TV-Duell in den USA: Clinton gewinnt gegen Trump

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

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Das laufende Jahr 2016 ist Wahljahr in den USA. Die 58. Präsidentschaftswahlen stehen am 8. November an. Am Montagabend (Ortszeit) lieferten sich die beiden Spitzenkandidaten Hillary Clinton und Donald Trump ein TV-Duell. Hillary Clinton ging als Siegerin hervor. Sie zeigte sich nach dem TV-Duell sichtlich zufrieden. Die Menschen konnten sich während des Duells ein Bild über das Benehmen und Verhalten von Donald Trump machen. Russland ist dabei eines der wenigen Länder, das sich für Trump sympathisiert. Nach Angaben von russischen Experten herrscht zwischen Trump und Clinton Gleichstand.

Etwa 100 Millionen TV-Zuschauer verfolgten das TV-Duell – so viele wie noch nie zuvor. Eine erste Blitzumfrage von CNN, kurz nach dem Duell, sah Clinton mit 62 Prozent vorne. Clinton gelang es während des Duells Trump immer auf Distanz zu halten. Clinton sagte, dass die ungleiche Behandlung von Schwarzen und Weißen nach wie vor ein großes Problem in den USA ist. Sie ergänzte: „Wir müssen die Waffen aus den Händen derer nehmen, die sie nicht tragen sollten.“ Trump hingegen warf Präsident Obama vor, dass er schwere Fehler gemacht hat und die Ölquellen im Irak besetzt werden müssen. Trump möchte außerdem, dass Länder wie Deutschland und Japan für den Schutz durch die USA zur Kasse gebeten werden. Außerdem widersprach er der Ansicht Clintons, dass er als Sicherheitsrisiko angesehen und für nicht tauglich gehalten wird. Trump hingegen sagte über Clinton, dass sie nicht aussieht, wie eine Präsidentin und für den Posten die Ausdauer nicht hat.

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Wahl des Bundespräsidenten in Österreich: Van der Bellen gewinnt die Stichwahl

Symbolfoto: © Tim Reckmann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Der neue österreichische Bundeskanzler wird erstmals in der Geschichte Österreichs ein Grünen-Politiker. Die Entscheidung zwischen Alexander Van der Bellen und dem FPÖ-Politiker Norbert Hofer fiel denkbar knapp aus und erst nach Auszählung der Briefwahlstimmen am Montag. Am Sonntag lagen beide Kandidaten gleichauf. Der neue Bundespräsident von Österreich trat bereits am frühen Montagabend vor die Medien. Das Interesse der Wahl war weltweit so groß, dass Van der Bellen seine Ansprache auf englisch, mit den Worten „A warm welcome to our guests from abroad“, begann. Er bedankte sich anschließend für das große Medieninteresse und sagte, dass diese Wahl niemanden kalt gelassen hat. Eine so knappe Bundespräsidentenwahl hat es in Österreich zuvor noch nie gegeben. Zwischen den beiden Kandidaten lagen insgesamt gerade mal 31.026 Wählerstimmen, der insgesamt 4,6 Millionen abgegebenen Stimmen. Van der Bellen gewann schließlich mit 50,3 Prozent die Wahl gegen Hofer, der 49,6 Prozent der Wählerstimmen erhielt.

Norbert Hofer von der FPÖ teilte im sozialen Netzwerk Faceboook mit: „Natürlich bin ich heute traurig. Ich hätte gerne für Euch als Bundespräsident auf unser wunderbares Land aufgepasst.“

Der 72-jährige Van der Bellen ist durch den Sieg die nächsten sechs Jahre lang Bundespräsident von Österreich. Er kündigte an, seine Parteimitglied mit den Grünen ruhend zu stellen. Van der Bellen ist ein früherer Wirtschaftsprofessor und war elf Jahre lang Parteichef der Grünen in Österreich.

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