Tödliche Irrfahrt eines LKW in Saarbrücken: Lastwagen reißt Radfahrer in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

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In Saarbrücken hat sich am Samstagabend ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Inmitten der Saarbrücker Innenstadt riss ein Lastwagen, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, einen Radfahrer mit und setzte trotzdem seine Fahrt fort und fuhr mehrmals über die Gleistrasse der Saalbahn. Die Polizei entdeckte die Leiche des 28-jährigen Radfahrers am Samstagabend an den Straßenbahn-Gleisen in der Innenstadt. Der LKW schleifte den Mann etwa 100 Meter weit mit. Nach dem tödlichen Unfall setzte der LKW-Fahrer seine Fahrt kilometerweit fort. Die Irrfahrt endete in der Nähe des Hauptbahnhofs. Dort kam der Lastwagen von der Straße ab und streifte Betonpfeiler des Postbank-Finanzcenters. Einer der Pfeiler stoppte die Todesfahrt des LKW-Fahrers. Der 25-jährige Fahrer aus Rumänien war alkoholisiert und außerdem hätte er aufgrund des Wochenendfahrverbots gar nicht unterwegs sein dürfen. Er wurde verhaftet. Der Fahrtenschreiber des Lastwagens wurde ebenfalls von der Polizei beschlagnahmt-

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung wurden gegen den 25-jährigen LKW-Fahrer eingeleitet. Er sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Die Polizei Saarbrücken bittet Zeugen des Unfalls sich zu melden.

Nachtclub-Brand in Bukarest: 27 Menschen starben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am späten Freitagabend brach im Bukarester Nachtclub „Colectiv“ ein Feuer aus. Mindestens 27 Menschen kamen dabei ums Leben. Insgesamt wurden 155 Besucher verletzt. Am Samstag schwebten noch immer zahlreiche Menschen in akuter Lebensgefahr. Eine verunglückte Feuerwerksshow war die Unglücksursache. Die Dachverkleidung und die Wände fingen Feuer, sodass mehrere Ausgänge versperrt waren. Nachdem sich der Club innerhalb kürzester Zeit mit Rauch gefüllt hatte brach eine Massenpanik aus. Vor zehn Tagen wurde der betroffene Club kontrolliert. Dabei wurde ein Mangel an qualifiziertem Personal beanstandet. Zum Unglückszeitpunkt gegen 23.00 Uhr stand die Hardrock-Band „Goodby to Gravity“ vor etwa 200 Menschen auf der Bühne. Der Sänger und der Bassist der Band wurden schwer verletzt. Der Bukarester Innenstadtsekretär Arafat sprach von der schlimmsten Tragödie dieser Art. Der ungarische Staatschef Klaus Johannis teilte auf Facebook mit, dass er erschüttert sei und es sich um einen sehr traurigen Moment für die ungarische Nation handelt. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung in mindestens 27 Fällen ein. Das Gesundheitsministerium rief die Menschen zu Blutspenden auf.

Ukraine-Krise: USA verlegen Panzer und Artillerie nach Osteuropa

Symbolfoto: © burntimes

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US-Verteidigungsminister Ashton Carter teilte am Dienstag mit, dass die NATO-Staaten in Mittel- und Osteuropa aufgerüstet werden und vorübergehend schweres Material nach Osteuropa verlegt wird. Der Minister sprach von Ausrüstung für mehrere tausend Soldaten. Eine ganze Kampfbrigade soll mit dem verlegten Material ausgestattet werden. Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Rumänien und Polen haben zugestimmt und bestätigt, dass die USA in verschiedenen Regionen Plätze für Übungen und die Ausbildung nutzen wird. Die entsprechenden Geräte sind derzeit in Deutschland stationiert. Es handelt sich um bis zu 250 Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und andere Militärausrüstung. Das Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der NATO zu erhöhen. Angesichts der russischen Vorgehensweise in der Ukraine sorgen sich die osteuropäischen NATO Staaten um ihre Sicherheit und forderten immer wieder eine deutlich erhöhte Militärpräsenz.

Die NATO hatte im Herbst 2014 den Aufbau einer sogenannten schnellen Eingreiftruppe beschlossen, die im Krisenfall innerhalb weniger Tage zum Beispiel nach Osteuropa verlegt werden soll. Die Einheit entsteht im nordrhein westfälischen Münster.

Stark betrunken und in Badehose: LKW-Fahrer fuhr in Flensburg in den Straßengraben

Symbolfoto: © burntimes

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Ein stark betrunkener 44-jähriger LKW-Fahrer war von Düsseldorf nach Dänemark unterwegs und hat in Flensburg die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren. Als die Polizei am Dienstagmorgen den Ochsenweg entlangfuhr, entdeckten die Beamten einen rumänischen Lastzug mit einem dänischen Sattelauflieger im Straßengraben. Der stark alkoholisierte Fahrer hatte den LKW nicht mehr unter Kontrolle und geriet rund zwei Kilometer vor dem Grenzübergang nach rechts von der Straße ab. Bei der Unfallaufnahme ermittelten die Beamten einen Atemalkoholwert von über drei Promille. Außerdem lenkte der 44-Jährige den LKW nur in Badehose und Badelatschen. Die Polizei bestätigte, dass der unverletzte Mann lediglich eine Badehose und Badeschlappen trug. Warum der Mann so leicht bekleidet war ist unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dass man nicht wisse, wie warm es im Führerhaus gewesen sei.

Der verunfallte Sattelzug war mit 15 Tonnen Glas beladen. Der Fahrer wurde nach dem Unfall vorläufig festgenommen und in eine Ausnüchterungszelle der Flensburger Polizei gebracht. Eine Polizeisprecherin sagte, dass es ein Wunder sei, dass es auf dem Weg von Düsseldorf nach Dänemark zu keinem schweren Unfall gekommen war.

Zur Bergung des verunfallten Sattelzuges wurde am Dienstagmittag der Ochsenweg im Verlauf der Landstraße 17 zwischen Flensburg und Harrislee gesperrt.

Zahl der Ausländer in Deutschland auf neuem Höchststand

Symbolfoto: © Dieter Schütz | pixelio.de

Symbolfoto: © Dieter Schütz | pixelio.de

»Die Zahl der Ausländer in Deutschland hat 2014 einen neuen Höchststand erreicht. Ende 2014 hielten sich fast 8,2 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Deutschland auf, bestätigte das Statistische Bundesamt. Das war die höchste jemals registrierte Zahl seit der Einführung des Ausländerzentralregisters im Jahr 1967. Nahezu jeder zehnte Mensch, der 81 Millionen Einwohner in Deutschland, stammt aus einem anderen Land. Die Mehrheit der Ausländer stammt aus Osteuropa, doch auch durch Krieg und Armut steigen die Flüchtlingszahlen. Zwischen 2013 und 2014 stieg die Zahl um 6,8 Prozent. Die Neuzugänge im Register stammen zu knapp 60 Prozent aus anderen europäischen Mitgliedsstaaten. Der größte Zuwachs ist aus Rumänien, gefolgt von Bulgarien und Ungarn zu verzeichnen. Die Anzahl der Ausländer aus nicht europäischen Staaten wuchs 2014 um fünf Prozent an. Hier hatten die Flüchtlinge aus dem Kriegsland Syrien einen großen Anteil. Die Anzahl der syrischen Kriegsflüchtlinge hatte sich auf 61.300 verdoppelt. Die Zahl der Menschen mit einem türkischen Pass ging wie bereits in den Vorjahren weiter zurück.

Die meisten der neu aufgenommenen Ausländer wohnen in Bayern (112.900), gefolgt von Nordrhein Westfalen (111.000) und Baden Württemberg (80.200).«