Flüchtlingskrise: Mindestens 36 Flüchtlinge sind vor der türkischen Küste ertrunken

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

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Im Mittelmeer haben sich vor der türkischen Küste zwei folgenschwere Schiffsunglücke ereignet. Die Flüchtlinge befanden sich bei schlechtem Wetter auf der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland. Türkische Polizisten entdeckten 29 Leichen an den Stränden der westlichen Region Balikefir, gegenüber der griechischen Insel Lesbos. Weitere sieben Leichen wurden aus der eiskalten Ägäis geborgen. Unter den Toten waren auch mehrere Kinder. Aufgrund sehr starker Winde war ein Schiff mit 22 Flüchtlingen an Bord in der Region Dikili gekentert. Die meisten der Passagiere wurden tot am Strand gefunden, so die Grenzschützer. Auf den verbreiteten Bildern waren die Leichen von Kindern zu sehen, die über ihrer Kleidung Rettungswesten getragen haben. Das zweite Unglück ereignete sich, als in ein Schlauchboot mit 58 Flüchtlingen an Bord Wasser eintrat. Mindestens zwölf Menschen ertranken, darunter auch Frauen und Kinder. Viele der geretteten Flüchtlinge wurden unterkühlt in ein Krankenhaus eingeliefert. Es ist noch unklar, wie viele Schiffe am Dienstag im Mittelmeer gekentert sind. Die beiden Unglücke waren die folgenschwersten im neuen Jahr. Im vergangenen Jahr starben mindestens 700 Flüchtlinge bei dem Versuch das Mittelmeer zu überqueren.

Mund-zu-Mund-Beatmung gescheitert: Mann will Schlauchboot wiederbeleben

Symbolfoto: © Clemens Scheumann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Clemens Scheumann | pixelio.de

Die französische Polizei hat einen Betrunkenen entdeckt, der auf dem Gelände einer Werft hektisch mit Lebensrettungs-maßnahmen beschäftigt war. Der Betrunkene hatte in Frankreich vergeblich versucht ein Schlauchboot per Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage wiederzubeleben. Eine Polizeistreife wurde auf den Mann in Vannes in der Bretagne am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr aufmerksam, der sich auf einem Werftgelände aufhielt. Der 22-Jährige habe zu dem Zeitpunkt am Boden gekniet und sei dabei gewesen, hektisch in das Ventil eines Schlauchboots zu pusten. Der 22-Jährige erklärte der Polizei, dass sich unter der Plane des Schlauchboots eine leblose Person befindet, die nicht ansprechbar sei, die er retten müsste. Die Überprüfungen der Polizei ergaben, dass sich keine weitere Person im Bereich des Schlauchboots aufhielt. Der Mann hatte außerdem einen Rettungswagen alarmiert. Während die Polizisten vor Ort waren führte der Mann die Herzdruckmassage zunächst noch fort. Die Polizisten gaben nach Durchsuchung des Schlauchbots schnell bei den Rettungskräften Entwarnung. Die Polizisten nahmen den betrunkenen 22-jährigen „Möchtegern-Lebensretter“ mit auf die Wache. Dort verbrachte er den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Was er genau getrunken hatte, blieb unklar.

Burntimes News