Amokalarm an Friedrich-Ebert-Schule in Esslingen: Bewaffneter noch flüchtig

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei fahndet nach einem mit einer Pistole bewaffneten Mann, der am Montagvormittag gegen 10.30 Uhr die Friedrich-Ebert-Schule im baden-württembergischen Esslingen am Neckar betreten hat. Ein Verdächtiger wurde zwischenzeitlich festgenommen und wieder freigelassen, weil es sich bei ihm nicht um die gesuchte Person handelte. Das Schulgebäude wurde weiträumig abgesperrt. Der mutmaßliche Täter soll zwischen 17- und 19 Jahre alt sein und zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß sein. Er trug einen Dreitagebart, ein umgedrehtes Käppi, eine Brille, ein blaues T-Shirt und eine helle kurze Hose. Fünf Schüler hatten in der berufsbildenden Schule einen jungen Mann gesehen, der eine schwarze Hose trug und im Hosenbund eine Pistole dabei hatte. Der Mann fragte die Schüler nach einem Namen, den sie nicht verstanden haben. Die Schulleitung hat sofort die Polizei alarmiert, die umgehend mit mehreren Spezialeinheiten anrückte. Über der Schule kreiste auch ein Polizeihubschrauber. Ein weiterer Zeuge hat die verdächtige Person gegen 10.50 Uhr beobachtet, wie er Richtung Sportplatz rannte und von dort aus mit einem Motorrad davon raste. An der Friedrich-Ebert-Schule entspannte sich im Verlauf des Vormittags die Lage. Die 670 Schüler und Lehrer wurden zunächst auf den Sportplatz evakuiert und von Kräften des Roten Kreuzes versorgt. Auch Schulen und Kindergärten im Umkreis wurden vorsorglich verbarrikadiert.

Bei einem Amoklauf am 11. März 2009 erschoss ein 17-jähriger Jugendlicher in der Winnender Albertville-Realschule sowie in der näheren Umgebung und in einem Autohaus in Wendlingen 15 Menschen und anschließend sich selbst.

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Familiendrama in Nürtingen: Mann erschießt Ehefrau und den Freund seiner Tochter

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am späten Samstagabend hat sich im baden-württembergischen Nürtingen ein Familiendrama ereignet. In der Wohnung der Tochter kam es zu einem verbalen Streit zwischen mehreren Familienangehörigen. Der 52-jährige Vater verließ zunächst die Wohnung, kam aber gegen 22.30 Uhr noch einmal zurück und betrat das Gartengrundstück des Hauses und begegnete dort dem Lebensgefährten seiner Tochter. Er versuchte den Vater vom Betreten des Grundstückes abzuhalten. Daraufhin zog der Familienvater eine Pistole und gab mehrere Schüsse auf den 40-Jährigen ab. Als seine Ehefrau dem 40-Jährigen zu Hilfe eilte, schoss er auch auf sie. Beide wurden tödlich getroffen und starben noch am Tatort. Der mutmaßliche Doppelmörder ließ sich widerstandslos festnehmen. Der 52-jährige Mann wurde am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Polizei hat noch keine Informationen darüber, woher die Tatwaffe stammt und über das Motiv der Tat.

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Heidelberg: Mann fährt Fußgänger an – Polizei schießt bewaffneten Fahrer nieder

Symbolfoto: © burntimes

In der Heidelberger Innenstadt ist am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr ein Mann aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Auto in eine Menschenmenge am Bismarckplatz gefahren. Dabei wurden drei Personen verletzt, eine Person davon schwer, teilte die Polizei mit. Die schwer verletzte 73-jährige Frau erlag am Samstagabend ihren schweren Verletzungen. Der Täter floh anschließend zu Fuß mit einem Messer bewaffnet in Richtung Bergheimer Straße. Dort traf er auf Polizisten. Die Beamten forderten den Mann auf sofort das Messer fallen zu lassen. Weil der Mann die Waffe nicht fallen ließ, setzte einer der Polizisten seine Dienstwaffe ein und gab Schüsse auf den Mann ab.

Der mutmaßliche Täter wurde dabei schwer verletzt und befindet sich zur Zeit im Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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Leipzig: Unbekannter erschießt Mann auf Pferdehof – bundesweite Fahndung

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Auf einem Leipziger Pferdehof im Stadtteil Knauthain ist am Donnerstagmittag ein 52-jähriger Mann erschossen worden. Die Polizei teilte mit, dass der unbekannte Täter geflüchtet sei und bundesweit gesucht wird. Der Täter ist mit einer dunklen Limousine, die ein österreichisches Kennzeichen gehabt hat, geflüchtet. Das Kennzeichen des Autos begann mit den Buchstaben „VB“ für Vöcklabruck. Die österreichische Polizei wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass es sich um einen gezielten Angriff auf den 52-Jährigen handelte. Ob der Täter auf dem Leipziger Pferdehof selbst ein Pferd besaß oder auf dem Hof arbeitete ist noch unklar. Bei dem Toten handelt es sich um den Besitzer des Pferdehofs.

Der gesuchte Täter ist als gefährlich einzustufen, da er mit hoher Wahrscheinlichkeit bewaffnet ist, teilte die Polizei mit.

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