Explosion auf Motorboot in Leer: Mann in Lebensgefahr

Symbolfoto: © burntimes

Am Hafen von Leer in Ostfriesland hat sich am Samstagnachmittag eine Explosion auf einem zehn Meter langen Motorboot ereignet. Der 70-jährige Bootseigentümer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Eine 69-jährige Frau aus Apen wurde schwer verletzt. Möglicherweise hat sich an Bord eine Gasexplosion ereignet. Anwohner berichteten von einem gewaltigen Knall. Das betroffene Motorboot wurde so stark beschädigt, dass es für die Einsatzkräfte zunächst schwierig war, zu den Verletzten zu gelangen. Die Fenster des Bootes wurden durch die Explosion herausgerissen. Ein weiteres Boot, das in unmittelbarer Nähe lag, wurde beschädigt. Das Boot, auf dem sich die Explosion ereignete, wurde von der Polizei beschlagnahmt und Ermittlungen sind eingeleitet worden. Die Ursache der starken Explosion ist noch unklar.

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Italien: Rettungshubschrauber mit Patienten an Bord ist abgestürzt – sechs Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der Erdbeben- und Unwetterregion in Mittelitalien ist am Dienstag ein Rettungshubschrauber abgestürzt. Alle sechs Insassen, darunter auch ein verletzter Skifahrer, kamen ums Leben. Der Rettungshubschrauber befand sich auf dem Weg zum Krankenhaus. In der Region herrschte seit Tagen schlechtes Wetter. Der Hubschrauber ist zwischen der Stadt L’Aquila und dem Skigebiet Campo Felice im dichten Nebel abgestürzt. Der Rettungshubschrauber stürzte in eine tiefe Schlucht. Die Bergung der Leichen ist aufgrund des dichten Nebels schwierig. Der Bürgermeister der Stadt sagte, dass Bewohner den Hubschrauber gesehen hätten und er sehr tief geflogen sei. Kurz darauf sei dieser im dichten Nebel verschwunden. An Bord befanden sich neben dem Verletzten zwei Piloten, ein Arzt, eine Krankenschwester und ein Bergretter.

In der betroffenen Region wurde erst vor sechs Tagen ein Hotel von einer Lawine verschüttet. Dort wurden bisher 16 Leichen geborgen. 13 Menschen werden noch immer vermisst. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Unglücken in de r Abruzzen-Region besteht nicht.

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Unfall in der Kletterhalle in Berchtesgaden: Mann stürzt 16 Meter in die Tiefe

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Am Donnerstagmittag hat sich um 12.20 Uhr ein schwerer Unfall in der Kletterhalle in Berchtesgaden ereignet. Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) stürzte ein Mann 16 Meter in die Tiefe. Der Unfall ereignete sich in der Watzmannstraße in Bischofswiesener Ortsteil Strub, nahe Berchtesgaden. Der schwer verletzte Mann erlag noch in der Kletterhalle seinen schweren Verletzungen. Die Besatzung des herbeigeeilten Rettungshubschraubers Christophorus 6 konnte dem Mann nicht mehr helfen. Es war der erste tödliche Kletterunfall, der sich in der 1992 eröffneten Kletterhalle in Strub ereignete. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet.

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Breitnau-Eckbach: Über 100 Feuerwehrleute retten zwei verschüttete Männer

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Am Samstagnachmittag waren zwei Männer beim Lippenhof im Breitnauer Ortsteil Eckbach bei Aushubarbeiten verschüttet worden. Das Erdmaterial, das die beiden Männer unter sich begrub hatte sie schwer verletzt. Die beiden Brüder wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser eingeliefert. Inzwischen sind beide außer Lebensgefahr. Das Ziel der beiden 49- und 56 Jahre alten Brüder war es eine sechs Meter tiefe Wasserquelle zu erschließen. Dazu hoben sie eine acht bis zehn Meter Grube aus, die plötzlich über ihnen einstürzte. Die Männer wurden dabei bis über den Kopf mit schwerem Lehmboden verschüttet. Ein Helfer der die Arbeiten mit einem Bagger unterstützte hatte das Unglück beobachtet und eilte sofort zur Hilfe und grub mit den bloßen Händen nach den Brüdern. Ihm gelang es die Köpfe der beiden freizulegen, sodass diese wieder Luft bekamen.

Als die Feuerwehr eintraf hatten bereits Angehörige und Nachbarn versucht, die rund 1,5 Meter tief verschütteten Brüder zu befreien. Dabei gingen sie mit bloßen Händen und Schaufeln vor. Die Feuerwehr benötigte für die Rettung des ersten Mannes rund 45 Minuten. Der zweite Mann konnte erst nach zwei Stunden aus dem Erdreich befreit werden. Die Arbeiten wurden durch immer wieder nachrutschendes Erdreich erschwert und waren auch für die Rettungskräfte sehr gefährlich. Es bestand die Gefahr, dass die Einsatzkräfte selbst von weiteren Nachrutschen erfasst werden konnten. Außerdem bestand während der Rettung erheblicher Zeitdruck, weil die Gefahr einer lebensbedrohlichen Unterkühlung bestand. Die Feuerwehren der umliegenden Orte waren mit insgesamt 100 Kräften an der Einsatzstelle vor Ort. Zusätzlich waren auch vier Notärzte, zwei Rettungshubschrauber und das Team der Notfallseelsorge Hochschwarzwald vor Ort.

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Unfall in der Schweiz: Sportflugzeug stürzt auf fahrendes Auto

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio  | pixelio.de

Symbolfoto: © Sommaruga Fabio | pixelio.de

Im Kanton Aargau in der Schweiz hat am Sonntagmittag um kurz nach 12 Uhr ein Sportflugzeug rund 200 Meter nach der Kreuzung der Hard- und der Suhrentalstraße, zwischen Kölliken und Muhen AG, versucht notzulanden. Dabei touchierte das Flugzeug auf der Straße eine Leitplanke und erfasste anschließend ein Auto, das sich auf dem Weg in Richtung Aarau befand. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht der Kollision auf das Dach geschleudert. Das Kleinflugzeug blieb schließlich auf der anderen Straßenseite auf einem Feld liegen und brannte vollständig aus. Der 70-jährige Pilot des Flugzeugs und die 30-jährige Autofahrerin erlitten schwere Verletzungen.

Bei dem abgestürzten Flugzeug handelte es sich Angaben des Bruders von dem Piloten um eine selbstgebaute Maschine, Baujahr 1989. Der Pilot flog nach Angaben seines Bruders schon seit über 40 Jahren. Das Flugzeug fing offenbar schon in der Luft an zu brennen. Der 70-jährige Pilot wurde so schwer verletzt, dass er ins Koma fiel und mit einem Rettungshubschrauber in das Uni-Spital nach Zürich geflogen wurde.

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Badeunfall: 14-Jähriger ertrinkt beim Spielen mit Leine in der Isar

Symbolfoto: © Paulwip  | pixelio.de

Symbolfoto: © Paulwip | pixelio.de

Ein 14-jähriger Junge ist beim Spielen in der Isar in Ismaning am Sonntag an der Umgehungsstraße tödlich verunglückt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) teilte mit, dass die Familie an dem Fluss picknickte. Der 14-Jährige spielte im Fluss mit seinem Bruder. Dabei hatte er sich eine Leine umgebunden, die er beim Schwimmen hinter sich herzog. Dieses Seil befestigte der Junge an einem Baum, um trotz der starken Strömung weiter hinaus schwimmen zu können. Er verfing sich offenbar in der Leine, verlor den Halt und die starke Strömung drückte den Jungen unter Wasser. Der Stiefvater und weitere Badegäste suchten erfolglos nach dem Jungen. Ein Badegast fand den leblosen Körper schließlich auf der gegenüberliegenden Flussseite. Der Junge konnte zunächst von den herbeigeeilten Rettungskräften reanimiert werden, verstarb aber später in einem Münchener Krankenhaus, teilte die Polizei mit. An der Einsatzstelle befand sich neben den alarmierten Notärzten auch ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehren aus Ismaning, Unterschleißheim und der Werksfeuerwehr der Technischen Universität Garching. Taucher der Berufsfeuerwehr bargen das Seil aus der Isar, um eine weitere Gefährdung auszuschließen. Die Eltern und der kleine Bruder wurden vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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Bodensee: Sechs Badetote in nur 10 Tagen

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Im Bodensee sind in den letzten 10 Tagen sechs Menschen ertrunken. Auffällig hierbei ist, dass alle Personen über 70 Jahre alt waren. Die Wasserschutzpolizei in Konstanz bestätigte, dass für sechs Menschen der Badetrip im Bodensee tödlich endete. Die sechs Badeunfälle ereigneten sich alle im Bereich von Konstanz. Erst am Dienstag meldete eine Frau ihren 77-jährigen Ehemann beim Baden als vermisst. Die Frau gab an, dass sie ihren Mann in der Nähe von Langenargen aus den Augen verloren hatte. Ein Rettungshubschrauber entdeckte den Mann wenig später aus der Luft in zwei bis drei Metern Tiefe, teilte die Polizei mit. Für den 77-Jährigen Urlauber aus Rheinland-Pfalz kam jedoch jede Hilfe zu spät. Rettungssanitäter versuchten vergeblich den Mann wiederzubeleben.

In diesem Zusammenhang appelliert die Wasserschutzpolizei, von den geltenden Baderegeln zum Schutz Ihrer Gesundheit und Ihres Lebens besonders nachfolgend genannte Grundsätze zu beachten.

• Kühlen Sie sich, insbesondere bei Hitze, vor dem Baden ausreichend ab!
• Gehen Sie nie ohne Begleitung oder Beobachtung Schwimmen und Baden!
• Schwimmen Sie nie außer Sichtweite anderer Badegäste und entfernen Sie sich nicht aus der Ufernähe.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.
• Springen Sie bei unbekannten Tiefenverhältnisse nicht ins Wasser.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.

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Bremervörde: Auto rast ungebremst in Eisdiele – zwei Menschen starben

Symbolfoto: © Paulwip  | pixelio.de

Symbolfoto: © Paulwip | pixelio.de

Im niedersächsischen Bremervörde ist am späten Sonntagnachmittag um 17.30 Uhr eine Autofahrerin ungebremst durch das Schaufenster einer Eisdiele gerast. Zwei Gäste kamen dabei ums Leben, darunter ein zweijähriger Junge. Neun weitere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Das betroffene Eiscafé Pinocchio befindet sich in der Neuen Straße. Die Eisdiele war zum Zeitpunkt des Unfalls gut besucht. Bei dem Unfallfahrzeug handelte es sich um einen dunkelgrünen Mercedes Kombi, der aus der gegenüberliegenden Ludwigstraße angefahren kam und plötzlich in die Eisiele steuerte.

Die 59-jährige PKW-Fahrerin ist über die T-Kreuzung gerast anstatt die Einmündung einzubiegen, so die Ermittler. Die Gäste der Eisdiele versuchten sich nach draußen in Sicherheit zu bringen. Der zweijährige Junge wurde frontal erfasst und starb sofort. Ein 65-jähriger Mann wurde von den Einsatzkräften während der Bergungsarbeiten unter dem Mercedes aufgefunden. Unter den Verletzten befindet sich auch die Fahrerin des Unfallwagens. In Bremervörde waren mehrere Rettungshubschrauber und 60 Einsatzkräfte vor Ort. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist noch unklar. Es gibt Polizeiangaben zufolge keinerlei Hinweise auf einen technischen Defekt des Mercedes. Das Fahrzeug sei mittleren Alters gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Unklar ist auch noch, ob es sich bei den Toten um Gäste der Eisdiele oder um Passanten handelt, die auf dem Gehweg unterwegs waren und dort von dem Mercedes erfasst wurden. Fünf Notfallseelsorger-Teams wurden nach dem Unfall zu der Eisdiele entsandt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Gutachter wird in Kürze das Unfallauto untersuchen.

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Schwerer Unfall auf der A13: Zwei Tote und drei Schwerverletzte

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 13 bei Thiendorf hat sich am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwei 68-jährige Männer kamen ums Leben. Die Polizei teilte mit, dass ein 70-jähriger Mann aus Tschechien mit seinem Volvo auf einen vorausfahrenden Van aus Österreich auffuhr. Der Unfall ereignete sich kurz nach der Langezeit-Basutelle zwischen Radeberg und Thiendorf. Bei dem Aufprall kam der Van, der über sieben Sitze verfügt, von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte im angrenzenden Walgebiet gegen einen Baum. Der 68-jährige Fahrer sowie der gleichalterige Beifahrer kamen ums Leben. Drei weitere Insassen im Alter von 54 bis 66 Jahren wurden schwer verletzt. Der Unfallverursacher wird wegen eines Schock behandelt. Trotz drei alarmierter Rettungshubschrauber kam für die beiden 68-Jährigen jede Hilfe zu spät.

Der Verkehr staute sich zeitwillig bis bis zum Dreieck-Dresden-Nord auf etwa 20 Kilometer Länge. Während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Autobahn 13 in Fahrtrichtung Berlin für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. Im Stau kam es noch zu mehreren Nachfolgeunfällen im Baustellenbereich. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Identität der Toten dauern an.

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B471: Tödlicher Verkehrsunfall nach Wendemanöver bei Bruck-West

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Ein 39-jähriger Autofahrer ist bei dem Versuch sein Auto mitten auf der Bundesstraße 471 zu wenden ums Leben gekommen. Der Mann aus Olching fuhr auf Höhe der Einfahrt Bruck-West auf die B 471 Richtung Inning auf. Plötzlich wendete der Mann aus unklaren Gründen sein Auto, um in Richtung Dachau weiterzufahren. Dabei übersah der 39-Jährige einen Lastwagen. Dieser rammte das Fahrzeug an der Fahrerseite frontal. Der Audi stieß frontal mit dem LKW zusammen. Der Olchinger wurde mit schwersten Verletzungen in seinem Auto eingeklemmt. Nachdem die Feuerwehr ihn befreit hatte, wurde er sofort mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik geflogen. Dort erlag er am Donnerstagabend seinen schweren Verletzungen. Der 48-jährige LKW-Fahrer aus Thüringen erlitt leichte Verletzungen. Er wurde in die Kreisklinik eingeliefert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter den genauen Unfallhergang zu ermitteln. Die Bundesstraße B471 blieb am Donnerstagabend bis um kurz vor 19 Uhr gesperrt.

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