstandsabkommen noch einen Friedensvertrag.

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