Facebook muss 110 Millionen Euro Strafe bezahlen

Symbolfoto: © Alexander Klaus | pixelio.de

Die EU-Kommission hat Facebook zu einer Strafzahlung von 110 Millionen Euro verurteilt, weil der Konzern bei der Übernahme von WhatsApp falsche Angaben zum Umgang mit Nutzerdaten gemacht hat. Es geht dabei um die Bündelung von Nutzerdaten zwischen dem Sozialen Netzwerk und dem Messenger-Dienst. Damals teilte Facebook, mit, dass kein Datenabgleich zwischen den beiden Benutzerkonten erfolgen kann. Im August 2016 wurde klar, dass Facebook und WhatsApp miteinander verbunden wurden und ein automatischer Datenabgleich zwischen den beiden Konten erfolgt. Facebook zeigte sich mit der Strafzahlung bereits einverstanden und teilte mit, dass die Sache damit vom Tisch sei.

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VW-Abgas-Skandal: Milliardenschwere Einigung mit US-Justizministerium

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der Wolfsburger Volkswagen Konzern hat sich am Dienstag mit dem amerikanischen Justizministerium im Abgas-Skandal geeinigt. VW muss insgesamt 4,3 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Dabei handelt es sich um die höchste Strafzahlung aller Zeiten in der Automobilbranche. Bei der Einigung handelt es sich um einen Vergleich, über den seit Monaten verhandelt wurde. Zuvor hatte VW bereits einen zivilrechtlichen Vergleich mit Klägern und Behörden erzielt, der Rückkäufe, Entschädigungen und Reparaturen vorsieht und den Konzern bis zu 16 Milliarden Dollar kosten kann. Der Volkswagen Konzern hatte bei hunderttausenden Dieselfahrzeugen mit einer Software die Emissionswerte gefälscht.

Mitten in den Verhandlungen wurde ein VW-Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal verhaftet. Der 48-jährige Manager soll sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben und wurde am Flughafen von Miami vom FBI festgenommen. Ihm wird die Beteiligung beim massenhaften Abgasbetrug vorgeworfen. Er hatte zuvor den Konzern-Vorstand schwer belastet. Die hohen Manager könnten sich als nächstes vor Gericht verantworten müssen.

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