Weiterstadt: Rettungsgasse blockiert – Feuerwehr kündigt 30 Anzeigen an

Symbolfoto: © burntimes

Im südhessischen Weiterstadt war ein 49-jähriger Arbeiter von einem Baugerüst auf der Autobahn 5 gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Die Autobahn war in dem betroffenen Abschnitt aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Viele Autofahrer bildeten eine Rettungsgasse. Die Feuerwehr trotzdem auf der Autobahn stecken, weil einige Autofahrer die Gasse zum Überholen nutzen wollten. Die Rettungskräfte ließen ihre Fahrzeuge kurzerhand stehen und liefen die letzten 800 Meter mit Ausrüstung zu Fuß zur Einsatzstelle. Theo Herrmann von der Feuerwehr Mörfelden sagte der hessenschau: „Damit jedoch nicht genug: „Die haben mich gefragt, was ich mir einbilden würde, wer ich überhaupt sei, und ich soll nicht so einen Zirkus machen.“ Nach der Erstversorgung des verunglückten Arbeiters mussten die Feuerwehrleute durch den Stau zurück. Sie fotografierten die Blockierer der Rettungsgasse – 30 von ihnen erwartet nun eine Anzeige.

Langen (Emsland): Rettungswagen verunglückt bei Patiententransport schwer – drei Menschen starben

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zu Donnerstag ereignete sich bei Langen im Emsland ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Drei Menschen kamen ums Leben. Der Rettungswagen, der in der Nacht zum Donnerstag verunglückt ist, und bei dem zwei Rettungssanitäter und der Patient ums Leben kamen, führte einen Patiententransport durch. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 1.20 Uhr war der Rettungswagen von der Wohnung des 59-Jährigen im südlichen Emsland los gefahren und war auf dem Weg nach Thuine, zum dortigen Krankenhaus.

Nach den bisherigen Feststellungen gehen Polizei und Rettungsdienst davon aus, dass der Wagen ohne Sonderrechte (kein Blaulicht, kein Martinshorn) unterwegs war. Ein 21-jähriger Rettungssanitäter war gegen 1.30 Uhr mit dem Rettungswagen auf der Kreisstraße 322 in Richtung Thuine unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich hinten im Patientenraum ein weiterer 33-jähriger Rettungssanitäter und ein 59-jähriger Patient, der angeschnallt auf der Liege lag. Vor einer Rechtskurve kam der Rettungswagen aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

„Die Geschwindigkeit ist an der Unfallstelle auf 70 Stundenkilometer beschränkt. Zum Unfallzeitpunkt war die Fahrbahn zwar nass, aber es gab kein Glatteis. Die Unfallstelle und auch der Rettungswagen sind am Donnerstagvormittag noch einmal untersucht worden. Der Rettungswagen war zum Unfallzeitpunkt technisch einwandfrei und mit Winterreifen ausgerüstet. Eine Beteiligung eines anderen Fahrzeugs können wir definitiv ausschließen. Wie es zu dem tragischen Unfall kam, können wir nicht sagen“, so ein Polizeisprecher.

Die Ehefrau des verstorbenen Patienten war einige Zeit nachdem ihr Mann abgeholt worden war in Richtung Krankenhaus gefahren und hatte den bereits verunfallten Rettungswagen entdeckt und umgehend die Rettungskräfte verständigt. Neben der Polizei waren die Freiwillige Feuerwehr Langen und Notfallseelsorger zur Betreuung der Angehörigen und der Rettungskräfte im Einsatz. Die beiden Rettungssanitäter kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Mordkommission ermittelt: Fünfjähriger wurde in Viersen-Dülken getötet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Ein fünfjähriger Junge ist am Sonntag im nordrhein-westfälischen Viersen-Dülken gewaltsam zu Tode gekommen. Die Polizei in Mönchengladbach bestätigte den Vorfall und teilte mit, dass eine Obduktion am Montag ergab, dass der Junge getötet worden sei. Der Großvater des Jungen gab bei der Polizei an, dass sein Enkel an Atemnot gelitten hat und seine Tochter zusammen mit ihrem Lebensgefährten versucht hatten das Kind wiederzubeleben. Parallel wurde ein Notruf abgesetzt. Der Fünfjährige ist anschließend im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Die Polizei nahm die Mutter des Kindes und ihren Lebensgefährten am Montagabend fest. Sie stehen im Verdacht den Fünfjährigen getötet zu haben. Eine Mordkommission wurde eingerichtet und ermittelt.

Recklinghausen: Unbekannte gaben Schüsse auf fahrenden Rettungswagen ab

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Nordrhein-Westfalen hat sich am Donnerstag wieder ein Angriff auf Rettungskräfte ereignet. Während eines Krankentransports wurde ein Rettungswagen in Recklinghausen beschossen. Die Besatzung des Rettungswagens hörte einen Knall und entdeckte später eine kleine Delle im Fahrzeugblech. Es ist unklar, ob der Schuss aus einer Zwille oder einer Luftdruckwaffe abgegeben wurde. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen Unbekannt eingeleitet.

Die Deutsche-Feuerwehr-Gewerkschaft teilte mit, dass inzwischen täglich Rettungskräfte bei ihren Einsätzen bedroht werden. Die Gewaltbereitschaft steigt immer weiter an, teilte die Gewerkschaft mit. In Gelsenkirchen waren in den letzten Tagen gleich mehrere Sanitäter angegriffen worden. In der Nacht zu Sonntag schlugen und traten Verwandte einer Patientin auf zwei Sanitäter ein (wir berichteten). Am Montag gingen zwei Betrunkene auf Rettungssanitäter los.

Gelsenkirchen: Rettungssanitäter wurden bei Einsatz verprügelt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Aufgrund eines medizinischen Notfalls an der Bismarckstraße im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen, am Sonntagmorgen um 1 Uhr, sollte eine weibliche Person mit dem Rettungstransportwagen einem Krankenhaus zugeführt werden. Als die Rettungssanitäter zum Rettungswagen zurückkehrten, um eine Trage und einen Tragstuhl zu holen, tauchten drei Männer auf und liefen auf die Helfer zu. Gemeinsam schlugen und traten die Männer auf einen der Rettungssanitäter ein, auch als er zu Boden ging. Der Rettungssanitäter erlitt Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an den Beinen. Beide Sanitäter flüchteten vom Einsatzort zu einer nahe gelegenen Tankstelle. Von dort aus wurde die Polizei verständigt. Die Angreifer gaben zu Protokoll, dass einer der Helfer eine „ehrverletzende Äußerung“ von sich gegeben hatte. Die Patientin, weswegen die Rettungswagen anrückte, wurde von der Familie schließlich selbst ins Krankenhaus gebracht.

Der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen meldete sich zu Wort und sprach von einer verabscheuungswürdigen Tat. Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden eingeleitet.

Neuss: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Rettungswagen und Polizeiauto

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Bei einem schweren Verkehrsunfall wurden am Samstagabend um 18 Uhr insgesamt vier Menschen verletzt. Ein Rettungswagen stieß auf einer Kreuzung mit einem ebenfalls auf Einsatzfahrt befindlichen Polizeiauto zusammen. Der Unfall ereignete sich auf der K30 in Höhe der Ortschaft Schlicherum. Das Polizeifahrzeug überquerte mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn, aus Schlicherum kommend, die Kreuzung, als zur selben Zeit ein Rettungswagen, der ebenfalls die Kreuzung mit eingeschalteten Sonderrechten überquerte, passierte. Im Kreuzungsbereich stießen beide Fahrzeuge ungebremst zusammen. Der Streifenwagen kippte durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite. Die 23- und 24-jährigen Polizeibeamten konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurden anschließend nach erfolgter Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch kurz darauf wieder verlassen konnten. Die beiden verletzten Rettungssanitäter im Alter von 20 und 35 Jahren wurden ebenfalls verletzt und stationär im Krankenhaus behandelt. Der Kreuzungsbereich war während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war in Einsatz. Spezialisten des Unfallaufnahmeteams in Neuss waren ebenfalls an der Unfallstelle im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten am Sonntagabend noch an.

Leck: Vier Verletzte bei schwerem Unfall mit Rettungswagen

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Am Freitag hat sich in Leck, im Landkreis Nordfriesland, ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen ereignet. Der Rettungswagen befand sich mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Weg zu einem Notfalleinsatz. In Höhe des Feuerwehrgerätehauses übersah eine Autofahrerin den Rettungswagen beim Abbiegen und stieß frontal mit diesem zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn geschleudert. Die Beifahrerin des Fahrzeugs wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 ins Krankenhaus geflogen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Straße blieb für mehrere Stunden gesperrt. Die Feuerwehr hatte Schwierigkeiten mit Schaulustigen, die sich der Unfallstelle immer wieder zahlreich annäherten. Mit Hilfe eines Sichtschutzes konnten die Verletzten vor neugierigen Blicken geschützt werden.

Verdächtiger Rettungswagen-Konovi wurde auf der A3 bei Bonn gestoppt

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Die Polizei hat am Montag auf der Autobahn 3 in der Nähe von Bonn einen auffälligen Konvoi von acht ausrangierten Rettungswagen, die mit Hilfsgütern beladen waren, auf dem Rastplatz Logebachtal gestoppt. Während der Kontrolle gab es zunächst Widerstand. Dieses könnte aber auch an dem plötzlich hohen Medieninteresse auf dem Rastplatz gelegen haben. Die Beamten befürchteten, dass es sich um mutmaßliche Salafisten handeln könnte. Der Konvoi bestand insgesamt aus acht alten Rettungswagen, die zum Teil aus dem Ausland stammten. An Bord fanden die Beamten Hilfsgüter wie Babykleidung und Spielzeug. Die insgesamt 13 Männer teilten der Polizei mit, dass sie die Hilfsgüter in die Türkei bringen wollen, um diese dort an Hilfsorganisationen zu übergeben. Es gab keine strafrechtlichen Gründe, die sie an der Weiterfahrt hinderten. Die Fahrzeugkolonne konnte schließlich nach dreistündiger Untersuchung ihre Fahrt fortsetzen. Der „Kölner-Stadt-Anzeiger“ teilte mit, dass der Konvoi möglicherweise der Salafistenszene um den Hassprediger Pierre Vogel zuzuordnen sei. Einer der Männer soll ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Pierre Vogel“ getragen haben.

Tödliche Tragödie in Lübeck: Rettungswagen überfährt 12-jährigen Jungen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein Rettungswagen im schleswig-holsteinischen Lübeck war am Donnerstag gegen 16.30 Uhr unterwegs zu einem Notfalleinsatz. Auf der Anfahrt kam es zu einem tragischen Unfall. Das Unglück ereignete sich im Stadtteil St. Lorenz. Dort fuhr der Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht stadtauswärts in Richtung Stockelsdorf. An einer Fußgängerampel unmittelbar hinter der Einmündung zur Waisenhofstraße kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Rettungswagen und einem 12-jährigen Jungen. Das Kind wollte gerade die Straße an der Fußgängerampel überqueren. Augenzeugenberichten zufolge überquerte der 12-Jährige die Fußgängerampel bei rot. Der Rettungswagen erfasste anschließend noch zwei Fahrzeuge und einen Anhänger, die am Straßenrand geparkt waren. Die geschockte Besatzung des Rettungswagens leitete sofort in ihrem Fahrzeug die Notversorgung ein. Sie versuchten den Jungen wiederzubeleben, bevor Kollegen ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Uni-Klinik einlieferten. Dort erlag er am Donnerstagabend seinen schweren Verletzungen. Die Unfallstelle wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Mehrere Gutachter und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen eingeleitet.

Die Polizei teilte mit, dass die Rettungsarbeiten durch weitere Jugendliche behindert wurden, die immer wieder vor anfahrenden Einsatzfahrzeugen die Straße überquerten.

Sturm in Niedersachsen: 55-Jähriger stirbt im verunglückten Rettungswagen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein 55-Jähriger ist bei einem schweren Unfall mit einem Rettungswagen (RTW) des DRK-Kreisverbandes Hildesheim-Marienburg im niedersächsischen Bockenem ums Leben gekommen. Der Rettungswagen wurde am Montagnachmittag gegen 17.05 Uhr in der Nähe von Bockenem auf der Landstraße 497 von einer starken Sturmböe erfasst und nach links in den Straßengraben gedrückt. Der Rettungswagen geriet auf die Gegenfahrbahn und schleuderte in den Straßengraben. Dort prallte der RTW gegen einen Baum und kippte schließlich auf die Seite. Ein 43-jähriger Rettungssanitäter erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachsen“ in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Der Rettungswagen war auf dem Weg zum Zuhause des 55-jährigen Mannes, der gerade aus dem Krankenhaus St.-Bernward in Hildesheim entlassen worden war, als sich der Verkehrsunfall ereignete. Die Unfallstelle liegt nur rund einen Kilometer vom Zuhause des 55-jährigen entfernt. Der Patient war zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Trage festgeschnallt. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zwei Ersthelfer hatten noch vergebens versucht den Mann wiederzubeleben. Der Fahrer des Rettungswagens erlitt leichte Verletzungen. Feuerwehrleute aus Bockenem und Mahlum bauten große Scheinwerfer auf, um die Unfallstelle auszuleuchten und den Landeplatz des Rettungshubschraubers auszuleuchten.