Schießerei in Diskothek in Konstanz am Bodensee: Zwei Tote

Symbolfoto: © burntimes

In Konstanz am Bodensee hat sich am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr eine Schießerei in der Diskothek „Grey“ ereignet. Ein Türsteher und der Täter kamen ums Leben. Nachdem der Türsteher einen 34-jährigen Mann nicht hinein ließ, fuhr dieser nach Hause und bewaffnete sich mit einem Sturmgewehr vom Typ M-16. Anschließend tötete er den Türsteher und schoss wahllos in der Diskothek um sich. Drei Personen wurden schwer verletzt. Zum Tatzeitpunkt war die Diskothek sehr voll. Die Polizei teilte am Sonntag mit, dass es sich bei dem Täter um den Schwiegersohn des Besitzers der Diskothek handelt. Der Mann war aufgrund von mehreren anderen Delikten polizeibekannt. Es handelt sich nicht um eine politisch motivierte Tat. Der Schütze selbst wurde von der angerückten Polizei angeschossen und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Bei ihm handelt sich um einen Iraker, der seit 15 Jahren in Konstanz lebte. Bei dem verwendeten Gewehr handelt es sich um ein Kriegsgewehr. Der Täter muss gewusst haben, wie die Waffe funktioniert und wie man ein Magazin wechselt. Alleine der Besitz einer M-16 ist schon ein Verbrechen, teilte die Polizei mit. Am Sonntagabend teilte die Polizei mit, dass der Auslöser der Schüsse ein Familienstreit war.

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Beziehungsdrama in Gmund am Tegernsee: Polizei nach Schießerei im Großeinsatz

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im bayerischen Gmund am Tegernsee hat sich am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr im Schlanderweg eine Schießerei ereignet. Daraufhin eilten Polizisten und ein Sondereinsatzkommando zum Tatort. Eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt in einer Nachbarwohnung aufgefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau rettete sich selbst zu den Nachbarn. Die Polizei entdeckte in der gemeinsamen Wohnung die Leiche eines 78-jährigen Mannes. Polizeiangaben zufolge handelt es sich um ein Ehepaar. Die Straßen zwischen Gmund und Rottach-Egern sind voll gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass vieles auf einen erweiterten Suizid hindeutet, bei dem der 78-Jährige zunächst auf seine Ehefrau schoss und anschließend sich selbst richtete. Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

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Florida: 45-Jähriger tötet nach Kündigung fünf Arbeitskollegen und sich selbst

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Ein Mann hat im US-Bundesstaat Florida, in Orlando, fünf frühere Arbeitskollegen und sich selbst getötet. Wenige Wochen vor dem Zwischenfall war dem Mann von der Firma, die sich auf Wohnmobil-Bauteile spezialisiert hat, gekündigt worden. Der Mann tauchte mit einer Schusswaffe und einem Messer bewaffnet an seinem ehemaligen Arbeitsplatz auf und schoss um sich. Er war offenbar aufgebracht über die Kündigung. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass der Täter einer Terrororganisation angehörte. Der 45-Jährige hatte 2014 einen Kollegen am Arbeitsplatz geschlagen. Unter den Todesopfern soll sich auch der Geschäftsführer befinden.

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Referendum in der Türkei: Ja-Lager siegt – Erdogan will nun die Todesstrafe einführen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der türkische Ministerpräsident trat am Sonntagabend vor die Presse und teilte mit, dass beim Referendum 51,3 Prozent der Wahlberechtigten mit „Ja“ abgestimmt haben. Damit liegen die Befürworter mit 1,3 Millionen Stimmen vor den „Nein“-Sagern. Präsident Erdogan bedankte sich für die Abstimmung und teilte am Abend mit, dass er unter anderem die Wiedereinführung der Todesstrafe auf die Tagesordnung setzen wird. Er selbst sprach von einer historischen Entscheidung, die zu einem neuen Präsidialsystem führen wird. Die größte türkische Oppositionspartei CHP hat das Ergebnis angezweifelt und forderte eine Neuauszählung. Der Grund ist, dass Wahlzettel auf denen weder „Ja“ oder „Nein“ angekreuzt wurde, mit „Ja“ gezählt wurden. Die kurdische Oppositionspartei HDP zweifelte das Ergebnis ebenfalls an und teilte mit, dass das Ergebnis von unabhängiger Seite geprüft werden muss.

Das Referendum wurde von einem blutigen Zwischenfall überschattet. Im mehrheitlich kurdischen Dorf Yabanardi kam es zu einer Schießerei im Wahllokal, bei der drei Menschen ums Leben kamen.

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Silvester-Terror in Istanbul: Mindestens 39 Menschen starben bei Angriff auf Nachtclub

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach dem Angriff auf eine Silvesterangriff in Istanbul ist der Attentäter weiterhin auf der Flucht. Bei dem Terrorangriff starben mindestens 39 Menschen – darunter 15 Ausländer. Außerdem wurden 69 Menschen zum Teil schwer verletzt. Vier der Verletzten befanden sich Sonntagabend in einem kritischen Zustand. Der Angriff ereignete sich in der Türkei um 1.15 Uhr (Ortszeit). Der Anschlag ereignete sich im bekannten und luxuriösen Club Reina, der sich im europäischen Stadtteil Ortaköy befindet. Der Angreifer betrat den Club mit einem Mantel und Hosen bekleidet und eröffnete sofort das Feuer aus einem Sturmgewehr. Vor dem Verlassen des Clubs soll sich der Attentäter umgezogen haben.

Der Gouverneur von Istanbul erklärte, dass die verwendete Waffe eine große Reichweite hatte. Am Eingang des Clubs tötete der Terrorist zunächst einen Polizisten und einen Zivilisten. Anschließend stürmte er in den Innenraum des Clubs und schloss wahllos um sich. Zu diesem Zeitpunkt feierten etwa 600 Menschen in dem Club den Jahreswechsel. Weltweit reagierten Politiker und Regierungen mit Entsetzen und Anteilnahme auf den Anschlag. US-Präsident Barack Obama sprach der Türkei sein Beileid aus und bot den türkischen Behörden die Unterstützung des Nato-Partners an. Das Auswärtige Amt teilte in der Nacht zu Sonntag mit: „Wir sind tief bestürzt und trauern mit den Menschen in Istanbul.“

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Schüsse vor Einkaufzentrum in Houston: Neun Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In der texanischen Stadt Houston hat ein Rechtsanwalt am frühen Montagmorgen um 6.30 Uhr (Ortszeit) das Feuer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eröffnet. Er verletzte insgesamt neun Menschen und gab mindestens 30 Schüsse ab, bevor er von herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde. Nachdem die Polizisten auf dem Parkplatz ankamen, eröffnete der Rechtsanwalt sofort das Feuer, das die Polizei erwiderte. Als Tatmotiv geht die Polizei von Schwierigkeiten in der Kanzlei aus, in der der Täter arbeitete. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eines der Opfer befand sich auch am Montagabend noch in einem kritischen Zustand.

Erst am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein junger Mann in einem Einkaufszentrum im Bundesstaat Washington fünf Menschen erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die Polizei sucht derzeit noch nach dem Motiv des Mannes. Nach Angaben des FBI gibt es bisher keinerlei Informationen, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen.

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Terroralarm in München: Mindestens neun Tote

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitagabend hat sich in München ein Terrorakt ereignet. Am Münchener Olympia-Einkaufszentrum fielen Schüsse. Es gab mindestens neun Tote. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und hat den Hauptbahnhof evakuiert. Der S- und U-Bahn-Verkehr wurde eingestellt. Die Polizei wird noch die ganze Nacht zu Samstag die Lage sichern. Die Münchener wurden aufgefordert nicht auf öffentliche Plätze zu gehen, sondern Zuhause zu bleiben und die Türen zu schließen. Außerdem wurde die Anti-Terror-Einheit GSG 9 angefordert. Um 17.50 Uhr meldeten sich erste Zeugen, die über eine Schießerei berichteten. Ob es einen oder mehrere Täter gibt ist noch unklar. Ebenfalls ist noch nicht bekannt welchen Hintergrund die Tat hat. Die Polizei schließt weder eine islamistische, noch eine rechtsextreme Tat aus. In einem Video eines Augenzeugen ist ein möglicher Täter zu sehen, der deutsch mit bayerischem Akzent sprach und sich ausländerfeindlich äußerte. Bei dem Täter handelte es sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner, der sich in psychologischer Behandlung befand. Dieser junge Mann hatte sich am Freitagabend gegen 22 Uhr vor den Augen von Polizisten mit einem Kopfschuss selbst getötet. Es könnte sich um einen der Täter handeln, der sich selbst tötete. Die Polizei prüft zur Zeit, ob die Person an der Tat beteiligt ist.

Bundespräsident Joachim Gauck meldete sich zu Wort und sagte, dass ihn der Angriff in München zutiefst entsetzt und er in Gedanken bei allen Opfern und allen Angehörigen ist, die um einen geliebten Menschen fürchten oder trauern.

Das Sommerfestival Tollwood wurde in München aufgrund der Ereignisse am Freitagabend abgebrochen. Nach wie vor gibt die Polizei keine Entwarnung, bittet meidet die Öffentlichkeit. Wenn ihr in einem Gebäude oder auf einer Veranstaltung seid (Konzert oder Ähnliches): Bleibt auf der Veranstaltung!

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Baton Rouge: Unbekannter erschießt drei Polizisten

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im US-Bundesstaat Louisiana hat ein Unbekannter das Feuer auf mehrere Polizisten eröffnet. Mindestens drei Polizisten kamen bei der Schießerei ums Leben und weitere Beamte wurden teils schwer verletzt. In der betroffenen Stadt hatte am 5. Juli ein weißer Polizist den 37-jährigen schwarzen CD-Verkäufer Alton Sterling getötet (wir berichteten). Anschließend kam es zu landesweiten Protesten gegen die Polizeigewalt. Am Sonntagmorgen (Ortszeit) ging der mit einem Gewehr bewaffnete Mann eine Straße entlang. Nach Angaben des amerikanischen Fernsehsenders CNN wurden insgesamt sieben Beamte angeschossen, von denen drei ums Leben kamen. Der mutmaßliche Täter war mit einem Gewehr bewaffnet. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Der Täter wurde nach Angaben des Bürgermeisters selbst mindestens von zwei Kugeln getroffen. Fernsehaufnahmen zeigten, wie Polizisten das Feuer erwiderten und Passanten beschützten.

Erst vor wenigen Tagen wurden bei einer Demonstration in Dallas fünf weiße Polizisten gezielt von einem Heckenschützen aus einem Parkhaus heraus erschossen.

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Frankfurt am Main: Psychiatrie-Patient schießt mit Polizeiwaffe um sich

Symbolfoto: © burntimes

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Ein Patient der Psychiatrie in Frankfurt am Main hat am frühen Dienstagmorgen einem Polizisten die Dienstwaffe entrissen und um sich geschossen. Der 33-Jährige wurde zuvor wegen akuter Suizidgefahr zwangseingewiesen. Am Dienstagmorgen um 3 Uhr alarmierten die Mitarbeiter des Psychiatrischen Klinikums die Polizei, weil der Patient sehr aggressiv war. Nachdem die Beamten das Zimmer des Patienten betraten wurden sie sofort angegriffen. Einer der Beamten wurde gewürgt und dabei wurde ihm seine Dienstwaffe entrissen. Der 33-jährige Patient feuerte im Zimmer sowie auf dem angrenzenden Flur ein ganzes Magazin (15 Schuss) leer. Die anderen Beamten konnten die Schüsse nicht erwidern, weil sich 10 bis 15 Personen in der Nähe des Patienten aufhielten und es unübersichtlich gewesen sei, teilte der Polizeisprecher mit. Einem der Polizisten wurde mehrfach ins Bein geschossen, ein Mitarbeiter der Psychiatrie erlitt Schussverletzungen am Arm. Der Patient schoss sich auch selbst in den Fuß. Zahlreiche Polizeikräfte schafften es schließlich den aggressiven Mann festzunehmen.

Der Mann wurde zuvor von Polizisten im Frankfurter Stadtteil Bockenheim aufgegriffen, weil er sich das Leben nehmen wollte. Wie genau es dem 33-Jährigen im Klinikum gelang dem Polizisten die Dienstwaffe zu entnehmen ist noch unklar. Möglich ist, dass sich der Sicherheitsmechanismus bei der Rangelei am Boden gelöst hatte.

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Orlando: 50 Tote nach Schießerei in Club

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Bei einer Schießerei in einem Schwulen- und Lesbenclub im US-Bundesstaat Orlando sind nach Angaben der örtlichen Polizei zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Polizeiberichten zufolge war der Täter mit einem Gewehr in der Nacht zu Sonntag gegen 2 Uhr in den Club eingedrungen und hatte plötzlich um sich geschossen. Der Schütze selbst ist tot, bestätigte die Polizei. Deutlich mehr als 100 Menschen wurden dabei getroffen. Der Bürgermeister geht von mindestens 50 Todesopfern aus. Insgesamt wurden 42 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert. Der Mann verbarrikadierte sich schließlich in dem Club und nahm mehrere Geiseln. Berichte, denen zufolge der Täter eine Bombe bei sich trug, haben sich nicht bestätigt. Gegen 5 Uhr teilte die Polizei mit, dass die zu hörende Explosion von Spezialeinsatzkräften ausgelöst wurde. Möglicherweise wurde damit der Sturm des Clubs eingeleitet. Der Club „Pulse“ sendete gegen 2 Uhr einen Facebook-Post mit den Worten: „Verlasst Pulse und rennt“. Die Hintergründe zu der Tat sind noch unklar. Zum Tatzeitpunkt befanden sich an die 100 Menschen in dem Club. Ermittlungen wegen Terrorverdachts wurden eingeleitet.

Erst vor einem Tag wurde die 22-jährige US-Pop-Sängerin Christina Grimmig bei einer Autogrammstunde, nach ihrem Konzert in Florida von einem geistig verwirrten Mann erschossen. Der 27-jährige Mann soll extra aus Florida angereist sein, um die 22-Jährige zu töten, teilte die Polizei mit. Der Täter hatte zwei Schusswaffen und ein Jagdmesser dabei. Christina Grimmie war 2014 im Finale von „The Voice“ und sang sich auf Platz drei.

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