Familiendrama in Rosenheim: Großvater hat achtjährigen Enkel erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Im bayerischen Rosenheim hat sich am Mittwoch ein Familien-drama ereignet. Ein achtjähriger Junge ist am Mittwochmorgen erschossen worden. Die Mutter des Kindes hatte am frühen Vormittag die Polizei alarmiert und von Schüssen auf ihren Sohn berichtet. Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Jungen in eine Klinik. Die Ärzten konnten sein Leben aber nicht mehr retten. Er starb noch am Vormittag. Die Beamten entdeckten den 79-jährigen Großvater des Jungen schwer verletzt in einem nahgelegenen Waldstück. Er hatte versucht sich nach den Schüssen auf seinen Enkel selbst das Leben zu nehmen, teilte die Polizei mit. Der Großvater wurde schwer verletzt und ist bis auf weiteres nicht vernehmungsfähig, hieß es. Die Staatsanwaltschaft hat in Kooperation mit der Kriminalpolizei Rosenheim die Ermittlungen übernommen. Spezialisten sicherten im Haus der Familie Spuren. Der getötete achtjährige Junge soll im Rollstuhl gesessen haben.

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Rosenheim: Polizei findet verwahrloste 26-Jährige in Wohnung –– sie wurde möglicherweise jahrelang festgehalten

Symbolfoto: © burntimes

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Bei der Zwangsräumung der Wohnung einer 54-jährigen Frau in Rosenheim fanden die Beamten am Dienstagmorgen eine verwahrloste 26-jährige Frau vor. Sie könnte jahrelang von ihrer Mutter festgehalten worden sein. Kurz bevor es zu der Zwangsräumung kam, stürzte sich die 54-jährige Frau das Treppenhaus hinunter und fiel mehrere Stockwerke tief. Sie erlitt schwere Verletzungen und war am Dienstagabend noch nicht ansprechbar. Anschließend nahmen die Beamten die komplett heruntergekommene und verwahrloste Wohnung in Augenschein. Von schockierenden Zuständen in der Wohnung war die Rede.

Bei der Durchsuchung stießen die Beamten auf eine verschlossene Tür. Nachdem diese mit Gewalt geöffnet wurde, stießen sie auf die 26-jährige Tochter der Mieterin. Die Polizei teilte mit, dass die 26-Jährige möglicherweise jahrelang in dem Zimmer eingesperrt wurde. Ein gerufener Notarzt konnte keine Verletzungen feststellen. Mit der 26-Jährigen konnte nicht gesprochen werden, da sie nach Angaben der Polizei geistig behindert ist. Sie wurde in eine Fachklinik eingeliefert.

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen und teilte mit, dass es sich bei dem Sturz der Frau um einen Suizidversuch handelte.

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Zugriff auf der A8 bei Rosenheim: Polizei nimmt drei Terrorverdächtige fest – sie kamen aus Brüssel

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Ein Unbekannter hatte der bayerischen Polizei im Internet einen Hinweis auf einen geplanten Terroranschlag in Deutschland gegeben. Er warnte vor zwei Kosovo-Albanern, die mit einem silberfarbenen Auto mit belgischem Kennzeichen unterwegs seien. Auf der Autobahn 8 wurde kurz darauf das beschriebene silberfarbene Fahrzeug von Schleierfahndern der Polizei gesichtet und angehalten. Drei Männer wurden festgenommen, sie kamen mit dem Auto aus Brüssel. Das Landeskriminalamt hat Ermittlungen gegen die Fahrzeuginsassen eingeleitet. Es handelt sich bei den Insassen um drei Kosovaren. Sie waren mit einem in Belgien zugelassenen silberfarbenen Fahrzeug unterwegs.

Die Polizei teilte kurz nach der Festnahme mit, dass es keinen direkten Bezug zu den Terroranschlägen in Brüssel gibt. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Brüder und einen weiteren Begleiter im Alter zwischen 36 und 46 Jahren. Im Fahrzeug wurden Baupläne gefunden, die angeblich von einer Baustelle stammten, die sie betreut hatten. Außerdem stellten die Beamten 10.000 Euro Bargeld sicher. Den Transport des Geldes begründeten die Männer mit einem geplanten Autokauf. Einer der verhafteten Männer wurde per Haftbefehl gesucht, weil einer der Brüder vor der geplanten Abschiebung untergetaucht war.

Das Trio wurde am Dienstagabend zur Vernehmung nach München gebracht. Dort hat die Staatsanwaltschaft München I in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Ermittlungen gegen die Männer eingeleitet. Es besteht der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Ob gegen die Männer Haftbefehle beantragt werden, entscheidet sich am Mittwoch.

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A8 bei Rosenheim: Drogenkurier wurde festgenommen

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Auf der Autobahn 8, in Höhe der Behelfsausfahrt Wasserwiesen, bei Rosenheim konnte die bayerische Polizei am frühen Freitagmorgen um 0.15 Uhr einen Fahndungserfolg vermelden. Ein Drogenkurier wurde geschnappt. Das Landeskriminalamt teilte mit, dass 5,8 Kilogramm Kokain beschlagnahmt worden sind. Das Kokain wurde in der Mercedes-E-Klasse eines 54-jährigen Niederländers sichergestellt. Der Mann war eigener Aussage auf dem Weg in den Urlaub nach Italien. Der Fahrer wurde verhaftet und Ermittlungen vom Zollfahndungsamt München in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurden eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft beantragte gegen den 54-Jährigen einen Haftbefehl. Dieser wurde vom Amtsgericht in Rosenheim erlassen.

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Schwerer Busunfall auf B15 bei St. Wolfgang –– Autofahrer stirbt

Symbolfoto: © burntimes

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Am Mittwochabend hat sich auf der Bundesstraße 15 in der Nähe von Sankt Wolfgang gegen 21.30 Uhr ein schwerer Busunfall ereignet. Ein 27-jähriger Autofahrer aus dem Ort Dorfen war mit seinem 5’er BMW auf der B15 von Sankt Wolfgang kommend in Richtung Dorfen unterwegs. Auf der Gegenfahrbahn war ein ebenfalls 27-jähriger Fürther mit einem Bundeswehr-Bus unterwegs. Nahe Kleinschwindau geriet der Fahrer des BMW aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Bus zusammen. Beide Fahrzeuge kamen aufgrund des starken Aufpralls nach rechts von der Fahrbahn ab. Bei dem Frontalzusammenstoß erlitt der 27-jährige BMW-Fahrer tödliche Verletzungen. Seine 20-jährige Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Erding eingeliefert. Der Fahrer des Bundeswehrbusses befand sich gerade auf der Rückfahrt nach Rosenheim, von einem Flüchtlingstransport. Er wurde leicht verletzt. Sein 56-jähriger Beifahrer, ein Bundespolizist, blieb unverletzt. Nachdem der Bus von der Fahrbahn abkam fing dieser Feuer und brannte komplett aus. Der entstandene Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge rund 250.000 Euro. Die B15 blieb rund um die Unfallstelle bis Donnerstagmorgen um 2 Uhr gesperrt. Die Leitstelle löste sofort Großalarm aus, da zunächst unklar war wieviele Personen sich zum Unfallzeitpunkt in dem Bus befanden. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren an der Unfallstelle im Einsatz.

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