Dortmund: Mann sprengt Fahrscheinautomat – 31-Jähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Im Dortmunder Hauptbahnhof hat ein 31-Jähriger am Dienstagmorgen gemeinsam mit einem 26-Jährigen gegen 4.20 Uhr einen Fahrscheinautomaten gesprengt. Der 31-jährige Dortmunder kam dabei ums Leben. Die Polizei nahm einen 26-jährigen Mittäter inzwischen fest. Der Mann hatte ausgesagt, dass er den Mann, der ums Leben kam, kannte und zuvor zufällig am Bahnhof getroffen hatte und kurz darauf einen lauten Knall hörte und sich dorthin begab. Die beiden Männer sind polizeibekannt. Sie standen bereits unter Diebstahlverdacht. Als die Beamten vor Ort eintrafen fanden sie einen völlig zerstörten Fahrschein-automaten vor. Ein Schwerverletzter lag davor und starb trotz Reanimationsmaßnahmen. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 26-Jährige durch die Detonation ums Leben kam. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Der Nah- und Fernverkehr war durch den Vorfall zwischen Dortmund und Hamm bis 8.20 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

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Schöppingen: 29-Jähriger stirbt bei Sprengung eines Kondomautomaten

Symbolfoto: © burntimes

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Bei der Sprengung eines Kondomautomaten in Schöppingen bei Münster ist ein 29-Jähriger ums Leben gekommen. Er flüchtete vor der drohenden Explosion in ein Auto, konnte jedoch die Tür nicht mehr rechtzeitig schließen. Die Polizei teilte mit, dass insgesamt drei Männer an der Sprengung des Automaten beteiligt gewesen waren. Der Vorfall ereignete sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag, wie erst am Montag bekannt wurde. Kurz vor der Explosion stiegen die drei Männer in ein Auto. Der 29-Jährige konnte die Beifahrertür nicht mehr rechtzeitig schließen. Er wurde von einem abgesprengten Stahlteil am Kopf getroffen und starb. Die beiden anderen Männer brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus in Ahaus. Die Reanimationsversuche verliefen erfolglos. Die Männer gaben im Krankenhaus zunächst an, dass ihr Freund von einer Treppe gestürzt sei. Aufgrund der schwere der Verletzungen kamen jedoch schnell Zweifel auf. Ein Anwohner hatte die Polizei zu diesem Zeitpunkt bereits über den gesprengten Automaten in Kenntnis gesetzt. Das Bargeld und die Ware im Automaten konnten die Beamten am Tatort sicherstellen. Die Täter hatten nichts gestohlen.

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Lathen: Es wurde erneut ein Geldautomat im Emsland gesprengt

Symbolfoto: © burntimes

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In Lathen im Landkreis Emsland wurde erneut ein Geldautomat gesprengt. Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag erneut im Emsland einen Geldautomaten gesprengt und Bargeld erbeutet. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei waren die Täter um kurz vor Mitternacht in die Filiale der OLB an der Schmiedestraße gelangt und hatten ein Gasgemisch in den dortigen Geldautomaten eingeleitet und zur Explosion gebracht. Aus dem Automaten entwendeten sie die Geldkassetten mit dem Bargeld. Die Täter wurden nach der Explosion von mehreren Zeugen beobachtet. Demnach handelt es sich um mindestens drei dunkel gekleidete und maskierte Männer. Diese waren nach der Tat in einen schwarzen Audi S4 oder A6 mit niederländischen Kennzeichen gestiegen und in Richtung A 31 geflüchtet. In Niederlangen wurden später zwei leere Geldkassetten des Automaten gefunden, die die Täter offensichtlich aus dem Fahrzeug geworfen haben. Die Fahndung nach dem Auto und den Tätern verlief ergebnislos. Die Höhe des entstandenen Sachschadens am Geldautomaten und dem Gebäude steht derzeit nicht fest. Es handelt sich seit Anfang Juli um den elften Fall im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.

Erst in der Nacht zu Dienstag versuchten Unbekannte zwei Geldautomaten in Haren-Rütenbrock zu sprengen. Der Versuch scheiterte jedoch, weil aufmerksame Anwohner und die ausgelöste Alarmanlage die Kriminellen zur Flucht bewegte. Die Täter flüchteten ebenfalls in Richtung Holland. Das Fluchtfahrzeug soll ein Audi A4 gewesen sein.

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