Bad Breisig: Dreijähriger verschwindet aus Kindergarten und ertrank in einem Teich

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Im rheinland-pfälzischen Bad Breisig ist am Montagvormittag ein dreijähriger Junge aus einem Kindergarten ausgerissen. Der kleine Junge hatte den Kindergarten durch eine unverschlossene Hintertür zunächst unbemerkt verlassen, teilte die Staats-anwaltschaft am Dienstag mit. Nach längerem Suchen wurde der Dreijährige schließlich in einem Gartenteich auf einem Nachbargrundstück gefunden. Sofort wurden Reanimations-maßnahmen eingeleitet. Der Dreijährige wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort verstarb er am Montagabend. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet und prüft, ob jemand für den Tod des Dreijährigen verantwortlich ist und ob die Aufsichtspflicht verletzt wurde. Der Kindergarten soll nun von Experten inspiziert werden und es wird über zusätzliche Sicherungsmaßnahmen beraten.

Die Stadt drückte der betroffenen Familie ihr Mitgefühl aus. Der Kindergarten bleibt nach dem tragischen Unglück bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Die Erzieherinnen und Erzieher, sowie die Eltern des kleinen Jungen werden von Seelsorgern betreut.

Rheinhessen: Verurteilter Gewalttäter nach Monaten auf der Flucht in Italien verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im vergangenen Sommer war ein verurteilter 24-jähriger Straftäter aus einer psychiatrischen Klinik im rheinland-pfälzischen Alzey geflohen. Er war im August letzten Jahres mit einem anderen Patienten durch ein offenes Fenster der Klinik geflohen und anschließend mit der Regionalbahn von Wörrstadt nach Mainz gefahren. Die Polizei veröffentlichte später Fahndungsfotos aus der Überwachungskamera der Regionalbahn. Der andere Flüchtige konnte schnell gefasst werden. Der 24-Jährige hingegen blieb verschwunden. Die Polizei teilte mit, dass der Mann bereits Ende Februar in der italienischen Hauptstadt Rom festgenommen wurde. Er befindet sich seit Mittwoch wieder in den Händen der deutschen Justiz, teilte das Landeskriminalamt mit. Er soll nun in einer anderen Fachklinik untergebracht werden. Der 24-Jährige galt aufgrund seiner psychischen Erkrankung als sehr gefährlich. Er war polizeilich mehrfach in Erscheinung getreten und wegen versuchten Mordes und versuchten Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Ludwigshafen: Zwölfjähriger versuchte zwei Mal einen Bombenanschlag auf dem Weihnachtsmarkt

Symbolfoto: © burntimes

Ein zwölfjähriger Deutsch-Iraker hat auf dem rheinland-pfälzischen Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen zwei Mal versucht eine Bombe zur Explosion zu bringen. Glücklicherweise zündete die Bombe in beiden Fällen nicht. Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen gegen das Kind eingeleitet. Verbindungen zu den Terroristen des „Islamischen Staats“ könnten bestehen, hieß es SWR-Informationen zufolge. Zuletzt hatte der Zwölfjährige am 5. Dezember in einem Gebüsch in der Nähe des Rathausplatzes einen Rucksack abgestellt, in dem sich ein Konservenglas mit einem entzündlichen Pulver befand.

Von Außen war der Behälter mit Klebeband umwickelt und mit Nägeln präpariert. Ein aufmerksamer Passant entdeckte den Rucksack und alarmierte die Polizei. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Teil der „hochbrisanten Mischung“ von Spezialkräften vor Ort gesprengt. Zuvor hatte der Junge bereits am 26. November versucht einen Nagelbomben-anschlag auf den Weihnachtsmarkt zu verüben. Der Zwölfjährige hatte jedoch beim Bau der Bombe einen entscheidenen Fehler gemacht, sodass die Bombe nicht zündete.

Ein Ermittlungsverfahren wird es gegen den Zwölfjährigen nicht geben, weil Kinder sich erst nach dem 14. Geburtstag strafrechtlich verantworten müssen. Der Fall wurde deshalb an den Generalbundesanwalt übergeben.

Hinweise auf Terroranschlag gegen Bundesliga-Spiel: IS-Mitglied wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach einem Hinweis aus Nordrhein Westfalen wurde bereits am vergangenen Freitag, wie erst am Dienstag bekannt wurde, ein mutmaßlicher Islamist im rheinland-pfälzischen Mutterstadt festgenommen. Der Asylbewerber hatte einen Terroranschlag auf ein Fußball-Bundesliga-Spiel geplant, teilten die Behörden mit. Der Mann hatte sich demnach auf einen Terroranschlag im Zusammenhang mit einem Fußballspiel in der 2. Fußball-Bundesliga vorbereitet. Der Mann wurde vergangenen Freitag von einem Spezialeinsatzkommando verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen einen Haftbefehl gegen den Mann erlassen, der seit dem in Untersuchungshaft sitzt.

Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen teilte mit, dass man anhand der Festnahme sieht, dass die Sicherheitsbehörden bundesländerübergreifend erfolgreich kooperieren. Der Verdächtige wurde vor der Festnahme über einen längeren Zeitraum überwacht. Auf den Täter aufmerksam wurden die Behörden, weil ein Insasse aus dem Gefängnis in Gelsenkirchen vor einem Terroranschlag des Mannes gewarnt hatte. Unklar ist bisher noch, um welche Art Angriffs es sich handeln sollte. Neben der Festnahme gab es auch eine Wohnungsdurchsuchung.

Schwere Unwetter: 57 Verletzte bei Southside-Festival – Veranstalter sagen Festival ab

Symbolfoto: © Janusz Klosowski | pixelio.de

Symbolfoto: © Janusz Klosowski | pixelio.de

Das Southside-Festival im baden-würtembgerischen Neuhausen ob Eck wurde am Samstagmorgen abgesagt, nachdem es am Freitagabend zu schweren Unwettern mit 57 Verletzten kam. Der Veranstalter teilte mit, dass fünf Personen stationär im Krankenhaus behandelt werden und 52 weitere Besucher leichte Verletzungen erlitten. Zunächst begann das dreitägige Festival vielversprechend mit nur leichtem Regen. Gegen 20 Uhr kam es zu Starkregen mit Hagel. Die Festivalbesucher wurden über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert das Konzertgelände sofort zu verlassen und sich in ihren Autos oder in den bereitstehenden Shuttlebussen in Sicherheit zu bringen und auf weitere Informationen zu warten. 3.000 Besucher, die ohne Auto anreisten, wurden in Notunterkünfte gebracht. Der Veranstalter gab in der Nacht zu Samstag bekannt, dass die Sicherheit der Besucher höchste Priorität hat und das Festival nicht fortgesetzt wird, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Besucher wurden gebeten ihre Heimreise anzutreten. Zahlreiche Festivalbesucher blieben mit ihren Autos, Wohnwagen und Wohnmobilen im Matsch stecken und mussten von Treckern freigeschleppt werden.

Das Southside-Festival findet traditionell zeitgleich mit dem Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel statt. Auch hier wurden bereits mehrere Konzerte am Freitag, sowie auch am Samstag abgesagt. Das Gelände war bis Sonntag witterungsbedingt nicht mehr bespielbar. Das Wasser stand teilweise kniehoch auf dem Gelände. Auch der Zeltplatz wurde regelrecht überflutet. Das Hurricane-Festival geht noch bis Sonntag. Viele Besucher nahmen die Unwetter in Scheeßel mit Humor, einige reisten aber aber auch schon vorzeitig ab.

In Rheinland-Pfalz ist am Samstag in der Nähe von Bacharach am Samstagmorgen nach einem Unwetter in eine Geröllhalde gerast und entgleist. Zehn Menschen wurden dabei verletzt. Der Lokführer erlitt schwere Verletzungen. Ein Steilhang hatte sich durch den starken Regen gelöst und rutschte auf die Bahnschienen hinab.

Ludwigshafen: Mann sticht Polizisten nieder –– Angreifer wurde niedergeschossen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Ludwigshafen ist inmitten der Innenstadt auf dem Berliner Platz am Mittwochnachmittag ein Mann mit einem Messer auf einen Polizisten losgegangen. Der Angreifer wurde von der Polizei niedergeschossen. Sowohl ein Polizist als auch der Angreifer erlitten schwere Verletzungen. Bei dem Täter handelt es sich um einen 42-jährigen Obdachlosen. Am Mittwochabend erlag der 42-jährige Töter im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Mann ohne Vorwarnung mit dem Messer auf den Polizisten losging und auf den Beamten einstach. Der Polizist war zu dem Zeitpunkt zu Fuß auf Streife in der Ludwigshafener Innenstadt. Polizeiangaben zufolge konnte der Angriff nur noch durch den Einsatz von Schusswaffengebrauch abgewehrt werden. Warum der Mann mit dem Messer auf den Beamten losging ist unklar.

Der Innenminister Roger Lewentz teilte mit, dass er entsetzt über die Vorkommnisse sei und seine Gedanken jetzt bei dem Polizisten und seiner Familie sind.

Wahlsonntag: Die Ergebnisse der drei Landtagswahlen

Symbolfoto: © Tim Reckmann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Am Sonntag fanden in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. Die ersten Hochrechnungen von Infratest dimap sehen wie folgt aus.
Baden-Württemberg (vorl. Endergebnis):
CDU: 27,0%
Grüne: 30,3%
SPD: 12,7%
FDP: 8,3%
Linke: 2,9%
AfD: 15,1%

Rheinland-Pfalz (vorl. Endergebnis):
SPD: 36,2%
CDU: 31,8%
Grüne: 5,3%
FDP: 6,2%
Linke: 2,8%
AfD: 12,6%

Sachsen Anhalt (Stand 13.03., 23.20 Uhr):
CDU: 29.8%
Linke: 16,3%
SPD: 10,6%
Grüne: 5,2%
FDP: 4,8%
AfD: 24,4%

Der große Gewinner der Landtagswahlen ist die umstrittene AfD. Sie zieht in alle drei Landtage ein und das mit zweistelligen Ergebnissen. Bei allen drei Landtagswahlen hat es eine deutlich höhere Wahlbeteiligung gegeben, als bei den vergangenen Landtagswahlen im Jahr 2011. In Sachsen Anhalt lag die Wahlbeteiligung bei 62 Prozent, in Baden Württemberg bei 70 Prozent und in Rheinland Pfalz bei 71 Prozent.

Wir aktualisieren heute den ganzen Abend über die Hochrechnungen regelmäßig.

Schrecklicher Unfall in Monzingen: Fünf junge Menschen sterben bei Kollision auf Bahnübergang

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im rheinland pfälzischen Monzingen im Landkreis Bad Kreuznach hat sich am Samstagmorgen gegen 6 Uhr ein schrecklicher Unfall zwischen einem blauen Opel Astra und einem Regionalzug auf einem Bahnübergang ereignet. Ein Regionalzug hatte in Monzingen auf dem Bahnübergang ein Auto erfasst in dem sich fünf junge Männer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren befanden. Alle fünf Insassen kamen bei der Kollision ums Leben. Das Fahrzeug wurde auf dem Bahnübergang auf der Seite getroffen. Der Regionalzug war auf dem Weg von Saarbrücken nach Frankfurt.

Der Zug erfasste das Auto seitlich mit rund 130 Stundenkilometern. Das Auto wurde durch die Kollision völlig zerstört und in mehrere Teile gerissen. Das Fahrzeug war nach der Kollision kaum noch als Auto zu erkennen. Die Trümmerteile verteilten sich auf einer Länge von 500 Metern im Umkreis des Bahnübergangs. Die Opfer stammen alle aus dem näheren Umkreis. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen beschrankten Bahnübergang handelte. Dieser Übergang wird bei Zugverkehr durch Halbschranken geschlossen. Diese Halbschranken könnten theoretisch umkurvt werden. Die Polizei teilte mit, dass geprüft wird, warum sich das Auto auf dem Bahnübergang befand und ob die Schranken geschlossen waren. Das war auch am Samstagabend noch unklar.

In dem Regionalzug befanden sich 40 Passagiere von denen niemand verletzt wurde. Der Lokführer erlitt einen Schock und wurde im Krankenhaus behandelt. Die Bahnstrecke blieb nach dem schweren Unfall stundenlang gesperrt. Die Passagiere des Regionalzugs wurden mit einem Bus nach Mainz gefahren. Der betroffene Regionalzug fuhr nicht für die Deutsche Bahn, sondern für Vlexx – ein privates Unternehmen.

Unfall bei Langstrecken-Rennen: Zuschauer stirbt auf dem Nürburgring

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Beim Saisonauftakt der Breitensport-Rennserie VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife des Nürburgrings ist es am Samstagmittag gegen 13 Uhr zu einem schweren Unfall gekommen. Der Nissan-Pilot Jann Mardenborough aus Großbritannien verlor auf der Nordschleife im Streckenabschnitt „Flugplatz“ die Kontrolle über sein Fahrzeug. Vor diesem Streckenabschnitt befindet sich die Sprungkuppe. Im Anschluss folgen zwei extrem schnelle Rechtskurven. Der Zuschauerraum ist durch zwei Sicherheitszäune von der Rennstrecke baulich getrennt. Der Rennfahrer flog mit seinem Wagen über die Leitplanke und den Sicherheitszaun in den Zuschauerraum. Ein Zuschauer kam dabei ums Leben, bestätigte die Polizei in Adenau. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Das Fahrzeug vom Typ Nissan Nismo GT3 mit der Startnummer 23 ist auf dem Dach im Zuschauerraum gelandet. Über die genaue Zahl der Verletzten machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser in der Eifel eingeliefert. Nissan-Pilot Jann Mardenborough blieb unverletzt. Mehrere Rettungshubschrauber und Rettungswagen waren im Einsatz. Einem Verletzten konnte trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen nicht mehr geholfen werden. Er verstarb im medizinischen Zentrum an der Rennstrecke. Die Unfallursache ist unklar. Das Rennen wurde abgesagt und soll auch nicht neu gestartet werden. Die Siegerehrung wurde vom Veranstalter ebenfalls abgesagt.

Trier: Verbrannte Leiche einer 16-Jährigen wurde gefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

»In der Nähe des Hauptbahnhofs in Trier wurde die verbrannte Leiche einer 16-Jährigen gefunden. Die Polizei geht nach der Obduktion von einem Tötungsdelikt aus. Die Familie des Mädchens hatte die 16-Jährige am Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Ein Zeuge entdeckte die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche am Samstagabend in einem Gebüsch in der Nähe des Gleisbettes, nahe des Hauptbahnhofs, im Bereich der Schönbornstraße. Nach der Obduktion gehen die Ermittler davon aus, dass die 16-Jährige am Samstagabend zwischen 18 und 18.45 Uhr verbrannt ist. Die Polizei teilte mit, dass sich die 16-Jährige gegen 23 Uhr offenbar von Trier-Nord auf den Weg zum Hauptbahnhof machte. Der Fundort der Leiche befindet sich an einem stark genutzten Fußweg, parallel zu den Bahngleisen. In der Nacht zum Sonntag sicherten die Ermittler zahlreiche Spuren und leuchteten das Gelände ab. Die Beamten befragten am Sonntag zahlreiche Anwohner und Passanten im Umkreis des Fundorts der Leiche.

Die Polizei hofft auf Zeugen die zwischen Freitagabend 23 Uhr und Samstagabend um kurz vor 19 Uhr etwas Auffälliges gesehen haben. Zeugen die etwas gesehen haben werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Trier unter der Telefonnummer 0651/9779-2480 in Verbindung zu setzen.«