Playa del Carmen/Mexiko: Tote nach Schüssen auf BPM-Musikfestival

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im mexikanischen Playa del Carmen hat sich auf dem BPM-Musikfestival, das in einem Nachtclub stattfand, eine Schießerei ereignet. Die Bürgermeisterin teilte mit, dass mindestens ein Bewaffneter am frühen Montagmorgen gegen 2.45 Uhr (Ortszeit) vier bis fünf Schüsse im Nachtclub „Blue Parrot“ auf Besucher und das Sicherheitspersonal abgab. Augenzeugenberichten zufolge schoss der Täter im Eingangsbereich des Clubs. In Folge dessen kam es zu einer Massenpanik in dem Club. Bevor der Täter den Club betrat, tötete er vor dem Nachtclub drei Sicherheitskräfte. Mindestens fünf Menschen wurden getötet und 12 weitere zum Teil schwer verletzt. Die Schüsse wurden während der Abschlussveranstaltung des Musikfestivals abgegeben. Beim BPM-Frstival handelt es sich um ein Festival für elektronische Musik.

Die ermittelnde Staatsanwaltschaft teilte mit, dass insgesamt vier Menschen im Zusammenhang mit dem Angriff festgenommen wurden. Ob sich darunter auch der Täter befindet, war am Montagabend noch unklar. Im letzten Jahr hatte das Musikfestival mehr als 70.000 Besucher angelockt. Dieses Jahr wurde das 10-jährige Jubiläum des Festivals gefeiert. Bei dem Angriff soll es sich nicht um einen Terrorakt mit islamischem Hintergrund handeln, sondern um eine gezielte Attacke auf den Nachtclub.

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Fort Lauderdale in Florida: Mann schießt auf Flughafen –– mindestens fünf Tote

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Ein bewaffneter Mann hat auf dem Flughafen von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida, im Terminal 2, das Feuer eröffnet. Mindestens fünf Menschen starben, acht weitere wurden verletzt, teilte die örtliche Polizei mit. Der Täter wurde Polizeiangaben zufolge überwältigt und festgenommen. Es handelte sich um einen Einzeltäter. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein Augenzeuge berichtete, dass der Täter wahllos um sich geschossen hat. Der betroffene Flughafen in Fort Lauderdale wird jährlich von 25 Millionen Passagieren benutzt. Der Flughafen ist beispielsweise der Umstiegspunkt für viele Touristen, die eine Kreuzfahrt gebucht haben oder ihren Urlaub in der Karibik verbringen wollen. Nach dem Zwischenfall wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt.

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Silvester-Terror in Istanbul: Mindestens 39 Menschen starben bei Angriff auf Nachtclub

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach dem Angriff auf eine Silvesterangriff in Istanbul ist der Attentäter weiterhin auf der Flucht. Bei dem Terrorangriff starben mindestens 39 Menschen – darunter 15 Ausländer. Außerdem wurden 69 Menschen zum Teil schwer verletzt. Vier der Verletzten befanden sich Sonntagabend in einem kritischen Zustand. Der Angriff ereignete sich in der Türkei um 1.15 Uhr (Ortszeit). Der Anschlag ereignete sich im bekannten und luxuriösen Club Reina, der sich im europäischen Stadtteil Ortaköy befindet. Der Angreifer betrat den Club mit einem Mantel und Hosen bekleidet und eröffnete sofort das Feuer aus einem Sturmgewehr. Vor dem Verlassen des Clubs soll sich der Attentäter umgezogen haben.

Der Gouverneur von Istanbul erklärte, dass die verwendete Waffe eine große Reichweite hatte. Am Eingang des Clubs tötete der Terrorist zunächst einen Polizisten und einen Zivilisten. Anschließend stürmte er in den Innenraum des Clubs und schloss wahllos um sich. Zu diesem Zeitpunkt feierten etwa 600 Menschen in dem Club den Jahreswechsel. Weltweit reagierten Politiker und Regierungen mit Entsetzen und Anteilnahme auf den Anschlag. US-Präsident Barack Obama sprach der Türkei sein Beileid aus und bot den türkischen Behörden die Unterstützung des Nato-Partners an. Das Auswärtige Amt teilte in der Nacht zu Sonntag mit: „Wir sind tief bestürzt und trauern mit den Menschen in Istanbul.“

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Wiesbaden: Überfall auf Kiosk fordert Todesopfer

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Wiesbaden-Biebrich wurde am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr ein Kiosk an der Ecke Armenruhstraße, Rathausstraße überfallen. Ein bislang unbekannter Täter hat die 59-jährige Kiok-Betreiberin erschossen und ihren 63 Jahre alten Ehemann und den 21-jährigen Neffen schwer verletzt. Beide wurden nach dem Angriff in ein Krankenhaus eingeliefert.

© Phantombild – Hessisches LKA

Der Täter war hellhäutig, dicklich und zwischen 165 bis 175 Zentimeter groß. Er soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Zur Tatzeit trug er einen dunkelgrünen Parka sowie einen tiefhängenden grünen Rucksack. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der Mann Schüsse abgab. Die Beamten haben ein Phantombild erstellt. Hinweise zur Identität der auf dem Phantombild abgebildeten Person oder andere Hinweise im Zusammenhang mit der Tat, nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer des Hinweistelefons (0611) 345-3103 entgegen.

Der Täter floh nach der Tat. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter. Die Spurensicherung war vor Ort. Die Ermittlungen laufen.

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Türkei: Russischer Botschafter wurde in Ankara getötet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der russische Botschafter wurde in der Türkei am Montag während der Eröffnung der Fotoausstellung „Russland, wie es von den Türken gesehen wird“ im Cagdas Sanatlar Merkezi von einem Attentäter getötet. Der Attentäter wurde als türkischer Polizist identifiziert und mit Hilfe seines Polizeiausweieses wurde er reingelassen. Der russische Außenminister bestätigte, dass der 62-jährige Diplomat Andrej Karlow ums Leben kam. Der Täter war zuvor in die Galerie eingedrungen und gab Schüsse ab, während Karlow seine Ansprache hielt. Zunächst schoss der in einen Anzug gekleidete Mann mehrmals in die Luft. Als die Umstehenden flohen, erschoss er gezielt den Botschafter. Karlow brach anschließend zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er kurz drauf seinen schweren Verletzungen. Außerdem wurden noch drei weitere Menschen verletzt. Der Attentäter wurde nach Angaben der Türkei von Spezialkräften erschossen. Etwa 100 Gäste waren bei der Ausstellungseröffnung anwesend. Die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar. Der Täter hat Augenzeugenberichten zufolge Sachen über Aleppo gesagt, sodass sein Angriff ein Racheakt gewesen sein könnte.

Der Anschlag könnte ein herber Rückschlag für die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei sein. Beide Länder haben sich zuletzt wieder angenähert. Die Türkei verhängte nach dem Anschlag eine Nachrichtensperre.

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Marburg: Zwei Tote bei Schießerei – Arzt tötet Kollegen

Symbolfoto: © burntimes

In einer radiologischen Praxis am Bahnhof der hessischen Stadt fielen am Donnerstagmittag gegen 12.50 Uhr Schüsse. Ein Arzt hat einen Kollegen erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Das Tatmotiv ist unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet. Bei den Toten handelt es sich um einen 53- und 67-jährigen Arzt. Der jüngere Arzt erschoss seinen älteren Kollegen, teilte die Polizei mit. Während die Schüsse fielen befand sich Personal in den Praxisräumen. Weder die Angestellten noch Patienten wurden unmittelbare Zeugen der Bluttat. Die Beamten sperrten nach der Alarmierung den Umkreis rund um die Arztpraxis ab. Eine politisch motivierte Tat oder einen Amoklauf schlossen die Ermittler aus. Ob es geschäftliche Differenzen gab, wird ermittelt. Eine Obduktion der beiden Leichen wurde angeordnet.

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Imatra/Finnland: Bürgermeisterin und zwei Journalistinnen wurden erschossen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Südost-Finnland, in Imatra, wurden am Samstagabend die Bürgermeisterin und zwei Journalistinnen mit einem Gewehr erschossen, als sie gemeinsam ein Restaurant verließen. Der 23-jährige Täter wurde festgenommen. Das Tatmotiv ist noch unklar. Polizeiangaben zufolge könnte es möglich sein, dass der 23-Jährige seine Opfer willkürlich ausgesucht hat und diese nicht kannte. Ermittlungen wurden eingeleitet. Zur Tatzeit befand sich ein Streifenwagen in der Nähe des Restaurants. Außerdem hatten Zeugen den Täter beobachtet und ihn identifiziert. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Tatort befindet sich in der Fußgängerzone in der Stadtmitte.

Die Behörden richteten einen Krisenstab ein. Die Stadt Imatra mit seinen 28.000 Einwohnern befindet sich 230 Kilometer von der finnischen Hauptstadt Helsinki entfernt.

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Mittelfranken: Zwei bei der Polizei arbeitende Reichsbürger wurden suspendiert

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Weil sie mit dem 49-jährigen Reichsbürger und Todesschützen in Georgensgmünd in Kontakt standen, wurden zwei Polizeibeamte vom Dienst suspendiert. Gegen einen 49-jährigen Oberkommissar wurden Ermittlungen eingeleitet. Er soll den 49-jährigen Todesschützen bereits im August über die verdeckt laufenden Ermittlungen gegen ihn informiert haben. Der zweite suspendierte 50-jährige Polizist wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft als Zeuge behandelt. Er hatte genau wie der andere Beamte über eine WhatsApp-Gruppe Kontakt zu dem Täter in Georgensgmünd.

Bei den beiden betroffenen Polizisten wurden am Mittwoch die Privat- und Diensträume durchsucht. Der Polizeipräsident von Mittelfranken sagte am Mittwoch, dass eine Nähe zu den Reichsbürgern nicht tolerabel sei. Der ermittelnde Oberstaatsanwaltschaft teilte mit, dass es derzeit keine Hinweise darauf gibt, dass die beiden Polizisten etwas mit dem Einsatz gegen den Reichsbürger zu tun haben.

Im bayerischen Georgensgmünd hat am 19. Oktober um 6 Uhr ein 49-jähriger Reichsbürger auf Polizisten geschossen und vier Beamte zum Teil schwer verletzt. Der Jäger, der insgesamt 31 Lang- und Kurzwaffen besaß, galt bei den Behörden als nicht mehr zuverlässig. Bereits im Vorfeld hatten die Behörden den Jagdschein und die Waffenbesitzkarte des Mannes für ungültig erklärt. Ein Spezialeinsatzkommando hatte in Georgensgmünd das Haus des Mannes gestürmt, um dessen Waffen sicherzustellen. Der Mann gab zunächst Schüsse durch die geschlossene Eingangstür hindurch ab. Ein 32-jähriger SEK-Beamter wurde dabei dreimal getroffen und starb später an seinen schweren Verletzungen – sein 31-jähriger Kollege wurde im Oberarm getroffen.

„Ein derart brutales Vorgehen gegen den Staat durch die Reichsbürger hat es in Bayern bislang nicht gegeben“, sagte der bayerische Innenminister Herrmann auf der Pressekonferenz. Er kündigte an Reichsbürger ab sofort noch schärfer zu kontrollieren und ihnen ihre Schusswaffen abzunehmen.

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Vor Libyen: Bewaffnete greifen Flüchtlingsboot an – Tote

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Vor der libyschen Küste wurde am Freitag ein Flüchtlingsboot angegriffen. Mehrere Menschen starben. Die Angreifer näherten sich mit einem Schiff, das dass Abzeichen der libyschen Küstenwache hatte. Die libysche Küstenwache hat nach Angaben der Hilfsorganisation Sea Watch das Flüchtlingsboot angegriffen und damit den Tod von bis zu 25 Menschen verursacht. Die Küstenwache hatte das Schiff, auf dem sich 150 Schutzsuchende befanden, geentert und auf die Passagiere anschließend mit Knüppeln eingeschlagen. An Bord war daraufhin Panik ausgebrochen und das Schlauchboot kippte um, sodass ein Großteil der Flüchtlinge ins Wasser rutschte. Die Rettungskräfte von Sea Watch hatten versucht so viele Menschen, wie möglich zu retten – eine zweistellige Anzahl an Personen ist jedoch ertrunken. Insgesamt wurden 120 Schutzsuchende gerettet und an Bord der „Sea Watch 2“ aufgenommen. Ein von der Küstenwache umgeleiteter Öltanker sicherte die Rettungsaktion ab.

Der Zwischenfall ereignete sich, während der laufenden Rettungsaktion, als die Besatzung der Sea Watch 2, Menschen in dem Flüchtlingsboot mit Schwimmwesten und Medikamenten ausstatten wollten. Zur Zeit ist noch unklar, warum die libysche Küstenwache so vorgegangen ist. Sea Watch forderte eine schnelle Aufklärung des Falls. Die Angreifer sprachen arabisch. Der Vorfall ereignete sich rund 14 Seemeilen vor der nordafrikanischen Küstenstadt Misrata in internationalen Gewässern.

Mitte August hatte die libysche Küstenwache das Schiff „Bourbon Argos“ von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beschossen. Bewaffnete gaben aus mehreren hundert Metern Entfernung Schüsse ab und kamen anschließend an Bord des Hilfsschiffs. Ohne etwas mitzunehmen, verließen die Angreifer das Schiff rund 50 Minuten später wieder. Das Personal der libyschen Küstenwache ist unerfahren und nicht entsprechend ausgebildet.

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Georgensgmünd: Polizist schwebt nach Schüssen von Reichsbürger in Lebensgefahr

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Im bayerischen Georgensgmünd hat am Mittwochmorgen um 6 Uhr ein 49-jähriger Reichsbürger auf Polizisten geschossen und vier Beamte zum Teil schwer verletzt. Der Jäger, der insgesamt 31 Lang- und Kurzwaffen besaß, galt bei den Behörden als nicht mehr zuverlässig. Bereits im Vorfeld hatten die Behörden den Jagdschein und die Waffenbesitzkarte des Mannes für ungültig erklärt. Ein Spezialeinsatzkommando hatte in Georgensgmünd das Haus des Mannes gestürmt, um dessen Waffen sicherzustellen. Der Mann gab zunächst Schüsse durch die geschlossene Eingangstür hindurch ab. Ein 32-jähriger Polizist wurde dabei dreimal getroffen, sein 31-jähriger Kollege wurde im Oberarm getroffen. Während des Zugriffs gab der 49-Jährige vom ersten Stockwerk aus weitere Schüsse auf die Beamten ab. Der Täter selbst trug eine schusssichere Weste. Einer der Polizisten wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Die Polizei teilte am Mittwochabend seinen Tod mit, widerrief dieses jedoch wenig später wieder und bestätigte, dass der Polizist weiterhin in Lebensgefahr schwebt. Der 49-Jährige gab schließlich auf und wurde unverletzt verhaftet. Gegen den Reichsbürger wurde ein Haftantrag gestellt. Er wird am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Für die sogenannten Reichsbürger existieren auch heute noch die Landesgrenzen von 1937. Aus diesem Grund sprechen sie dem Grundgesetz, Behörden und Gerichten die Legitimität ab und akzeptieren auch keine amtlichen Bescheide. Außerdem hatte der Täter sein Grundstück mit gelben Klebeband markiert und zu seinem eigenen Reich erklärt.

Im aktuellen Fall war der 49-jäherige Mann keiner Arbeit nachgegangen. Früher hatte er eine Schule für Kampfsport betrieben. Im Sommer diesen Jahres verwies er Kontrolleure, die nach der ordnungsgemäßen Aufbewahrung der Waffen schauen wollten, von seinem Grundstück. Anschließend beschlossen die Behörden einen Zugriff. Außerdem wurde auch der Zoll auf den Mann aufmerksam, weil sich dieser weigerte die Kfz-Steuer zu bezahlen. Zusätzlich meldete sich beim Einwohnermeldeamt, weil er seinen Personalausweis abgeben wollte. Er schrieb den Behörden im August, dass er sich nicht an staatliche Anweisungen hält, weil er ein Reichsbürger sei. Außerdem hatte er sich von seinem Wohnsitz in Georgensgmünd abgemeldet, obwohl er dort weiterhin wohnte.

„Ein derart brutales Vorgehen gegen den Staat durch die Reichsbürger hat es in Bayern bislang nicht gegeben“, sagte der bayerische Innenminister Herrmann auf der Pressekonferenz. Er kündigte an Reichsbürger ab sofort noch schärfer zu kontrollieren und ihnen Schusswaffen abzunehmen.

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