Dortmund-Nordstadt: Mann gibt mehrere Schüsse auf ein Café ab

Symbolfoto: © burntimes

Ein Mann hat am Mittwoch gegen 14.10 Uhr mehrmals auf das Café BarCardi in der Dortmunder-Nordstadt geschossen. In dem Lokal befanden sich zu dem Zeitpunkt mehrere Personen. Verletzt wurde niemand. Lediglich die Fensterscheiben wurde durch die Projektile beschädigt. Die Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und fahndet nach dem Schützen. Der Täter wurde von Augenzeugen wie folgt beschrieben: 25 – 35 Jahre alt, 180 – 185 groß, schlanke Statur, südländisches, nordafrikanisches Aussehen, dunkler Dreitagebart, schwarzer Kapuzenpulli, blue Jeans, mit Pistole bewaffnet.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0231 132 7441 in Verbindung zu setzen.

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Tödliche Schüsse in Dallas: Fünf weiße Polizisten wurden von Heckenschützen getötet

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Ein Attentäter oder möglicherweise auch mehrere Attentäter haben am Donnerstagabend (Ortszeit) in Dallas mindestens fünf weiße Polizisten erschossen. Sechs weitere Polizisten wurden zum Teil schwer verletzt. Einer der Heckenschützen wurde mit Sprengstoff, der auf einem Roboter befestigt war, von Spezialeinheiten getötet. Die Tat ereignete sich nach einem friedlichen Protestmarsch gegen die Ermordung von zwei Schwarzen innerhalb weniger Tage durch Schüsse von der Polizei (wir berichten). Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest, darunter auch eine Frau. Der 25-jährige Heckenschütze verschanzte sich in einem Parkhaus und lieferte sich von dort aus einen Schusswechsel mit amerikanischen Spezialeinheiten. Ein Polizist, der den Schützen im Parkhaus stellen wollte, wurde von Schüssen regelrecht durchsiebt. Der Attentäter sagte, nach Angaben der Polizei, dass er kein Mitglied einer Terrororganisation sei aber verärgert sei über die willkürliche Ermordung von Schwarzen durch die Polizei. Das US-Verteidigunsministerium erklärte, dass es sich bei dem Täter um einen Afghanistan-Veteranen handelt, der in Afghanistan für die USA im Einsatz war.

Der Polizeichef von Dallas sagte: „Wir brauchen Unterstützung, um Sie vor denjenigen zu beschützen, die für diese brutalen Ereignisse die Verantwortung tragen.“

US-Präsident Barack Obama meldete sich zu Wort und sagte, dass die Bluttat von Dallas ein gezielter Angriff auf Polizisten gewesen sei. Er verurteilte die „ verabscheuungswürdige Tat“ scharf und zeigte sich tief bestürzt. Obama kündigte an, dass jeder, der an diesen Morden beteiligt war, zur Rechenschaft gezogen wird.

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Schüsse am Kapitol in Washington: Das Weiße Haus und der Kongress wurden abgeriegelt

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im Besucherzentrum des Kapitols in Washington sind am Montag Schüsse gefallen. Anschließend wurden das Weiße Haus und der US-Kongress abgeriegelt. Der Schütze wurde gefasst. Es besteht für die öffentliche Sicherheit keinerlei Gefahr mehr, teilte ein Sprecher der Polizei auf Twitter mit. Ein Polizist erlitt eine Schusswunde, die aber nicht nicht lebensgefährlich sei, teilte die Polizei in Washington mit. Nach Angaben des Fernsehsenders CNN wollte der Schütze in das Weiße Haus eindringen. Den Beamten gelang es jedoch den Angreifer zu überwältigen. Im Kongress sind angesichts der Osterpause nur wenige Abgeordnete anwesend.

Im nur wenige hundert Meter entfernten Weißen Haus fand am Montag das traditionelle Ostereirollen zusammen mit zahlreichen Kindern statt. US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle hatten die Veranstaltung am Morgen eröffnet.

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Charleston: Weißer erschießt neun Menschen in afroamerikanischer Kirche

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Ein Weißer hat im US-Bundesstaat South Carolina in einer afroamerikanischen Kirche am Mittwochabend Ortszeit neun Menschen getötet. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll sich Clementa Pinckney, demokratischer Senator im Landesparlament, unter den Todesopfern befinden. Der 21-jährige Täter ist noch auf der Flucht und konnte bisher noch nicht gefasst werden. Augenzeugenberichten zufolge hat der Täter die Kirche betreten und sofort das Feuer eröffnet. Der Bürgermeister von Charleston bestätigte, dass neun Menschen ums Leben kamen. Acht Opfer seien in der Kirche gestorben und ein Verletzter auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die US-Polizei vermutet Fremdenhass als Motiv. Die Beamten fahnden mit Hochdruck nach dem 21-jährigen Täter. Der Mann wird als gefährlich eingestuft. Von ihm fehlt noch jede Spur. Er soll schlank sein, rasiert sein und ein graues Sweatshirt, blaue Jeans und Stiefel getragen haben. Der Bürgermeister sagte in einer ersten Stellungnahme, dass es sich um eine unsägliche und herzzerreißende Tragödie handelt. „Eine böse und hasserfüllte Person hat neun Menschen das Leben geraubt, die zusammenkamen, um gemeinsam zu beten“, sagte er. Ein unbekannter Anrufer hatte zeitgleich zu dem Anschlag bei der Polizei eine Bombendrohung in der Umgebung der Kirche ausgesprochen. Es besteht jedoch keine Gefahr, teilte die Polizei mit. Der Anschlag ereignete sich in der historischen Kirche in der Altstadt von Charleston.

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