Wegen einer Drei auf dem Zeugnis: Schüler flieht mit ICE in die Schweiz

Symbolfoto: © burntimes.com

Ein zehnjähriger Schüler aus dem schleswig-holsteinischen Schleswig schämte sich über sein Zeugnis. Er traute sich nicht es seinen Eltern zu zeigen. Aus diesem Grund entschloss sich der Schüler nach der Schule mit einem Zug in die Schweiz zu flüchten. Er fuhr zunächst nach Flensburg und von dort aus nach Hamburg und von dort weiter in die schweizerische Stadt Basel – soweit der Plan. Der Schüler hatte eine gültige Bahnfahrkarte dabei, trotzdem wurde der Schaffner misstrauisch und alarmierte in Lörrach die Bundespolizei. Diese empfing den Zehnjährigen. Nun wartet der Schüler in Lörrach darauf von seinem Vater abgeholt zu werden. Das Zeugnis des Jungen war jedoch gar nicht so schlecht. Er hatte lediglich eine drei auf dem Zeugnis, teilte die Bundespolizei mit. Warum der Zehnjährige in die Schweiz fliehen wollte, ist unklar.

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Landtagswahl in Schleswig-Holstein: CDU liegt deutlich vorn

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Die CDU bleibt stärkste Kraft in Schleswig-Holstein und die SPD mit ihrem Spitzenmann Torsten Albig verliert an Stimmen, im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl vor vier Jahren. Die SPD kommt ersten Hochrechnungen zufolge nur noch auf 26 Prozent der Wählerstimmen. Die CDU mit ihrem Spitzenmann Daniel Günther legte zu und kommt auf etwa 33 Prozent. Die FDP holte in der Landtagswahl auf und erzielte den ersten Hochrechnungen zufolge etwa 11 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen werden mit etwa 13 Prozent die drittstärkste Kraft im Norden. Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) regierte bis zuletzt in Schleswig Holstein mit. Aktuell kommt die Partei nur noch auf 3,5 Prozent der Wählerstimmen. Auch der Linkspartei fehlen mit 3,5 Prozent einige Stimmen zur Fünf-Prozent-Hürde. Die AfD muss noch bangen. Den ersten Hochrechnungen zufolge erhielt die Partei 5,5 Prozent der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung war deutlich höher im Vergleich zur Wahl 2012.

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A1 bei Bad-Oldesloe: Auto rast in Ersthelfer – zwei Todesopfer

Symbolfoto: © burntimes

Bei einer Karambolage mit mindestens vier beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn 1 zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe in Schleswig Holstein sind am Donnerstagabend zwei Männer ums Leben gekommen. Zunächst hatte ein 44-jähriger Mann einem 54-Jährigem geholfen, der mit seinem Auto verunglückt war. Dessen Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt, Polizeiangaben zufolge, unbeleuchtet auf der linken Fahrpur. Ein weiterer Autofahrer erkannte das Fahrzeug zu spät und fuhr auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Männer, die vor dem unbeleuchteten Fahrzeug standen über die Mittelleitplanke geschleudert. Sie starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des aufgefahrenen Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei geht den Ermittlungen zufolge davon aus, dass das Fahrzeug des 54-Jährigen zuvor mit einem anderen Fahrzeug kollidiert war und aus diesem Grund auf dem linken Fahrstreifen stand. Aus diesem Grund suchen die Beamten nach weiteren Unfallbeteiligten. Im Gewerbegebiet von Bad Oldesloe fanden die Beamten ein Fahrzeug mit frischen Unfallspuren. Dessen Besitzer trafen die Polizisten stark alkoholisiert an. Gegen den 42-jährigen Mann wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht eingeleitet. Während der Rettungs-, Bergungs-, und Aufräumarbeiten wurde die A1 bis Mitternacht in beide Richtungen voll gesperrt.

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Notarztwagen (NAW) verunfallt in Schleswig Holstein: Radkappen wurden gelöst

Symbolfoto: © burntimes

Ein Notarztwagen (NAW) des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK ist auf einer Einsatzfahrt im schleswig-holsteinischen Großhansdorf im Landkreis Stormarn verunglückt. Unbekannte hatten zuvor die Radmuttern des Notarztwagens gelöst. Die hinteren Reifen lösten sich und trafen im Gegenverkehr den VW Sharan einer 52-jährigen Frau. Sie blieb glücklicherweise genau so wie die Patientin und die Besatzung des Notarztwagens unverletzt. Der NAW befand sich mit einer Patientin an Bord auf dem Weg in die Lungenklinik in Großhansdorf, als sich 200 Meter vor der Klinik die Reifen lösten und das Fahrzeug auf der Felge stehen blieb.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines schweren Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. In Hamburg wurden erst kürzlich gelöste Radmuttern bei Rettungswagen festgestellt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich die Reifen des NAW auf der Autobahn gelöst hätten.

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Wedel: Zwei tote Kinder wurden in Wohnhaus entdeckt – Vater nahm sich das Leben

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im schleswig-holsteinischen Wedel sind im Kiefernweg am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr die Leichen von zwei Kindern in einem Einfamilienhaus gefunden worden. Die Großeltern wollten am Sonntagvormittag die Familie besuchen, entdeckten die Leichen und alarmierten sofort die Polizei. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Bei den Kindern handelt es sich um fünfjähriges Mädchen und einen zweijährigen Jungen. Der Vater tötete offenbar zuerst die Kinder und anschließend nahm er sich selbst in Hamburg das Leben. Die Leiche des 49-jährigen Vaters wurde im Hamburger Stadtteil Rissen aufgefunden. Er nahm sich mit einem Sprung von einem Hochhaus das Leben. Die Polizei in Itzehoe sprach in dem Zusammenhang von einer Familientragödie.

Es ist zur Zeit noch unklar, wo sich die 37-jährige Mutter aufhält und ob sie sich zum Zeitpunkt der Taten im Haus aufhielt. Nachbarn beschrieben die Familie als harmonisch.

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Anti-Terror-Razzien: IS-Verdächtige verhaftet – sie hatten Verbindungen zu den Paris-Attentätern

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Schleswig-Holstein wurden in Ahrensburg, Großhansdorf und in Reinfeld bei einer Anti-Terror-Razzia drei Syrer verhaftet, die in kommunalen Flüchtlingsunterkünften lebten. Allen Dreien wird vorgeworfen im Auftrag der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) nach Deutschland eingereist zu sein. Bundesinnenminister Thomas de Maiziére sprach von einer möglichen „Schäferzelle“, die am Dienstag aufgedeckt wurde. Die drei verhafteten IS-Mitglieder sind im Alter zwischen 17 und 26 Jahren. Alle drei Männer haben Verbindungen zu den Paris-Attentätern. Zur Zeit spricht alles dafür, dass die drei Männer von der gleichen Schlepperorganisation nach Europa gebracht worden sind, wie die Paris-Attentäter. Die Reisedokumente sind gefälscht und stammen aus der gleichen Werkstatt.

Die Syrer gelangten im November 2015 über die Balkanroute nach Deutschland. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, dass die drei verhafteten Syrer eine Ausbildung für den Umgang mit Waffen und Sprengstoff haben. Es besteht der dringende Verdacht, dass die Syrer nur nach Deutschland gelangt sind, um einen erteilten terroristischen Auftrag für die Terrormiliz IS durchzuführen. Gegen alle Drei wurden Haftbefehle erlassen. Konkrete Abschlagsplanungen konnten noch nicht genannt werden. Die Ermittlungen laufen.

In diesem Zusammenhang sagte Thomas de Maiziére, dass die Sicherheitslage in Deutschland unverändert hoch sei.

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Bargteheide: Mann erschießt junge Frau und flüchtet –– SEK im Einsatz

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im schleswig-holsteinischen Bargteheide kam es ab Montagmorgen zu einem Großeinsatz von Polizei und Spezialeinheiten. Ein Mann erschoss seine 28-jährige Partnerin und flüchtete anschließend vom Tatort. Der Täter rief um 10.48 Uhr bei der Oldesloer Rettungsleitstelle an und sagte, dass er seine Frau erschossen hat. Zeitgleich gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen von Schüssen die Rede war. Im Rahmen eines Notzugriffs fanden die Beamten die Leiche einer jungen Frau vor. Beamte sperrten den Bereich um die Alte Landstraße und die Jersbeker Landstraße großräumig ab.
© Polizei Bargteheide

© Polizei Bargteheide


Die Tat ereignete sich in einem roten Klinkerbau, in dem auch eine Fahrschule und ein China-Restaurant untergebracht sind. Gefahndet wird nach dem 35-jährigen Sven Sonnenberg. Er ist etwa 1,80 m groß, muskulös, braungebrannt und hat eine Glatze. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Beschuldigten geben kann, wird gebeten, sich dringend über den Polizeinotruf 110 zu melden oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. Der Mann wird als gefährlich eingestuft. Daher sollte niemand an ihn herantreten, sondern umgehend die Polizei benachrichtigen.

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Zeugensuche in Kiel: Rund 30 Gaffer filmten und verfolgten Angriff auf Polizisten

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein 37 Jahre alter Polizeibeamter des 4. Reviers in Kiel ist in der Nacht von vergangenen Samstag auf Sonntag bei einem Einsatz schwer verletzt worden. Er erlitt mehrere Frakturen im Gesichtsbereich. Der Tatverdächtige konnte ermittelt werden. Während einer Streifenfahrt wurde ein Streifenwagen des 4. Reviers gegen 23.30 Uhr in der Schulstraße aus einer Personengruppe heraus mit einem Laserpointer geblendet, so dass sich die Beamten zur Kontrolle entschlossen. Da sich die elfköpfige Gruppe hochaggressiv und unkooperativ gegenüber den Beamten verhielt wurden weitere Streifenwagen zur Unterstützung der Maßnahme hinzugezogen. Als die Beamten die Personalien der Gruppe aufnehmen wollten, schlug ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger unvermittelt auf einen Polizei-Obermeister ein, der gerade einer anderen Person zugewandt war. Der Polizist ging zu Boden und erlitt einen mehrfachen Nasenbruch, einen Bruch der Augenhöhle, einen Jochbeinbruch und einen Bänderriss am Fuß. Die Verletzungen werden im Laufe der aktuellen Woche operiert.

Nach bisherigem Ermittlungsstand haben sich während des Polizeieinsatzes in der Gaardener Schulstraße rund 30 Schaulustige eingefunden, die den Einsatz teilweise auch mit ihren Smartphones gefilmt haben sollen. Auf die Aussagen der Zeugen, beziehungsweise deren Videoaufnahmen, sind die Ermittler nun angewiesen. Personen, die noch nicht von der Polizei befragt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Kriminalpolizei Kiel in Verbindung zu setzen.

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Leck: Vier Verletzte bei schwerem Unfall mit Rettungswagen

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Am Freitag hat sich in Leck, im Landkreis Nordfriesland, ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen ereignet. Der Rettungswagen befand sich mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Weg zu einem Notfalleinsatz. In Höhe des Feuerwehrgerätehauses übersah eine Autofahrerin den Rettungswagen beim Abbiegen und stieß frontal mit diesem zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn geschleudert. Die Beifahrerin des Fahrzeugs wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 ins Krankenhaus geflogen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Straße blieb für mehrere Stunden gesperrt. Die Feuerwehr hatte Schwierigkeiten mit Schaulustigen, die sich der Unfallstelle immer wieder zahlreich annäherten. Mit Hilfe eines Sichtschutzes konnten die Verletzten vor neugierigen Blicken geschützt werden.

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Sperrung der A7 bei Rendsburg: Fußgänger wurde von LKW erfasst und getötet

Symbolfoto: © burntimes

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Die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Flensburg wurde am Freitagmorgen nach einem tödlichen Unfall voll gesperrt. Am Freitagmorgen um 8.30 Uhr wurde ein Fußgänger auf der Autobahn 7 in der Nähe der Anschlussstelle Rendsburg/Büdesldorf von einem LKW erfasst und tödlich verletzt. Warum sich der 54-jährige Mann aus Rendsburg zu Fuß auf der Autobahn aufhielt und plötzlich auf die Fahrbahn lief ist noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Die A7 blieb bis um 11 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt.

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