Kalifornien: Mindestens fünf Tote nach Schüssen an einer Grundschule

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In den USA hat sich im Bundesstaat Kalifornien am Dienstag eine Schießerei in einer Grundschule ereignet. Mindestens fünf Menschen kamen dabei ums Leben, außerdem wurden zwei Kinder verletzt. Unter den Todesopfern befindet sich auch der Täter, der Polizeiangaben zufolge erschossen wurde. Die Schießerei begann in einer Wohnung im Bereich von Tehama County, in der Stadt Corning, und wurde an einer Grundschule fortgesetzt. Rund einhundert Beamte waren im Einsatz. Die betroffene Schule wurde evakuiert. Ein Nachbar des Täters berichtete, dass es sich bei dem Täter um einen polizeibekannten Straftäter handelte.

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Referendum in der Türkei: Ja-Lager siegt – Erdogan will nun die Todesstrafe einführen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der türkische Ministerpräsident trat am Sonntagabend vor die Presse und teilte mit, dass beim Referendum 51,3 Prozent der Wahlberechtigten mit „Ja“ abgestimmt haben. Damit liegen die Befürworter mit 1,3 Millionen Stimmen vor den „Nein“-Sagern. Präsident Erdogan bedankte sich für die Abstimmung und teilte am Abend mit, dass er unter anderem die Wiedereinführung der Todesstrafe auf die Tagesordnung setzen wird. Er selbst sprach von einer historischen Entscheidung, die zu einem neuen Präsidialsystem führen wird. Die größte türkische Oppositionspartei CHP hat das Ergebnis angezweifelt und forderte eine Neuauszählung. Der Grund ist, dass Wahlzettel auf denen weder „Ja“ oder „Nein“ angekreuzt wurde, mit „Ja“ gezählt wurden. Die kurdische Oppositionspartei HDP zweifelte das Ergebnis ebenfalls an und teilte mit, dass das Ergebnis von unabhängiger Seite geprüft werden muss.

Das Referendum wurde von einem blutigen Zwischenfall überschattet. Im mehrheitlich kurdischen Dorf Yabanardi kam es zu einer Schießerei im Wahllokal, bei der drei Menschen ums Leben kamen.

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Silvester-Terror in Istanbul: Mindestens 39 Menschen starben bei Angriff auf Nachtclub

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach dem Angriff auf eine Silvesterangriff in Istanbul ist der Attentäter weiterhin auf der Flucht. Bei dem Terrorangriff starben mindestens 39 Menschen – darunter 15 Ausländer. Außerdem wurden 69 Menschen zum Teil schwer verletzt. Vier der Verletzten befanden sich Sonntagabend in einem kritischen Zustand. Der Angriff ereignete sich in der Türkei um 1.15 Uhr (Ortszeit). Der Anschlag ereignete sich im bekannten und luxuriösen Club Reina, der sich im europäischen Stadtteil Ortaköy befindet. Der Angreifer betrat den Club mit einem Mantel und Hosen bekleidet und eröffnete sofort das Feuer aus einem Sturmgewehr. Vor dem Verlassen des Clubs soll sich der Attentäter umgezogen haben.

Der Gouverneur von Istanbul erklärte, dass die verwendete Waffe eine große Reichweite hatte. Am Eingang des Clubs tötete der Terrorist zunächst einen Polizisten und einen Zivilisten. Anschließend stürmte er in den Innenraum des Clubs und schloss wahllos um sich. Zu diesem Zeitpunkt feierten etwa 600 Menschen in dem Club den Jahreswechsel. Weltweit reagierten Politiker und Regierungen mit Entsetzen und Anteilnahme auf den Anschlag. US-Präsident Barack Obama sprach der Türkei sein Beileid aus und bot den türkischen Behörden die Unterstützung des Nato-Partners an. Das Auswärtige Amt teilte in der Nacht zu Sonntag mit: „Wir sind tief bestürzt und trauern mit den Menschen in Istanbul.“

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Schüsse vor Einkaufzentrum in Houston: Neun Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In der texanischen Stadt Houston hat ein Rechtsanwalt am frühen Montagmorgen um 6.30 Uhr (Ortszeit) das Feuer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eröffnet. Er verletzte insgesamt neun Menschen und gab mindestens 30 Schüsse ab, bevor er von herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde. Nachdem die Polizisten auf dem Parkplatz ankamen, eröffnete der Rechtsanwalt sofort das Feuer, das die Polizei erwiderte. Als Tatmotiv geht die Polizei von Schwierigkeiten in der Kanzlei aus, in der der Täter arbeitete. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eines der Opfer befand sich auch am Montagabend noch in einem kritischen Zustand.

Erst am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein junger Mann in einem Einkaufszentrum im Bundesstaat Washington fünf Menschen erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die Polizei sucht derzeit noch nach dem Motiv des Mannes. Nach Angaben des FBI gibt es bisher keinerlei Informationen, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen.

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Terroralarm in München: Mindestens neun Tote

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitagabend hat sich in München ein Terrorakt ereignet. Am Münchener Olympia-Einkaufszentrum fielen Schüsse. Es gab mindestens neun Tote. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und hat den Hauptbahnhof evakuiert. Der S- und U-Bahn-Verkehr wurde eingestellt. Die Polizei wird noch die ganze Nacht zu Samstag die Lage sichern. Die Münchener wurden aufgefordert nicht auf öffentliche Plätze zu gehen, sondern Zuhause zu bleiben und die Türen zu schließen. Außerdem wurde die Anti-Terror-Einheit GSG 9 angefordert. Um 17.50 Uhr meldeten sich erste Zeugen, die über eine Schießerei berichteten. Ob es einen oder mehrere Täter gibt ist noch unklar. Ebenfalls ist noch nicht bekannt welchen Hintergrund die Tat hat. Die Polizei schließt weder eine islamistische, noch eine rechtsextreme Tat aus. In einem Video eines Augenzeugen ist ein möglicher Täter zu sehen, der deutsch mit bayerischem Akzent sprach und sich ausländerfeindlich äußerte. Bei dem Täter handelte es sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner, der sich in psychologischer Behandlung befand. Dieser junge Mann hatte sich am Freitagabend gegen 22 Uhr vor den Augen von Polizisten mit einem Kopfschuss selbst getötet. Es könnte sich um einen der Täter handeln, der sich selbst tötete. Die Polizei prüft zur Zeit, ob die Person an der Tat beteiligt ist.

Bundespräsident Joachim Gauck meldete sich zu Wort und sagte, dass ihn der Angriff in München zutiefst entsetzt und er in Gedanken bei allen Opfern und allen Angehörigen ist, die um einen geliebten Menschen fürchten oder trauern.

Das Sommerfestival Tollwood wurde in München aufgrund der Ereignisse am Freitagabend abgebrochen. Nach wie vor gibt die Polizei keine Entwarnung, bittet meidet die Öffentlichkeit. Wenn ihr in einem Gebäude oder auf einer Veranstaltung seid (Konzert oder Ähnliches): Bleibt auf der Veranstaltung!

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Baton Rouge: Unbekannter erschießt drei Polizisten

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im US-Bundesstaat Louisiana hat ein Unbekannter das Feuer auf mehrere Polizisten eröffnet. Mindestens drei Polizisten kamen bei der Schießerei ums Leben und weitere Beamte wurden teils schwer verletzt. In der betroffenen Stadt hatte am 5. Juli ein weißer Polizist den 37-jährigen schwarzen CD-Verkäufer Alton Sterling getötet (wir berichteten). Anschließend kam es zu landesweiten Protesten gegen die Polizeigewalt. Am Sonntagmorgen (Ortszeit) ging der mit einem Gewehr bewaffnete Mann eine Straße entlang. Nach Angaben des amerikanischen Fernsehsenders CNN wurden insgesamt sieben Beamte angeschossen, von denen drei ums Leben kamen. Der mutmaßliche Täter war mit einem Gewehr bewaffnet. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Der Täter wurde nach Angaben des Bürgermeisters selbst mindestens von zwei Kugeln getroffen. Fernsehaufnahmen zeigten, wie Polizisten das Feuer erwiderten und Passanten beschützten.

Erst vor wenigen Tagen wurden bei einer Demonstration in Dallas fünf weiße Polizisten gezielt von einem Heckenschützen aus einem Parkhaus heraus erschossen.

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Frankfurt am Main: Psychiatrie-Patient schießt mit Polizeiwaffe um sich

Symbolfoto: © burntimes

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Ein Patient der Psychiatrie in Frankfurt am Main hat am frühen Dienstagmorgen einem Polizisten die Dienstwaffe entrissen und um sich geschossen. Der 33-Jährige wurde zuvor wegen akuter Suizidgefahr zwangseingewiesen. Am Dienstagmorgen um 3 Uhr alarmierten die Mitarbeiter des Psychiatrischen Klinikums die Polizei, weil der Patient sehr aggressiv war. Nachdem die Beamten das Zimmer des Patienten betraten wurden sie sofort angegriffen. Einer der Beamten wurde gewürgt und dabei wurde ihm seine Dienstwaffe entrissen. Der 33-jährige Patient feuerte im Zimmer sowie auf dem angrenzenden Flur ein ganzes Magazin (15 Schuss) leer. Die anderen Beamten konnten die Schüsse nicht erwidern, weil sich 10 bis 15 Personen in der Nähe des Patienten aufhielten und es unübersichtlich gewesen sei, teilte der Polizeisprecher mit. Einem der Polizisten wurde mehrfach ins Bein geschossen, ein Mitarbeiter der Psychiatrie erlitt Schussverletzungen am Arm. Der Patient schoss sich auch selbst in den Fuß. Zahlreiche Polizeikräfte schafften es schließlich den aggressiven Mann festzunehmen.

Der Mann wurde zuvor von Polizisten im Frankfurter Stadtteil Bockenheim aufgegriffen, weil er sich das Leben nehmen wollte. Wie genau es dem 33-Jährigen im Klinikum gelang dem Polizisten die Dienstwaffe zu entnehmen ist noch unklar. Möglich ist, dass sich der Sicherheitsmechanismus bei der Rangelei am Boden gelöst hatte.

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Orlando: 50 Tote nach Schießerei in Club

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Bei einer Schießerei in einem Schwulen- und Lesbenclub im US-Bundesstaat Orlando sind nach Angaben der örtlichen Polizei zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Polizeiberichten zufolge war der Täter mit einem Gewehr in der Nacht zu Sonntag gegen 2 Uhr in den Club eingedrungen und hatte plötzlich um sich geschossen. Der Schütze selbst ist tot, bestätigte die Polizei. Deutlich mehr als 100 Menschen wurden dabei getroffen. Der Bürgermeister geht von mindestens 50 Todesopfern aus. Insgesamt wurden 42 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert. Der Mann verbarrikadierte sich schließlich in dem Club und nahm mehrere Geiseln. Berichte, denen zufolge der Täter eine Bombe bei sich trug, haben sich nicht bestätigt. Gegen 5 Uhr teilte die Polizei mit, dass die zu hörende Explosion von Spezialeinsatzkräften ausgelöst wurde. Möglicherweise wurde damit der Sturm des Clubs eingeleitet. Der Club „Pulse“ sendete gegen 2 Uhr einen Facebook-Post mit den Worten: „Verlasst Pulse und rennt“. Die Hintergründe zu der Tat sind noch unklar. Zum Tatzeitpunkt befanden sich an die 100 Menschen in dem Club. Ermittlungen wegen Terrorverdachts wurden eingeleitet.

Erst vor einem Tag wurde die 22-jährige US-Pop-Sängerin Christina Grimmig bei einer Autogrammstunde, nach ihrem Konzert in Florida von einem geistig verwirrten Mann erschossen. Der 27-jährige Mann soll extra aus Florida angereist sein, um die 22-Jährige zu töten, teilte die Polizei mit. Der Täter hatte zwei Schusswaffen und ein Jagdmesser dabei. Christina Grimmie war 2014 im Finale von „The Voice“ und sang sich auf Platz drei.

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Tel Aviv: Drei Menschen starben bei Terroranschlag

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der Tatort zweier palästinensischer Terroristen war der Sarong-Park – gegenüber des Militärhauptquartiers und des Verteidigungsministeriums – in der israelischen Großstadt Tel Aviv. Die Attentäter eröffneten plötzlich das Feuer und schossen um sich. Mindestens drei Menschen starben, vier weitere wurden schwer verletzt. Einer der Schwerverletzten schwebt in Lebensgefahr. Augenzeugenberichten zufolge waren die Terroristen elegant gekleidet. Zwei Terroristen konnten verhaftet werden, nach einem möglichen Dritten wird noch gefahndet, teilte die Polizei in Tel Aviv mit.

Bei einer Vielzahl von Anschlägen wurden seit Oktober 2015 bis heute 32 Israelis ermordet. Außerdem starben mehr als 200 Palästinenser, die meisten von ihnen verübten Anschläge. Der Auslöser dieser Gewaltwelle war ein Streit um die Gebets- und Besuchsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem (wir berichteten). Möglicherweise stand der Anschlag in Tel Aviv im Zusammenhang mit dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan, der am Mittwoch begann.

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Hamburg: Unbekannter schoss in Hamburg auf Autofahrer und Radler – ein Toter

Symbolfoto: © burntimes

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In Hamburg hat ein Unbekannter auf Autofahrer und einen Radfahrer geschossen und ihn dabei getötet. Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 16.40 Uhr in Neu-Allermöhe. Dort wurde der rund 30 Jahre alte Radfahrer in Höhe der Einmündung zum Allermöher Badesee von mehreren Schüssen getroffen und tödlich verletzt. Er trug, nach Angaben der Polizei, lediglich eine Badehose. Der Radfahrer wurde mindestens 20 Mal am Kopf und in den Rücken getroffen. Der Täter flüchtete unerkannt. Jugendliche, die vom Badesee kamen, entdeckten den leblosen und blutverschmierten Radfahrer und alarmierten die Rettungskräfte. Die herbeigeeilten Rettungskräfte versuchten vergeblich den Mann zu reanimieren.

Die Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Die Polizei sucht nach dem Täter, der zwischen 20 und 25 Jahren alt sein, kurze helle Haare hat und 1,75 groß sein soll. Er trug Shorts, ein weißes T-Shirt und ein dunkles Basecap. Die eingeleitete Fahndung verlief bis Sonntagabend ergebnislos. Eine Autofahrerin, die zur Tatzeit zusammen mit ihrem sechs Jahre alten Sohn auf der Brücke in einem Auto unterwegs war hatte Glück, weil sie stoppen musste, um ein anderes Fahrzeug auf der Brücke vorbeizulassen. Anschließend begann der Unbekannte zu schießen. Eine Kugel traf den linken Reifen des Autos. Die Frau gab Gas und flüchtete einhundert Meter. Sie und ihr Kind blieben unverletzt. Die Jugendlichen, die Zeugen des Vorfalls wurden, brachen in Tränen aus und erlitten einen schweren Schock und wurden von Seelsorgern im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift betreut.

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