Großbrand bei Autozulieferer in Witten: Sechs Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Witten hat sich am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr ein Großbrand beim Autozulieferer Pelzer ereignet. Sechs Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Werkhalle brannte in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf schlugen die Flammen bereits durch das Dach des Gebäudes. Der Brand ist seit 5.45 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge mindestens noch bis zum Mittag andauern und gestalten sich als schwierig, weil die Halle einsturzgefährdet ist und nur von Außen gelöscht werden kann.

Über 100 Einsatzkräfte waren zeitweilig im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar, genau so wie die entstandene Schadenshöhe.

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Brand in Bad Dürrenberg: Drei Tote nach Feuer im Plattenbau

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In einem Hochhaus in Bad Dürrenberg im Saalekreis ist in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.15 Uhr ein Feuer im vierten Obergeschoss ausgebrochen. Die Wohnung brannte komplett aus. Drei Bewohner kamen dabei ums Leben und 16 weitere wurden verletzt, darunter auch ein Kind. Nach Angaben des Rettungsdienstes handelt es sich bei den Verletzungen um Rauchgasvergiftungen. Während des Feuers mussten 81 Bewohner zum Teil über Drehleitern in Sicherheit gebracht werden. Eine Leiche wurde von der Feuerwehr in einer Wohnung gefunden und zwei weitere Leichen wurden auf dem Hausflur gefunden. Bei ihnen handelt es sich um einen 49- und 56-jährigen Mann. Die Toten sollen obduziert werden, teilte die Polizei mit. Alle Wohnungen rund um die Wohnung, in der das Feuer ausbrach sind durch den Brand unbewohnbar. Es wird nach Ersatzquartieren für die Betroffenen gesucht.

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Hamburg: 27 Verletzte bei Explosion und Brand im ehemaligen Bunker

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Seit Dienstagmorgen brennt es in einem ehemaligen Bunkergebäude in der Marckmannstraße in Hamburg. Der Notruf ging um 4.23 Uhr bei der Feuerwehr ein. Während der Löscharbeiten durch die Hamburger Feuerwehr ereignete sich eine Explosion. Mindestens 27 Menschen wurden verletzt, 11 von ihnen schwer. Unter den schwer Verletzten befinden sich acht Feuerwehrleute. Weitere 15 Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort behandelt. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Kreislaufkollaps.
Das Feuer brach in den frühen Morgenstunden aus noch ungeklärter Ursache in einer Tischlerei in dem ehemaligen Hochbunker aus, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die gesamte Straße bereits in dichten Rauch gehüllt. Die umliegenden Wohnhäuser wurden durch die Feuerwehr evakuiert. Mehr als 60 Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Parallel zu den Löscharbeiten wird geprüft, ob es in den umliegenden Gebäuden noch weitere Verletzte gibt.

Bei den Löscharbeiten kam es zu einer schlagartigen Durchzündung mit einer erheblichen Druckwelle. Die Druckwelle war so stark, dass Fahrräder durch die Luft geschleudert wurden. In dem damaligen Bunker lagerten über 100 Tonnen ätherische Öle. Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar. Die Löscharbeiten werden noch bis mindestens Dienstagnachmittag andauern. Die Feuerwehr schickt niemanden mehr in das Gebäude, weil die Lage unklar ist. Der Bunker soll stattdessen mit Schaum geflutet werden.

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