Volksabstimmung: Schweizer sagen „Nein“ zum Atomausstieg bis 2029

Symbolfoto: © Peter von Bechen | pixelio.de

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Die Schweizer halten der Atomkraft die Treue. Die Grüne Partei hatte eine Volksabstimmung über einen beschleunigten Atomausstieg bis 2029 auf den Weg gebracht. Es sollten drei der fünf Schweizer Atomkraftwerke (AKW) bereits 2017 vom Netz gehen und das letzte AKW 2029. Die schweizerische Regierung plant hingegen einen Atomausstieg bis 2050. Das entschied die Regierung nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima. Die erste Hochrechnung der Volksabstimmung hat ergeben, dass die Schweizer mehrheitlich einen schnellen Atomausstieg nicht befürworten.

Eine Hochrechnung des Schweizer Staatsfernsehens zeigte, dass 55 Prozent der Bevölkerung gegen die Initiative und 45 Prozent dafür sind. Ursprünglich wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen von beiden Seiten befürchtet. Am Sonntag zeichnete sich jedoch ab, dass die Mehrheit der Schweizer gegen einen schnelleren Atomausstieg ist. Die Regierung teilte mit, dass die Atomkraftwerke solange in Betrieb bleiben, wie diese als sicher erachtet werden. Umweltschützern sind diese Angaben nicht präzise genug.

In der Schweiz stehen drei der ältesten Atomkraftwerke der Welt, darunter zwei in unmittelbarer Nähe zu Baden-Württemberg. Die 1969 sowie 1971 erbauten Kraftwerke Beznau 1 und Beznau 2 liegen nur knapp zehn Kilometer Luftlinie von der Ländergrenze zu Deutschland entfernt.

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Schweizer Luftwaffe: Kampfflugzeug des Typs F/A-18C ist verschwunden

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio | pixelio.de

Seit Montagnachmittag um 16.05 Uhr wird in der Schweiz, zwischen Meiringen (BE) und Andermatt (UR), ein Kampfflugzeug des Typs F/A-18C vermisst. Suchtrupps sind aufgrund des schlechten Wetters am Sustenpass nur zu Fuß unterwegs. Über das Schicksal des Piloten ist bisher nichts bekannt. Zu der Überlebenschance des Piloten kann die Luftwaffe keine Angaben machen. Bei einem Trainingsflug war das vermisste Kampfflugzeug 15 Sekunden nach dem Leader-Flugzeug gestartet. Zwei F/A-18 hatten einen Luftkampf gegen einen F-5 Tiger trainieren sollen. Es verlief alles ordnungsgemäß. Plötzlich sei das zweite Flugzeug über Funk nicht mehr erreichbar gewesen. Die am Trainingsauftrag beteiligten Flugzeuge hatten zum Zeitpunkt des Verschwindens keinen Sichtkontakt zueinander. Die Familie des betroffenen Piloten wird zur Zeit psychologisch betreut.

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Schweizer Kanton St. Gallen: Sieben Verletzte nach Angriff in Zug

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio | pixelio.de

Ein 27-jähriger Schweizer hat am Samstagnachmittag gegen 14.20 Uhr im Kanton Zürich in einem Zug eine brennbare Flüssigkeit verschüttet, diese in Brand gesetzt, und mit einem Messer um sich gestochen. Die Kantonspolizei bestätigte, dass sieben Menschen zum Teil sehr schwer verletzt worden sind, darunter auch ein sechsjähriges Kind und drei Frauen im Alter von 17, 34 und 43 Jahren. Mehrere Verletzte schwebten am Samstagabend noch in Lebensgefahr. Die Verletzten erlitten Brand- und Stichverletzungen. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Bahnhof in Salez auf der Bahnstrecke zwischen Buchs und Sennwald. Die genauen Tathintergründe sind noch unklar. Der 27-järhige Täter wurde selbst verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

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SEK-Einsatz in Düsseldorf: Entführter 12-Jähriger wurde aus Wohnung befreit

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Das Spezialeinsatzkommando SEK hat am Sonntagmorgen um 1.30 Uhr im Düsseldorfer Stadtteil Hassels, in der Oranienburger Straße, auf die Bitte der Schweizer Polizei eine Wohnung gestürmt. Es ging um das Leben eines zwölfjährigen Jungen, der vor acht Tagen verschwunden war. In der Wohnung wurde der 35-jährige Entführer widerstandslos festgenommen. Der Grund des Einsatzes war das Verschwinden des Zwölfjährigen Pauls S. aus Gunzgen SO im Schweizer Kanton Solothurn. Das Kind wurde wohlbehalten aus der Wohnung befreit, bestätigte ein Sprecher der Polizei. Das Fahrrad des Vermissten war am vorletzten Samstag in einem Nachbarort Härkingen in der Schweiz gefunden worden. Der Junge war gegen 13.30 Uhr mit seinem Fahrrad unterwegs und anschließend ich mehr nach Hause zurückgekehrt. Die Eltern des Zwölfjährigen hatten sich bereits an die Öffentlichkeit gewandt und um Hilfe bei der Suche nach ihrem Sohn gebeten. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Die Schweizer Polizei will am Sonntag um 14 Uhr eine Presseerklärung abgeben. Möglicherweise hat das Kind den Entführer über das Internet kennengelernt. Der 12-Jährige wird noch am Sonntag seinen Eltern übergeben. Der Junge ist mit dem mutmaßlichen Entführer nicht verwandt.

Am späten Samstagabend hatten sich Hinweise verdichtet, dass der 12-Jährige sich in der Oranbienburger Straße im Düsseldorfer Stadtteil Hassels aufhalten würde. Die schweizer Ermittler baten daraufhin die deutsche Polizei, die Wohnung zu stürmen. Das Wohnhaus des vermissten Jungen wurde auf freiwillige Anordnung der Eltern am Dienstag durchsucht.

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Bad Säckingen: Auto rast in größere Menschengruppe – zwei Tote und 13 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im baden-württembergischen Bad Säckingen hat sich am Samstagmittag um 12.20 Uhr eine Tragödie ereignet. Ein 84-jähriger Autofahrer ist nach einem Fahrfehler in eine größere Menschengruppe gerast. Dabei starben mindestens zwei Menschen, weitere 13 wurden zum Teil schwer verletzt. Bei einer der Toten handelt es sich um eine 63-jährige Frau. Eine weitere Person erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Unfall ereignete sich im Zentrum von Bad Säckingen, an der Grenze zur Schweiz. Der Autofahrer hatte anstatt zu bremsen stark beschleunigt und raste in die Stuhlreihen von zwei Cafés. Diese waren bei Sonnenschein, gutem Wetter und kurz nach dem Ende des Wochenmarktes gut besucht. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen grauen Skoda mit Waldshuter Kennzeichen.

Ein Großaufgebot von deutschen und schweizerischen Rettungskräften eilte zu der Unfallstelle. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die schwer Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu fliegen.

Unklar ist noch, warum der Skoda am Anfang der Fußgänger so stark beschleunigte, dass er schließlich in die Stuhlreihen raste. Naheliegend ist, dass der Fahrer das Brems- und Gaspedal seines Automatikfahrzeugs miteinander verwechselte.

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Referendum: Schweizer sind gegen eine Verschärfung des Asylrechts

Symbolfoto: © Tim Reckmann  | pixelio.de

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Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich am Sonntag gegen eine Verschärfung des Asylrechts ausgesprochen. Den Hochrechnungen zufolge lehnten 56 Prozent der Wahlberechtigten die sogenannte „Durchsetzungsinitiative“ ab. Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei SVP wollte Ausländer selbst bei Bagatelldelikten sofort und ohne jedes Verfahren des Landes verweisen. Diese Regelung hätte auch Ausländer betroffen, die in der Schweiz geboren worden sind. Jetzt muss vor einer Ausweisung eine ordentliche gerichtliche Einzelfallprüfung erfolgen. Die Stimmung in der Schweiz war vor dem Referendum so aufgeheizt, wie schon lange nicht mehr.

In noch einem weiteren Referendum stimmten die Schweizer für ein Verbot von Börsenspekulationen mit Nahrungsmitteln ab. Zustimmung fand hingegen die Sanierung des Gotthard-Tunnels. Damit können die Bauarbeiten f+r eine zusätzliche Röhre beginnen. Ab 2030 soll dann der Verkehr jeweils einspurig nach Norden und Süden durch eine der dann zwei Röhre rollen. Dadurch wird es dann auch keinen Gegenverkehr mehr durch den Alpenpass geben.

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Volksabstimmung in der Schweiz über kriminelle Ausländer

Symbolfoto: © Tim Reckmann  | pixelio.de

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Die Schweizer entscheiden dieses Wochenende darüber, ob Ausländer schon wegen Bagatelldelikten des Landes verwiesen werden können. Das Plakat am Zürcher Hauptbahnhof zeigte das Schweizer Kreuz als Hakenkreuz. Dieses wurde inzwischen wieder abgehängt. Die Schweizer Bundesbahn sagte, dass dieses Plakat die Gefühle vieler Kunden in tiefster Weise verletzte. Das Referendum am Sonntag spaltet die Schweiz, wie nie zuvor. Die Wahlbüros vermeldeten bereits eine Rekordbeteiligung bei der Briefwahl. Der Gesetzentwurf der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) sieht vor, dass straffällig gewordene Nichtschweizer selbst bei kleineren Vergehen des Landes verwiesen werden. Die Stimmung in der Schweiz ist so aufgeheizt, wie schon lange nicht mehr. Die einen erhoffen sich mehr Sicherheit, die anderen warnen jedoch davor, dass Ausländer schon wegen Bagatelldelikten des Landes verwiesen werden. Sogar dann, wenn sie in der Schweiz geboren sind. Umfragen sagten bis zuletzt ein knappes Ergebnis voraus.

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Abgas-Skandal bei VW: Kraftfahrtbundesamt ruft 2,4 Millionen Volkswagen zurück

Symbolfoto: © Rolf Krekeler     | pixelio.de

Symbolfoto: © Rolf Krekeler | pixelio.de

Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg hat am Donnerstag Volkswagen gezwungen 2,4 Millionen Fahrzeuge wegen der manipulierten Diesel-Abgaswerte zurückzurufen. Die von Volkswagen vorgeschlagene freiwillige Reparatur lehnte das Bundesamt strikt ab. Volkswagen hatte dem Kraftfahrtbundesamt Anfang Oktober einen Plan vorgelegt, um die Fahrzeuge, die mit der Betrugssoftware ausgestattet sind in Ordnung zu bringen. Volkswagen hatte zugegeben, in den USA Diesel-Emissionswerte mit einer Software manipuliert zu haben. Weltweit sind bis zu elf Millionen VW-Diesel-Fahrzeuge betroffen. In den USA haben nun auch die obersten Wettbewerbshüter Ermittlungen gegen den Volkswagen-Konzern eingeleitet. Parallel ermitteln in den USA die Umweltbehörde EPA und das Justizministerium. VW droht aufgrund des Abgas-Skandals und den 500.000 betroffenen Fahrzeugen in den USA eine Strafzahlung von umgerechnet knapp 16 Milliarden Euro. Der Autokonzern gab angesichts der Entwicklungen eine Gewinnwarnung heraus, weil zunächst 6,5 Milliarden Euro zurückgestellt wurden. Unter anderem laufen auch Ermittlungen wegen irreführender Werbung gegen den Konzern. Europaweit müssen 8,5 Millionen VW-Fahrzeuge in die Werkstätten.

Der Abgas-Skandal hat VW-Chef Winterkorn seinen Arbeitsplatz gekostet. Er tat am 23. September zurück. Sein Nachfolger ist der Porsche-Geschäftsführer Matthias Müller.

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Abgas-Skandal bei Volkswagen: Matthias Müller wird neuer VW-Chef –– Schweiz verbietet Verkauf von manipulierten Volkswagen

Symbolfoto: © Rolf Krekeler     | pixelio.de

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Die Abgasmanipulationen beim Volkswagen-Konzern haben dem Chef Martin Winterkorn am Mittwoch seinen Arbeitsplatz gekostet. Winterkorn trat am Mittwoch nach einer sechsstündigen Krisensitzung zurück. Am Freitag wurde Matthias Müller, der Porsche Geschäftsführer, als neuer VW-Chef vorgestellt.

Dem VW-Konzern droht eine Strafe von der US-Umweltbehörde in Höhe von bis zu 18 Milliarden Dollar. Eine Gewinnwarnung hat Volkswagen bereits herausgegeben. In der Schweiz wurde unterdessen der Verkauf von manipulierten VW-Fahrzeugen gesetzlich verboten. Durch die Maßnahme soll verhindert werden, dass entsprechende Autos zugelassen werden. Fahrzeuge, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zugelassen sind, sind davon nicht betroffen.

VW arbeitet zur Zeit mit Hochdruck an der Erstellung einer Liste auf der alle betroffenen Fahrzeuge aufgezählt werden. Volkswagen wird die Verwendung von Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung mit Zykluserkennung vorgeworfen. Volkswagen hat die offiziellen Abgasmessungen seiner Diesel-Modelle in den USA mit einer speziellen Software manipuliert. Besonders stark betroffen soll der Motorentyp EA 189 sein. Die USA fordert den Rückruf der betroffenen Fahrzeuge.

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Unfall in der Schweiz: Sportflugzeug stürzt auf fahrendes Auto

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

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Im Kanton Aargau in der Schweiz hat am Sonntagmittag um kurz nach 12 Uhr ein Sportflugzeug rund 200 Meter nach der Kreuzung der Hard- und der Suhrentalstraße, zwischen Kölliken und Muhen AG, versucht notzulanden. Dabei touchierte das Flugzeug auf der Straße eine Leitplanke und erfasste anschließend ein Auto, das sich auf dem Weg in Richtung Aarau befand. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht der Kollision auf das Dach geschleudert. Das Kleinflugzeug blieb schließlich auf der anderen Straßenseite auf einem Feld liegen und brannte vollständig aus. Der 70-jährige Pilot des Flugzeugs und die 30-jährige Autofahrerin erlitten schwere Verletzungen.

Bei dem abgestürzten Flugzeug handelte es sich Angaben des Bruders von dem Piloten um eine selbstgebaute Maschine, Baujahr 1989. Der Pilot flog nach Angaben seines Bruders schon seit über 40 Jahren. Das Flugzeug fing offenbar schon in der Luft an zu brennen. Der 70-jährige Pilot wurde so schwer verletzt, dass er ins Koma fiel und mit einem Rettungshubschrauber in das Uni-Spital nach Zürich geflogen wurde.

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