München: Mann tötet Frau – Täter flüchtig

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagnachmittag gegen 17 Uhr hat sich im Norden von München eine Beziehungstat ereignet. Ein 27-jähriger Mann stach mehrmals mit einem Messer auf die Frau ein. Anwohner hörten den Streit und alarmierten die Rettungskräfte. Die Frau wurde mit lebensgefährlichen Stichverletzungen im Kellerraum ihrer Wohnung im Grasrainweg aufgefunden. Anschließend wurde sie sofort in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort erlag sie wenig später ihren schweren Verletzungen. In welcher Beziehung der 27-jährige Täter und die Frau steckten ist zur Zeit noch unklar. Der Täter war auch am späten Montagabend noch flüchtig. Vom Tatort floh er Zeugenberichten zufolge zu Fuß. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen und fahndet nach dem Täter. Warum das Paar am Montagnachmittag in Streit geriet ist noch unklar.

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Osnabrück: 51-Jähriger stirbt nach Prügelei

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am frühen Samstagmorgen kam es in Osnabrück zu einem Streit mit mehreren Männern. Ein 51-Jähriger starb an seinen schweren Verletzungen. Der Streit ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Weststadt von Osnabrück. Dabei wurde der 51-Jährige getötet und ein 39-jähriger Mann, der sich in der Wohnung aufhielt schwer verletzt. Der 39-Jährige konnte gerade noch auf die Straße flüchten. Dort brach er blutüberströmt zusammen. Auf der Straße wurden große Blutlachen entdeckt. Die Polizei leitete sofort eine groß angelegte Fahndung ein. Ein 29-jähriger dringend Tatverdächtiger wurde bereits am Samstagmorgen verhaftet. Er ist dem Haftrichter vorgeführt worden und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat waren auch am Sonntagabend noch unklar.

Der Gesundheitszustand des 39-Jährigen ist nach Angaben der Polizei seit Sonntagabend stabil. Er konnte jedoch aufgrund seiner schweren Verletzungen noch nicht zum Tatgeschehen befragt werden. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Nach Angaben der Polizei brach der Streit um kurz nach Mitternacht aus.

Die Obduktion des 51-Jährigen hatte ergeben, dass der Mann aufgrund von Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper gestorben war.

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Amoklauf in Vorarlberg: Drei Tote nach Schießerei auf Konzertgelände

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im österreichischen Vorarlberg hat ein 27-jähriger Mann nach einem Streit mit seiner Freundin, am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr, auf dem Konzertgelände um sich geschossen. Der Täter schoss mit einem Kalaschnikow-Maschinengewehr mindestens 40 Schuss Munition ab. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben, eine weitere Person schwebt in akuter Lebensgefahr und zehn weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter floh nach der Tat auf einen benachbarten Parkplatz und erschoss sich selbst. Bei den zwei weiteren Opfern handelt es sich um Männer im Alter von 33 und 48 Jahren. Die Polizei teilte mit, dass der Mann auf dem Konzertgelände wahllos um sich geschossen hat. Nach den Schüssen ereignete sich auf dem Gelände eine Massenpanik. Die Konzertbesucher sind in umliegende Wiesen und in den Wald geflohen, einige liefen in Panik auf die angrenzende Autobahn.

Der Familienstreit ereignete sich im Parkplatzbereich des Konzertgeländes. Als der Streit eskalierte holte der Mann schließlich eine Schusswaffe aus seinem Fahrzeug und schoss um sich. Die Frau blieb unverletzt. Der 27-Jährige gab die Schüsse auf einem Platz ab, an dem Taxis auf Fahrgäste warteten. Zwei Fahrzeuge wurden beschädigt. Zum Tatzeitpunkt hielten sich rund 150 Besucher auf dem Gelände auf. Das Konzert organisierte der örtliche Motorradclub „The Lords“. Das Publikum war aber nicht auf Motorradfans begrenzt.

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Gewalt in NRW: Polizist erschießt Mann in der Innenstadt von Gronau

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

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Im nordrhein-westfälischen Gronau (Landkreis Borken) ist es am Montag zu einem tödlichen Polizei-Einsatz gekommen. Ein Polizist wurde in der Innenstadt von Gronau mit einem Messer angegriffen. Der Beamte erschoss den 46-jährigen Täter. Ein 17-Jähriger wurde durch einen Schuss am Bein verletzt. Der Polizist war zusammen mit seinem Kollegen am Montagnachmittag zu einem Streit zwischen zwei Gruppen gerufen worden. Als die beiden Beamten versuchten die Auseinandersetzung zu deeskalieren, kam es plötzlich zu dem Angriff. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Welcher der beiden Beamten auf den 17-Jährigen geschossen hat ist zur Stunde noch unklar. Am Dienstag wird die Staatsanwaltschaft nähere Details bekanntgeben.

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Patentstreit: Apple muss 234 Millionen US-Dollar an Universität zahlen

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der Computerkonzern Apple hat seit längerer Zeit wieder ein Patentstreit-Verfahren verloren. Der Konzern wurde schuldig gesprochen mehrere Patente der University of Wisconsin verletzt zu haben. Die Geschworenen sprachen der amerikanischen Universität insgesamt einen Schadensersatz in Höhe von 234 Millionen US-Dollar (umgerechnet 206 Millionen Euro) zu. Damit ist die Strafe hoch, jedoch noch unter der höchstmöglichen Geldstrafe von 862 Millionen US-Dollar. Der Richter urteilte, dass Apple keine vorsätzliche Patentverletzung nachgewiesen werden konnte. Aus diesem Grund fiel die Strafe deutlich niedriger aus. In dieser Woche hatte das Gericht die Forderung von Apple, das Patent von 1998 für ungültig zu erklären, zurückgewiesen. Es geht hierbei um ein Patent, das in Mobilgeräten Chips effizienter macht. Davon betroffen sind die in iOS-Geräten verbauten SoCs A7, A8 und A8X. Die Technologie wurde ohne Genehmigung durch die amerikanische Universität verwendet, hieß es. Apple appellierte hingegen, dass das Patent ungültig sei.

Der Konzernchef von Apple wollte sich zunächst nicht zu dem gesprochenen Urteil äußern. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Apple Berufung einlegt und das Verfahren in die nächste Runde geht.

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Flüchtlingspolitik: CSU schießt weiter quer

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Die Bundesregierung hatte erst vor wenigen Tagen ein gemeinsames Paket zur Bewältigung der Flüchtlingsströme beschlossen. Die CSU schoss auch am Freitag weiter quer. Die CSU hat der Bundesregierung vorgeworfen, dass sie die Kontrolle verloren haben. Die CSU warf Bundeskanzlerin Merkel eine beispiellose Fehlleistung vor. Die SPD wirft der CSU in diesem Zusammengang Angstmache vor. Die Kritik von der Bayern-Partei sei unangemessen und bringt uns alle nicht weiter, teilte der Koalitionspartner SPD mit. Oppermann warf dem Koalitionspartner populistisches Handeln vor. Weiterhin wurde noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass es verfehlt sei die Not der Flüchtlinge mit erhöhter Terrorgefahr in Deutschland in Verbindung zu bringen.

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Bechhofen: Streit eskaliert – Unbeteiligter Mann kommt bei Schlichtungsversuch ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

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Ein 65-jähriger Mann hat einen Schlichtungsversuch bei einem Streit im mittelfränkischen Bechhofen (Landkreis Ansbach) mit seinem Leben bezahlt. Die Polizei teilte mit, dass es in der Nacht zu Samstag um 1.20 Uhr vor einer Gaststätte in der Gunzenhausener Straße zu einer Auseinandersetzung mit insgesamt zehn beteiligten Personen gekommen war. Als der 65-Jährige schlichtend eingreifen wollte, wurde er von einem 23-Jährigen von hinten gestoßen. Durch den Stoß fiel der 65-Jährige zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf an eine Bordsteinkante. Dabei erlitt er so schwere Kopfverletzungen, dass er vor Ort starb. Die Polizei nahm den Täter fest. Die Staatsanwaltschaft erließ gegen den 23-jährigen Täter einen Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Ein Ermittlungsrichter bestätigte am Samstag den Haftantrag und ordnete dem Täter Untersuchungshaft an.

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Toter Fußgänger in Leipzig: 20-Jährige hat Mann absichtlich überfahren

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

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Leipzig trauerte am Mittwoch um den toten 51-jährigen Fußgänger in der Schönefelder Allee. Zunächst sah es nach einem Unfall mit Fahrerflucht aus, doch so war es nicht bestätigte der Leipziger Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Haftbefehl gegen die 20-jährige Fahrerin erlassen. Die junge Frau soll den Mann absichtlich mit einem Transporter überfahren haben. Die Frau wollte den 51-Jährigen töten, berichtete die Polizei. Vor der schrecklichen Tat soll es eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Frau und einer Gruppe, zu der auch ihr späteres Opfer gehörte, gegeben haben. Die 20-Jährige soll losgefahren sein, obwohl sich der Mann unmittelbar vor dem Fahrzeug befand. Der Mann soll sich zunächst am Transporter festgehalten haben und sei kurz darauf auf die Straße geschleudert worden. Dort fuhr die Frau mit ihrem Transporter über den Mann. Nach der grausamen Tat flüchtete die junge Frau zunächst, stellte sich aber Donnerstag im Beisein ihres Verteidigers bei der Polizei. Die Frau äußerte sich bisher nicht zu den Tatvorwürfen. Die Leipzigerin sitzt in Untersuchungshaft. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern noch an.

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