Anti-Terror-Einsatz in Markkleeberg: SEK verhaftet mutmaßlichen IS-Kommandeur

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im sächsischen Markkleeberg ist am Donnerstagabend ein mutmaßlicher IS-Kommandeur verhaftet worden. Der 39-jährige Syrer Ahmad A. wurde von einem Sondereinsatzkommando der Polizei vor einer Fahrschule überwältigt. Der Mann hatte sich dort zu einem Kurs angemeldet. Anschließend wurde die Wohnung des 39-Jährigen durchsucht. Der Mann war Mitglied der terroristischen Vereinigung „Al Nusra-Front“. Der Verdächtige soll 2012 im Syrien-Krieg eine führende Position gehabt haben und an der Eroberung der Stadt Tabka beteiligt gewesen sein. Im Frühjahr 2013 hat er sich den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) angeschlossen. Seit wann er sich in Deutschland aufhielt, teilten die Behörden nicht mit. Dem Festgenommenen werden keine Anschlagspläne in Deutschland vorgeworfen. Alle Taten, die ihm vorgeworfen werden, wurden in Syrien begangen. Der Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an.

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Banküberfall in Duisburg: Mitarbeiter wurden gefesselt – größere Summe Bargeld wurde erbeutet

Symbolfoto: © burntimes

Ein Banküberfall im nordrhein-westfälischen Duisburg ist unblutig zu Ende gegangen. Am Donnerstagmorgen gegen 8.40 Uhr gingen bei der Polizei erste Notrufe ein, dass sich in der Sparkasse im Stadtteil Rumeln ein Banküberfall mit Geiselnahme ereignet hat. Eine Mitarbeiterin rief bei der Polizei an und sagte, dass vor der Öffnung verdächtige Personen die Bank betraten. Daraufhin wurde sie misstrauisch und floh aus der Sparkasse. Zwei Mitarbeiterinnen befanden sich aber noch in der Sparkasse, teilte sie telefonisch mit. Die Duisburger Polizei startete einen Großeinsatz.

Die Gegend rund um die Bankfiliale wurde großräumig abgesperrt. An den Straßenecken standen Polizisten mit Maschinengewehren im Anschlag. Polizeifahrzeuge dienten als Straßensperren. Rund 700 Meter entfernt von der betroffenen Sparkasse schlug ein Sondereinsatzkommando gegen 10.55 Uhr zu. Zwei junge Männer werden vor einer Bäckerei überwältigt und festgenommen. Auf die beiden Personen passte die Täterbeschreibung, die die Mitarbeiterin der Polizei gab.

Sechs Minuten nach dem Zugriff kam eine Mitarbeiterin aus der Sparkasse gelaufen. Sie blieb unverletzt. Weil zu diesem Zeitpunkt immer noch unklar ist, ob es sich bei den festgenommenen um die Täter handelt oder es noch weitere Täter gibt, blieb die Lage angespannt. Um 11.30 Uhr beschloss die Polizei schließlich die Sparkassen-Fililae zu stürmen. Dort wurde eine gefesselte Mitarbeiterin im Tresorraum vorgefunden und befreit. Mögliche Geiselnehmer befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Bank. Die Polizei teilte später mit, dass die Täter eine größere Summe Bargeld erbeutet haben. Die beiden verdächtigen Männer wurden zunächst verhaftet.

Am Donnerstagabend stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen nicht um die Täter handelte. Sie wurden beide zwischenzeitlich wieder freigelassen. Die beiden Männer konnten mit Hilfe ihrer Arbeitskollegen ein lückenloses Alibi für den Tatzeitraum nachweisen. Die Beamten fahnden nun nach einem roten Golf älteren Baujahrs. Das Fahrzeug sei kurz nach dem Banküberfall mit zwei jungen Männern davon gefahren.

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IC-Zug in Leipzig wurde evakuiert: Mann drohte damit Fahrgäste zu töten

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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In Leipzig-Messse wurde am Mittwochvormittag um 11.48 Uhr ein Intercity-Zug (IC) auf dem Weg von München nach Berlin gestoppt und evakuiert. Zuvor drohte ein 41-jähriger Fahrgast während der Fahrkartenkontrolle damit Fahrgäste in dem IC 2302 zu töten und sich im Zug in die Luft zu sprengen. Zuvor soll er anstatt eines Tickets seinen Behindertenausweis vorgezeigt haben. Dieser berechtigte den 41-Jährigen jedoch nicht zur kostenfreien Fahrt. Anschließend eilten mehr als 100 Polizisten und ein Kriseninterventionsteam zum Messe-Bahnhof in Leipzig. Der Mann wurde bereits als vermisst gemeldet. Das Zugpersonal hatte den Mann im Zug eingesperrt und die Polizei verständigt.

Der Intercity stand insgesamt viereinhalb Stunden lang auf dem Messebahnhof und wurde dabei von schwer bewaffneten Einsatzkräften eines Sondereinsatzkommandos (SEK) umstellt. Der Fahrgast war erst am Hauptbahnhof in Leipzig in den Zug eingestiegen. Der sehr aggressive Fahrgast ließ sich schließlich vom SEK festnehmen. Gegen 16.30 Uhr stieg der Mann in Begleitung des SEK aus dem Zug aus. Er hat freiwillig aufgegeben, in dem er sich mit erhobenen Händen an ein Zugfenster stellte. Anschließend musste sich der Mann vor den Polizisten vollständig entkleiden, um auszuschließen, dass er Sprengstoff am Körper trug. Danach wurde der verwirrte Mann verhaftet und in eine Spezialklinik eingeliefert. Von den Fahrgästen des IC wurde niemand verletzt. Der IC wurde anschließend nach Sprengstoff durchsucht. Dabei kam auch ein Spürhund zum Einsatz. Es wurde keinerlei Sprengstoff gefunden.

Durch den Vorfall wurde der Bahnverkehr im Großraum von Leipzig massiv gestört. Die Strecke in Richtung Berlin wurde gesperrt. Das hatte auch Auswirkungen auf den Fernverkehr. Auch S-Bahn-Linien in Leipzig waren von dem Vorfall betroffen und konnten zum Teil nicht planmäßig verkehren. Ein Not-Busverkehr wurde eingerichtet.

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SEK-Einsatz in Lohne: Mann schoss seinem Nachbarn ins Gesicht – Festnahme

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Im niedersächsischen Lohne ist am Montag gegen 13.20 Uhr ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Ein 33-Jähriger schoss seinem 29-jährigen Nachbarn ins Gesicht. Anschließend verbarrikadierte er sich in seiner Wohnung und schloss sich ein. Das 29-jährige Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Osnabrücker Krankenhaus geflogen. Nach der Tat wurde der Bergweg in Lohne für den Verkehr gesperrt. Ein Sondereinsatzkommando (SEK) rückte aus Hannover an, weil die Situation vor Ort unübersichtlich war. Nachdem die Beamten dreieinhalb Stunden lang in der Hitze ausgeharrt hatten, gab der Einsatzleiter am späten Montagnachmittag um 17.15 Uhr den Befehl zum Zugriff. Die Beamten befürchteten zunächst, dass der Täter in der Wohnung nicht alleine sein könnte. Beim Zugriff stießen die Spezialkräfte auf den Täter und einen weiteren Mann. Beide ließen sich widerstandslos festnehmen. Der zweite Mann war an der Tat auf den Nachbarn offenbar unbeteiligt. Es hat sich keine Geiselnahme in der Wohnung ereignet, bestätigte die Polizei.

Die Beamten sicherten vor Ort eine Schusswaffe. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, werden die laufenden Ermittlungen zeigen. Die Hintergründe des Nachbarschaftsstreits sind noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

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Bargteheide: Mann erschießt junge Frau und flüchtet –– SEK im Einsatz

Symbolfoto: © burntimes

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Im schleswig-holsteinischen Bargteheide kam es ab Montagmorgen zu einem Großeinsatz von Polizei und Spezialeinheiten. Ein Mann erschoss seine 28-jährige Partnerin und flüchtete anschließend vom Tatort. Der Täter rief um 10.48 Uhr bei der Oldesloer Rettungsleitstelle an und sagte, dass er seine Frau erschossen hat. Zeitgleich gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen von Schüssen die Rede war. Im Rahmen eines Notzugriffs fanden die Beamten die Leiche einer jungen Frau vor. Beamte sperrten den Bereich um die Alte Landstraße und die Jersbeker Landstraße großräumig ab.
© Polizei Bargteheide

© Polizei Bargteheide


Die Tat ereignete sich in einem roten Klinkerbau, in dem auch eine Fahrschule und ein China-Restaurant untergebracht sind. Gefahndet wird nach dem 35-jährigen Sven Sonnenberg. Er ist etwa 1,80 m groß, muskulös, braungebrannt und hat eine Glatze. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Beschuldigten geben kann, wird gebeten, sich dringend über den Polizeinotruf 110 zu melden oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. Der Mann wird als gefährlich eingestuft. Daher sollte niemand an ihn herantreten, sondern umgehend die Polizei benachrichtigen.

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Hinweise auf Terroranschlag gegen Bundesliga-Spiel: IS-Mitglied wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Nach einem Hinweis aus Nordrhein Westfalen wurde bereits am vergangenen Freitag, wie erst am Dienstag bekannt wurde, ein mutmaßlicher Islamist im rheinland-pfälzischen Mutterstadt festgenommen. Der Asylbewerber hatte einen Terroranschlag auf ein Fußball-Bundesliga-Spiel geplant, teilten die Behörden mit. Der Mann hatte sich demnach auf einen Terroranschlag im Zusammenhang mit einem Fußballspiel in der 2. Fußball-Bundesliga vorbereitet. Der Mann wurde vergangenen Freitag von einem Spezialeinsatzkommando verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen einen Haftbefehl gegen den Mann erlassen, der seit dem in Untersuchungshaft sitzt.

Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen teilte mit, dass man anhand der Festnahme sieht, dass die Sicherheitsbehörden bundesländerübergreifend erfolgreich kooperieren. Der Verdächtige wurde vor der Festnahme über einen längeren Zeitraum überwacht. Auf den Täter aufmerksam wurden die Behörden, weil ein Insasse aus dem Gefängnis in Gelsenkirchen vor einem Terroranschlag des Mannes gewarnt hatte. Unklar ist bisher noch, um welche Art Angriffs es sich handeln sollte. Neben der Festnahme gab es auch eine Wohnungsdurchsuchung.

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Großeinsatz in Saarbrücken: SEK nimmt schlafenden Mann in Gewahrsam

Symbolfoto: © burntimes

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In der Saarbrücker Innenstadt hat sich am Sonntagmorgen ein bewaffneter und psychisch kranker Mann in einem Balkan-Restaurant Dubrovnik in der Kupfergasse verschanzt. Am Sonntagmittag gegen 13 Uhr stürmte ein Sondereinsatzkommando die Lokalität und fand den 43-Jährigen im Keller schlafend vor. Bei dem Mann handelte es sich um ein Mitglied des Restaurant-Teams. Die Polizei erklärte, dass der Mann am Sonntagmorgen blutverschmiert in das geschlossene Lokal gekommen sei und die Angestellten gebeten hatte das Lokal zu verlassen. Es kam zu einer unklaren Bedrohungslage. Der Mann stellte keinerlei Forderungen und bedrohte auch niemanden. Die Innenstadt von Saarbrücken wurde daraufhin aufgrund der unklaren Lage abgeriegelt. Es war auch lange Zeit unklar, ob sich noch weitere Personen in dem Lokal aufhielten. Nach dem der Mann im Keller entdeckt wurde, wurde er zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert. Ermittlungen zur Klärung des genauen Hergangs wurden eingeleitet. Es handelt sich ersten Ermittlungen der Polizei zufolge um keinen politischen Sachverhalt. Der 43-Jährige ist der Polizei bekannt.

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Stuttgart: SEK stürmt Kanzlei –– zwei Männer starben

Symbolfoto: © burntimes

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Im Osten der baden württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei am Montagnachmittag im Keller einer Kanzlei zwei Leichen entdeckt. Zuvor hatten 100 alarmierte Polizisten die Kanzlei stundenlang umstellt, ohne sagen zu können, was sich im Inneren abspielte. Der erste Notruf ging am Montagmittag um 13.05 Uhr von einer Nachbarin bei der Polizei ein. Die Nachbarin wurde Augenzeugin, wie ein Unbekannter mit einer Faustfeuerwaffe die Kanzlei betrat. Das ganze Wohngebiet wurde daraufhin weiträumig abgesperrt.

Die Spezialkräfte der Polizei hatten stundenlang vergeblich versucht Kontakt zu den Personen im Inneren des Gebäudes herzustellen. Schließlich entschied sich die Einsatzleitung das Gebäude zu stürmen. Ob es sich bei den Toten, um den schwer bewaffneten Mann und den im Haus lebenden Anwalt handelt, ist zur Zeit noch unklar, ebenso wie das mögliche Motiv des Täters. Das Sondereinsatzkommando der Polizei gab keine Schüsse ab.

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SEK-Einsatz in Düsseldorf: Entführter 12-Jähriger wurde aus Wohnung befreit

Symbolfoto: © burntimes

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Das Spezialeinsatzkommando SEK hat am Sonntagmorgen um 1.30 Uhr im Düsseldorfer Stadtteil Hassels, in der Oranienburger Straße, auf die Bitte der Schweizer Polizei eine Wohnung gestürmt. Es ging um das Leben eines zwölfjährigen Jungen, der vor acht Tagen verschwunden war. In der Wohnung wurde der 35-jährige Entführer widerstandslos festgenommen. Der Grund des Einsatzes war das Verschwinden des Zwölfjährigen Pauls S. aus Gunzgen SO im Schweizer Kanton Solothurn. Das Kind wurde wohlbehalten aus der Wohnung befreit, bestätigte ein Sprecher der Polizei. Das Fahrrad des Vermissten war am vorletzten Samstag in einem Nachbarort Härkingen in der Schweiz gefunden worden. Der Junge war gegen 13.30 Uhr mit seinem Fahrrad unterwegs und anschließend ich mehr nach Hause zurückgekehrt. Die Eltern des Zwölfjährigen hatten sich bereits an die Öffentlichkeit gewandt und um Hilfe bei der Suche nach ihrem Sohn gebeten. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Die Schweizer Polizei will am Sonntag um 14 Uhr eine Presseerklärung abgeben. Möglicherweise hat das Kind den Entführer über das Internet kennengelernt. Der 12-Jährige wird noch am Sonntag seinen Eltern übergeben. Der Junge ist mit dem mutmaßlichen Entführer nicht verwandt.

Am späten Samstagabend hatten sich Hinweise verdichtet, dass der 12-Jährige sich in der Oranbienburger Straße im Düsseldorfer Stadtteil Hassels aufhalten würde. Die schweizer Ermittler baten daraufhin die deutsche Polizei, die Wohnung zu stürmen. Das Wohnhaus des vermissten Jungen wurde auf freiwillige Anordnung der Eltern am Dienstag durchsucht.

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Geiselnahme im Kino in Viernheim: Täter wurde erschossen

Symbolfoto: © burntimes

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Die Polizei hat einen Angreifer erschossen, der in einem Kino-Komplex im südhessischen Viernheim mehrere Geiseln genommen hatte. Der Täter betrat am Donnerstagnachmittag maskiert das Kino in Viernheim. Um 14.45 Uhr ging der erste Notruf bei der Polizei ein. Augenzeugenberichten zufolge trug der Täter ein Gewehr bei sich. Ein Sondereinsatzkommando (SEK) stürmte das Kino und tötete den Angreifer. Die Beamten wurden mit einem Hubschrauber aus Frankfurt am Main nach Viernheim geflogen. Das SEK konnte den Geiselnehmer in dem Kino schnell lokalisieren. Als es zu einer akuten Bedrohungssituation kam, entschied sich die Polizei das Kino zu stürmen. Der Geiselnehmer hatte vier Schüsse abgegeben. Daraufhin eröffnete die Spezialeinheit das Feuer und tötete den Mann. Die Polizei teilte am Donnerstagabend mit, dass es keine Verletzten zu beklagen gibt und kein terroristisches Motiv vermutet wird. Der Täter soll nach Angaben der Polizei ein verwirrter Einzeltäter gewesen sein. Unklar ist noch, wie viele Kinobesucher der Täter unter seiner Gewalt hatte.

Die Geiseln konnten das Kino anschließend unverletzt verlassen. 25 Kinobesucher wurden jedoch beim Zugriff durch Reizgas beeinträchtigt. Neben der Leiche des Geiselnehmers entdeckten die Beamten eine Handgranate und einen möglichen Sprengstoffgürtel. Beides wird nun von Experten untersucht.

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