Wohnungsloser in Berlin angezündet: Alle Jugendlichen stellen sich der Polizei – Untersuchungshaft

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße angezündet haben, haben sich der Polizei gestellt. Gegen alle sieben Beteiligten wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Außerdem wurde Untersuchungshaft für die Beteiligten angeordnet. Bei den Tätern handelte sich um Personen, die zwischen 2014 und 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Zwei der Tatbeteiligten sind volljährig. Ein 21-Jähriger ist der Haupttäter. Die sieben Männer hatten die Kleidungsstücke des Wohnungslosen angezündet. Zeitungen, mit denen sich der Mann vor der Kälte schützte, brannten lichterloh. Passanten reagierten sofort und halfen dem Wohnungslosen. Er blieb unverletzt. Ein U-Bahnfahrer eilte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe.

Die Täter waren nach der Tat mit einer U-Bahn geflüchtet und wurden dort von Überwachungskameras gefilmt. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht und brachten die Täter dazu sich der Polizei zu stellen.

Nach Mordversuch am U-Bahnhof: Polizei fahndet mit Foto nach den Tätern

Symbolfoto: © burntimes

Die Berliner Polizei fahndet mit Bildern nach den sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtstag versucht haben, einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße anzuzünden. Der offenbar alkoholisierte Mann schlief auf einer Bank, als er mit einem brennenden Gegenstand von den Jugendlichen angegriffen wurde. Die Kleidung des Wohnungslosen fing Feuer. Herbeigeeilte Helfer konnten die Flammen löschen. Der Fahrer einer U-Bahn bemerkte das Feuer ebenfalls und rannte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Die wenigen Habseligkeiten des Wohnungslosen sind jedoch verbrannt. Die Polizei fahndet nach den fünf bis sechs Jugendlichen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Berlin-Kreuzberg: Unbekannte wollten Obdachlosen im U-Bahnhof anzünden

Symbolfoto: © burntimes

Bis zu sechs Jugendliche haben in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag, morgens gegen zwei Uhr, in der U-Bahn-Station Schönleinstraße, versucht einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen anzuzünden. Passanten griffen beherzt ein, sodass der Mann unverletzt blieb. Der offenbar alkoholisierte Mann schlief auf einer Bank, als er mit einem brennenden Gegenstand von den Jugendlichen angegriffen wurde. Die Kleidung des Wohnungslosen fing Feuer. Herbeigeeilte Helfer konnten die Flammen löschen. Der Fahrer einer U-Bahn bemerkte das Feuer ebenfalls und rannte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Die wenigen Habseligkeiten des Wohnungslosen sind jedoch verbrannt. Die Polizei fahndet nach den fünf bis sechs Jugendlichen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Der U-Bahnhof Schönleitstraße befindet sich zwischen den Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln. Der komplette Bahnhof wird videoüberwacht. Erst kürzlich hatte der Fall eines U-Bahn-Treters in Berlin deutschlandweit für Empörung gesorgt (wir berichteten).