Bremerhaven: Betrunkener bricht Helfer im Rettungswagen mehrere Knochen

Symbolfoto: © burntimes

Ein betrunkener Patient verhielt sich in Bremerhaven zunächst noch ruhig auf dem Weg ins Krankenhaus. Plötzlich griff der 27-jährige Patient einen 36-jährigen Einsatzbeamten des Rettungsdienstes an, der sich während des Transports um den Patient kümmerte. Der Sanitäter wurde geschubst, ging zu Boden und anschließend trat der 27-Jährige mit seinen Füßen noch weiter auf ihn ein. Dabei erlitt der Helfer mehrere Knochenbrüche und musste anschließend selbst im Krankenhaus behandelt werden. Der Fahrer des Rettungswagens setzte einen Notruf ab. Die Polizei eilte zu dem Rettungswagen und überwältigte den Gewalttäter. Gegen den 27-Jährigen werden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet. Der Zwischenfall ereignete sich bereits Anfang der Woche, wurde aber erst am Donnerstag bekannt. Der Sanitäter liegt noch immer im Krankenhaus.

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Kiel: Mann zündete Grill in Wohnung an

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel wurde am Samstagmittag gegen 13.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in die Deliusstraße gerufen. Dort war ein Mann dabei im Wohnzimmer zu grillen. Dabei entstand Kohlenmonoxid in der Wohnung. Kohlenmonoxid entsteht durch die unvollständige Verbrennung von von kohlenstoffhaltigem Material, wie Grillkohle, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Der Kieler hatte Glück, er kam mit einer Vergiftung ins Krankenhaus. Auch die Katze des Mannes konnte die Feuerwehr retten. Nach dem Ablöschen des Grills lüftete die Feuerwehr die Wohnung.

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A1 bei Münster: 2.000 Autofahrer saßen stundenlang auf der Autobahn fest

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Auf der Autobahn 1 hat sich am frühen Montagnachmittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. Ein Tanklastwagen war auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene LKW stand ungünstig, sodass die vielbefahrene Strecke voll gesperrt werden musste. Erst am Dienstagmorgen um 6 Uhr wurde wieder eine Fahrspur freigegeben. Der Verkehr rollte langsam wieder an. Eine Schwierigkeit waren die vielen LKW-Fahrer, die die Nacht aufgrund des Unfalls auf der A1 verbringen mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks. Die Autofahrer wurden ab 19 Uhr am Unglücksort vorbei gelotst oder über einen Rastplatz abgeleitet. Diese Möglichkeiten waren jedoch für die im Stau stehenden Lastwagen zu schmal, sodass diese bis Dienstagmorgen auf der Autobahn verbleiben mussten. Erst am Dienstagmittag konnte auch die zweite Fahrspur Richtung Dortmund wieder freigegeben werden.

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Hannover: Mädchen steckt Siebenjähriger Feuerwerkskörper in den Ausschnitt

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In Sehnde bei Hannover hat ein 14-jähriges Mädchen einer Siebenjährigen beim Spielen auf dem Schulhof einen Feuerwerkskörper in den Ausschnitt gesteckt. Die Jüngere versuchte sich anschließend von dem Sternenkreisel zu befreien. Dabei erlitt sie schwere Brandverletzungen. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Gegen die 14-Jährige wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, teilte die Polizei Hannover am Freitag mit. Auch das Jugendamt wurde über die Tat der 14-Jährigen in Kenntnis gesetzt. Es wird geprüft, ob auf die Erziehungsberechtigten Konsequenzen zukommen.

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Streit um falsches Parken in Düren: Zwei Personen wurden verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am vergangenen Samstagmittag gegen 12.40 Uhr wurden im nordrhein-westfälischen Düren elf Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte einen Strafzettel gegen ein dort parkendes Auto in der Scharnhorststraße verhängt. Plötzlich erschien der Fahrzeugführer mit seiner Familie. Die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes alarmierte die Polizei, weil sie sich von der Personengruppe bedroht fühlte. Die aggressiven Täter setzten dabei Waffen wie einen Radschraubenschlüssel gegen die Polizisten ein. Der Polizei gelang es schließlich zwei der Angreifer zu verhaften. Nach zwei weiteren Tätern wird international gefahndet. Ein 22-Jähriger, der einer der Polizistenschläger sein soll, war Polizeiangaben zufolge auch an dem Platzsturm beim Bezirksligaspiel zwischen Grün-Weiß Welldorf-Güsten und den Sportfreunden Düren beteiligt, bei dem neun Personen verletzt wurden (wir berichteten).

Zwischenzeitlich wurden zwei Tatverdächtige wieder freigelassen. Am Mittwochmorgen wurden die beiden Personen verhaftet. Bei ihnen handelt es sich um einen 46-jährigen Mann und seinen 27-jährigen Sohn. Der Justizminister von Nordrhein Westfalen sagte bereits, dass bei der Attacke mit dem Radschraubenschlüssel eine Tötungsabsicht dahinter steckt.Der Minister fügte hinzu, dass die Täter die ganze Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen.

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Jülich: Neun Verletzte nach Angriff auf Fußballspiel

Symbolfoto: © burntimes

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Auf dem Sportplatz im Jülicher Stadtteil Welldorf-Güsten kam es am Sonntag zu einem gewalttätigen Angriff beim Spiel zwischen GW Welldorf-Güsten und den Sportfreunden Düren. In der 65. Spielminute griffen plötzlich vermummte und dunkel gekleidete Personen Spieler und Zuschauer beider Mannschaften an. Die Polizei teilte mit, dass es sich um 25–30 Angreifer handelte, die mit Stangen und Schlägern ausgestattet waren. Hintergrund des Angriffs ist ein privater Streit. Neun Menschen wurden bei dem Angriff zum Teil schwer verletzt. Der Rettungsdienst, ein Notarztteam und die Polizei eilten mit einem Großaufgebot zu dem Sportplatz. Einige Angreifer konnten noch vor Ort von der Polizei festgenommen werden – anderen widerum gelang die Flucht. Die Polizei leitete nach dem Angriff eine Fahndung nach den Tätern ein, die teils mit Autos flüchteten.

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Recklinghausen: Unbekannte gaben Schüsse auf fahrenden Rettungswagen ab

Symbolfoto: © burntimes

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In Nordrhein-Westfalen hat sich am Donnerstag wieder ein Angriff auf Rettungskräfte ereignet. Während eines Krankentransports wurde ein Rettungswagen in Recklinghausen beschossen. Die Besatzung des Rettungswagens hörte einen Knall und entdeckte später eine kleine Delle im Fahrzeugblech. Es ist unklar, ob der Schuss aus einer Zwille oder einer Luftdruckwaffe abgegeben wurde. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen Unbekannt eingeleitet.

Die Deutsche-Feuerwehr-Gewerkschaft teilte mit, dass inzwischen täglich Rettungskräfte bei ihren Einsätzen bedroht werden. Die Gewaltbereitschaft steigt immer weiter an, teilte die Gewerkschaft mit. In Gelsenkirchen waren in den letzten Tagen gleich mehrere Sanitäter angegriffen worden. In der Nacht zu Sonntag schlugen und traten Verwandte einer Patientin auf zwei Sanitäter ein (wir berichteten). Am Montag gingen zwei Betrunkene auf Rettungssanitäter los.

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Gampern: Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß mit Rettungswagen

Symbolfoto: © burntimes

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Im oberösterreichischen Gampern sind am Montagabend gegen 18.20 Uhr bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Rettungswagen zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der B1 zwischen Gampern und Timelkam. Dort stießen aus noch ungeklärter Ursache ein Auto und ein Rettungswagen frontal zusammen. Die beiden Insassen des schwarzen Autos erlitten bei dem Unfall tödliche Verletzungen. Es soll sich um zwei junge Männer gehandelt haben. Die umliegenden Feuerwehren befreiten die eingeklemmten Männer mit schwerem Gerät aus dem Auto. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Vöcklabruck waren ohne Patient an Bord auf dem Weg von einem Krankenhaus zurück zur Rettungswache. Die beiden Sanitäter erlitten leichte Verletzungen.

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Bergisch-Gladbach: Rettungswagen wurde während eines Einsatzes entwendet

Foto: © Feuerwehr Bergisch Gladbach

Foto: © Feuerwehr Bergisch Gladbach

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute morgen um 7.59 Uhr per Notruf 112 über einen medizinischen Notfall in einem Wohnheim für Suchtkranke in der Scheidtbachstraße im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend einen Rettungswagen besetzt mit zwei Rettungsassistenten (34, 30) der Feuerwehr Bergisch Gladbach.
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute morgen um 7.59 Uhr per Notruf 112 über einen internistischen Notfall in einem Wohnheim für Suchtkranke in der Scheidtbachstraße im Stadtteil Heidkamp von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend einen Rettungswagen (RTW), besetzt mit zwei Rettungsassistenten (34, 30) der Feuerwehr Bergisch Gladbach und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) besetzt mit einem Rettungsassistenten der Feuerwehr Bergisch Gladbach (34) und einem Notarzt aus dem Evangelischen Krankenhaus (EVK) in Bergisch Gladbach.

Bei Eintreffen des Rettungswagens wurde die Besatzung unvermittelt durch den Patienten massiv verbal und mit einem Hammer sowie einer Zange bedroht. Die Rettungswagenbesatzung musste aufgrund des Angriffes flüchten und sich zur Eigensicherung vom Fahrzeug entfernen. Dem Patienten gelang es, sich trotz Auhalteversuche des Rettungsdienstpersonals an das Steuer des Rettungswagens zu setzen und mit dem Fahrzeug davon zu fahren. Dabei touchierte der Rettungswagen den Außenspiegel des kurz zuvor eingetroffenen Notarzteinsatzfahrzeuges. Das Rettungsdienstpersonal musste sich in einer Einfahrt vor dem abfahrenden Rettungswagen in Sicherheit bringen.

Die Leitstelle wurde umgehend von dem Diebstahl in Kenntnis gesetzt und informierte die Polizei sowie den diensthabenden A- und B-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach, die umgehend die Einsatzstelle anfuhren.

Der Patient fuhr mit dem gestohlenen Rettungswagen rücksichtslos weiter entlang der Scheidtbachstraße in Richtung Senefelder Straße.

Die Feuer- und Rettungsleitstelle erhielt um 8.22 Uhr die Information, dass ein Rettungswagen ein massives Tor zu einem nahegelegenen Firmengelände durchbrochen habe und seine Fahrt auf dem Gelände fortsetze. An einem weiteren Tor wurde der Rettungswagen beim Versuch dieses ebenfalls zu durchbrechen aufgehalten und kam zwischen dem Tor und einer Hauswand zum Stehen. Das Fahrzeug war eingekeilt und konnte durch den Fahrer nicht mehr bewegt werden. Ein Austeigen war für ihn unmöglich. Augenscheinlich erlitt der Fahrer hierbei keine Verletzungen.

Durch die alarmierten Kräfte der Feuer- und Rettungswache Süd wurde der Täter betreut, aus dem Rettungswagen befreit und der Polizei übergeben. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Das betroffene, erfahrene Rettungsdienstpersonal wird durch einen Mitarbeiter des PSU-Teams (Psychosoziale Unterstützung) der Feuerwehr Bergisch Gladbach betreut.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 52-jährigen Deutschen.

Der erst 8 Wochen alte Rettungswagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde erheblich beschädigt und wird in den nächsten Tagen durch den Aufbauhersteller begutachtet. Ein Reservefahrzeug der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde als Ersatz in Dienst gestellt.

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Silvester-Unfall in Datteln: 15 Verletzte – Frau verliert Fuß

Symbolfoto: © burntimes

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Im nordrhein-westfälischen Datteln hat sich bei der Silvesterfeier in einem Landhotel ein tragisches Unglück ereignet. Während des Silvesterfeuerwerks war eine Feuerwerksbatterie umgekippt und feuerte in eine Menschenmenge. Zwischen 300 und 400 Menschen hatten sich versammelt. Auch Gäste des Hotels hatten eigenes Feuerwerk mitgebracht und gezündet. Eines sei umgekippt und verursachte die Verletzungen, bestätigte der Polizeisprecher. Weiter teilte der Sprecher mit, dass es sich bei dem Feuerwerkskörper um einen illegalen Böller gehandelt hat. Insgesamt wurden 15 Menschen verletzt. Dabei erlitt eine 24-Jährige schwere Verletzungen. Ihr musste in der Nacht zu Freitag der Fuß amputiert werden. Weitere Gäste wurden teils schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen eingeleitet.

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