AfD-Spitzenkandidatin Weidel soll Asylbewerberin schwarz beschäftigt haben

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel soll eine Asylbewerberin aus Syrien, Recherchen der ZEIT zufolge, in ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel illegal bei sich beschäftigt haben. Weidel bezahlte der Syrerin den Lohn bar auf die Hand – 25 Schweizer Franken pro Stunde. Es gab weder einen schriftlichen Anstellungsvertrag noch wurde um eine Rechnungsstellung gebeten. Weidel lebt zusammen mit ihrer aus Sri Lanka stammenden Lebenspartnerin im schweizerischen Biel. Gemeinsam ziehen sie zwei Söhne groß. Offiziell wohnt Weidel in der baden-württembergischen Ortschaft Überlingen am Bodensee.

Der Anwalt von Alice Weidel meldete sich zu Wort und teilte mit, dass lediglich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen ihr und der Syrerin bestand und dass es zu keinem Zeitpunkt eine Anstellung oder eine Lohnzahlung gegeben hat. Die AfD setzt sich im Wahlkampf für starke Einschränkungen des Asylrechts ein.

Am Wochenende sorgte eine aufgetauchte E-Mail von Alice Weidel für Empörung. In der Mail standen rassistische Bemerkungen mit anti-demokratischen Thesen.

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Schaffhausen: Nach Kettensäge-Attacke – Polizei warnt vor Täter

Symbolfoto: © burntimes

Nach dem Kettensägen-Angriff in Schaffhausen fahndet die Polizei im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet weiter nach dem Tatverdächtigen. Bei ihm handelt es sich um den 50-jährigen Franz W. Er hatte am Montag die Filiale seiner Krankenkasse gestürmt und zwei Mitarbeiter mit einer laufenden Kettensäge verletzt. Außerdem erlitten zwei Kunden einen Schock. Der Täter gilt als gefährlich und konnte trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung am Montag nicht gefasst werden. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet. Der Mann wurde als psychisch auffällig beschrieben.

Update: Der Täter wurde am Dienstagabend in Thalwil bei Zürich verhaftet werden. Die Hintergründe zu der Tat sind noch unklar.

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Schwerer Unfall bei Polterabend in Wohlen: 18 Verletzte

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio | pixelio.de

Am Samstagabend gegen 18.45 Uhr hat sich im schweizerischen Wohlen AG, in der Hochwachtstraße, ein schwerer Unfall während eines Polterabends ereignet. Die Gesellschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Anhänger eines Traktors. Das Gefährt kam plötzlich von der Straße ab und kollidierte mit einer Mauer, in dessen Folge der Anhänger umkippte. Insgesamt wurden 18 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. An der Unfallstelle waren mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz, um die Schwerverletzten in Krankenhäuser zu fliegen. Der Anhänger war überladen und ließ sich auf der steilen Hochwachtstraße nicht mehr bremsen.

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Wegen einer Drei auf dem Zeugnis: Schüler flieht mit ICE in die Schweiz

Symbolfoto: © burntimes.com

Ein zehnjähriger Schüler aus dem schleswig-holsteinischen Schleswig schämte sich über sein Zeugnis. Er traute sich nicht es seinen Eltern zu zeigen. Aus diesem Grund entschloss sich der Schüler nach der Schule mit einem Zug in die Schweiz zu flüchten. Er fuhr zunächst nach Flensburg und von dort aus nach Hamburg und von dort weiter in die schweizerische Stadt Basel – soweit der Plan. Der Schüler hatte eine gültige Bahnfahrkarte dabei, trotzdem wurde der Schaffner misstrauisch und alarmierte in Lörrach die Bundespolizei. Diese empfing den Zehnjährigen. Nun wartet der Schüler in Lörrach darauf von seinem Vater abgeholt zu werden. Das Zeugnis des Jungen war jedoch gar nicht so schlecht. Er hatte lediglich eine drei auf dem Zeugnis, teilte die Bundespolizei mit. Warum der Zehnjährige in die Schweiz fliehen wollte, ist unklar.

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Volksabstimmung: Schweizer sagen „Nein“ zum Atomausstieg bis 2029

Symbolfoto: © Peter von Bechen | pixelio.de

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Die Schweizer halten der Atomkraft die Treue. Die Grüne Partei hatte eine Volksabstimmung über einen beschleunigten Atomausstieg bis 2029 auf den Weg gebracht. Es sollten drei der fünf Schweizer Atomkraftwerke (AKW) bereits 2017 vom Netz gehen und das letzte AKW 2029. Die schweizerische Regierung plant hingegen einen Atomausstieg bis 2050. Das entschied die Regierung nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima. Die erste Hochrechnung der Volksabstimmung hat ergeben, dass die Schweizer mehrheitlich einen schnellen Atomausstieg nicht befürworten.

Eine Hochrechnung des Schweizer Staatsfernsehens zeigte, dass 55 Prozent der Bevölkerung gegen die Initiative und 45 Prozent dafür sind. Ursprünglich wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen von beiden Seiten befürchtet. Am Sonntag zeichnete sich jedoch ab, dass die Mehrheit der Schweizer gegen einen schnelleren Atomausstieg ist. Die Regierung teilte mit, dass die Atomkraftwerke solange in Betrieb bleiben, wie diese als sicher erachtet werden. Umweltschützern sind diese Angaben nicht präzise genug.

In der Schweiz stehen drei der ältesten Atomkraftwerke der Welt, darunter zwei in unmittelbarer Nähe zu Baden-Württemberg. Die 1969 sowie 1971 erbauten Kraftwerke Beznau 1 und Beznau 2 liegen nur knapp zehn Kilometer Luftlinie von der Ländergrenze zu Deutschland entfernt.

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Schweizer Luftwaffe: Kampfflugzeug des Typs F/A-18C ist verschwunden

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

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Seit Montagnachmittag um 16.05 Uhr wird in der Schweiz, zwischen Meiringen (BE) und Andermatt (UR), ein Kampfflugzeug des Typs F/A-18C vermisst. Suchtrupps sind aufgrund des schlechten Wetters am Sustenpass nur zu Fuß unterwegs. Über das Schicksal des Piloten ist bisher nichts bekannt. Zu der Überlebenschance des Piloten kann die Luftwaffe keine Angaben machen. Bei einem Trainingsflug war das vermisste Kampfflugzeug 15 Sekunden nach dem Leader-Flugzeug gestartet. Zwei F/A-18 hatten einen Luftkampf gegen einen F-5 Tiger trainieren sollen. Es verlief alles ordnungsgemäß. Plötzlich sei das zweite Flugzeug über Funk nicht mehr erreichbar gewesen. Die am Trainingsauftrag beteiligten Flugzeuge hatten zum Zeitpunkt des Verschwindens keinen Sichtkontakt zueinander. Die Familie des betroffenen Piloten wird zur Zeit psychologisch betreut.

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Schweizer Kanton St. Gallen: Sieben Verletzte nach Angriff in Zug

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

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Ein 27-jähriger Schweizer hat am Samstagnachmittag gegen 14.20 Uhr im Kanton Zürich in einem Zug eine brennbare Flüssigkeit verschüttet, diese in Brand gesetzt, und mit einem Messer um sich gestochen. Die Kantonspolizei bestätigte, dass sieben Menschen zum Teil sehr schwer verletzt worden sind, darunter auch ein sechsjähriges Kind und drei Frauen im Alter von 17, 34 und 43 Jahren. Mehrere Verletzte schwebten am Samstagabend noch in Lebensgefahr. Die Verletzten erlitten Brand- und Stichverletzungen. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Bahnhof in Salez auf der Bahnstrecke zwischen Buchs und Sennwald. Die genauen Tathintergründe sind noch unklar. Der 27-järhige Täter wurde selbst verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

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SEK-Einsatz in Düsseldorf: Entführter 12-Jähriger wurde aus Wohnung befreit

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Das Spezialeinsatzkommando SEK hat am Sonntagmorgen um 1.30 Uhr im Düsseldorfer Stadtteil Hassels, in der Oranienburger Straße, auf die Bitte der Schweizer Polizei eine Wohnung gestürmt. Es ging um das Leben eines zwölfjährigen Jungen, der vor acht Tagen verschwunden war. In der Wohnung wurde der 35-jährige Entführer widerstandslos festgenommen. Der Grund des Einsatzes war das Verschwinden des Zwölfjährigen Pauls S. aus Gunzgen SO im Schweizer Kanton Solothurn. Das Kind wurde wohlbehalten aus der Wohnung befreit, bestätigte ein Sprecher der Polizei. Das Fahrrad des Vermissten war am vorletzten Samstag in einem Nachbarort Härkingen in der Schweiz gefunden worden. Der Junge war gegen 13.30 Uhr mit seinem Fahrrad unterwegs und anschließend ich mehr nach Hause zurückgekehrt. Die Eltern des Zwölfjährigen hatten sich bereits an die Öffentlichkeit gewandt und um Hilfe bei der Suche nach ihrem Sohn gebeten. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Die Schweizer Polizei will am Sonntag um 14 Uhr eine Presseerklärung abgeben. Möglicherweise hat das Kind den Entführer über das Internet kennengelernt. Der 12-Jährige wird noch am Sonntag seinen Eltern übergeben. Der Junge ist mit dem mutmaßlichen Entführer nicht verwandt.

Am späten Samstagabend hatten sich Hinweise verdichtet, dass der 12-Jährige sich in der Oranbienburger Straße im Düsseldorfer Stadtteil Hassels aufhalten würde. Die schweizer Ermittler baten daraufhin die deutsche Polizei, die Wohnung zu stürmen. Das Wohnhaus des vermissten Jungen wurde auf freiwillige Anordnung der Eltern am Dienstag durchsucht.

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Bad Säckingen: Auto rast in größere Menschengruppe – zwei Tote und 13 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im baden-württembergischen Bad Säckingen hat sich am Samstagmittag um 12.20 Uhr eine Tragödie ereignet. Ein 84-jähriger Autofahrer ist nach einem Fahrfehler in eine größere Menschengruppe gerast. Dabei starben mindestens zwei Menschen, weitere 13 wurden zum Teil schwer verletzt. Bei einer der Toten handelt es sich um eine 63-jährige Frau. Eine weitere Person erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Unfall ereignete sich im Zentrum von Bad Säckingen, an der Grenze zur Schweiz. Der Autofahrer hatte anstatt zu bremsen stark beschleunigt und raste in die Stuhlreihen von zwei Cafés. Diese waren bei Sonnenschein, gutem Wetter und kurz nach dem Ende des Wochenmarktes gut besucht. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen grauen Skoda mit Waldshuter Kennzeichen.

Ein Großaufgebot von deutschen und schweizerischen Rettungskräften eilte zu der Unfallstelle. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die schwer Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu fliegen.

Unklar ist noch, warum der Skoda am Anfang der Fußgänger so stark beschleunigte, dass er schließlich in die Stuhlreihen raste. Naheliegend ist, dass der Fahrer das Brems- und Gaspedal seines Automatikfahrzeugs miteinander verwechselte.

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Referendum: Schweizer sind gegen eine Verschärfung des Asylrechts

Symbolfoto: © Tim Reckmann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich am Sonntag gegen eine Verschärfung des Asylrechts ausgesprochen. Den Hochrechnungen zufolge lehnten 56 Prozent der Wahlberechtigten die sogenannte „Durchsetzungsinitiative“ ab. Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei SVP wollte Ausländer selbst bei Bagatelldelikten sofort und ohne jedes Verfahren des Landes verweisen. Diese Regelung hätte auch Ausländer betroffen, die in der Schweiz geboren worden sind. Jetzt muss vor einer Ausweisung eine ordentliche gerichtliche Einzelfallprüfung erfolgen. Die Stimmung in der Schweiz war vor dem Referendum so aufgeheizt, wie schon lange nicht mehr.

In noch einem weiteren Referendum stimmten die Schweizer für ein Verbot von Börsenspekulationen mit Nahrungsmitteln ab. Zustimmung fand hingegen die Sanierung des Gotthard-Tunnels. Damit können die Bauarbeiten f+r eine zusätzliche Röhre beginnen. Ab 2030 soll dann der Verkehr jeweils einspurig nach Norden und Süden durch eine der dann zwei Röhre rollen. Dadurch wird es dann auch keinen Gegenverkehr mehr durch den Alpenpass geben.

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