Schwerer Unfall auf der A2 bei Oelde: Zwei Tote und 17 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Am späten Dienstagnachmittag sind bei einer Karambolage auf der Autobahn 2 bei Oelde im Münsterland zwei Menschen ums Leben gekommen und mindestens 17 erlitten teils schwere Verletzungen. An der Karambolage waren acht bis zehn Fahrzeuge beteiligt, darunter auch ein Reisebus. Die Insassen des Reisebusses blieben unverletzt und das Fahrzeug wurde nicht so stark beschädigt, sodass die Reise fortgesetzt werden konnte. Mehrere Autos überschlugen sich und blieben auf der Seite oder dem Dach liegen. Mehrere Rettungshubschrauber flogen die Unfallstelle an.

Die Autobahn blieb am Dienstagabend in Fahrtrichtung Oberhausen voll gesperrt. Die Unfallursache soll Polizeiangaben zufolge auf plötzlich einsetzenden Starkregen zurückzuführen sein. Aufgrund des starken Regens hatten einige Autofahrer stark gebremst, dabei kam es zu den Folgeunfällen. Die Ermittlungen dauerten am Dienstagabend an.

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Nach Brandanschlägen: Bahnstrecke von Berlin nach Hannover und Hamburg gesperrt

Symbolfoto: © Rudis-Fotoseite.de | pixelio.de

Zwei Brände an Bahnstrecken in Brandenburg haben weitreichende Folgen für den Zugverkehr in Richtung Hannover und Hamburg. Die Bahnstrecken Berlin-Hannover und Berlin-Hamburg sind gesperrt. Die Züge werden über Magdeburg umgeleitet. Durch die Umleitung kommt es zu einer Verspätung von zirka einer Stunde. Die Streckensperrungen werden voraussichtlich noch bis Sonntagabend andauern, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Polizei teilte mit, dass am Bahnhof Finkenkrug eine Signalanlage brannte und am Bahnhof Groß-Behnitz brannte ein Kabelschacht. Die Taten könnten nach Angaben der Bundespolizei politisch motiviert sein.

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A1 bei Münster: 2.000 Autofahrer saßen stundenlang auf der Autobahn fest

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 1 hat sich am frühen Montagnachmittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. Ein Tanklastwagen war auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene LKW stand ungünstig, sodass die vielbefahrene Strecke voll gesperrt werden musste. Erst am Dienstagmorgen um 6 Uhr wurde wieder eine Fahrspur freigegeben. Der Verkehr rollte langsam wieder an. Eine Schwierigkeit waren die vielen LKW-Fahrer, die die Nacht aufgrund des Unfalls auf der A1 verbringen mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks. Die Autofahrer wurden ab 19 Uhr am Unglücksort vorbei gelotst oder über einen Rastplatz abgeleitet. Diese Möglichkeiten waren jedoch für die im Stau stehenden Lastwagen zu schmal, sodass diese bis Dienstagmorgen auf der Autobahn verbleiben mussten. Erst am Dienstagmittag konnte auch die zweite Fahrspur Richtung Dortmund wieder freigegeben werden.

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Reizgas-Attacke am Hamburger Flughafen: 68 Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Am Sonntagmittag ist am Hamburger Flughafen Gas ausgetreten. Der Flughafen wurde ab 12.32 Uhr evakuiert und vorübergehend gesperrt. Ein Unbekannter hatte mit Pfefferspray gesprüht. Die Klimaanlage sorgte dafür, dass das Gas verwirbelt und verteilt wurde. Zahlreiche Reisende klagten über Augenbrennen und Reizhusten. Insgesamt wurden 68 Menschen behandelt. Neun von ihnen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehr eilte mit 120 Einsatzkräften zum Flughafen und richtete umgehend Behandlungsplätze für die Verletzten ein. In eisiger Kälte mussten hunderte Reisende vor dem Flughafen ausharren. Zahlreiche Flugverbindungen wurden von Hamburg auf andere Flughäfen umgeleitet. Dreizehn Maschinen kreisten zeitweise in der Luft. Zwei der Maschinen wurden nach Bremen umgeleitet. Der Pfefferspray-Angriff auf den Hamburger Flughafen hatte am Sonntagmittag die Reisepläne von rund 1.500 Fluggästen am fünftgrößten Flughafen Deutschlands durcheinander gebracht. Die Flugzeuge durften nicht landen, weil der Flugbetrieb nur erlaubt ist, wenn die Flughafenfeuerwehr einsatzbereit ist.

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B54 bei Altenberge: Drei Tote nach schwerem Verkehrsunfall mit LKW

Symbolfoto: © burntimes

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Auf der Bundesstraße 54 sind im Münsterland, bei Altenberge, drei Menschen nach einem schweren Verkehrsunfall gestorben und drei weitere schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen um 6.22 Uhr. Ein LKW war mit einem Anhänger auf dem Weg nach Steinfurt und kam aus ungeklärter Ursache kurz vor der Abfahrt Altenberge/Havixbeck ins Schleudern. Der mit Futtermitteln beladene Silo-Anhänger des LKW kippte um und geriet auf die Gegenfahrbahn. Zwei Autos und ein Motorrad stießen mit dem Anhänger zusammen. In den Autos befanden sich die drei Todesopfer, bestätigte die Polizei. Der LKW-Fahrer gehört zu den Verletzten. An der Unfallstelle werden Ermittlungen zur Ursache durchgeführt. Für Zeugen und Ersthelfer wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die B54 war auch am Mittwochmittag noch zwischen den Anschlussstellen Altenberge und Nienberge in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass die Sperrung noch bis in den Mittwochnachmittag hinein andauern wird. Zur Zeit gibt es lange Staus und die Umleitunsstrecken sind überlastet.

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Bad Kissingen: Autofahrer mit Sperrung nicht einverstanden – Feuerwehrmänner angefahren

Symbolfoto: © burntimes

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Am Sonntag sind mehrere Feuerwehrmänner im bayerischen Bad Kissingen von einem Auto erfasst worden. Ein uneinsichtiger Autofahrer war mit einer Straßensperrung nicht einverstanden. Die Feuerwehr wurde gebeten eine Straße abzusperren und stellte ein Feuerwehrfahrzeug quer über die Straße. Ein 61-jähriger Autofahrer wollte das nicht akzeptieren und versuchte auf dem Gehweg, an dem Hindernis vorbei, auf die gesperrte Straße zu gelangen. Feuerwehrmänner stellten sich auf den Gehweg, um die Durchfahrt zu verhindern. Der 61-jährige Autofahrer stieß dabei mit seinem Auto absichtlich gegen das Schienbein eines Feuerwehrmannes. Anschließend wendete er sein Fahrzeug und fuhr rückwärts gegen den Außenspiegel des Feuerwehrautos. Hinter dem Feuerwehrfahrzeug wendete er schließlich sein Auto und fuhr einem anderen Feuerwehrmann dabei über den Fuß. Der 61-Jährige flüchtete von der Absperrung, noch bevor die Polizei eintraf. Der Autofahrer fuhr stattdessen zu einer Polizeiwache und schilderte dort seine Sicht der Dinge.

Gegen den Mann wurden bereits Ermittlungen wegen Nötigung, schweren Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und Körperverletzung eingeleitet.

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A2 bei Lauenau: Nach 24-Stunden-Stau weckt Polizei LKW-Fahrer wieder auf

Symbolfoto: © burntimes

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Damit der Verkehr wieder rollt, hat die Polizei auf der A2 bei Lauenau am Dienstagmorgen schlafende LKW-Fahrer geweckt. Diese standen zum Teil über 24-Stunden lang im Stau. Nach einer schwerem LKW-Kollision war die A2 zwischen Hannover und Dortmund rund einen ganzen Tag lang gesperrt. Ein LKW fuhr zwischen Lauenau und Rehren ungebremst auf ein Stauende auf. Der LKW-Fahrer, der auf das Stauende auffuhr wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde in seiner komplett zerstörten Kabine eingeklemmt. Die im Stau stehenden LKW-Fahrer legten sich am Abend in ihre Kabinen um zu schlafen und mussten daher am Morgen von der Polizei geweckt werden. Aus diesem Grund bildete sich nach der Räumung und Freigabe der Autobahn ein Rückstau. Schwere Fahrbahnschäden aufgrund des ausgelaufenen Diesels hatten die Freigabe der Autobahn bis Dienstagmorgen verzögert. Der betroffene Autobahnabschnitt musste aufwendig abgeschliffen und neu geteert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 300.000 Euro.

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Verkehrsunfall mit 300 km/h: Ferrarifahrer verunglückt auf der A7 bei Kassel

Symbolfoto: © burntimes

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Am Sonntagmorgen hat sich auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Münden/Lutterberg und Kassel-Nord in Fahrtrichtung Hannover ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Ferrari ereignet. Der Ferrarifahrer verlor mit 300 Stunden-kilometern die Kontrolle über seinen Sportwagen. Der Ferrari kam von der Fahrbahn ab, raste in eine Böschung, wurde zurückgeschleudert und kam nach etwa 200 Metern auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Zwei weitere Fahrzeuge stießen mit dem Ferrari zusammen. Ein dritter Autofahrer kam beim Ausweichen selbst von der Autobahn ab. Der 33-jährige Fahrer des Ferrari wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein 62 Jahre alter Autofahrer erlitt leichte Verletzungen. Die A7 blieb während der Rettungs-, Aufräum- und Bergungsarbeiten gesperrt. Der Ferrari wurde bei dem Unfall total zerstört.

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Zugunglück bei Bad Aibling: Mehrere Tote und 100 Verletzte

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Es handelt dich offenbar um das schwerste Zugunglück seit dem in Eschede 1998. Am Dienstagmorgen um 6.45 Uhr sind in Bayern, bei Bad Aibling, zwei Personenzüge frontal zusammengestoßen. Ein Regionalzug entgleiste und mehrere Waggons sind umgekippt. Die Polizei teilte soeben mit, dass mindestens zehn Menschen ums Leben kamen und weitere 80 Menschen verletzt worden sind, 17 von ihnen schwer. Eine Person wird weiterhin vermisst. Die Suche an der Unfallstelle soll am Mittwochmorgen fortgesetzt werden. Unter den Todesopfern befindet sich auch einer der Lokführer. Aufgrund des Aschermittwoch und den damit verbundenen Faschingsferien befanden sich nicht mehr als 150 Pendler an Bord. Normalerweise wären es mehr als doppelt so viele Personen gewesen. Bei einem der Züge handelte es sich um einen Meridian, der nach der Kollision entgleiste. Es sind zahlreiche Rettungskräfte an der Unfallstelle, darunter dutzende Rettungshubschrauber. Die Unfallstelle liegt in der Nähe des Klärwerks von Bad Aibling. Die Staatsstraße ist auf Höhe von Bad Aibling voll gesperrt. Außerdem ist die Zugstrecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen bis auf Weiteres unterbrochen.

Warum die beiden Züge auf der eingleisigen Strecke zusammenstießen ist noch unklar. Gesicherte Details zum Unfallhergang wird die Auswertung der Fahrtenschreiber ergeben. Rund 700 Rettungskräfte aus der gesamten Region und aus Österreich waren den ganzen Dienstag über im Einsatz, um die Opfer zu bergen. Die Bergungsarbeiten wurden erschwert, weil sich die Unglücksstelle in einer Kurve befand.

Der Landkreis Rosenheim hatte aufgrund des Zugunglücks zu Blutspenden aufgerufen. Polizei und Meridian haben zwei Notrufnummern für Angehörige eingerichtet. Diese sind unter 0395/43084390 sowie 08031/2003180 zu erreichen.

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Regierung in Ungarn öffnet Bahnhof in Budapest –– Regierungschef sieht Problem in Deutschland

Symbolfoto: © Karl-Heinz Liebisch  | pixelio.de

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Polizisten und andere Sicherheitskräfte haben sich am Donnerstagmorgen vom Bahnhof in Budapest zurückgezogen. Die Regierung in Ungarn teilte mit, dass sie den Bahnhof in Budapest wieder freigegeben hat. Hunderte Menschen drangen seitdem bereits in wartende Züge. Die Züge sollen die Flüchtlinge allerdings nicht nach Österreich oder Deutschland bringen, sondern in ungarische Aufnahmestellen für Asylbewerber. Am Donnerstagmittag hat auch ein erster Zug den Budapester Bahnhof in Richtung Österreich verlassen. Zur Stunde ist der Platz vor dem Bahnhof in Budapest nahezu geleert. Die Flüchtlinge bestiegen völlig überfüllte Züge. Kinder wurden teilweise durch Fernster in die Züge gedrängt. Der ungarische Bahnbetreiber gab bekannt, dass es zur Zeit keine Direktverbindungen von Budapest nach Westeuropa gibt. Die österreichische Polizei erklärte, dass keine Züge vom Ostbahnhof in Budapest nach Wien verkehren.

Die ungarischen Behörden hatten bereits am Montag tausenden Flüchtlingen überraschend die Reise in Zügen nach Österreich und Deutschland erlaubt. Ungarn hat für 20 Millionen Euro eine Grenzmauer mit Stacheldraht errichten lassen, die den Flüchtlingen die Weiterreise erschwert (wir berichteten). Der Regierungschef teilte mit, dass das Ziel sei die illegalen Grenzüberschreitungen bis Mitte September auf null zu senken. Um die bestehende Grenzmauer herum soll noch eine zweite gebaut werden. Die Grenzmauer befindet sich entlang der Grenze zu Serbien. Der ungarische Regierungschef will am Donnerstag in Brüssel um Hilfe in der Flüchtlingskrise bitten. Der ungarische Regierungschef Viktor Orban sieht die Zuspitzung der Flüchtlingskrise in Deutschland. Orban sagte, dass es kein europäisches, sondern ein deutsches Problem sei. Er stelle klar, dass keiner der Flüchtlinge in Ungarn bleiben möchte, sondern nach Deutschland will.

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