Nach Leichenfund in NRW: Polizei fasst Tatverdächtigen

Symbolfoto: © burntimes

Eine 22-jährige Frau wurde tot in Beckum aufgefunden. Die Wohnung, in der die Frau gefunden wurde, brannte zu dem Zeitpunkt. Der 27-jährige Ex-Freund soll die Frau getötet und anschließend ein Feuer in der Wohnung gelebt haben, um die Spuren zu verwischen. Am Samstag wurde der Tatverdächtige 27-Jährige verhaftet. Polizisten entdeckten am Samstagmorgen den Opel Vectra des Tatverdächtigen. Daraufhin floh der Mann mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei. Plötzlich wendete er sein Fahrzeug und befuhr einen Wirtschaftsweg. Nachdem der Tatverdächtige hinter einer Kurve auf ein ihm folgendes Polizeifahrzeug traf, hielt er an und stieg aus. Er hielt dabei eine Schusswaffe in der Hand. Die Polizisten forderten den 27-Jährigen auf die Waffe niederzulegen. Dieser Aufforderung folgte der Mann nicht, sondern richtete die Waffe gegen die Beamten. Aufgrund der Bedrohung gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den 27-Jährigen ab. Dadurch wurde er schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik in Münster. Nach einer Notoperation besteht keine Lebensgefahr mehr.

Bei der getöteten 22-jährigen Frau handelt es sich um die ehemalige Freundin des 27-Jährigen. Sie wird obduziert und ist vermutlich schon vor dem gelegten Brand getötet worden. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an. Der Tatverdächtige ist noch nicht vernehmungsfähig.

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Familiendrama in Rosenheim: Großvater hat achtjährigen Enkel erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Im bayerischen Rosenheim hat sich am Mittwoch ein Familien-drama ereignet. Ein achtjähriger Junge ist am Mittwochmorgen erschossen worden. Die Mutter des Kindes hatte am frühen Vormittag die Polizei alarmiert und von Schüssen auf ihren Sohn berichtet. Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Jungen in eine Klinik. Die Ärzten konnten sein Leben aber nicht mehr retten. Er starb noch am Vormittag. Die Beamten entdeckten den 79-jährigen Großvater des Jungen schwer verletzt in einem nahgelegenen Waldstück. Er hatte versucht sich nach den Schüssen auf seinen Enkel selbst das Leben zu nehmen, teilte die Polizei mit. Der Großvater wurde schwer verletzt und ist bis auf weiteres nicht vernehmungsfähig, hieß es. Die Staatsanwaltschaft hat in Kooperation mit der Kriminalpolizei Rosenheim die Ermittlungen übernommen. Spezialisten sicherten im Haus der Familie Spuren. Der getötete achtjährige Junge soll im Rollstuhl gesessen haben.

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USA: Angriff auf Baseballplatz – US-Republikaner Scalise schwebt in Lebensgefahr

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Republikanische Abgeordnete sind am Mittwoch beim Training auf dem Baseballplatz in Alexandria im Bundesstaat Virginia morgens um kurz nach 7 Uhr (Ortszeit) beschossen worden. Ein Mann gab mehrere Schüsse ab. Der Abgeordnete Scalise wurde schwer verletzt und schwebt in Lebensgefahr. Weitere vier Personen wurden verletzt, darunter auch Polizisten. Der 66-jährige Angreifer kommt aus Illinois und wurde von Sicherheitsbeamten erschossen. Mehr als 50 Schüsse fielen auf dem Baseballplatz, der sich in der Nähe von Washington befindet.

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Vor Pariser Kathedrale Notre-Dame: Mann geht mit Hammer auf Polizisten los

Symbolfoto: © burntimes

Ein Mann hat am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr an der Pariser Kathedrale Notre-Dame mit einem Hammer versucht Polizisten anzugreifen. Die Polizisten eröffneten das Feuer auf den Angreifer und verletzten ihn. Die Behörden gehen nun einem Terrorverdacht nach. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Polizei hat den Vorfall übernommen. Der Angreifer soll gerufen haben: „Das ist für Syrien.“ Nach dem Zwischenfall wurde der Bereich rund um die Kathedrale weiträumig abgesperrt. Besucher wurden vorübergehend festgehalten, konnten die Notre-Dame gegen 18 Uhr aber wieder verlassen. Der Angreifer wurde nach den Schüssen medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Frankreich wird seit zweieinhalb Jahren von einer Terrorserie erschüttert, bei der 240 Menschen ums Leben kamen. An den öffentlichen Plätzen wurde daher die Polizeipräsenz deutlich erhöht. In die Notre-Dame dürfen beispielsweise keine größeren Gegenstände mehr mit hinein genommen werden.

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Florida: 45-Jähriger tötet nach Kündigung fünf Arbeitskollegen und sich selbst

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Ein Mann hat im US-Bundesstaat Florida, in Orlando, fünf frühere Arbeitskollegen und sich selbst getötet. Wenige Wochen vor dem Zwischenfall war dem Mann von der Firma, die sich auf Wohnmobil-Bauteile spezialisiert hat, gekündigt worden. Der Mann tauchte mit einer Schusswaffe und einem Messer bewaffnet an seinem ehemaligen Arbeitsplatz auf und schoss um sich. Er war offenbar aufgebracht über die Kündigung. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass der Täter einer Terrororganisation angehörte. Der 45-Jährige hatte 2014 einen Kollegen am Arbeitsplatz geschlagen. Unter den Todesopfern soll sich auch der Geschäftsführer befinden.

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Familiendrama in Bonn: Mann tötete Frau, Kind und wurde von Polizisten erschossen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Nach einem lauten Streit riefen Nachbarn am frühen Montagmorgen gegen 5.20 Uhr die Polizei. Die Einsatzkräfte eilten zu der Wohnung im Bonner Stadtteil Plittersdorf und kamen zunächst nicht hinein, weil die Tür geschlossen war und nicht geöffnet wurde. Die Beamten gelangten schließlich über den Balkon in das Innere der Wohnung zum Familienvater, der zuvor seine Familie getötet hat. Der 40-Jährige töte sein dreijähriges Kind und seine 39-jährige Frau. Er selbst starb nach Schüssen, die ein Polizist auf ihn abgab. Der Familienvater hatte sich in einem Zimmer verbarrikadiert. Die Polizei teilte mit, dass es in der Wohnung zu einer Konfrontationssituation gekommen sei. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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Terror in Frankreich: Polizist durch Schüsse getötet – zwei weitere Beamte verletzt

Symbolfoto: © burntimes

Drei Tage vor der kommenden französischen Präsidentschaftswahl hat sich auf der Avenue des Champs-Élysées ein Terroranschlag ereignet. Ein Polizist wurde erschossen und zwei weitere Beamte erlitten Verletzungen. Ein Angreifer wurde getötet. Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 21 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hielt ein Auto neben einem Polizeifahrzeug an. Anschließend stieg der Fahrer aus dem Auto aus und gab sofort Schüsse auftue Polizisten, aus einem Schnellfeuergewehr ab. Anschließend war der Mann zu Fuß geflohen und wurde dabei von Polizisten erschossen. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen. Der erschossene Täter war den Behörden als Gefährder bekannt. Er war in einer internationalen Datei aufgelistet. Noch am Abend wurde die Wohnung des Attentäters im 18. Pariser Arrondissement durchsucht. Der franzsöscihe Premierminister traf sich mit Präsident Hollande zu einem Krisentrefffen. Zunächst fahndete die Pariser Polizei noch nach einem weiteren Täter. Inzwischen sieht es so aus, als wenn der Täter alleine handelte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat für sich reklamiert.

Die französischen Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft, weil am kommenden Sonntag die Präsidentschaftswahlen stattfinden.

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San Bernardino: Amoklauf in Grundschule – Tote und Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im kalifornischen San Bernardino hat sich am Montag eine Schießerei in der Grundschule ereignet. Die Schüsse sind im Klassenzimmer gefallen. Mindestens zwei Erwachsene sind tot, bestätigte die Polizei. Zwei Schüler wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei geht von einem erweiterten Suizid aus. Die Polizei teilte mit, dass der Täter nicht auf der Flucht ist, sondern zu den Todesopfern gehört. Die Grundschüler wurden zunächst in eine andere Schule gebracht.
Die betroffene 200.000-Eiwnohner-Stadt hat mit einer gestiegenen Kriminalitätsrate zu kämpfen. Im letzten Jahr kam es in der Stadt zu 62 Mordfällen. Im Dezember 2015 hat in San Bernardino ein islamistisches Paar während einer Weihnachtsfeier in einer Einrichtung für Behinderte insgesamt 14 Menschen getötet und 21 weitere verletzt (wir berichteten).

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Angriff auf Parlament in London: Fünf Tote und 40 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am ersten Jahrestag der Anschläge in Brüssel am Mittwochnachmittag ein Terroranschlag auf das Parlament ereignet. Der Amokfahrer lenkte seinen schweren Geländewagen am Südende der Brücke gezielt auf den Gehsteig und raste dort über die Passanten. Unter den Opfern befinden sich französische Touristen und drei Polizisten. Insgesamt starben fünf Menschen und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Passantin bringt sich durch einen Sprung in die Themse in Sicherheit. Sie wurde verletzt geborgen. Der Attentäter fuhr währenddessen zur Nordseite am Parlamentszaun entlang.

Er riss das Steuer nach links und setzte seinen Geländewagen schließlich gegen einen Pfeiler. Anschließend stieg er aus dem Auto aus und eilte zu Fuß zum etwa 200 Meter entfernten Eingang des Parlaments. Dem Täter gelang es an dem Wachpersonal vorbeizukommen und über eine Absperrung zu springen. Mit zwei Messern ging er auf einen Polizisten los und stach ihn nieder und kam dabei selbst zu Fall. Anschließend stand er auf und rannte zum Parlamentshof. Dort angekommen wurde er von einem Polizisten mit mindestens drei Schüssen niedergestreckt. Der Täter starb. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich um einen 30- bis 40-jährigen Mann mit asiatischer Herkunft. Während einer stattfindenden Sitzung hörten die Abgeordneten plötzlich Schüsse. Die Sitzung wurde unterbrochen und die anwesende Premierministerin Theresa May wurde sofort zum Regierungssitz gebracht.

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Paris: Islamist wurde im Flughafen Orly erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Französische Wachsoldaten haben am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr am Pariser Flughafen Orly einen mutmaßlichen 39-jährigen Islamisten erschossen, der zuvor versucht hatte einer Soldatin die Schusswaffe zu entreißen. Er hatte die Soldatin zu Boden geworfen und anschließend versucht an die Waffe zu kommen. Die Soldatin hielt die Waffe jedoch fest. Zwei weitere Wachsoldaten beobachteten den Zwischenfall und gaben Schüsse auf den Angreifer ab, um ihre Kollegin zu beschützen. Sprengstoff wurde bei dem Angreifer nicht gefunden. Die Soldatin erlitt einen Schock.

Die französische Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Angreifer war der Polizei und dem Geheimdienst bekannt, teilte der Innenminister mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft ließ mitteilen, dass der Angreifer auf keiner Liste von Personen stand, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Der 39-Jährige war wegen Raubes und Drogendelikten vorbestraft. Er war insgesamt neun Mal straffällig geworden. 2015 stand der Mann außerdem unter Radikalisierungsverdacht. Seine Wohnung wurde damals nicht durchsucht. Der Flughafen wurde zwischenzeitlich komplett geräumt und der Flugverkehr eingestellt.

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