Bombenanschlag auf einen Nato-Konvoi in Afghanistan: Tote und Verletzte

Symbolfoto: © burntimes.com

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Mittwoch ein Selbstmordattentäter, in der Nähe der amerikanischen Botschaft, in die Luft gesprengt. Der Anschlag richtete sich gegen einen Nato-Konvoi. Mindestens acht Zivilisten kamen ums Leben und 25 weitere Menschen wurden verletzt, darunter drei US-Soldaten. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Tat bereits für sich reklamiert. Die Terrorgruppe teilte mit, dass ein „Märtyrer“ des IS, sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug gezündet hat. Afghanische Sicherheitsquellen berichteten, dass ein am Straßenrand befindlicher Sprengsatz explodierte.

Der Sprengsatz explodierte im morgendlichen Berufsverkehr, als der Nato-Konvoi mit Militärfahrzeugen vorbeifuhr. Zu dem Zeitpunkt waren tausende Menschen, um den beliebten Verkehrsknotenpunkt versammelt. Bilder zeigen, wie nach der Explosion zwei Panzerfahrzeuge ineinander verkeilt auf der Straße standen. Die Fahrzeuge wurden aber nur leicht beschädigt. Nach dem Anschlag fuhren die Fahrzeuge wieder zum Stützpunkt zurück. Die Soldaten nutzen die Militärfahrzeuge für Patrouillenfahrten in Kabul.

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Selbstmordanschlag auf Schrein in Pakistan: Mindestens 72 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Mindestens 72 Menschen sind am Donnerstag bei einem Selbstmordanschlag auf einen Sufi-Schrein in Baluchistan ums Leben gekommen. Die Menschen tanzten vergnügt und verehrten Gott, als der Selbstmordattentäter seine Sprengstoffweste zündete. Rund 250 Menschen sind zum Teil schwer verletzt worden. Der Polizeichef bestätigte am Abend, dass es sich um einen Anschlag handelte. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) übernahm die Verantwortung für den Anschlag. Den betroffenen Lal Shahbaz Qalandar-Schrein in Baluchistan besuchen jede Woche mehrere tausend Gläubige.

Der Anschlag gehört zu einer neuen Gewaltwelle in Pakistan. Zwei Jahre war es relativ ruhig in Pakistan. Die meisten Anschläge in der letzten Zeit gingen auf das Konto der Gruppierung Jamaat ul-Ahrar. Diese Gruppe kündigte weitere schwere Anschläge an. Die Jamaat ul-Ahrar pflegt Kontakte zum IS. Die Anhänger kämpfen gegen Minderheiten und den Staat Pakistan. Sie verüben beispielsweise Anschläge gegen den Staat aber auch gegen Nicht-Muslime – wie Christen.

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Anschlag in Kayseri (Türkei): 13 Tote und 56 Verletzte

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In der türkischen Stadt Kayseri hat sich am Samstag ein Terroranschlag ereignet. Der Anschlag galt den Angehörigen der Sicherheitskräfte. Am Samstagmorgen explodierte in Kayseri eine Autobombe neben einem Bus, in dem sich zu dem Zeitpunkt auch Soldaten befanden. Es handelte sich offenbar um einen Selbstmordanschlag. Bei dem Anschlag wurden 13 junge Soldaten eines Fallschirmjäger-Bataillons getötet und 55 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Zwölf Verletzte befinden sich auf der Intensivstation – sechs von ihnen schweben in Lebensgefahr. Kurz nach dem Anschlag wurde eine Nachrichtensperre verhängt.

Der türkische Präsident Erdogan sagte, dass sich die Türkei im Visier von Terroristen befindet. Er machte die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) verantwortlich für die Tat.

Erst am letzten Wochenende ereignete sich Istanbul ein Terroranschlag, bei dem 39 Menschen starben. Eine Splittergruppe der PKK, die Extremistengruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) bekannten sich zu dem Anschlag.

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Nigeria: Mindestens 30 Tote bei Selbstmordanschlag durch Schülerinnen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Mindestens 30 Menschen sind bei zwei Selbstmordanschlägen in Nigeria getötet worden und 57 weitere wurden bei dem Angriff am Freitag verletzt. Zwei Schülerinnen sprengten sich inmitten eines beliebten Marktes in Madagali in die Luft. Das Militär machte bereits die Terrorgruppe Boko Haram für die Tat verantwortlich. Die radikalisierte Gruppierung kämpft seit Jahren für einen islamistischen Gottesstaat im Nordosten Nigerias. Boko Haram hat in den letzten Jahren tausende Menschen getötet und Hunderte verschleppt, darunter zahlreiche Schülerinnen. Mehr als zwei Millionen Menschen sind vor der den Extremisten geflohen.

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Selbstmordanschlag auf Trauerfeier im Irak fordert mindestens 35 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Mindestens 35 Menschen starben am Samstag bei einem Terroranschlag, der sich während einer Trauerfeier in der irakischen Hauptstadt Bagdad, in einem Zelt ereignete. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich inmitten einer Trauerfeier im Rahmen des Aschura-Festes in die Luft. Bei dem Anschlag, der sich ereignete, als gerade das Mittagessen serviert wurde, wurden mehr als 30 Menschen zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) bekannten sich zu dem Anschlag auf die schiitische Versammlung. Die Terroristen betrachten die Schiiten als Ungläubige.

Bei zwei weiteren Anschlägen auf einen Stützpunkt der Polizei und die Familie eines IS-Gegners starben zwölf weitere Menschen. Zu diesen Anschlägen bekannte sich zunächst noch niemand. Die IS-Terroristen sind zur Zeit mit der Verteidigung von eroberten Gebieten im Irak und Syrien beschäftigt. Eine von der USA angeführte Militäroffensive hat unter anderem das Ziel die IS-Hochburg Mossul zurückzuerobern.

Bei dem Anschlag handelte es sich um den blutigsten seit Juli diesen Jahres. Im Juli hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem Geschäftsviertel in die Luft gesprengt und dabei 300 Menschen mit den Tod gerissen.

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Türkei: Mindestens 19 Menschen starben bei der Explosion einer Autobombe

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Sonntag wurde ein Autobomben-Anschlag auf einen Kontrollposten der Gendarmerie, in der Nähe der türkischen Stadt Semdinli, im Südosten der Türkei, verübt. Ein Selbstmordattentäter fuhr mit einem Kleinlaster, der mit fünf Tonnen Sprengstoff beladen war, vor den Militärposten und brachte diesen zur Explosion. Zehn Soldaten und acht Zivilisten starben. Zusätzlich erlitten 27 Menschen zum Teil schwere Verletzungen, darunter zehn Soldaten, berichtete der TV-Sender CNN Türk. Die Opfer auf Seiten der Zivilisten lassen sich dadurch erklären, dass sie unmittelbar neben dem Kontrollposten auf einen Bus gewartet haben. Die Explosion war so stark, dass diese einen sieben Meter tiefen und 15 Meter breiten Krater aufriss. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK bekannte sich zu dem Anschlag.

Erst am Samstag wurde ein Anschlag in Ankara verhindert. Nachdem Sicherheitskräfte ein Auto stoppten, sprengen sich dessen Insassen in die Luft. Seit dem Sommer 2015 geht die Türkei wieder gegen Anhänger der PKK vor. Der Waffenstillstand war zuvor gescheitert. Der Konflikt dauert seit 1984 an. Mindestens 40.000 Menschen wurden seit dem getötet.

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Jemen: Über 50 Tote nach Selbstmordanschlag auf Rekruten

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Im Jemen hat sich am Montag ein folgenschwerer Selbstmordanschlag ereignet. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich in einem Video zu dem Anschlag, der sich in der Hafenstadt Aden im Süden Jemens ereignete. In dem Video wurde der mutmaßliche Selbstmordattentäter gezeigt, der in der Nähe des Anschlagsortes wohnte. Der Selbstmordanschlag wurde auf ein Armeegebäude verübt, das für die Rekrutierung verwendet wurde. Ein mit Sprengstoff beladender Lastwagen raste auf das abgeriegelte Militärgelände, als das Tor für einen Lieferwagen geöffnet wurde. Der Sprengstoff explodierte vor einer größeren Gruppe von Rekruten, die dort gemeinsam frühstückten. Die Detonation war so stark, dass das Dach eines Gebäudes einstürzte. Mehr als 50 Menschen kamen ums Leben und weitere 70 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, bestätigte das Gesundheitsministerium im Jemen.

In Aden kämpfen Anhänger des geflohenen Präsidenten Abed-Rabbo Mansur Hadi gegen die aus dem Norden vorrückenden Houthi-Rebellen, die einer schiitischen Sekte angehören, seit mehreren Wochen um die Einnahme der Stadt. Seit dem 26. März greifen Kampfflugzeuge einer von Saudi-Arabien geführten regionalen Allianz sunnitischer Staaten Stellungen und Waffenlager der Houthi-Rebellen an. Auch von Kriegsschiffen aus werden die Rebellen angegriffen. Saudi Arabien und seine Verbündeten haben große Angst davor, dass die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen die Kontrolle über die 190 Kilometer entfernt befindliche Meerenge Bab al-Mandab erlangen könnte. Diese Meerenge ist für den Welthandel strategisch sehr wichtig. Sie verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean.

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Nagelbombenanschlag in Ansbach: 27-jähriger Syrer sprengt sich selbst in die Luft

Symbolfoto: © burntimes

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Bei einem islamistisch motivierten Bombenanschlag sind gestern im bayerischen Ansbach zwölf Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Der bayerische Innenminister sprach von einem islamistischen Selbstmordattentäter. Bei dem Täter handelte es sich um einen 27-jährigen Syrer, der in der letzten Zeit häufiger in psychiatrischer Behandlung gewesen sei. Der 27-Jährige wollte die Nagelbombe auf dem Konzertgelände von „Ansbach Open“ zünden. Ihm wurde jedoch der Zutritt auf das Gelände verweigert. Daraufhin zündete er seinen Sprengstoffrucksack gegen 22 Uhr unmittelbar vor dem Einlass zu dem Open-Air-Konzert. Ob der Täter im Zusammenhang mit den Terroristen des Islamischen Staats (IS) steht ist noch unklar. Die Absicht, dass der 27-Jährige mehr Menschen töten wollte, spricht auf jeden Fall für einen islamistischen Hintergrund. Der Polizeivizepräsident von Nürnberg sagte, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Opfer gegeben hätte, wenn der Täter auf das Veranstaltungsgelände gelangt wäre.

Diese Bluttat ist bereits die dritte innerhalb einer Woche in Bayern. Am vergangenen Montagabend hatte ein Mann in einer Regionalbahn in Würzburg Fahrgäste mit einer Axt angreifen und am Freitagabend war ein 18-Jähriger rund um das Olympia-Einkaufszentrum in München Amok gelaufen (wir berichteten).

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Afghanistan: Mindestens 80 Tote bei Anschlag auf Demonstration

Symbolfoto: © burntimes.com

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Bei einem Terroranschlag auf eine Demonstration sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen und über 230 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) bekannten sich zu dem Anschlag. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich während der laufenden Demonstration von Schiiten in die Luft gesprengt. Zu der Demonstration hatten sich mehr als 10.000 Menschen auf einem zentralen Platz versammelt, um gegen die geplante Verlegung einer Hochspannungsleitung zu demonstrieren. Es gab offenbar noch einen dritten Attentäter. Dieser wurde von Sicherheitskräften erschossen, nachdem er auf eine Gruppe Frauen zu rannte. Afghanistans Präsident sagte, dass ihn der Anschlag sehr traurig macht. Unter den Toten befinden sich auch afghanische Sicherheitskräfte. Das Attentat der IS-Terroristen galt offenbar der Volksgruppe Hazara. Die Hazara sind eine persischsparchige Minderheit und stellen mit neun Prozent der Bevölkerung die drittgrößte Minderheit in Afghanistan dar.

Die radikalislamistischen Taliban-Kämpfer teilten unterdessen mit, dass sie nichts mit diesem tragischen Anschlag zu tun haben und es das Werk von Feinden sei.

Die Krankenhäuser in Kabul teilten mit, dass sie nach dem Terroranschlag mit der Versorgung der vielen Verletzten überlastet sind. In den sozialen Netzwerken wurde zu Blutspenden aufgerufen.

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Terrroranschlag am Flughafen von Istanbul: Mindestens 28 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Istanbuler Atatürk-Flughafen kam es am Dienstagabend zu Explosionen. Mindestens 28 Menschen starben bei dem Terroranschlag, 60 weitere wurden teils schwer verletzt. Über die Nationalitäten der Opfer ist noch nichts bekannt. Der Fernsehsender „CNN Türk“ teilte mit, dass auch Schüsse fielen. Offenbar haben die Terroristen zunächst mit Kalaschnikows um sich geschossen, bevor sie sich in die Luft strengten.
Taxis fuhren Verletzte aus der Gefahrenzone heraus. Mindestens eine der Explosionen wurde durch einen Selbstmordattentäter ausgelöst, der sich vor dem Flughafen in die Luft sprengte. Der Flughafen wurde von zwei verschiedenen Stellen zeitgleich angegriffen. Am Eingang zur Metro soll sich ebenfalls eine Explosion ereignet haben. Eine weitere Explosion gab es im Ankunftsterminal des Flughafens. Aus türkischen Sicherheitskreisen wurde bekannt, dass Polizisten das Feuer auf die Verdächtigen eröffnet haben. Anschließend sprengten sie sich in die Luft.

In den letzten Monaten hatte es in der Türkei mehrere Anschläge gegeben. Zu den Taten bekannten sich in den meisten Fällen entweder die Terrormiliz „Islamischer Staat“ oder kurdische Rebellen, die beispielsweise der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK angehören.

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