Tödliche Irrfahrt eines LKW in Saarbrücken: Lastwagen reißt Radfahrer in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Saarbrücken hat sich am Samstagabend ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Inmitten der Saarbrücker Innenstadt riss ein Lastwagen, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, einen Radfahrer mit und setzte trotzdem seine Fahrt fort und fuhr mehrmals über die Gleistrasse der Saalbahn. Die Polizei entdeckte die Leiche des 28-jährigen Radfahrers am Samstagabend an den Straßenbahn-Gleisen in der Innenstadt. Der LKW schleifte den Mann etwa 100 Meter weit mit. Nach dem tödlichen Unfall setzte der LKW-Fahrer seine Fahrt kilometerweit fort. Die Irrfahrt endete in der Nähe des Hauptbahnhofs. Dort kam der Lastwagen von der Straße ab und streifte Betonpfeiler des Postbank-Finanzcenters. Einer der Pfeiler stoppte die Todesfahrt des LKW-Fahrers. Der 25-jährige Fahrer aus Rumänien war alkoholisiert und außerdem hätte er aufgrund des Wochenendfahrverbots gar nicht unterwegs sein dürfen. Er wurde verhaftet. Der Fahrtenschreiber des Lastwagens wurde ebenfalls von der Polizei beschlagnahmt-

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung wurden gegen den 25-jährigen LKW-Fahrer eingeleitet. Er sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Die Polizei Saarbrücken bittet Zeugen des Unfalls sich zu melden.

Aschaffenburg: Radfahrer rammt Fußgänger im Vorbeifahren Messer in den Rücken

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Aschaffenburg hat ein Fahrradfahrer im Vorbeifahren einem 33-jährigen Fußgänger ein Messer in den Rücken gerammt. Die Polizei in Unterfranken teilte mit, dass der Mann schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde und bereits notoperiert wurde. Inzwischen liegt auch eine Täterbeschreibung vor. Dem aktuellen Sachstand nach war ein 33-Jähriger aus Aschaffenburg Am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr in der „Passage Kinopolis“ (sogenannte Kinopassage) in der Goldbacher Straße zu Fuß in Richtung Glattbacher Überfahrt unterwegs. Der 33-Jährige war ersten Erkenntnissen zufolge ein Zufallsopfer.

Ihm näherte sich von hinten ein bislang unbekannter Radfahrer. Kurz nach dem Auslauf der Passage, im Bereich des dortigen Platzes, stieß der Radfahrer dem 33-Jährigen im Vorbeifahren ein Messer in den Rücken. Dabei kam der Angreifer selbst zu Sturz, setzte seine Fahrt aber gleich wieder in Richtung der Glattbacher Überfahrt fort.
Der Verletzte konnte über Handy noch selbst die Polizei alarmieren. Er wurde kurz darauf vor Ort notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellen Erkenntnissen ist sein Gesundheitszustand stabil.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Großfahndung im Stadtgebiet Aschaffenburg ein, an der neben zahlreichen Streifenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber mit eingebunden war. Die umfangreichen Suchmaßnahmen führten bislang jedoch nicht zur Ergreifung des Täters. Die Hintergründe des Tatgeschehens liegen derzeit noch völlig im Dunkeln.

Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:
• circa 20 bis 30 Jahre alt
• kurze, dunkle Haare
• normale Figur
• dunkler eventuell grau-blauer Pullover
• trug sogenannte Dreiviertel-Hose
• er trug einen schwarzen Rucksack mit hellen oder grauen Applikationen an der Seite
• zur Hautfarbe des Täters liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor

Das Fahrrad des Täters wird wie folgt beschrieben:
• Damenfahrrad
• heller, eventuell silberner Rahmen
• schwarzer Drahtkorb auf dem Gepäckträger
• Im Vorderrad waren zwei Speichenreflektoren – im Hinterrad keines

Die Kriminalpolizeiinspektion Aschaffenburg hat für die Bearbeitung des Falles eine eigene Ermittlungskommission eingerichtet, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der Gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Hinweise werden zu jeder Zeit von der Kriminalpolizei Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 oder von jeder anderen Polizeidienstelle entgegengenommen.

Hamburg: Unbekannter schoss in Hamburg auf Autofahrer und Radler – ein Toter

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Hamburg hat ein Unbekannter auf Autofahrer und einen Radfahrer geschossen und ihn dabei getötet. Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 16.40 Uhr in Neu-Allermöhe. Dort wurde der rund 30 Jahre alte Radfahrer in Höhe der Einmündung zum Allermöher Badesee von mehreren Schüssen getroffen und tödlich verletzt. Er trug, nach Angaben der Polizei, lediglich eine Badehose. Der Radfahrer wurde mindestens 20 Mal am Kopf und in den Rücken getroffen. Der Täter flüchtete unerkannt. Jugendliche, die vom Badesee kamen, entdeckten den leblosen und blutverschmierten Radfahrer und alarmierten die Rettungskräfte. Die herbeigeeilten Rettungskräfte versuchten vergeblich den Mann zu reanimieren.

Die Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Die Polizei sucht nach dem Täter, der zwischen 20 und 25 Jahren alt sein, kurze helle Haare hat und 1,75 groß sein soll. Er trug Shorts, ein weißes T-Shirt und ein dunkles Basecap. Die eingeleitete Fahndung verlief bis Sonntagabend ergebnislos. Eine Autofahrerin, die zur Tatzeit zusammen mit ihrem sechs Jahre alten Sohn auf der Brücke in einem Auto unterwegs war hatte Glück, weil sie stoppen musste, um ein anderes Fahrzeug auf der Brücke vorbeizulassen. Anschließend begann der Unbekannte zu schießen. Eine Kugel traf den linken Reifen des Autos. Die Frau gab Gas und flüchtete einhundert Meter. Sie und ihr Kind blieben unverletzt. Die Jugendlichen, die Zeugen des Vorfalls wurden, brachen in Tränen aus und erlitten einen schweren Schock und wurden von Seelsorgern im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift betreut.

Wildflecken: Navi brachte Radfahrer in akute Lebensgefahr

Symbolfoto: © Reinhard Grieger  | pixelio.de

Symbolfoto: © Reinhard Grieger | pixelio.de

Am Samstagvormittag hatte ein 35-jähriger Mountainbiker in Wildflecken viel Glück, nachdem sein Navigationsgerät ihn mitten durch das Sperrgebiet eines Truppenübungsplatzes führte. In dem Gebiet herrschte zu dem Zeitpunkt höchste Lebensgefahr. Ein Bundeswehrsoldat bemerkte den Radfahrer mitten auf einer aktiven Schießbahn. Der Urlauber war von einem nahegelegenen Campingplatz aus auf dem Weg zum Kreuzberg. Der ortsunkundige Radfahrer folgte stur seinem Fahrrad-Navi, mitten in eine laufende Schießübung. Eine Polizeistreife eilte schließlich zu der Schießbahn und begleitete den 35-jährigen Urlauber zurück auf sicheres Terrain. Von dort aus setzte der 35-Jährige seine Fahrt zum knapp 928 Meter hohen Kreuzberg, fernab des Truppenübungsplatzes, fort.

Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Betreuungsverbote von Truppenübungsplätzen ernstzunehmen sind. Durch den regelmäßig stattfindenden Schießbetrieb besteht dort höchste Lebensgefahr.