Villingen: Unter der Dusche eingepennt – Betrunkener Student überflutet mehrere Wohnungen

Symbolfoto: © Maclatz | pixelio.de

Das wird teuer für einen Studenten aus dem baden-württembergischen Villingen: Ein betrunkener Student ist in Villingen-Schwenningen im vierten Stockwerk unter der Dusche eingeschlafen und hat dadurch mit seinem Körper den Abfluss verstopft. Eine Brandmeldeanlage schlug am Donnerstagmorgen um 5.45 Uhr Alarm. Die Feuerwehr rückte daraufhin aus und öffnete wenig später das Appartement, in dem der Melder Alarm geschlagen hatte. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass aus der Decke Wasser lief. Daraufhin öffneten sie die Wohnungstür des darüber befindlichen Mieters. Dort lag ein junger Mann offensichtlich bewusstlos unter der laufenden Dusche. Zunächst wurde von einem medizinischen Notfall ausgegangen und der Rettungsdienst alarmiert. Der herbeigeeilte Rettungsdienst stellte schnell fest, dass die Lage weniger dramatisch war, als es zunächst befürchtet wurde, weil der Mann lediglich betrunken war.

Weil der junge Mann sich die Dusche anstelle des Betts zum Schlafen aussuchte, lief das Wasser, das nicht durch den Abfluss ablaufen konnte, vom vierten bis in den ersten Stock durch die Decken.

Die betroffenen Studenten sollen während der wichtigen Klausurphase woanders unterbracht werden, teilte der Vermieter mit. Offenbar reicht es nicht aus, ein Trocknungsgerät aufzustellen. Ein Gutachter war bereits in dem betroffenen Wohnblock. Weil am Donnerstag später noch ein weiterer Rauchmelder, in dem betroffenen Wohnblock Alarm schlug, ist nicht auszuschließen, dass auch die Elektronik der Rauchmelder durch den Wasserschaden defekt ist. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar. Verletzt wurde niemand.

A2 bei Lauenau: Nach 24-Stunden-Stau weckt Polizei LKW-Fahrer wieder auf

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Damit der Verkehr wieder rollt, hat die Polizei auf der A2 bei Lauenau am Dienstagmorgen schlafende LKW-Fahrer geweckt. Diese standen zum Teil über 24-Stunden lang im Stau. Nach einer schwerem LKW-Kollision war die A2 zwischen Hannover und Dortmund rund einen ganzen Tag lang gesperrt. Ein LKW fuhr zwischen Lauenau und Rehren ungebremst auf ein Stauende auf. Der LKW-Fahrer, der auf das Stauende auffuhr wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde in seiner komplett zerstörten Kabine eingeklemmt. Die im Stau stehenden LKW-Fahrer legten sich am Abend in ihre Kabinen um zu schlafen und mussten daher am Morgen von der Polizei geweckt werden. Aus diesem Grund bildete sich nach der Räumung und Freigabe der Autobahn ein Rückstau. Schwere Fahrbahnschäden aufgrund des ausgelaufenen Diesels hatten die Freigabe der Autobahn bis Dienstagmorgen verzögert. Der betroffene Autobahnabschnitt musste aufwendig abgeschliffen und neu geteert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 300.000 Euro.