Bremerhaven: Betrunkener bricht Helfer im Rettungswagen mehrere Knochen

Symbolfoto: © burntimes

Ein betrunkener Patient verhielt sich in Bremerhaven zunächst noch ruhig auf dem Weg ins Krankenhaus. Plötzlich griff der 27-jährige Patient einen 36-jährigen Einsatzbeamten des Rettungsdienstes an, der sich während des Transports um den Patient kümmerte. Der Sanitäter wurde geschubst, ging zu Boden und anschließend trat der 27-Jährige mit seinen Füßen noch weiter auf ihn ein. Dabei erlitt der Helfer mehrere Knochenbrüche und musste anschließend selbst im Krankenhaus behandelt werden. Der Fahrer des Rettungswagens setzte einen Notruf ab. Die Polizei eilte zu dem Rettungswagen und überwältigte den Gewalttäter. Gegen den 27-Jährigen werden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Zwischenfall ereignete sich bereits Anfang der Woche, wurde aber erst am Donnerstag bekannt. Der Sanitäter liegt noch immer im Krankenhaus.

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Unfall auf der A7 bei Kassel: Keine Rettungsgasse gebildet – Sanitäter laufen zwei Kilometer zu Fuß zur Unfallstelle

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Auf der Autobahn 7 bei Kassel hat sich am Freitagabend ein Verkehrsunfall ereignet. Es bildete sich in kürzester Zeit ein Rückstau von sechs Kilometern Länge. Die Verkehrsteilnehmer hatten keine Rettungsgasse gebildet, sodass die Einsatzkräfte nicht motorisiert zum Unfallort kamen. Die Rettungskräfte liefen in Folge zwei Kilometer zu Fuß zur Unfallstelle und sperrten die Autobahn. Anschließend kamen die Einsatzfahrzeuge notgedrungen aus der entgegengesetzten Richtung zur Unfallstelle gefahren. Am Freitag hatte ein Autofahrer beim Auffahren auf die A7 am Autobahnkreuz Kassel-Mitte einen LKW gestreift und war dadurch ins Schleudern gekommen und mit einem weiteren PKW zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand.

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Gelsenkirchen: Rettungssanitäter wurden bei Einsatz verprügelt

Symbolfoto: © burntimes

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Aufgrund eines medizinischen Notfalls an der Bismarckstraße im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen, am Sonntagmorgen um 1 Uhr, sollte eine weibliche Person mit dem Rettungstransportwagen einem Krankenhaus zugeführt werden. Als die Rettungssanitäter zum Rettungswagen zurückkehrten, um eine Trage und einen Tragstuhl zu holen, tauchten drei Männer auf und liefen auf die Helfer zu. Gemeinsam schlugen und traten die Männer auf einen der Rettungssanitäter ein, auch als er zu Boden ging. Der Rettungssanitäter erlitt Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an den Beinen. Beide Sanitäter flüchteten vom Einsatzort zu einer nahe gelegenen Tankstelle. Von dort aus wurde die Polizei verständigt. Die Angreifer gaben zu Protokoll, dass einer der Helfer eine „ehrverletzende Äußerung“ von sich gegeben hatte. Die Patientin, weswegen die Rettungswagen anrückte, wurde von der Familie schließlich selbst ins Krankenhaus gebracht.

Der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen meldete sich zu Wort und sprach von einer verabscheuungswürdigen Tat. Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden eingeleitet.

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Donau: Zwei Kinder werden von Strömung erfasst –– 23-jähriger Notfallsanitäter rettet beide Kinder und kommt selbst ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

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Das Rote Kreuz in Österreich trauert um einen 23-jährigen Notfallsanitäter. Ein furchtbarer Einsatz hat dem jungen Mann am späten Freitagnachmittag das Leben gekostet. Der ehrenamtliche Notfallsanitäter der Rotkreuz-Bezirksstelle Hollabrunn war privat im Aubad Stockerau unterwegs und sah, wie zwei Kinder im Alter von 6- und 12 Jahren von der starken Strömung der Donau mitgerissen wurden und in Folge unter Wasser gerieten. Der 23-Jährige zögerte keinen Moment und stürzte sich in die Fluten. Die dramatische Rettungsaktion gelang – er zog beide Kinder aus der Strömung, sodass sie gerettet werden konnten.

Anschließend verließen den 23-Jährigen die Kräfte und er wurde selbst von einem starken Strudel erfasst. Er konnte sich nicht mehr befreien. Die alarmierten Einsatzkräfte suchten längere Zeit nach dem 23-Jährigen und fanden ihn schließlich unter Wasser und zogen ihn sofort ans Land. Trotz eines Großeinsatzes mit Feuerwehr, Hubschrauber und drei Notärzten verlieren die Ärzte den Kampf um sein Leben, teilte das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) mit. Wiederbelebungsversuche vor Ort scheiterten.

Der Präsident des ÖRK sagte: „Der 23-jährige Notfallsanitäter hat das wertvollste gegeben, was ein Mensch im Dienst der Nächstenliebe geben kann. Er hat sein Leben gegeben, damit zwei Kinder weiterleben dürfen. Robert ist zu einem leuchtenden Stern der Menschlichkeit geworden. Er war menschlich, menschlich bis zuletzt. Aus Liebe zum Menschen.“

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