Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen auf vereister A1: Mindestens eine Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 1 ist es am Samstagmittag gegen 13.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe zu einer Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Eine 73-jährige Frau aus Bremen kam bei dem Unfall ums Leben. Insgesamt prallten auf der vereisten Autobahn 26 Autos, drei Lastwagen und zwei Kleintransporter aufeinander. Augenzeugenberichten zufolge hatte es gehagelt und anschließend hatte sich Eis auf der Autobahn gebildet. An der Einsatzstelle waren 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie 30 Polizeibeamte.

Die Verletzten wurden teilweise mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Diejenigen, die unverletzt geblieben sind aber nicht mehr weiterfahren konnten, wurden zunächst in einer Schule in Bargteheide untergebracht.

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Notarztwagen (NAW) verunfallt in Schleswig Holstein: Radkappen wurden gelöst

Symbolfoto: © burntimes

Ein Notarztwagen (NAW) des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK ist auf einer Einsatzfahrt im schleswig-holsteinischen Großhansdorf im Landkreis Stormarn verunglückt. Unbekannte hatten zuvor die Radmuttern des Notarztwagens gelöst. Die hinteren Reifen lösten sich und trafen im Gegenverkehr den VW Sharan einer 52-jährigen Frau. Sie blieb glücklicherweise genau so wie die Patientin und die Besatzung des Notarztwagens unverletzt. Der NAW befand sich mit einer Patientin an Bord auf dem Weg in die Lungenklinik in Großhansdorf, als sich 200 Meter vor der Klinik die Reifen lösten und das Fahrzeug auf der Felge stehen blieb.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines schweren Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. In Hamburg wurden erst kürzlich gelöste Radmuttern bei Rettungswagen festgestellt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich die Reifen des NAW auf der Autobahn gelöst hätten.

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