S-Bahn-Unglück im Berufsverkehr in Barcelona: Mindestens 48 Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Bei der Einfahrt eines Zuges in den Bahnhof França hat sich am Freitagmorgen im Berufsverkehr, um 7.15 Uhr, im spanischen Barcelona ein S-Bahn-Unfall ereignet. Der aus Sant Vicenç de Calders kommende Zug prallte frontal auf einen Prellbock. Insgesamt wurden 48 Passagiere verletzt, fünf von ihnen schwer – darunter auch der Zugführer. 18 Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Zum Unfallzeitpunkt standen offenbar viele Menschen in der S-Bahn, weil der Zug überfüllt war. Die Unfallursache st noch unklar. Ermittlungen wurden aufgenommen. Die Kabine des Zugführers wurde nach dem Unfall von der Feuerwehr mit Planen abgedeckt. Diese wurde eingedrückt und bei dem Unfall völlig zerstört.

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Duisburg: 300 Gaffer behindern Rettungseinsatz nach Unfall – Polizei setzt Diensthund ein

Symbolfoto: © burntimes

Rund 300 Gaffer haben am Montagnachmittag gegen 16 Uhr im nordrhein-westfälischen Duisburg, in der Wanheimer Straße einen Rettungseinsatz behindert. Zuvor waren eine Straßenbahn und ein Peugeot kollidiert. Der 53-jährige Autofahrer wurde in seinem Peugeot eingeklemmt und schwer verletzt. Um dem Mann helfen zu können, musste die Polizei mit Hilfe eines Diensthundes die Schaulustigen zurückhalten und hinter eine Absperrung drängen. Die herbeigeeilten Einsatzkräfte konnten das Unfallfahrzeug aufgrund der Vielzahl der Schaulustigen zunächst gar nicht erkennen.

Der Autofahrer wollte auf der Straße wenden und hatte dabei die parallel neben ihm fahrende Straßenbahn der Linie 903 übersehen, die er zuvor überholt hatte. Der 37-jährige Straßenbahn-Fahrer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht verhindern. Das Auto wurde etwa 20 Meter weit geschoben. Weil die Oberleitung beschädigt wurde und der Strom ausfiel, musste die Straßenbahn von der Feuerwehr zurückgeschoben werden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden von lauten abfälligen Rufen der Schaulustigen begleitet.
Die Wanheimer Straße war am Montag zwischen 16 und 18 Uhr in Richtung Innenstadt gesperrt.

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Ermordete 19-jährige Studentin in Freiburg: 17-Jähriger festgenommen

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Ein gefärbtes Haar hat den Durchbruch im Fall der vergewaltigten und gewaltsam ermordeten 19-jährigen Studentin in Freiburg gebracht. Das am Tatort aufgefundene Haar war 18,5 Zentimeter lang und blond gefärbt. Der Sexualmord konnte am Samstag dadurch weitgehend aufgeklärt werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 17-jährigen unbegleiteten Flüchtling aus Afghanistan. Er war im November 2015 alleine aus Afghanistan eingereist. Der junge Flüchtling wohnte bei einer Familie im Freiburger Osten, die bereits vernommen wurde. Eine DNA-Probe hat den Tatverdacht in der Nacht zu Samstag bestätigt.

Der dringend Tatverdächtige, der inzwischen seine auffällige Frisur etwas veränderte, fiel einer Polizeistreife in Littenweiler auf. Er sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Eine Überwachungskamera in einer Straßenbahn der Linie 1 der Freiburger Verkehrs-AG hat die Ermittler der eingerichteten Sonderkommission auf die Spur des Tatverdächtigen geführt. Er stieg in der Tatnacht am 16. Oktober um 1.57 Uhr am Bertoldsbrunnen in die S-Bahn ein und fuhr bis zur Endhaltestelle Lassbergstraße in Littenweiler.

Die Frau war nachts von einer Party nicht heimgekehrt. Sie ist später ertrunken am Dreisamufer auf Höhe des SC-Stadions in Freiburg aufgefunden worden. Bei der Untersuchung der Leiche wurden körperliche Spuren entdeckt, die auf ein Gewalt- und Sexualverbrechen hindeuteten. Eine Obduktion ergab schließlich, dass die 19-Jährige vergewaltigt wurde. Ob die Medizinstudentin ertränkt wurde ist unklar.

Der Tatverdächtige hat bisher noch keine Angaben zu der Tat gemacht. Zur Zeit wird auch überprüft, ob ein Zusammenhang mit dem Mord an der 27-jährigen Joggerin besteht. Im Endinger Fall konnte bisher noch keine verwertbare DNA gesichert werden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den zwei Fällen, um verschiedene Täter handelt.

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Schweres Tram-Unglück in London: Sieben Tote, 51 Verletzte und eine Festnahme

Symbolfoto: © Marvin Siefke  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Im Süden der britischen Hauptstadt London hat sich am Mittwochmorgen an einer Kreuzung kurz vor dem Tunnel im Stadtteil Croyden ein schweres Straßenbahn-Unglück ereignet. Die Bahn entgleiste aus noch unklaren Gründen. Mindestens sieben Passagiere starben, 51 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei teilte mit, dass der Zugführer festgenommen wurde. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Feuerwehr musste mehrere eingeklemmte Passagiere aus zwei umgestürzten Waggons der Straßenbahn befreien. Die Londoner S-Bahn verbindet mehrere Vorstädte im Süden der Stadt miteinander. Jedes Jahr nutzen die Straßenbahn mehrere Millionen Menschen. Das Schienennetz wurde erst im Jahr 2000 in Betrieb genommen. Londons Bürgermeister sprach den Angehörigen des Zugunglücks sein Mitgefühl aus.

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Anti-Terror-Einsatz in Belgien: Letzte Nacht wurden bei 19 Razzien 16 Menschen verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach den Terroranschlägen in Paris mit 130 Toten und 350 Verletzten haben sich die Ermittlungen nach Brüssel verlagert. In Brüssel herrscht seit Tagen Ausnahmezustand. Es fahren keine U-Bahnen, öffentliche Gebäude sind geschlossen und Veranstaltungen fallen aus. Die Polizei jagt den Paris-Attentäter Salah Abdeslam und versucht die ganze Stadt vor drohenden Terroranschlägen zu beschützen. Der 26-jährige Salah Abdeslam wird mit internationalem Haftbefehl weltweit gesucht. Er befindet sich nicht unter den Festgenommenen. Bei den 19 Hausdurchsuchungen im Großraum von Brüssel wurden weder Waffen noch Sprengstoff gefunden, teilte die Polizei in einer Pressekonferenz mit. Der Drahtzieher der Terroranschläge, Abdelhamid Abaaoud, wurde letzte Woche bei einem Anti-Terror-Einsatz nach siebenstündigem Schusswechsel getötet. Salah Abdeslam soll in einem BMW von Belgien aus über die Autobahn in Richtung Deutschland geflüchtet sein. Die Autobahn verbindet Lüttich mit Aachen.

In der Nacht zu Montag wurden bei 19 Razzien insgesamt 16 Menschen im Großraum von Brüssel verhaftet. Es kam sogar zu einer Schießerei in der Gemeinde Molenbeek. Als ein Fahrzeug unvermittelt auf die Polizisten zufuhr gaben die Beamten zwei Schüsse ab. Der verletzte Fahrer flüchtete wurde aber wenig später von der Polizei gestellt. Trotzdem gilt in Brüssel nach wie vor die höchste Terrorwarnstufe, sodass auch am Montag das öffentliche Leben in weiten Teilen stillsteht. Seit drei Tagen fahren in Brüssel keine U-Bahnen. Nur Busse und Straßenbahnen fahren unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Am Montag blieben auch Schulen, Universitäten und Kindergärten geschlossen. Einige Firmen blieben ebenfalls geschlossen. Alle Sportereignisse wurden abgesagt.

Brüssel bleibt auch nach der Polizeiaktion in der vergangenen Nacht weiter in Alarmbereitschaft. Außerdem läuft der Anti-Terror-Einstz auch am Montag weiter.

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Terrorismus: Belgien hat für Brüssel die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen

Symbolfoto: © burntimes

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In Brüssel fahren keine U-Bahnen mehr und auch sonst ist das öffentliche Leben größtenteils zum Erliegen gekommen an diesem Samstag. Auch Konzerte und Fußballspiele in Brüssel wurden abgesagt. Öffentliche Gebäude blieben geschlossen. Der Grund sind Hinweise auf bevorstehende Terroranschläge. Die belgische Regierung hat in Brüssel die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Der belgische Premierminister erklärte am Samstagnachmittag, dass es konkrete Pläne für ein unmittelbar bevorstehendes Attentat gibt. Aus diesem Grund wurde auch der U-Bahn-Verkehr eingestellt. Erst am Sonntagnachmittag ab 15 Uhr sollen die Bahnen wieder planmäßig verkehren, teilte der Betreiber Stib mit. Busse und Straßenbahnen fahren unter deutlich erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Das Ziel der Terroranschläge sollten demnach ein Einkaufszentrum und der öffentliche Nahverkehr gewesen sein.

Die Polizei in Belgiens Hauptstadt Brüssel teilte mit, dass bei einer Wohnungsbuchung am Freitag mehrere Waffen gefunden worden sind. Die Person, bei der die Waffen gefunden wurden, steht im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris. In Brüssel leben mehr als eine Million Menschen. Das nationale Krisenzentrum forderte alle Menschen im Großraum von Brüssel auf Plätze mit vielen Menschen zu meiden. Letzte Woche Freitag wurden bei einem Terroranschlag von islamistischen Terroristen 130 Menschen in der französischen Hauptstadt Paris getötet.

Belgien steht seit dem Terror in Paris im Mittelpunkt der Ermittlungen. Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, lebte in der belgischen Gemeinde Molenbeek. Er starb am Mittwoch bei einem Anti-Terror-Einsatz von französischen Spezialeinheiten in Paris (wir berichteten). Der Terrorist plante in Paris bereits weitere Anschläge.

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Berlin: Rechtsextremist uriniert auf Migrantenkinder in S-Bahn

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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In Berlin hat sich, wie erst am Montag bekannt wurde, bereits am Samstagabend in einer S-Bahn ein rechtsextremistischer Zwischenfall im Bereich des Bahnhofs Frankfurter Allee ereignet. Zwei Männer aus Neukölln stiegen am S-Bahnhof Landsberger Allee in die S-Bahn ein und haben anschließend eine Frau und ihre beiden Kinder mit fremdenfeindlichen Sprüchen beleidigt. Anschließend hat einer der beiden Männer sich entblößt und in der S-Bahn auf die Kinder uriniert. Augenzeugen alarmierten über Notruf die Polizei. Die Täter konnten schnell ermittelt werden und an der Haltestelle Frankfurter Allee von der bereits wartenden Polizei festgenommen werden. Sie waren in der Vergangenheit bereits des öfteren durch rechtsextreme Straftaten aufgefallen, teilte die Bundespolizei mit. Die beiden 32- und 37-jährigen Männer wurden von der Polizei nach der Tat zunächst verhaftet. Nach der Feststellung der Personalien konnten die stark alkoholisierten Männer wieder gehen. Gegen sie wurden wegen Beleidigung, Körperverletzung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole Ermittlungen eingeleitet. Die Berliner S-Bahn reagierte auf den Vorfall und sprach gegen beide Männer ein einjähriges Beförderungsverbot aus. Das Unternehmen bedankte sich bei den Augenzeugen für ihren Einsatz.

Die Polizei sucht nun unter Hochdruck nach den Opfern. Es handelt sich um ein eine Frau mit zwei Kindern im Alter von etwa fünf und 15 Jahren, die aus Osteuropa kommen sollen. Sie verblieben nach dem Vorfall in der S-Bahn. Berlins Innensenator Frank Henkel meldete sich zu Wort und sagte, dass ihm der Kragen geplatzt sei, als er gelesen habe, dass so etwas mitten in der Stadt passiert sei.

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Sturm Niklas richtet schwere Schäden an –– Bahnverkehr vielerorts lahmgelegt

Symbolfoto: © Thomas Max Müller  | pixelio.de

Symbolfoto: © Thomas Max Müller | pixelio.de

Das Sturmtief „Niklas“ weht mit extrem starken Orkanböen von bis zu 150 Stundenkilometern über Deutschland hinweg. Auf der für Besucher gesperrten Zugspitze wurden Böen von bis zu 192 Stundenkilometern gemessen. Es handelt sich um einen der stärksten Stürme der letzten Jahre, sagte Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst. Mindestens drei Menschen sind in Deutschland durch den Sturm ums Leben gekommen. In Nordrhein-Westfalen wurde am Dienstmorgen um 11 Uhr der öffentliche Nahverkehr eingestellt, weil die Schienen durch umstürzende Bäume vielerorts blockiert waren. Am Abend teilte die Deutsche Bahn mit, dass sie versucht den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen schrittweise wieder aufzunehmen. Regionalzüge und S-Bahnen sollen dann schrittweise wieder verkehren. Es sei in Nordrhein-Westfalen aber weiterhin mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Bis zum Betriebsbeginn am Mittwochmorgen möchte die Bahn wieder im Takt sein. Am Dienstagabend um kurz vor 20 Uhr wurde auch in Berlin und Brandenburg der Zugverkehr eingestellt. Der Bahn-Regionalverkehr in Niedersachsen ist aufgrund der schwere des Sturms ebenfalls eingestellt worden. Die Eisenbahngesellschaft Metronom meldete, dass die Bahnstrecke von Hamburg nach Bremen ebenfalls vollständig gesperrt sei. In München wurde der Hauptbahnhof geräumt. Es hatten sich Dachfenster verschoben und drohten herabzustürzen. Am Dienstagnachmittag sind zwischen Gleis 25 und 26 Teile des Dachs heruntergefallen. Die S-Bahn in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover stellte ihren Betrieb ebenfalls ein. Bei Osnabrück wurde ein Intercity mit 350 Reisenden von mehreren Bäumen getroffen. Die Bäume stürzten auf den letzten Waggon des Zuges, teilte die Bahn mit. Der Zug sprang nicht aus den Gleisen und es wurde niemand verletzt. Der Zug befand sich auf der Fahrt von Köln nach Bremen. Die Bahn betonte, dass sie die Sicherheit der Fahrgäste gewährleisten möchte und diese höchste Priorität hat.

Zu Problemen kam es auch am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main. Hier kam es zu Verspätungen, am frühen Abend sprach der Flughafenbetreiber von rund 170 ausgefallenen Starts und Landungen.

Die Stadt Duisburg hat ihre Mitarbeiter sturmbedingt früher in den Feierabend geschickt. Die Stadt teilte mit, dass alle Angestellten um 15 Uhr ihren Arbeitsplatz verlassen haben, um ohne eine Gefährdung nach Hause zu kommen.

In Rheinland-Pfalz wurden zwei Männer von einem umstürzenden Baum erschlagen. Der Baum sei auf ein Betriebsfahrzeug der Straßenmeisterei auf einer Landstraße in Montabaur gestürzt. Herbeigeeilte Rettungskräfte konnten die beiden Männer nur noch tot aus dem Fahrzeug bergen.
Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich in Groß Santersleben in der Nähe von Magdeburg. Hier wurde ein Hausbesitzer, bei dem Versuch eine bereits lockere Betonmauer zu sichern, tödlich verletzt. Er wurde von der umstürzenden Mauer regelrecht begraben, berichteten Augenzeugen.

In Garmisch-Partenkirchen wurden zwei Kajakfahrer von einem umstürzenden Baum verletzt, einer von ihnen schwer. Eine Gruppe von fünf Kajakfahrern war trotz des heftigen Unwetters am Dienstagmittag im Fluss Loisach gestartet. Die Gruppe wurde von einem Baum erfasst, der während einer Orkanböe umknickte und ins Wasser fiel. Genau in diesem Moment passierten die Kajakfahrer die Stelle. Zwei Männer im Alter von 19 und 49 Jahren wurden von dem Baum getroffen.

In mehreren Bundesländern wurden die Windkraftanlagen abgeschaltet, um nicht zu viel Strom zu produzieren. Am Mittwoch soll es windig bis stürmisch werden, jedoch nicht so schlimm wie am Dienstag. Das Gröbste ist am Mittwoch vorbei, teilte der Sprecher des DWD mit.

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Zugausfälle: Bahnchaos in Düsseldorf traf Berufsverkehr

Symbolfoto: © JP | pixelio.de

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»Der Bahnverkehr rund um den Hauptbahnhof in Düsseldorf ist am frühen Montagabend für eine Stunde komplett zum Erliegen gekommen. Aufgrund einer polizeilichen Suche wurde eine S-Bahn für eine Stunde vom Netz genommen. Die Bundespolizei suchte nach einer Person, die auf einem Fahrrad im Gleisbett gesichtet worden sein soll. Daraufhin wurde die S-Bahn-Linie 11 angehalten, die vom Hauptbahnhof in Richtung Flughafen unterwegs war, und vom Stromnetz genommen. Der Radfahrer wurde jedoch nicht gefunden. Anschließend sollte die Bahn wieder an den Strom geführt werden. Dabei kam es zu einer Überspannung in der Oberleitung. Tausende Pendler saßen am Montagabend in Düsseldorf fest. Eine Bahnsprecherin bestätigte, dass ab 17.42 Uhr für rund eine Stunde keine Züge mehr verkehrten. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn eilte herbei und begutachtete den Schaden und sorgte dafür, dass nach einer Stunde wieder erste Züge den Düsseldorfer Hauptbahnhof in Richtung Köln, Krefeld und Neuss verließen. Der Fernverkehr wurde zeitweilig um Düsseldorf herumgeleitet. Gegen 20 Uhr gab es wieder grünes Licht für fast alle Züge. Lediglich das Gleis mit der gerissenen Oberleitung konnte noch nicht befahren werden. Es soll erst in der Nacht zu Dienstag repariert werden. Die teils erheblichen Verspätungen dauerten nach Angaben der Deutschen Bahn noch bis in die Abendstunden des Montags an. Pendler saßen nicht nur in Düsseldorf, sondern auch an umliegenden Bahnhöfen wie in Krefeld oder Mönchengladbach fest.

Für die Evakuierung der rund 150 Fahrgäste wurde der Düsseldorfer Hauptbahnhof komplett gesperrt. Nach einer Stunde konnten alle Reisenden von Feuerwehr und Polizei zurück zum Hauptbahnhof geleitet werden. Dabei wurde eine Frau im Rollstuhl von Rettungskräften 250 Meter weit bis zur Schlegelstraße getragen wurde.«

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