Eskalation beim Sommerfest der Kleintierzüchter in Mannheim: Massenschlägerei

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Komplett aus dem Ruder gelaufen ist in der Nacht zu Sonntag gegen 0.30 Uhr das Sommerfest der Kleintierzüchter im Mannheimer Stadtteil Rheinau (Baden-Württemberg). Nach einem heftigen Streit kam es zu einer Schlägerei, an der 15 Personen beteiligt waren. Sie schlugen mit Baseballschlägern und anderen Gegenständen aufeinander ein. Zehn Streifenwagenbesatzungen waren notwendig, um die Situation zu deeskalieren. Drei Menschen wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Warum es zu den gewalttätigen Auseinandersetzungen kam ist noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen, wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Schlägerei in Fürth bei Köln: 29-Jähriger stirbt – acht Festnahmen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach einem Gaststättenbesuch in Fürth bei Köln ist ein 29-Jähriger bei einer Schlägerei ums Leben gekommen. Neun stark alkoholisierte Männer gerieten am Sonntagmorgen vor der Gaststätte aneinander. Zwei 19- und 29-jährige Tatverdächtige flohen zunächst vom Tatort, sechs weitere Tatbeteiligte wurden verhaftet. Am Sonntagnachmittag konnten die beiden Tatbeteiligungen verhaftet werden. Der 29-Jährige erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und verstarb später im Krankenhaus. Der 25-jährige Bruder des Opfers erlitt schwere Gesichtsverletzungen. Polizeiangaben zufolge besteht keine Lebensgefahr. Eine Mordkommission wurde eingeleitet.

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Rheinboulevard in Köln: Zwei Verletzte nach Massenschlägerei

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei war am Samstagabend gegen 19.20 Uhr am Kölner Rheinboulevard im Einsatz. Etwa 20 Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren waren in eine Schlägerei verwickelt, zwei von ihnen wurden verletzt. Es wurde auch Pfefferspray eingesetzt. Wobei es bei dem Streit ging, ist unklar. Die Polizei stellte mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung und 50 Platzverweise. Außerdem wurde eine Person in Gewahrsam genommen. Die Polizei räumte den Rheinboulevard, auf dem sich zum Zeitpunkt der Massenschlägerei etwa 1.000 Menschen aufhielten. Der Einsatz dauerte drei Stunden und konnte am Samstag um 22 Uhr beendet werden.

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Schlägerei im RE1: Drei Schwarzfahrer aus Bochum prügeln sich mit Kontrolleuren und Polizisten

Symbolfoto:
© Erich Westendarp | pixelio.de

Am Samstagmorgen ist es in einem Regionalzug (RE1) von Bochum nach Dortmund zu einem Zwischenfall gekommen. Drei Männer im Alter zwischen 19 und 20 Jahren hatten keine gültige Fahrerlaubnis und wollten vor der Kontrolle flüchten. Gegen 8.30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den drei jungen Männern und vier zivilen Kontrolleuren. Die Männer wurden auf ihrer Flucht in einem der Waggons aufgehalten. Einer der jungen Männer würgte einen Kontrolleur mit der einen Hand und mit der anderen versuchte er ihm mit einer Bierflasche auf den Kopf zu schlagen. Daraufhin eilten Kollegen des Kontrolleurs zu Hilfe. Zahlreiche Reisende verließen während der Angriffe das Großraumabteil. Bei der Ankunft des Regionalzuges in Dortmund warteten bereits Bundespolizisten. Diese versuchten der Auseinandersetzung ein Ende zu setzen. Auch sie wurden von den Schwarzfahrern angegriffen. Den Beamten gelang es schließlich die drei jungen Männer zu überwältigen und sie zur Polizeiwache zu bringen. Gegen das Bochumer Trio wurden Ermittlungen wegen Beleidigung, Beförderungserschleichung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Alle drei waren bereits polizeibekannt, wegen mehrfacher Drogendelikte und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz. Weil alle Drei über einen festen Wohnsitz verfügten, durften sie die Polizeiwache anschließend wieder verlassen.

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Salzgitter-Thiede: Mann schlägt in der Silvesternacht zwei Feuerwehrmänner krankenhausreif

Symbolfoto: © burntimes

In Salzgitter-Thiede hat sich in der Silvesternacht eine Schlägerei ereignet. Ein 21-Jähriger hatte zwei Feuerwehrmänner krankenhausreif geschlagen. Die beiden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter-Thiede wollten gerade zu einem Einsatz ausrücken und wurden von Feiernden daran gehindert. Die Feiernden zündeten stattdessen unmittelbar vor dem Feuerwehrgerätehaus Feuerwerkskörper an. Daraufhin hatten die zwei Feuerwehrmänner die Gruppe aufgefordert den Weg für das Einsatzfahrzeug frei zu machen. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Auch als ein Feuerwehrmann verletzt am Boden liegt, wurde weiter auf ihn eingetreten. Den Spruch „Ach der lebt ja noch“ kann sich ein Partygast dabei nicht verkneifen. Beide Feuerwehrleute erlitten Verletzungen, wie Knochenbrüchen und ausgeschlagene Zähne. Sie wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

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Osnabrück: 51-Jähriger stirbt nach Prügelei

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am frühen Samstagmorgen kam es in Osnabrück zu einem Streit mit mehreren Männern. Ein 51-Jähriger starb an seinen schweren Verletzungen. Der Streit ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Weststadt von Osnabrück. Dabei wurde der 51-Jährige getötet und ein 39-jähriger Mann, der sich in der Wohnung aufhielt schwer verletzt. Der 39-Jährige konnte gerade noch auf die Straße flüchten. Dort brach er blutüberströmt zusammen. Auf der Straße wurden große Blutlachen entdeckt. Die Polizei leitete sofort eine groß angelegte Fahndung ein. Ein 29-jähriger dringend Tatverdächtiger wurde bereits am Samstagmorgen verhaftet. Er ist dem Haftrichter vorgeführt worden und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat waren auch am Sonntagabend noch unklar.

Der Gesundheitszustand des 39-Jährigen ist nach Angaben der Polizei seit Sonntagabend stabil. Er konnte jedoch aufgrund seiner schweren Verletzungen noch nicht zum Tatgeschehen befragt werden. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Nach Angaben der Polizei brach der Streit um kurz nach Mitternacht aus.

Die Obduktion des 51-Jährigen hatte ergeben, dass der Mann aufgrund von Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper gestorben war.

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Gelsenkirchen: Rettungssanitäter wurden bei Einsatz verprügelt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Aufgrund eines medizinischen Notfalls an der Bismarckstraße im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen, am Sonntagmorgen um 1 Uhr, sollte eine weibliche Person mit dem Rettungstransportwagen einem Krankenhaus zugeführt werden. Als die Rettungssanitäter zum Rettungswagen zurückkehrten, um eine Trage und einen Tragstuhl zu holen, tauchten drei Männer auf und liefen auf die Helfer zu. Gemeinsam schlugen und traten die Männer auf einen der Rettungssanitäter ein, auch als er zu Boden ging. Der Rettungssanitäter erlitt Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an den Beinen. Beide Sanitäter flüchteten vom Einsatzort zu einer nahe gelegenen Tankstelle. Von dort aus wurde die Polizei verständigt. Die Angreifer gaben zu Protokoll, dass einer der Helfer eine „ehrverletzende Äußerung“ von sich gegeben hatte. Die Patientin, weswegen die Rettungswagen anrückte, wurde von der Familie schließlich selbst ins Krankenhaus gebracht.

Der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen meldete sich zu Wort und sprach von einer verabscheuungswürdigen Tat. Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden eingeleitet.

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Zeugensuche in Kiel: Rund 30 Gaffer filmten und verfolgten Angriff auf Polizisten

Symbolfoto: © burntimes

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Ein 37 Jahre alter Polizeibeamter des 4. Reviers in Kiel ist in der Nacht von vergangenen Samstag auf Sonntag bei einem Einsatz schwer verletzt worden. Er erlitt mehrere Frakturen im Gesichtsbereich. Der Tatverdächtige konnte ermittelt werden. Während einer Streifenfahrt wurde ein Streifenwagen des 4. Reviers gegen 23.30 Uhr in der Schulstraße aus einer Personengruppe heraus mit einem Laserpointer geblendet, so dass sich die Beamten zur Kontrolle entschlossen. Da sich die elfköpfige Gruppe hochaggressiv und unkooperativ gegenüber den Beamten verhielt wurden weitere Streifenwagen zur Unterstützung der Maßnahme hinzugezogen. Als die Beamten die Personalien der Gruppe aufnehmen wollten, schlug ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger unvermittelt auf einen Polizei-Obermeister ein, der gerade einer anderen Person zugewandt war. Der Polizist ging zu Boden und erlitt einen mehrfachen Nasenbruch, einen Bruch der Augenhöhle, einen Jochbeinbruch und einen Bänderriss am Fuß. Die Verletzungen werden im Laufe der aktuellen Woche operiert.

Nach bisherigem Ermittlungsstand haben sich während des Polizeieinsatzes in der Gaardener Schulstraße rund 30 Schaulustige eingefunden, die den Einsatz teilweise auch mit ihren Smartphones gefilmt haben sollen. Auf die Aussagen der Zeugen, beziehungsweise deren Videoaufnahmen, sind die Ermittler nun angewiesen. Personen, die noch nicht von der Polizei befragt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Kriminalpolizei Kiel in Verbindung zu setzen.

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Tödliche Prügelei in Bonn: Ermittler verhaften weiteren möglichen Täter

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Im Fall des in Bonn getöteten 17-jährigen Niklas wurde ein weiterer möglicher mutmaßlicher Täter verhaftet. Gegen einen 21-Jährigen wurde am Montag Haftbefehl erlassen. Beamte der Mordkommission haben den Mann festgenommen. Derzeit sieht es Polizeiangaben zufolge alles nach einer gemeinschaftlich geplanten Tat aus. Bei dem Festgenommenen soll es sich um den Tatverdächtigen handeln, der am Tattag mit einer weißen Hose und einem weißen Pullover bekleidet gewesen sein soll (wir berichteten). Der 17-jährige Niklas P., der am Samstag, dem 7. Mai 2016 im Bereich der Rüngsdorfer Straße in Bonn-Bad Godesberg, nach einem Konzertbesuch, von mehreren Männern niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden war, erlag kurz nach der Tat seinen schweren Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Junge am 7. Mai gegen 00.20 Uhr in Begleitung weiterer Jugendlicher auf dem Weg zum Bad Godesberger Bahnhof. In Höhe der Bushaltestelle „Rheinallee“ stießen sie auf eine Gruppe von junger Männer. Diese sollen den 17-Jährigen und seinen 18-jährigen Freund kurz angesprochen und körperlich attackiert haben. Der 20-jährige Haupttäter und der nun verhaftete 21-Jährige haben den 17-jährigen Niklas noch attackiert, als dieser bereits reglos am Boden lag.

Dem jetzt festgenommenen Mann kamen die Ermittler durch mehrere Zeugenaussagen auf die Schliche. An der Jacke des Tatverdächtigen wurden außerdem Blutspuren, die von Niklas stammen, ermittelt.

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Frankfurt (Oder): Flüchtlinge wurden von Rechten angegriffen – Passanten jubelten

Symbolfoto: © burntimes

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In Frankfurt an der Oder sind insgesamt vier Schutzsuchende auf der Straße beleidigt und geschlagen worden. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend an einer Straßenbahnhaltestelle. Die Flüchtlinge aus Syrien, Somalia und Ägypten blieben nahezu unverletzt. Einer der Täter wurde vorübergehend verhaftet. Einem 17-jährigen Flüchtling wurde noch an der Straßenbahnhaltestelle mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Schutzsuchenden versuchten anschließend zu Fuß zu fliehen. Sie wurden jedoch von den Angreifern verfolgt. Umstehende Passanten hatten die Angreifer regelrecht angefeuert und ausländerfeindliche Parolen gerufen, teilte die Polizei mit. Ein Augenzeuge rief die Polizei, weswegen die Täter gefasst werden konnten.

Bei dem 24-jährigen Täter, der sich in Polizeigewahrsam befindet, wurde ein Alkoholwert von 3,7 Promille ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organsiationen sowie gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Der 24-jährige Täter soll gemeinsam mit einer 18-jährigen Frau das Gymnasium in Freyung sowie die dortige Kirche mit NS-Symbolen beschmiert haben.

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