Schweres Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Mexiko: Mindestens 35 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Rekorderdbeben der Stärke 8,2 auf der Richterskala hat die Menschen in Mexiko in der Nacht zu Freitag im Schlaf überrascht. Es ist das stärkste Erdbeben, das sich jemals in Mexiko ereignete. Mindestens 35 Menschen kamen ums Leben und dutzende Häuser stürzten ein. Über 200 Menschen wurden teils schwer verletzt. Zeitweilig waren 1,5 Millionen Mexikaner ohne Strom. 50 Millionen der insgesamt 120 Millionen Einwohner Mexikos spürten das Erdbeben. Besonders schlimm hat es die Stadt Juchitán im Bundesstaat Oaxaca getroffen. Es gab 42 starke Nachbeben, das stärkste erreichte eine stärke von 6,1.

Das Epizentrum befand sich 140 Kilometer vom Festland entfernt, vor der mexikanischen Pazifikküste. Die Erdstöße waren rund 1.000 Kilometer weit zu spüren, auch in der Hauptstadt Mexiko-City. Die Streitkräfte wurden zur Hilfe in die Katastrophenregion entsandt.

1985 starben bei einem Erdbeben, der Stärke 8,1 auf der Richterskala, in Mexiko fast 10.000 Menschen.

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Japan: Erdbeben der Stärke 8,5 erschüttert das Land

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Vor der japanischen Küste hat ein schweres Erdbeben den Großraum Tokio erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag 700 Kilometer tief unter der Erde bei den Bonin-Inseln. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Das Erdbeben war in mehreren Landesteilen zu spüren. In Tokio wankten zahlreiche Gebäude, der Zugverkehr kam zum Erliegen. Auch der Flughafen wurde gesperrt. Die Behörden in Tokio sprachen von sehr geringen Schäden. Die Feuerwehr teilte mit, dass einige Menschen bei Stürzen während des Bebens verletzt worden sind. Das Beben ereignete sich in großer Tiefe. Das verhinderte schwere Schäden und einen Tsunami.

Im März 2011 hatte ein Erdbeben der Stärke 9 mit einem gewaltigen Tsunami den Nordosten Japans verwüstet. Damals kamen fast 20.000 Menschen ums Leben. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es anschließend zu Kernschmelzen. Japan ist eines der Länder, das von Erdbeben am stärksten gefährdet ist.

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