Kalifornien: Mindestens fünf Tote nach Schüssen an einer Grundschule

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In den USA hat sich im Bundesstaat Kalifornien am Dienstag eine Schießerei in einer Grundschule ereignet. Mindestens fünf Menschen kamen dabei ums Leben, außerdem wurden zwei Kinder verletzt. Unter den Todesopfern befindet sich auch der Täter, der Polizeiangaben zufolge erschossen wurde. Die Schießerei begann in einer Wohnung im Bereich von Tehama County, in der Stadt Corning, und wurde an einer Grundschule fortgesetzt. Rund einhundert Beamte waren im Einsatz. Die betroffene Schule wurde evakuiert. Ein Nachbar des Täters berichtete, dass es sich bei dem Täter um einen polizeibekannten Straftäter handelte.

San Bernardino: Amoklauf in Grundschule – Tote und Verletzte

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Im kalifornischen San Bernardino hat sich am Montag eine Schießerei in der Grundschule ereignet. Die Schüsse sind im Klassenzimmer gefallen. Mindestens zwei Erwachsene sind tot, bestätigte die Polizei. Zwei Schüler wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei geht von einem erweiterten Suizid aus. Die Polizei teilte mit, dass der Täter nicht auf der Flucht ist, sondern zu den Todesopfern gehört. Die Grundschüler wurden zunächst in eine andere Schule gebracht.
Die betroffene 200.000-Eiwnohner-Stadt hat mit einer gestiegenen Kriminalitätsrate zu kämpfen. Im letzten Jahr kam es in der Stadt zu 62 Mordfällen. Im Dezember 2015 hat in San Bernardino ein islamistisches Paar während einer Weihnachtsfeier in einer Einrichtung für Behinderte insgesamt 14 Menschen getötet und 21 weitere verletzt (wir berichteten).

Amoklauf in südfranzösischer Schule: Mindestens drei Verletzte nach Schüssen

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In Südfrankreich hat sich in der Stadt Grasse am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr ein Amoklauf im Gymnasium ereignet. Ein schwer bewaffneter 17-jähriger Schüler gab Schüsse ab. Mindestens drei Menschen wurden durch Schüsse verletzt, darunter auch der Schulleiter. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Amoklauf verhaftet. Er war mit einem Gewehr, einem Revolver und zwei Granaten bewaffnet, teilte die Polizei mit. Die französische Regierung hatte kurzzeitig eine Terrorwarnung herausgegeben. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Einzeltäter handelte und kein terroristischer Hintergrund besteht.

Ein mögliches Tatmotiv ist dass der 17-jährige Täter ein schlechtes Verhältnis zu seinen Mitschülern hatte. Nach einer Terrorserie in Frankreich mit 230 Toten wurde der Ausnahmezustand im Land noch weiter verlängert.

Provinz Idlib: Schule wurde bombardiert – mindestens 22 Kinder starben

Symbolfoto: © burntimes

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In Syrien wurde bereits am Mittwoch in der Provinz Idlib eine Schule angegriffen. Mindestens 22 Kinder und sechs Lehrer starben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, dass vor dem Angriff auf die Schule syrische oder russische Kampfflugzeuge Angriffe auf die betroffene Region flogen. Russland teilte am Donnerstag mit für den Angriff nicht verantwortlich zu sein. Die Vereinten Nationen (UN) forderten, dass dieser Horror-Akt genau untersucht wird. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sofortige und unparteiische Ermittlungen gefordert. Sollte es sich um einen absichtlichen Angriff handeln, handelt es sich um ein Kriegsverbrechen. Der Generaldirektor von Unicef meldete sich ebenfalls zu Wort und verurteilte den blutigen Luftangriff auf die Schule in der Provinz Idlib scharf und sprach von einer Tragödie.

„Wenn jemand den Befehl zu einem gezielten Angriff auf die Schule gab, muss diese Person zur Verantwortung gezogen werden und für das schreckliche Kriegsverbrechen verurteilt werden“, sagte der Unicef-Geschäftsführer. Es handelt sich um den schwersten Angriff auf eine Schule, seit dem Beginn des Bürgerkriegs vor über fünf Jahren. Seit dem Beginn des Krieges wurden nach Angaben von Unicef mehr als 4.000 Angriffe auf Schulen gezählt. Die betroffene Schule liegt in einer von Rebellen kontrollierten Provinz. Der Krieg in Syrien wird immer rücksichtsloser. Der bevorstehende Winter stellt die Hilfsorganisationen vor große Schwierigkeiten. In vielen Kriegsregionen gibt es weder Strom noch Wasser.

US-Polizei befreit zwölf Mädchen aus dem Haus eines Mannes

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im US-Bundesstaat Pennsylvania hat die Polizei im Haus eines 51-jährigen Mannes zwölf Mädchen im Alter zwischen sechs Monaten und 18 Jahren entdeckt. Zur Zeit ist noch unklar, woher sie stammen. Der Vater des ältesten Mädchens gab bei der Polizei an, dass er dem 51-Jährigen seine Tochter vor vier Jahren geschenkt hatte. Damit revanchierte er sich nach eigener Aussage dafür, dass ihm der Mann aus einer finanziellen Krise half. Woher die anderen Mädchen stammen ist noch unklar. Die Polizei versucht das nun im Verlauf des Wochenendes zu ermitteln. Es läuft darauf hinaus, dass die Mädchen offenbar alle aus der gleichen Gemeinde in Pennsylvania stammen.

Nachbarn schlugen Alarm und riefen die Polizei, weil sie befürchteten, dass die Kinder vernachlässigt wurden. Ihnen fiel unter anderem auf, dass die Kinder keine Schule besuchten.

Der 51-Jährige wurde festgenommen und soll sich unter anderem wegen sexuellen Angriffs auf eine Minderjährige verantworten. Parallel wurden auch die Eltern des 18-jährigen Mädchens wegen Verschwörung zu sexuellem Angriff und die Mutter wegen Kindesgefährdung angeklagt.

Falscher Terroralarm in Frankreich: Lehrer hat Messerattacke nur erfunden

Symbolfoto: © burntimes

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Ein Lehrer im französischen Aubervilliers, einem Vorort von Paris, hat am Montagmorgen einen falschen Terroralarm ausgelöst. Der Vorschullehrer hatte am Montag mitgeteilt, dass er von einem Anhänger der Terroristenmiliz Islamischer Staat (IS) mit einem Messer angegriffen worden sei und dabei verletzt wurde. Der Terrorist rief während des Angriffs: „Das ist der IS, das ist eine Warnung.“ Weiterhin hieß es, dass der Täter flüchtig sei. Die Staatsanwaltschaft teilte am Montagnachmittag nach der Vernehmung schließlich mit, dass der Pädagoge zugab die Tat frei erfunden zu haben. Der Vorschullehrer gab an, dass er vor dem offiziellen Schulbeginn, als sich nur ein paar Lehrer in der Schule befanden, von einem IS-Terroristen mit einem Teppichmesser und einer Schere angegriffen worden sei. Aufgrund der detaillierten Beschreibung des Vorschullehrs haben die Beamten eine Großfahndung eingeleitet. Der Lehrer hat sich die Verletzungen am Hals offenbar selbst zugefügt und schwebt nicht in Lebensgefahr.

Die IS-Terroristen hatten im November zu Angriffen auf Lehrer in Frankreich aufgerufen, weil sie „Feinde Allahs“ seien, die sich in einem offenen Kampf gegen die muslimische Familie befinden, so die Terrormiliz. Die Sicherheitsvorkehrungen an französischen Schulen wurden nach den Terroranschlägen vom 13. November deutlich verschärft.

Erdbeben in Afghanistan und Pakistan: Mehr als 215 Tote

Symbolfoto: © burntimes.com

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Afghanistan und Pakistan wurden am Montag von einem schweren Erdbeben erschüttert. Das Beben der Stärke 7,5 hat die Hindukusch-Region schwer getroffen. Mindestens 215 Menschen kamen in Afghanistan und Pakistan ums Leben. In weiten Teilen Pakistans brachen die Telefonleitungen, Mobilfunknetze und Stromnetze zusammen. Außerdem stürzten Häuser ein. Straßen und Zufahrtsstraßen sind blockiert, sodass die Rettungskräfte Schwierigkeiten haben zu den Opfern vorzudringen. Das Epizentrum des Bebens lag in Badachschan, im Nordosten von Afghanistan, in 205 Kilometer Tiefe. Das Beben löste dort in einer Schule in der Stadt Talukan eine Massenpanik aus. Die Mädchen versuchten panisch das Gebäude zu verlassen. Dabei kamen mindestens zwölf Schülerinnen ums Leben und 35 Schülerinnen wurden verletzt. Viele Menschen wurden von herabfallenden Trümmerteilen erschlagen. Das schwere Erdbeben dauerte etwas länger als eine Minute und richtete sehr schwere Schäden an. Die afghanische Regierung rief die Bevölkerung auf zunächst im Freien zu bleiben, da es noch weitere Nachbeben geben könnte. In Pakistan wurden alle verfügbaren Kräfte aufgerufen sich zu mobilisieren und den Erdbebenopfern zu helfen. Mehrere Erdrutsche, in Folge des Bebens, blockieren derzeit die Hauptverbindungsstraße zwischen Pakistan und China. Die Erschütterungen waren bis nach Neu Delhi hin zu spüren.

Mitarbeiter der Welthungerhilfe planen Hilfseinsätze in der Erdbebenregion. Nachts gehen die Temperaturen in Afghanistan zur Zeit bis auf minus zehn Grad runter. Das stellt die vom Erdbeben betroffenen Menschen vor große Schwierigkeiten, teilte die Hilfsorganisation mit.

Das letzte schwere Erdbeben ereignete sich am 25. April diesen Jahres. Das Himalaya-Erdbeben hatte eine Stärke von 7,8. Damals kamen über 9.000 Menschen ums Leben.

Amoklauf in schwedischer Schule: 21-Jähriger tötet Lehrer und Schüler

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Kurz vor Halloween dachten die Schüler an einen Scherz, als ein Mann mit Darth-Vader-Maske und Samurai-Schwert in einer schwedischen Schule auftauchte. Die Schüler machten zunächst gemeinsame Fotos mit dem Mann. Die Umstände waren jedoch dramatisch. Am Donnerstagvormittag um kurz vor zehn Uhr betrat ein ganz in schwarz gekleideter Mann das Gebäude der Kronan-Schule im westschwedischen Trollhättan. In der Schule werden 400 Schüler unterrichtet. Der junge Mann trug eine Darth-Vader-Maske und hatte einen Kopfhörer auf, aus dem laute Musik erklang. In seinen Händen trug er mehrere Waffen. Es handelte sich um ein großes Messer, ein Samurai Schwert und noch ein weiteres Messer. Zunächst machte der spätere Täter noch gemeinsame Fotos mit Schülern. Um 10.10 Uhr ging ein erster Notruf ein. Zu diesem Zeitpunkt war der 21-jährige Täter schon gewalttätig geworden. Er tötete in der Schule einen Lehrer und verletzte einen elfjährigen Schüler so schwer, dass er nach einer Notoperation am Nachmittag im Krankenhaus verstarb. Der Täter hat ihm in die Brust und Leber gestochen. Zwei weitere Menschen – einen Lehrer und einen Schüler – verletzte er schwer. Die Lehrkräfte reagierten schnell auf den Amoklauf und verschlossen die Klassenzimmer. Der Täter griff auch die eintreffenden Polizeibeamten an. Die Polizisten schossen den inzwischen namentlich bekannten Täter nieder. Er ist zwischenzeitlich im Krankenhaus verstorben. Die Leiche des Lehrers wurde im Eingangsbereich entdeckt und die des getöteten Schülers weiter im Inneren der Schule.

Der Amoklauf ist eines der schlimmsten Ereignisse in der Geschichte Schwedens. Bereits am Mittwoch sei eine Warnung an die Nachbarschule herausgegangen, die Kronan-Schule am Donnerstag zu meiden. Offiziell wurde dies bisher noch nicht bestätigt. Die Täterwohnung wurde am Nachmittag durchsucht. Der schwedische Ministerpräsident Stefen Löfven besuchte am Donnerstagnachmittag die unter Schock stehende Stadt Trollhättan. Er sagte: „Dies ist ein sehr schwerer Tag für Schweden. Ich denke an die Opfer und deren Familien, die Schüler und das Personal und die betroffene Gemeinde. Keine Worte können jetzt beschreiben, was sie gerade durchmachen.“

Nachdem Amoklauf kamen zahlreiche Eltern zu der Schule. Viele weinten und waren zutiefst besorgt um ihre Kinder. Alle Schüler mussten vor dem Verlassen der Schule namentlich erfasst werden. Über die Motive des Täters wollte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Möglicherweise ging der Täter selbst zur Kronan-Schule. Auch ein rechtsradikaler Hintergrund wurde nicht ausgeschlossen. Der Täter hatte nämlich bei Facebook rechtsradikale Seiten mit einem „Like“ versehen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Täter sich durch die schreckliche Tat von Anders Breivik in Norwegen inspirieren ließ. Anders Breivik zündete im Sommer 2011 zunächst in der Innenstadt von Oslo eine Bombe. Anschließend tötete er auf der Ferieninsel Utøya 69 Pfadfinder, darunter zahlreiche Jugendliche.

Aachen: Abi-Streich ging nach hinten los – Großeinsatz der Polizei

Foto: © Polizei Aachen

Foto: © Polizei Aachen

»Es sollte ein witziger Abi-Streich werden und endete in einem Großeinsatz der Polizei. Am vergangenen Freitag alarmierten besorgte Anwohner die Polizei, weil sich schwer bewaffnete und zum Teil maskierte Männer einem Schulgebäude im nordrhein-westfälischen Aachen näherten. Die Polizei zog daraufhin alle verfügbaren Einheiten zusammen und eilte zu der Gruppe. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Abi-Streich handelte. Die Polizisten forderten die Abiturienten zweimal auf, ihre Waffen niederzulegen. Der Pressesprecher der Aachener Polizei sagte: „Nicht auszumalen, was hätte passieren können, als sich Polizeikräfte schwer bewaffneten, maskierten und mit Schutzwesten ausgerüsteten Männern gegenüber standen. Dies vor dem Hintergrund einer besonderen Sensibilität hinsichtlich der Geschehnisse in Paris und Verviers. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn nur ein Schüler auf Zuruf der Polizeibeamten die Waffen nicht niedergelegt hätte.“ Beamte entwaffneten die Männer schließlich. Teilnehmer von Abi-Streichen solcher Art gefährden sich und andere. Die Polizei warnte davor, dass ihre Aktionen ein nicht kalkulierbares Risiko für Beteiligte und unbeteiligte Menschen sind.

Die neun Abiturienten im Alter zwischen 18 und 20 Jahren haben in den polizeilichen Vernehmungen ihren Unsinn bereits eingestanden. Die Abiturienten hatten nach eigener Aussage vor, ihren Klassenlehrer im Rahmen des Streiches zu entführen und die Entführung zu filmen. Die Polizei stellte die täuschend echt aussehenden Waffen, die Schutzkleidung und die Masken am Freitag sicher. Wie die Polizei mitteilte handelte es sich bei den Waffen um frei verkäufliche Nachbauten, die selbst vom Fachmann auf den ersten Blick optisch nicht vom Original zu unterscheiden sind. Gegen die jungen Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Störung des öffentlichen Friedens eingeleitet. Außerdem prüft die Polizei noch, ob die neun Männer für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen müssen. Die Abiturienten sahen inzwischen ein, dass es sich bei dem Abi-Streich um keine gute Idee handelte.

Teilnehmer von so genannten Abi-Streichen – in der Form wie am vergangenen Freitag – gefährden sich und andere. Ihre Aktionen bergen ein nicht kalkulierbares Risiko für Beteiligte und unbeteiligte Menschen. In dieser Deutlichkeit warnt die Aachener Polizei vor völlig überzogenen Abistreichen.«